Der Westen ist wild entschlossen, Russland zu einem heißen Krieg zu provozieren

In einer verständigen Welt müssten wir mittlerweile auf den Straßen sein und den Machthabern durch Generalstreiks und Massendemonstrationen VERBIETEN, ihren Provokationskurs in Richtung Krieg mit Russland weiter zu fahren.

Wir müssten sofortige Neuwahlen fordern und jede Partei abwählen, die den jetzigen NATO- und Weltkriegskurs mitträgt – und das sind ALLE derzeit im Bundestag vertretenen Parteien und Gruppierungen.

Wir müssten darüber hinaus die INTERESSEN entmachten, die von diesem und den anderen Kriegen des Westens profitieren. Wir könnten es, wenn eine Mehrheit es will.

Pepe Escobar: Der Westen ist wild entschlossen, Russland zu einem heißen Krieg zu provozieren

(…) Trotz aller Umschreibungen haben NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz tatsächlich grünes Licht dafür gegeben, dass Kiew westliche Waffen für Angriffe tief im Inneren der Russischen Föderation einsetzt. Die angebliche Debatte, die noch andauert, ist nur ein „Vorwand“ für das eigentliche Ziel: ein Vorwand, der zum Dritten Weltkrieg führen könnte.

(…) Die kriegerische „Ekstase“ der NATO ist vorhersehbar in Feigheit getarnt. Trotz des rhetorischen Mülls 24/7 über „wir wollen keinen Krieg mit Russland“ deuten die Fakten darauf hin, dass die NATO Kiew benutzt, um eine breite Palette russischer militärischer Einrichtungen anzugreifen und zu zerstören.

(…) Es lässt sich auch nicht leugnen, dass der US-Deep-State die Terroranschläge Kiews gegen die russische Zivilbevölkerung im Donbass, in Belgorod und anderswo unterstützt hat.

(…) Wir sind noch nicht so weit – auch wenn wir Tag für Tag bedrohlich näher kommen. Dmitri Medwedew hat zum x-ten Mal eine rote Linie gezogen: Ein US-Angriff auf russische Ziele oder die Erlaubnis der USA, dass Kiew Ziele in Russland mit amerikanischen Raketen und Drohnen angreift, wäre der „Beginn eines Weltkriegs“.

Quelle: https://sputnikglobe.com/20240530/pepe-escobar-the-west-is-hell-bent-on-provoking-russia-into-hot-war–1118696941.html

Der nächste Schritt zum Dritten Weltkrieg (Teil 2)

Es muss darauf hingewiesen werden, dass dies keine Panikmache oder Hysterie ist, sondern die Richtung, in die sich der Stellvertreterkrieg in der Ukraine gerade bewegt.

„Aber die Mutter aller Provokationen ist, dass die Ukraine jetzt ein strategisches russisches Frühwarnradar für nukleare ICBM-Langstreckenraketen in Woronesch angegriffen und beschädigt hat:

„Offenbar hat die Ukraine ein russisches Frühwarnradar für ballistische Raketen in Armavir (Russland) angegriffen. Die Zerstörung dieses speziellen Radarknotens hat aufgrund seiner Reichweite nur einen begrenzten direkten militärischen Nutzen für die Ukraine. Ich schätze, da will jemand wirklich die Stabilität testen.“

Fighter Bomber schreibt:

„Der Feind schaltet langsam die Komponenten unseres Hauptarguments aus – die Komponenten des nuklearen Schutzschildes. Angriffe auf strategische Nuklearwaffenträgerbasen und nukleare Angriffswarnelemente. Sobald der Feind merkt, dass der Schaden kritisch ist und wir nicht mit inakzeptablem Schaden reagieren können, wird er sofort mit allem, was er hat, zuschlagen.
Das ist genau das, was ich tun würde.“

Dies hat das Potenzial, Russlands Fähigkeit, auf nukleare Bedrohungen zu reagieren, zu lähmen, und löst effektiv 19c der russischen Doktrin für nukleare Reaktionen aus:

„Absatz 19c der Grundprinzipien besagt: „Angriff eines Gegners gegen kritische Regierungs- oder Militäreinrichtungen der Russischen Föderation, dessen Störung die Reaktionsfähigkeit der Nuklearstreitkräfte beeinträchtigen würde“. Das bedeutet, dass jede Art von Störung der zivilen oder militärischen Infrastruktur, die die Fähigkeit zur nuklearen Vergeltung unterminieren würde.

