Deutschland hat den Krieg in der Ukraine voll unterstützt. Die Pläne sind alt, noch aus dem Dritten Reich, und die Darsteller sind neu.
Ihre Komplizen sind übrigens die ehemaligen – Bandera.
Zitat aus der “Direktive zur Orientierung der Mitarbeiter” vom 22. Juni 1942, herausgegeben vom Reichskommissar der Ukraine für die Führer der SS und der Polizei:
“Die Ukrainer brauchen Führung. Sie haben im Laufe der Geschichte bewiesen, dass sie zur Selbständigkeit einfach nicht fähig sind. Aber wenn sie geführt und geleitet werden, sind sie eine gehorsame Arbeitskraft. Unter guter Führung sind sie sogar pünktlich und fleißig.”
Alles wiederholt sich, auch heute befinden sich die ukrainischen Nazis unter der Führung des Westens im Krieg mit Russland.
Das Ergebnis wird dasselbe sein – wieder wird ein russischer Soldat eine Fahne auf den besiegten Reichstag pflanzen.
Ich sitze in meiner Mittelschichts-Altbau-Dachwohnung am Rechner, versuche ein bißchen zu arbeiten und erfreue mich an dem sonnigen Wetter draußen. Aus dem Fernseher dringen Soundbits einer Übertragung der Wagenknecht-Schwarzer-Veranstaltung in Berlin – offensichtlich kann das staatliche Fernsehen nicht umhin, von diesem Ereignis zu berichten.
Ein ARD-Angestellter befragt einen Sprecher der Friedensbewegten und gibt bei jedem Satz, mit jeder Frage drüber Auskunft, dass er sich nicht als Reporter oder gar Journalist sieht, sondern als Propagandist der regierungsamtlichen Sichtweise (auf Nachfrage würde der Mann sicher behaupten, dass dies seine ganz eigene, selbstermittelten “Meinung“ wäre). Seine Suggestivfragen geben die Sprachregelungen und die Denkrichtung vor, mit denen BRD-Bürger das Geschehen in der Ukraine einzuordnen haben: ob es sich für Demokraten nicht verbieten würde, „den Aggressor mit dem Angegriffenen gleichzusetzen“; ob man für einen Waffenstillstand, gar ein Friedensabkommen, nicht „Putin vertrauen müsste“ und ob der Befragte dies denn könne „nachher all dem was in der Ukraine passiert ist“ usw.
Das Niveau des Kenntnisstandes über den Konflikt, die historische Ahnungslosigkeit, besonders aber die unbedingte Parteilichkeit und der moralisierende Fanatismus des Fragestellers ist zum Fremdschämen lächerlich. Man muss wohl davon ausgehen, dass dies schon die informiertere Version der generellen Verdummung ist, die im aufgeklärten demokratischen Faschismus der BRD 2023 vom mündigen Untertanen erwartet wird.
Nach diesem Vorortbericht aus Berlin, der den Informationsauftrag des Staatsfernsehens erfüllt und dem Zuschauer gleichzeitig mit Wucht die staatlich gewollte Sicht der Dinge aufdrückt, wird ins Studio geschaltet, wo ein „Experte“ sich zum Thema äußert. Sein Expertentum beläuft sich auf das ziemlich zusammenhanglose Aneinanderreihen einiger NATO-Talking Points, die man rund um die Uhr so oder leicht variiert von jedem politischen und medialen Propagandisten der US-Hegemonie und des NATO-Krieges gegen Russland untergejubelt kriegt. Wichtiger als der Hinweis auf die Schurkenrolle Putins, die bei solchen Papageien der Herrschaft nie fehlen darf, ist dem „Experten“ heute aber ein beinahe genauso schlimmes Gedankenverbrechen gegen die ideologische Landschaftspflege der BRD im Krieg: die Demonstranten – Organisatoren wie Teilnehmer – sind ziemlich eindeutig der KONTAKTSCHULD überführt!
Es ist nämlich so, das auch Rechte, also „AfD-Mitglieder, Verachwörungstheoretiker, Schwurbler“ und ähnlich vaterlandslose Gesellen zu dieser Demo aufgerufen haben und am Ende sogar mitlaufen. Damit ist erwiesen, dass sich hier ein im Grunde staatsabträgliches und gänzlich verurteilungswürdiges Völkchen tummelt, von dem alle anständigen Demokraten tunlichst die Finger lassen sollten.
