Ukrainisch-westliche Fieberträume auf versifften Matratzen

Ist noch jemandem außer mir aufgefallen, dass die „Berichterstattung“ des westlichen Mainstreams in Bezug auf Russlands (und „Putins“) bevorstehenden Untergang/seinen ökonomischen Zusammenbruch/einen unmittelbar bevorstehenden Putsch/die generelle und ultimative Abwendung der Bevölkerung von Staat und Regierung – dass jedenfalls die Beschreibung all dieser Szenarien, die sich laut westlichen Medien für Russland abzeichnen, immer wilder und hysterischer wird?

Praktisch JEDE Zeitung, die man aufschlägt, jedes Informationsportal, das man aufruft (sofern dem westlichen Mainstream zuzuordnen), überschlägt sich mit düster dräuenden Krisenmeldungen aus dem Dunkelreich des östlichen Feindes – und zwar in einem Ausmaß, das mittlerweile unfreiwillig komisch ist und das mit der Realität und den Fakten (vor allem denjenigen in der Zone der Militärischen Sonderoperation) genau NULL zu tun hat.

Simplicius the Thinker hat einen netten Artikel zu dem Thema verfasst:


Breaking: Putin™ auf frischer Tat ertappt!

Von denselben 100% zuverlässigen, unbezweifelbaren Quellen, die unwiderlegbar bewiesen haben, dass Putin™ persönlich seinen in Russland unglaublich populären potentiellen Nachfolger und aufrechten Kämpfer für Freiheit und liberale Ordnung Alexej Nawalny mit südamerikanischem Froschgift ermorden ließ (auf solche perfiden Mordmethoden KANN nur ein ehemaliger KGB-Agent kommen!) wurde mir heute ein hieb- und stichfester photographischer Beweis zugespielt, der den grausamen Kremldiktator bei der Ausführung seiner Mordtat zeigt.

Er entnimmt einem ecuadorianischen Dart-Frosch hier gerade das tödliche Gift, um es seinem Gegner, dem unglücklichen Erzdemokraten Nawalny zu injizieren – ein beispielloses Verbrechen, das sich einreiht die unendliche Kette ähnlicher Schurkereien des Russenchefs!

Kloakenmedien bekommen Schnappatmung: SCO-Treffen in Tianjin, China

Wunderbar, wenn die Kloakenmedien Schnappatmung bekommen, weil die Repräsentanten der multipolaren Welt, die die globale westliche Hegemonie abgelöst hat, sich treffen.

Die zähneknirschende Verzweiflung, die ohnmächtige Wut, und der strenge Geruch des vollgeschissenen Inkontinenzmaterials dringt aus jeder Zeile und jedem geifernden Buzzword, mit dem das Sudelblatt des „Springer“-Verlages hier die Hosen runterlässt.

Der Autokrat

Tief im Osten liegt ein Staat,
da herrscht ein übler Autokrat,
der alles ganz allein bestimmt
und jedem seine Freiheit nimmt, 
der was dagegen sagt –
so wird es hier beklagt.

Dieser schlimme Finger hat
den Hunger eines Nimmersatt
auf uns, die wir in freien Ländern
an seines Riesenlandes Rändern
ein feines Leben haben –
so hört man viele sagen.

Zwar gibt‘s auch dort, was hier man kennt:
Wahlen, Rechtsstaat, Parlament;
Doch ist der Westen schwer verdrussen
weil Putin™ dort von seinen Russen
geschätzt und hoch geachtet wird –
und das, sagt man uns, ist verkehrt!

Denn Merz und Starmer und Macron,
freuen sich ja sogar schon,
wenn keine Eier auf sie fliegen
für ihre kriegsbereiten Lügen:
„Russland will Krieg!“ – wir ahnen,
dass sie ihn selber planen.

Die Pleiteländer der EU
und auch die Inselaffen 
legen geschäftlich nur noch zu
mit Rüstung, Krieg und Waffen.

Willst du das Volk zum Krieg bewegen,
musst du ihm täglich nahe legen,
dass man das Böse stoppen muss –
und das Böse ist der Russ‘,
der, weil er nun mal Autokrat, 
nur Aggression im Sinne hat.

Erst Kiew, später Polen,
dann kommt er, uns zu holen!
„Oh Schreck lass nach, da kommt er schon!“
Das ist sonst nichts als: Projektion.

Europa wird vor Furcht fanatisch
und dabei selber autokratisch:
Es hat sich in den Krieg verheddert,
die eig‘ne Wirtschaft bald geschreddert, ‚
zerschlägt jetzt noch den Wohlfahrtsstaat –
Doch Putin™ ist der Autokrat?

„Weil der Russe Böses plant
Musst du ärmer werden
und demnächst – du hast‘s geahnt –
dann auf dem Schlachtfeld sterben.

Dazu müssen wir dein Geld
für den Krieg verbraten;
im Gegenzug wird dir erzählt
das Feindbild „Autokraten“.

Wozu? Das darfst du ruhig erfahren:
Wir brauchen diese Waffen,
um doch, nach nunmehr neunzig Jahren,
den Endsieg noch zu schaffen!“


SO sieht Panik aus


Der europäische Imperialismus zerlegt sich gerade selbst.

Was ist mit Monsieur Le Petit Napoleon passiert?

Keine grandiosen, auf Wirkung bedachten Auftritte in historischen Palästen mehr? Keine Selbstinszenierung als europäischer Staatsmann der Kategorie „Superwichtig“?

Macron ist zusammengeschrumpft auf Zwergenformat, er ist jetzt nur noch eine politischer Pygmäe, eine kläffender Töle wie die baltischen Chihuahuastaaten, die nach russischen Hosenbeinen schnappen, die sie nicht erwischen können.

Der Mann schimpft hysterisch herum wie ein Kleinkind, dem man im Sandkasten seine Förmchen geklaut hat.

Für Antiimperialisten schön zu sehen, aber in dem erbarmungswürdigen Ausmaß von Unsouveränität und zappeligem Gezeter auch zum Fremdschämen peinlich.

Währenddessen die Franzosen:

Proteste gegen die Kriefsbeteiligung Frankreichs, für Frieden und Rücktritt Macrons