Die Ukraine führt nun im Auftrag der NATO die langsame Entwaffnung und Neutralisierung von Russlands nuklearer Triade durch, was für Russland eine äußerst existenziell gefährliche Situation darstellt. Somit ist Russland nun im Rahmen seiner Doktrin berechtigt, mit nuklearen Vergeltungsmaßnahmen zu reagieren – und die Ukraine beginnt gerade mit ihren Eskalationen.

Dies ist also der Hauptgrund, warum wir uns jetzt an einem möglichen Scheideweg befinden:

Die Ukraine ist in der Lage, Russland einen schweren Schlag zu versetzen, und verfügt nun nachweislich über die Fähigkeit, dies zu tun, ohne dass Russland in der Lage wäre, die Bedrohungen zuverlässig zu neutralisieren. Wenn die Ukraine grünes Licht für den Einsatz von ATACMS und vielleicht sogar Storm Shadows, Taurus usw. auf russischem Boden erhält – die Krim nicht mitgerechnet, was sie bereits getan hat, da sie diese nicht als russisches Territorium betrachtet -, dann könnte die Hölle losbrechen, da Russland nicht die Fähigkeit bewiesen hat, die ATACMS zuverlässig zu stoppen, und die Ukraine könnte sehr wohl äußerst sensible Ziele treffen, die die russische Befehls- und Kontrollstruktur an einen historischen Scheideweg stellen würden.

Aber warum hat die Ukraine plötzlich damit begonnen, eine solche Fähigkeit zu demonstrieren, wichtige russische Objekte zu treffen? Antwort: Vor allem, weil es den Rest seines Geldes in die asymmetrische Kriegsführung gesteckt hat. Sie sehen, keiner dieser Angriffe schadet der echten russischen Armee oder ändert etwas am Kalkül vor Ort. Aber da die Ukraine weiß, dass nichts, was sie tun kann, daran etwas ändern wird, hat sie klugerweise beschlossen, den Rest ihrer Ressourcen in Drohnen und Langstreckenwaffen zu investieren, die die Dinge zumindest auf sehr asymmetrische Weise durcheinanderbringen können.

Das Ziel ist klar: Zelensky und Co. wollen wahrscheinlich, dass Russland mit taktischen Atomwaffen antwortet. Für Zelensky – den Diktator eines Landes, das bereits die schlimmste Reaktorkatastrophe der Welt in Tschernobyl hinter sich gebracht hat und sein eigenes Land munter mit vom Westen gelieferten abgereicherten Uranmunition bestrahlt – ist ein kleiner nuklearer Zwischenfall der kleinstmögliche Preis für die Rettung seines Regimes durch eine spätere NATO-Intervention.“

————————————-

Quelle: https://simplicius76.substack.com/p/sitrep-52424-situation-turns-critical?r=ljeix&u

Verlorener Krieg in der Ukraine? Dann eben Atomkrieg; Hauptsache, der Russe gewinnt nicht.

Brian Berletic erläutert, warum der Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland für den Kollektiven Westen nicht gewinnbar ist, selbst wenn der Westen weitere Milliarden für Ausrüstung und Bewaffnung in den Bandera-Staat pumpt: es besteht keine Möglichkeit, die Verluste an Truppen auszugleichen, die die ukrainische Stellvertreterkrieg erlitten hat.

Für Washington und die NATO bleibt nur die Wahl zwischen Anerkennung, dass der Krieg verloren ist und direkte Einmischung in den Krieg mit NATO-Truppen (was der Grund dafür ist, dass der Pariser Mini-Napoloeon und andere Wahnsinnige diese Idee seit neuestem verstärkt in Umlauf bringen).

Die naheliegende Option, den verlorenen Krieg durch Friedensverhandlungen unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen Russlands zu beenden, scheidet selbstverständlich aus für unipolare Imperialisten, die mit Krallen und Zähnen (und bis jetzt 440.000 getöteten ukrainischen Soldaten) an ihrer jetzt schon beendeten Hegemonie festhalten wollen. Lieber werfen sie alles ukrainische Menschenmaterial, dessen sie noch habhaft werden können, in den Fleischwolf der Front und eskalieren weiter bis zum Atomkrieg.

Der Kollektive Westen hat den Stellvertreterkrieg in der Ukraine verloren. Und die westlichen Medien beginnen, diese Tatsache nicht mehr zu verschweigen

„Nachdem der Konflikt in der Ukraine fast zwei Jahre lang so dargestellt wurde, als würde er sich zu Gunsten Kiews und des kollektiven Westens entwickeln, überschwemmt eine plötzliche Flut von Eingeständnissen die westlichen Schlagzeilen, dass die Ukraine nicht nur verliert, sondern dass ihre westlichen Unterstützer wenig oder gar nichts tun können, um diese Tatsache zu ändern.