Diese These wird hin- und her gewälzt, ausgebreitet, von allen Seiten betrachtet und beleuchtet, und dem Zuschauer ist spätestens jetzt klar, dass schon durch die Kontaktschuld mit „Rechten“ der Zweck und die Forderungen der Demo zum einen gar nicht mehr zu interessieren haben, andernfalls aber – wenn man sie dann trotzdem noch aufgreift – auf jeden Fall entwertet und diskreditiert sind.
Ich bitte die Liebste, die sich seit einer geschlagenen Stunde diese Berieselung antut, um Gnade: „Mach bitte mal aus. Das will ich mir nicht anhören.“
„Ich will aber die Reden hören!“, entgegnet sie.
Mein Einwand „Dann stell doch solange den Ton ab, bis das gesendet wird…“ wird erhört und sie stellt leiser.
Nach all der begleitenden und einbettenden Aufklärung und Einordnung besinnt sich der Staatsfunk aber jetzt wieder auf seinen Informationsauftrag: „Wir schalten sofort nach Berlin, wenn die Reden auf der Demo beginnen!“, hatte der Mann vor Ort versichert, und nun ist es soweit.
Eine vom Blatt ablesende Friedensbewegte erzählt irgendwas von „Heute ist der 365. Tag des Beginns des Krieges und des Mordens in der Ukraine“ und angesichts von so viel geballter Moral und Lüge (heute, also Ende Februar 2023, ist ca. schon der dreitausendste Tag des seit acht Jahren währenden Krieges dort) fliehe ich aus dem Wohnzimmer und überlasse die Frau der Übertragung des „Aufstands für den Frieden“, der mindestens genauso moralisch, verlogen und berechnend ahnungslos ist wie die staatliche Version der Friedensstiftung. Nur dass die Wagenknechts und Schwarzers dieser Republik statt mit Panzern und Bomben den Russen mit Verhandlungen und Verträgen einhegen wollen.
Dass letzterer – als Russe an sich und als Feind unserer regelbasierten NATO nämlich – sowieso an allem schuld ist, sieht der Aufruf zu dieser Demonstration bekanntlich genauso wie die große staatliche Friedensbewegung namens Bundesregierung: „Die von Russland brutal überfallene ukrainische Bevölkerung braucht unsere Solidarität.“ Wer so etwas schreibt, will nichts von Ursachen und Entstehung des Konflikts wissen, sondern schließt sich den Lügen der einen Kriegspartei, nämlich der NATO, an.
Das viele schöne Geld für Kriegsgerät und Unterstützungszahlungen, mit dem die Berliner Friedenspolitiker die Befriedung der Ukraine auf Kosten Russlands durchsetzen wollen, sähen die friedensbewegten Demokraten um Wagenknecht und Schwarzer lieber in nationale Vorhaben wie Klimaziele, Armutsbekämpfung, Wohnungsau etc. investiert.
Und das ist auch schon der einzige Unterschied zu den von ihnen Kritisierten. Beide sind sie Nationalisten, die sich über den besseren Weg zu Deutschlands Erfolg in der Staatenkonkurrenz streiten. Die Regierung hat da allerdings eindeutig die besseren Karten, da sie per definitionem die Entscheidungen trifft und obendrein noch – wie gerade in solchen Berichterstattungen wie der zur Wagenknecht-Schwarzer -Demo deutlich wird – die öffentliche Meinung dominiert und kontrolliert.
Trotz meiner festen Absicht, mich aus dem Fernsehkonsum meiner Liebsten rauszuhalten, kann ich bei meinem Fluchtversuch nicht an mich halten und mache eine Bemerkung zur Falschheit solcher Aussagen wie „Der Krieg hat vor einem Jahr begonnen“.
„Geh Mittagsschlaf machen“, kriege ich freundlich geantwortet. „Und nimm den Hund gleich mit!“
Wenn du amerikanisches Mainstream-Medium bist und dem Publikum verkaufen willst, dass Kriege, die deine Obrigkeit gerade verliert, doch noch durch Wunschdenken, Gebete und auf Twitter & Co gewonnen werden.