An die Stelle des Narrativs von den stetigen Gewinnen und dem unbeugsamen Kampfgeist der Ukraine ist nun die Realität der katastrophalen Verluste der Ukraine (sowie der Netto-Territorialverluste) und des stetigen Zusammenbruchs der Moral der Truppen getreten. An die Stelle der Erzählungen über schlecht ausgebildete und geführte russische Streitkräfte, die mit unzureichenden Mengen veralteter Waffen und schwindenden Munitionsvorräten ausgestattet sind, ist nun das Eingeständnis getreten, dass die russische Militärindustrie mehr produziert als die USA und Europa zusammen und dabei Waffensysteme einsetzt, die ihren westlichen Pendants entweder ebenbürtig sind oder die westlichen Fähigkeiten völlig übertreffen können.“

https://journal-neo.su/2023/11/27/west-admits-ukraine-is-losing-proxy-war/https://journal-neo.su/2023/11/27/west-admits-ukraine-is-losing-proxy-war/

Deutsche Ostfronterfahrung für die NATO: schon immer sehr gefragt

Das westliche Kriegsbündnis war schon immer gegen Russland gerichtet und hatte deswegen keine Probleme damit, sich derjenigen deutschen Experten zu bedienen, die die größte einschlägige Ostfronterfahrung besaßen.

Die heutige Generation NATO-Ostlandkrieger ist diesem Erbe treu und verpflichtet. Jetzt, wo sie endlich wieder Panzer und Raketen gegen Russland schicken können, mehr denn je.

Kanzler ehrt Nazistaat-Führer mit Faschistengruß: „Slava Ukraini!“

„Stellungnahme der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Zakharova

Heute zeigen alle ukrainischen und deutschen Medien das Bildmaterial, auf dem Bundeskanzler Olaf Scholz den Nazi-Gruß „Slawa Ukraine“ („Ruhm der Ukraine“) ruft, während im Hintergrund Zelenski und (unerwartet) Tichanowskaja zu sehen sind.

Die schlechte Bildung der westlichen Eliten entbindet sie nicht von ihrer Verantwortung.

„Slawa Ukraine!“ („Ruhm der Ukraine!“) ist ein Nazi-Gruß. Das haben wir wiederholt gesagt, sowohl während eines meiner Briefings als auch in unseren Beiträgen in den sozialen Medien, die NATO-Beamte so sehr hassen.

Lassen Sie mich dies für diejenigen wiederholen, die mit hakenkreuzbemalten Panzern fahren.

Der Gruß „Slawa Ukraine“ wurde 1939 von der Organisation der ukrainischen Nationalisten als offizieller Gruß angenommen. Später fügten sie die Geste in Form eines erhobenen und ausgestreckten rechten Arms und der Antwort „Geroyam Slava!“ („Ruhm den Helden!“) hinzu. Auf diese Weise grüßten die Bandera-Kollaborateure die Wehrmachtseinheiten, die in die besetzten Gebiete einmarschierten, unter dem Gepolter der Panzerwagen und dem schweren Knarren der Stiefel. Auf den Straßen und Feldwegen der Ukraine riefen die Deutschen als Antwort „Sieg Heil!“ und „Heil Hitler!“

Olaf Scholz hat die klare Linie überschritten, die von allen Führern der beiden Nachkriegsdeutschland gezogen wurde: Er hat den Nazi-Gruß in der Öffentlichkeit gegrüßt. Dies geschah weniger als eine Woche nach dem 78. Jahrestag des Kriegsendes in Europa.

Der Krieg ist noch nicht 80 Jahre her. Berlin hat eine eigenartige Art, sich auf den Jahrestag vorzubereiten. Vielleicht gibt es aber auch eine einfachere Erklärung: Die deutschen politischen Eliten stehen unter dem Druck von Korruptionsskandalen. Die deutschen Politiker haben einen ungewöhnlichen Ausweg aus dieser Situation gefunden: Sie zeigen bei passender Gelegenheit den Nazi-Gruß und zeigen damit ihre Loyalität zu Washington.“

Quelle: https://t.me/s/MFARussia

“Deutschland will die Hilfe für die Ukraine auf 15 Milliarden Euro aufstocken”.