Wie muss man sich das übrigens vorstellen? Biden ruft bei Putin an und stammelt ins Telefon “Äh, Mr Puhtn, Sie haben… äh, wie sagt man das noch, ja: verloren – ist Ihnen das klar?” Und Putin dann so: “Oh, Scheisse, echt jetzt? Dann gebe ich mich natürlich geschlagen! Wann soll ich denn zurücktreten, Herr Biden?”
Auf dem Abendspaziergang mit dem Hund sprechen die Frau und ich über eine Nachrichtensendung, die sie gerade im WDR gesehen hat. Es ging mal wieder um den Krieg in der Ukraine und um das Bestreben der westlichen Sponsoren des Krieges, ihrer ukrainischen Stellvertreterarmee immer mehr und weitere Kriegswaffen zu liefern. Inzwischen stehen Kampfpanzer und Kampfflugzeuge und andere schöne Gerätschaften aus dem Arsenal der NATO zur Debatte; in den Mainstream-Nachrichten werden solche Dinge ausschließlich parteiisch aus ukrainischer Sicht vermeldet und immer ein ohnehin vorhandenes Einverständnis des Zuschauers mit der NATO-Version der Ereignisse vorausgesetzt.
Ich erwähne das kürzlichen Statement des stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, der auf den Irrsinn hinwies, einer Nuklearmacht eine militärische Niederlage zufügen zu wollen. Wörtlich sagt Medwedew: „Die drohende Niederlage einer Atommacht in einem konventionellen Krieg kann den Ausbruch eines Atomkriegs provozieren. Die Atommächte haben die großen Konflikte, von denen ihr Schicksal abhängt, nicht verloren.
Aber das sollte jedem klar sein. Sogar einem westlichen Politiker, der sich wenigstens eine Spur von Intelligenz bewahrt hat.“
Meine in ihrer Selbsteinschätzung und ganzen Lebenshaltung „unpolitische“ Gattin seufzt tief auf und bemerkt: „Wenn ich sowas höre, möchte ich sofort wieder eine Flasche Wein aufmachen. Das ist so schrecklich und deprimierend, diese ganzen Nachrichten…“
Man muss in diesem Zusammenhang wissen, dass der heutige Tag unser selbsterklärter drogenfreier Tag ist, damit wir einen alternierenden Rhythmus von einem Abend mit und dem nächsten Abend ohne Wein einhalten. Diese hehre Vorhaben wird nun von meiner Liebsten infrage gestellt. Sie führt weiter aus: „ich verstehe diese Leute nicht, die so etwas planen und machen! Ich verstehe überhaupt die ganze Welt nicht mehr!“
„Hast du sie denn vorher verstanden?“ frage ich, auf einen ausführlicheren Austausch über weltanschauliche und politische Fragen spekulierend.
„Vorher hat es mich nicht interessiert!“ erhalte ich zur Antwort. „Ich versuche erst seit ich sechzig bin, die Welt zu verstehen. Aber ich verstehe das alles nicht. Ich verstehe die Leute nicht, die darüber jammern, dass alles so teuer ist und dann zwei- oder dreimal im Jahr in Urlaub fahren!“
Dieser abrupte Schwenk zu den Sorgen der bessergestellten Mittelschichtsangestellten aus ihrem beruflichen Umfeld zeigt mir, dass das Fenster zu einer substantiellen Diskussion imperialistischer Geopolitik schon wieder verschlossen ist und dass meine Herzdame in ihrer typischen Art und Weise bei den ganz bodenständigen und elementaren Fragen gelandet ist, die in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis diskutiert werden: reicht das Nettoeinkommen für die zahlreichen Annehmlichkeiten des bürgerlichen Lebens, an die ich mich als Mitglied der gehobenen Mittelschicht gewöhnt habe oder muß ich mich am Ende gar irgendwo einschränken?
Sämtliche politischen Fragen, inklusive der Frage von Krieg und Frieden, werden ausschließlich unter diesem Aspekt betrachtet und bewertet, und die politische Präferenz ihrer Klasse liegt dort, wo ihr ein möglichst störungsfreies „Weiter so“ dieses komfortablen Daseins versprochen wird.
Ich seufze ebenfalls, aber mehr innerlich, und beschließe, an dieser Stelle keine weiteren Agitprop-Anstrengungen zu unternehmen und als Diskussionspunkt nur noch einen einzigen aufrechtzuerhalten: den nach der Frage „Weißwein oder Rotwein“.
Gedanke: würde sich die SPD-geführte Bundesregierung und Kanzler Scholz für Verhandlungen mit Russland aussprechen statt immer weiter zu eskalieren, statt immer mehr Kriegswaffen und Milliarden für das Kiewer Regime bereitzustellen, könnte die SPD wahrscheinlich mit einer Verdoppelung ihrer Wählerstimmen rechnen und Scholz würde nicht als schwächster Kanzler seit Bestehen der BRD gelten, sondern als Politiker, der deutsche Interessen vertritt.
Natürlich ist die Realität eine andere: nichts liegt der (noch) größten Regierungspartei ferner, als von ihrem bedingungslosen Kriegskurs abzuweichen und auf so etwas Verrücktes wie Diplomatie und Friedensverhandlungen zu setzen. Zu tief im Rektum der transatlantischen Vormacht steckt der Hamburger CumEx-Politiker mit dem Vergeßlichkeitsproblem, zu offensichtlich ist, dass die Washingtoner Administration etwas sehr Substantielles gegen ihn in der Hand haben muß, mit dem sie ihn zu einem solch erbärmlichen, willfährigen, botmäßigen Laufburschen der US-Interessen machen kann.
Das (in seiner Außenwirkung) katastrophale Interview, das Exkanzlerin Merkel dem “Zeit“-Magazin gab, zieht weltweit Kreise. Jetzt bezieht auch die „Global Times“ als englischsprachiges inoffizielles Organ der KP Chinas dazu Stellung.
Und diese Stellungnahme hat es in sich. Man wird davon ausgehen können, dass die in dem Beitrag ausgedrückten Einschätzungen denen der chinesischen Führung entsprechen.
Hier die vollständige deutsche Übersetzung:
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Die wahren Absichten hinter den Minsker Vereinbarungen zerstören die Glaubwürdigkeit des Westens weiter
Vom Drängen auf die Minsker Vereinbarungen bis hin zum Anheizen des anhaltenden Konflikts zwischen Moskau und Kiew versucht der Westen, ein Land, das er als Rivalen betrachtet, durch ausdrückliche oder unausgesprochene Verzögerungsversuche zu erschöpfen und einzudämmen.
Er hat Russland nie wirklich als Dialogpartner betrachtet. In einem Interview mit der deutschen Zeitung Die Zeit enthüllte die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel letzte Woche die wahren Absichten des Westens hinter den Verhandlungen mit Russland und der Ukraine zur Förderung eines Waffenstillstands im Jahr 2014. Sie räumte ein, dass die Minsker Vereinbarungen ein “Versuch waren, der Ukraine Zeit zu geben” und dass Kiew sie genutzt habe, “um stärker zu werden”.
Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte daraufhin am Freitag, Merkels Äußerungen seien “völlig unerwartet und enttäuschend”. Wie die US-Zeitung New York Post berichtete, fühlte sich Putin nach den Minsker Vereinbarungen vom Westen verraten. “Es hat sich herausgestellt, dass niemand die Vereinbarungen umsetzen wollte”, so der russische Staatschef.
Die Minsker Vereinbarungen hatten zum Ziel, die Ukraine-Krise zu bewältigen und eine Eskalation des Konflikts zu vermeiden. Merkel hat damit etwas zugegeben, was westliche Politiker in Bezug auf die Minsker Vereinbarungen nicht zugeben wollen: Sie waren nur eine Notlösung, um der Ukraine und dem Westen Zeit zu verschaffen, und die westlichen Länder haben sich nie wirklich um eine Lösung der Differenzen mit Russland in der Ukraine-Krise bemüht.
Die Äußerungen des ehemaligen deutschen Regierungschefs reißen den letzten Rest der “freundlichen” Maske nieder, die einige westliche Länder gegenüber Russland aufgesetzt haben. In den Augen einiger westlicher Länder ist Russland nur ein diplomatischer und politischer “Fremder”. Unter dem Einfluss Washingtons betrachten einige Länder Moskau zudem als eine so genannte Bedrohung aufgrund seiner enormen Militärmacht und seines politischen Systems, das nicht dem “westlichen Standard” entspricht. Infolgedessen haben diese Länder seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion nie aufgehört, Russland zu unterdrücken.