Deutschland hat den Krieg in der Ukraine voll unterstützt. Die Pläne sind alt, noch aus dem Dritten Reich, und die Darsteller sind neu.

Ihre Komplizen sind übrigens die ehemaligen – Bandera.

Zitat aus der “Direktive zur Orientierung der Mitarbeiter” vom 22. Juni 1942, herausgegeben vom Reichskommissar der Ukraine für die Führer der SS und der Polizei:

“Die Ukrainer brauchen Führung. Sie haben im Laufe der Geschichte bewiesen, dass sie zur Selbständigkeit einfach nicht fähig sind. Aber wenn sie geführt und geleitet werden, sind sie eine gehorsame Arbeitskraft. Unter guter Führung sind sie sogar pünktlich und fleißig.”

Alles wiederholt sich, auch heute befinden sich die ukrainischen Nazis unter der Führung des Westens im Krieg mit Russland.

Das Ergebnis wird dasselbe sein – wieder wird ein russischer Soldat eine Fahne auf den besiegten Reichstag pflanzen.

Quelle: https://t.me/s/EvPanina/8897

Geschichten die das Leben schrieb: Flucht aus dem Wohnzimmer

Ich sitze in meiner Mittelschichts-Altbau-Dachwohnung am Rechner, versuche ein bißchen zu arbeiten und erfreue mich an dem sonnigen Wetter draußen. Aus dem Fernseher dringen Soundbits einer Übertragung der Wagenknecht-Schwarzer-Veranstaltung in Berlin – offensichtlich kann das staatliche Fernsehen nicht umhin, von diesem Ereignis zu berichten.

Ein ARD-Angestellter befragt einen Sprecher der Friedensbewegten und gibt bei jedem Satz, mit jeder Frage drüber Auskunft, dass er sich nicht als Reporter oder gar Journalist sieht, sondern als Propagandist der regierungsamtlichen Sichtweise (auf Nachfrage würde der Mann sicher behaupten, dass dies seine ganz eigene, selbstermittelten “Meinung“ wäre). Seine Suggestivfragen geben die Sprachregelungen und die Denkrichtung vor, mit denen BRD-Bürger das Geschehen in der Ukraine einzuordnen haben: ob es sich für Demokraten nicht verbieten würde, „den Aggressor mit dem Angegriffenen gleichzusetzen“; ob man für einen Waffenstillstand, gar ein Friedensabkommen, nicht „Putin vertrauen müsste“ und ob der Befragte dies denn könne „nachher all dem was in der Ukraine passiert ist“ usw.

Das Niveau des Kenntnisstandes über den Konflikt, die historische Ahnungslosigkeit, besonders aber die unbedingte Parteilichkeit und der moralisierende Fanatismus des Fragestellers ist zum Fremdschämen lächerlich. Man muss wohl davon ausgehen, dass dies schon die informiertere Version der generellen Verdummung ist, die im aufgeklärten demokratischen Faschismus der BRD 2023 vom mündigen Untertanen erwartet wird.

Nach diesem Vorortbericht aus Berlin, der den Informationsauftrag des Staatsfernsehens erfüllt und dem Zuschauer gleichzeitig mit Wucht die staatlich gewollte Sicht der Dinge aufdrückt, wird ins Studio geschaltet, wo ein „Experte“ sich zum Thema äußert. Sein Expertentum beläuft sich auf das ziemlich zusammenhanglose Aneinanderreihen einiger NATO-Talking Points, die man rund um die Uhr so oder leicht variiert von jedem politischen und medialen Propagandisten der US-Hegemonie und des NATO-Krieges gegen Russland untergejubelt kriegt. Wichtiger als der Hinweis auf die Schurkenrolle Putins, die bei solchen Papageien der Herrschaft nie fehlen darf, ist dem „Experten“ heute aber ein beinahe genauso schlimmes Gedankenverbrechen gegen die ideologische Landschaftspflege der BRD im Krieg: die Demonstranten – Organisatoren wie Teilnehmer – sind ziemlich eindeutig der KONTAKTSCHULD überführt!

Es ist nämlich so, das auch Rechte, also „AfD-Mitglieder, Verachwörungstheoretiker, Schwurbler“ und ähnlich vaterlandslose Gesellen zu dieser Demo aufgerufen haben und am Ende sogar mitlaufen. Damit ist erwiesen, dass sich hier ein im Grunde staatsabträgliches und gänzlich verurteilungswürdiges Völkchen tummelt, von dem alle anständigen Demokraten tunlichst die Finger lassen sollten.