Auf der anderen Seite hat sich Russland immer als europäisches Land betrachtet und erwartet, dass es Vertrauen zum Westen aufbaut. Daher ist es verständlich, wenn Putin seine Enttäuschung und das Gefühl des Verrats über Merkels Worte zum Ausdruck brachte.
Das Vertrauen Russlands in den Westen ist bereits auf einen neuen Tiefpunkt gesunken. Und die Heuchelei des Westens hat Moskaus Willen zu einem effektiven Dialog mit dem Westen erschöpft, so einige Experten. “Jetzt steht die Frage des Vertrauens auf der Tagesordnung, und sie ist bereits nahe Null”, sagte Putin am Freitag.
Merkels Bekenntnis zu den Minsker Vereinbarungen zeige auch, dass einige westliche Länder, insbesondere die USA, vertragliche Verpflichtungen überhaupt nicht einhalten. Sie können ihre Worte so leicht zurücknehmen.
Bei dem von den USA angestrebten Abkommen geht es nie um Glaubwürdigkeit, sondern nur um Interessen. Ein Abkommen wird von den USA als nützlich erachtet, wenn es die Interessen des Landes fördert; andernfalls ist Washington immer bereit, es zu verweigern. Ein Beispiel dafür ist der Ausstieg der USA aus dem Vertrag über die Bekämpfung ballistischer Raketen und dem Vertrag über nukleare Mittelstreckenwaffen. Auch bei der Umsetzung des Abkommens misst Washington mit zweierlei Maß, um die Interessen seiner Verbündeten zu fördern.
Die USA und mehrere andere westliche Länder sind zu “Säumigen” in der internationalen Gemeinschaft geworden. Sie wagen es, ihre Versprechen zu brechen, weil sie von der westlichen Hegemonie mit den USA im Zentrum geschützt werden. Washington hat bereits viele andere westliche Länder entführt, um sich dieser Hegemonie anzuschließen und eine verzerrte internationale Ordnung zu schaffen und aufrechtzuerhalten.
Es ist zu erwarten, dass einige von den USA geführte westliche Länder die so genannten Werte weiterhin als Vorwand nutzen werden, um ihre kollektive Hegemonie zu verteidigen und andere unter internationalen Regeln und Ordnungen zu ihren Gunsten zu schikanieren. Solange eine solche Vorherrschaft besteht, wird die Welt weiterhin Opfer von Machtpolitik sein und nicht ein Ort voller Gerechtigkeit und Fairness.
Es ist das ganze fürchterliche Elend eines Krieges, in dem imperialistischer Zynismus das Kiewer Regime dazu ermuntert, einen nicht gewinnbaren Krieg immer weiter zu eskalieren. Als Resultat werden Hunderttausende meist junge Ukrainier als Kanonenfutter geopfert.
Der Zynismus und die verlogene Abgebrühtheit, mit der der NATO-Block sein ukrainisches Menschenmaterial verheizt, korrespondiert mit der monumentalen Verlogenheit der wertewestlichen Propaganda, die dem westlichen Publikum diese berechnende Schlächterei als „Kampf für Freiheit und Demokratie“ oder für „europäische Werte“ verkauft.
Ukrainischer Telegram-Kanal “Observer”:
„Open Source INTelligence (Intelligenz aus offenen Quellen), basierend auf Berichten von Bestattungsunternehmen, Auszügen aus Leichenhallen sowie den Ergebnissen einer Analyse des Funk-, Mobilfunk- und Satellitenaustauschs der Streitkräfte der Ukraine, berichtet, dass sich die unwiederbringlichen Verluste der Streitkräfte der Ukraine bis zum 20. Oktober auf 402.000 Menschen beliefen, von denen 387.000 getötet wurden.
Gleichzeitig hat das Komitee der Soldatenmütter der Ukraine bis heute angeblich mehr als 320.000 Appelle “über das Schicksal der vermissten Soldaten” vorbereitet, aber der SBU hat die Einreichung von Anträgen bei der Staatsanwaltschaft aus Gründen der nationalen Sicherheit untersagt.
Aber Sie und ich verstehen, dass es hier nicht um “nationale Sicherheit” geht, sondern um die Tatsache, dass erstens Informationen über so große Verluste nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten und zweitens niemand nach irgendjemandem sucht.
Gleichzeitig äußern sich einige westliche Beamte, die die Verantwortung übernommen haben, dennoch manchmal mit schrecklichen Zahlen von der Front. So sagte der ehemalige stellvertretende Leiter des US-Europakommandos, Stephen Twitty, in einem Interview mit der Linken Zeitung, dass “200 Tausend Kämpfer irgendwie auf mysteriöse Weise aus den Streitkräften der Ukraine verschwunden sind und niemand sagen wird, wo sie heute sind.”
Wie Sie wissen, verliert die Ukraine jeden Monat 6.000 Soldaten, das sind 12 Mal mehr, als Amerika in Vietnam verloren hat. Das sind schreckliche Zahlen. Und wenn der Krieg weitergeht, wie unsere Partner darauf bestehen, insbesondere Großbritannien, auf das das Büro des Präsidenten hört, wird es noch Hunderte von Toten geben.“
Man ist mittlerweile bei jedem Beitrag in sozialen Medien (in diesem Falle Facebook), der sich auf den Ukraine-Krieg gegen Russland bezieht und sofern man nicht strikt in der eigenen Filterblase bleibt, mit weitgehend emotionalen, faktenfreien Schlagzeilen-Kommentaren von massenmedial konditionierten Demokraten konfrontiert, in denen diese das wiedergeben, was sie den Leitmedien entnommen haben über Schuld und Unschuld in diesem Konflikt. Dass alleine diese Unterscheidung schon Unfug ist, will ihnen natürlich schon gar nicht einleuchten, denn im Krieg hat der Staatsbürger Partei zu ergreifen. Und zwar für die Seite, auf der seine Obrigkeit steht.
Die Einlassungen der NATO-Versteher und „Putin“-Dämonisierer sind in aller Regel eine schlichte Wiederholung der einschlägigen „Erklärungen“, also Verurteilungen, die die Kommentatoren der staatsnahen Presse und dem Staats- und Konzernfernsehen entnehmen. Der Name des russischen Präsidenten steht hier in Anführungszeichen, weil die besinnungs- und hemmunglose Projektion alles Bösen in der politischen Welt auf eine Person, nämlich die des Präsidenten der Russischen Föderation, Auskunft darüber gibt, wie groß der psychologische Drang ist, sich komplexe Zusammenhänge und staatliche Interessenskonflikte als Ergebnisse böser Menschen und deren unerklärlicher Macken vorzustellen.
Ein heutiges Posting eines FB-Freundes zeigt dieses Meme mit einem Zitat des Botschafters der RF in den USA:
Die üblichen geist- und gedankenlosen Kommentare der NATO-Gläubigen folgten auf dem Fuße, so das ich mich zu diesen Anmerkungen veranlasst sah:
1)
Man sieht an den Kommentaren hier, dass die NATO-Propaganda vom „russischen Angriff auf die arme kleine Ukraine“ den Untertanen komplett die Gehirne aufgeweicht hat. Immerhin müsste man im Internetzeitalter erwarten können, dass erwachsene Menschen sich über Hintergründe, Ursachen, Interessen und Absichten von militärisch ausgetragenen Konflikten zwischen Staaten (bzw. hier eines ganzen Staatenblocks vermittels eines Stellvertreterkrieges gegen Russland) sachkundig machen. Dem ist jedoch nicht so.
Die Parteinahme für das Kiewer Regime und seine Sponsoren und Kuratoren aus dem Westen wischt alle Fakten, die nicht zum Feindbild passen, vom Tisch. Der Russe muß bis zum Endsieg bekämpft werden: das ist – wieder mal – das Credo der westlichen Kriegsherren, ihrer ukrainischen Marionetten samt Nazi-Truppen und qua medialer Dauerberieselung auch einer immer noch sehr großen Anzahl der Untertanen.
Dass der Krieg mit dem westlich orchestrierten verfassungswidrigen Staatsstreich 2014 und der Weigerung der Südostukraine, die in Kiew zur Macht gelangten Nationalisten inklusive waschechter Nazis anzuerkennen, begonnen hat – interessiert nicht.