Diese These wird hin- und her gewälzt, ausgebreitet, von allen Seiten betrachtet und beleuchtet, und dem Zuschauer ist spätestens jetzt klar, dass schon durch die Kontaktschuld mit „Rechten“ der Zweck und die Forderungen der Demo zum einen gar nicht mehr zu interessieren haben, andernfalls aber – wenn man sie dann trotzdem noch aufgreift – auf jeden Fall entwertet und diskreditiert sind.

Ich bitte die Liebste, die sich seit einer geschlagenen Stunde diese Berieselung antut, um Gnade: „Mach bitte mal aus. Das will ich mir nicht anhören.“

„Ich will aber die Reden hören!“, entgegnet sie.

Mein Einwand „Dann stell doch solange den Ton ab, bis das gesendet wird…“ wird erhört und sie stellt leiser.

Nach all der begleitenden und einbettenden Aufklärung und Einordnung besinnt sich der Staatsfunk aber jetzt wieder auf seinen Informationsauftrag: „Wir schalten sofort nach Berlin, wenn die Reden auf der Demo beginnen!“, hatte der Mann vor Ort versichert, und nun ist es soweit.

Eine vom Blatt ablesende Friedensbewegte erzählt irgendwas von „Heute ist der 365. Tag des Beginns des Krieges und des Mordens in der Ukraine“ und angesichts von so viel geballter Moral und Lüge (heute, also Ende Februar 2023, ist ca. schon der dreitausendste Tag des seit acht Jahren währenden Krieges dort) fliehe ich aus dem Wohnzimmer und überlasse die Frau der Übertragung des „Aufstands für den Frieden“, der mindestens genauso moralisch, verlogen und berechnend ahnungslos ist wie die staatliche Version der Friedensstiftung. Nur dass die Wagenknechts und Schwarzers dieser Republik statt mit Panzern und Bomben den Russen mit Verhandlungen und Verträgen einhegen wollen.

Dass letzterer – als Russe an sich und als Feind unserer regelbasierten NATO nämlich – sowieso an allem schuld ist, sieht der Aufruf zu dieser Demonstration bekanntlich genauso wie die große staatliche Friedensbewegung namens Bundesregierung: „Die von Russland brutal überfallene ukrainische Bevölkerung braucht unsere Solidarität.“ Wer so etwas schreibt, will nichts von Ursachen und Entstehung des Konflikts wissen, sondern schließt sich den Lügen der einen Kriegspartei, nämlich der NATO, an.

Das viele schöne Geld für Kriegsgerät und Unterstützungszahlungen, mit dem die Berliner Friedenspolitiker die Befriedung der Ukraine auf Kosten Russlands durchsetzen wollen, sähen die friedensbewegten Demokraten um Wagenknecht und Schwarzer lieber in nationale Vorhaben wie Klimaziele, Armutsbekämpfung, Wohnungsau etc. investiert.

Und das ist auch schon der einzige Unterschied zu den von ihnen Kritisierten. Beide sind sie Nationalisten, die sich über den besseren Weg zu Deutschlands Erfolg in der Staatenkonkurrenz streiten. Die Regierung hat da allerdings eindeutig die besseren Karten, da sie per definitionem die Entscheidungen trifft und obendrein noch – wie gerade in solchen Berichterstattungen wie der zur Wagenknecht-Schwarzer -Demo deutlich wird – die öffentliche Meinung dominiert und kontrolliert.

Trotz meiner festen Absicht, mich aus dem Fernsehkonsum meiner Liebsten rauszuhalten, kann ich bei meinem Fluchtversuch nicht an mich halten und mache eine Bemerkung zur Falschheit solcher Aussagen wie „Der Krieg hat vor einem Jahr begonnen“.

„Geh Mittagsschlaf machen“, kriege ich freundlich geantwortet. „Und nimm den Hund gleich mit!“

Magical thinking

Wenn du amerikanisches Mainstream-Medium bist und dem Publikum verkaufen willst, dass Kriege, die deine Obrigkeit gerade verliert, doch noch durch Wunschdenken, Gebete und auf Twitter & Co gewonnen werden.

Wie muss man sich das übrigens vorstellen? Biden ruft bei Putin an und stammelt ins Telefon “Äh, Mr Puhtn, Sie haben… äh, wie sagt man das noch, ja: verloren – ist Ihnen das klar?” Und Putin dann so: “Oh, Scheisse, echt jetzt? Dann gebe ich mich natürlich geschlagen! Wann soll ich denn zurücktreten, Herr Biden?”