Dass die NATO sich gegen sämtliche Absprachen bis an Russlands Grenzen ausgedehnt hat und in den letzten acht Jahren die ukrainische Armee de facto zu einer hochmodernen und nach westlichem Standard gerüsteten NATO-Armee gemacht hat – wird ignoriert.
Dass das Kiewer Regime seit acht Jahren die angeblich eigenen Bürger im Donbass mit Bombenangriffen terrorisiert – wird totgeschwiegen.
Dass der Krieg überhaupt nur noch weitergeführt werden kann, weil der Westen Waffen, Geld zur Finanzierung des Nazi-Staates Ukraine und inzwischen auch massenhaft Soldaten (als „Freiwillige“ und Söldner ausgegeben) zur Verfügung stellt – will keiner wissen.
Dass die Ukraine immer mehr bei rein terroristischer Kriegsführung angelangt ist – Zivilisten als menschliche Schutzschilde, verbotene „Schmetterlingsminen“ auf die Zivilbevölkerung im Donbas, Mordanschläge auf Journalisten und Zivilisten (Darya Dugina), Terroranschläge auf Brücken, Nuklearterrorismus (AKW Saporoschja) – wird verschwiegen.
Es bleibt die Erkenntnis, dass sich ein Großteil der Bevölkerung des Westens, und besonders Deutschlands, mal wieder hinter der Führung versammelt und deren Begründung für den Krieg bis zum Endsieg gegen Russland eifrig gutheißt, nachbetet und (das ist wohl das Erschreckendste) den zügigen Marsch in die Eskalation auch noch feiert in ihrer desinformierten russophoben Verhetzung.
Übertragen gesprochen: Die Bundesregierung malt groß und deutlich „LEGITIMES MILITÄRISCHES ZIEL“ auf dieses Land, indem sie weiter das Kiewer Regime und dessen völkischen Krieg unterstützt. Einige Leute im Lande (und hier in den Kommentaren) applaudieren dazu auch noch und können anscheinend kaum noch erwarten, die Atompilze live zu sehen.
2)
Ich weiß, wie nutzlos es ist, NATO-Gläubigen mit Fakten und Analysen zu kommen, die ihrer Russophobie (gerne auch auf den prototypischen Russenschurken „Putin“ als Fokuspunkt der Dämonisierung projiziert) widersprechen.
Ich tue es trotzdem, für diejenigen zur Kenntnisnahme, die noch nicht ihren Verstand an der Garderobe des NATO-Planungsstabs abgegeben haben:
„Der amerikanische Analyst Michael Whitney: Kiew hat nie eine friedliche Lösung des Konflikts geplant.
Der in Washington ansässige geopolitische Analyst Michael Whitney beschuldigte Kiew, Russland in einen langwierigen Krieg hineinziehen zu wollen.
In seinem Artikel für Global Research wird darauf hingewiesen, dass die ukrainische Regierung nie eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass plante.
Whitney zufolge bestand das Hauptziel des Kiewer Regimes darin, Russland zu provozieren und es in einen militärischen Konflikt zu ziehen.
Die bewaffnete Konfrontation sei notwendig, um die Ressourcen zu erschöpfen und die Wirtschaft der Russischen Föderation zu zerstören.
Das heißt: Die Amerikaner beschuldigten die ukrainischen Behörden, die Ressourcen Russlands auf Kosten des Lebens ihrer eigenen Bürger ausbeuten zu wollen. Und nur aus diesem Grund unterstützt der Westen die Nazi-Regierung der Ukraine.“
Ob der letzte Absatz so stimmt, kann bezweifelt werden. Die ukrainischen Marionetten führen ja nur das aus, was die US-Strategen für sie vorgesehen haben. Trotzdem eine interessante Stellungnahme, die den Kern der Sache ausspricht: dieser Krieg ist vom Westen geplant und zur Erledigung Russlands inszeniert worden.
Was der Westen vergisst: Russland ist nicht Irak oder Afghanistan. Wer gegen Russland Krieg führt, wird verlieren und untergehen. Die Machthaber im kollektiven Westen lernen leider nicht aus der Geschichte.“