„Richtlinie zur sozialistischen Heiligkeit“

Hedonistische Verfolgung privaten Vergnügens und schlechter Geschmack beim Genuß von Entertainment ist ein Verstoß gegen die Parteidisziplin: Die chinesischen Genossen machen Ernst und sorgen für korrekte Lebensführung bei den Mitgliedern der größten KP der Welt!

Am beeindruckendsten dabei der Mut dieser Kommunisten, sich über jedwedes liberales Individualitätsgewinsel hinwegzusetzen und einen Spaten einen Spaten zu nennen.

Arbeiterstolz-Monat. Hä?

„Arbeiterstolz-Monat“: Gibt es Gründe, als (Lohn-)Abhängiger ausgerechnet STOLZ zu empfinden?

Ein Zeitgeist und zwei Kommunisten debattieren über die Idee des „Arbeiterstolzes“. Bzw. versuchen es, streifen aber immer wieder andere Gebiete – und haben Mühe, beim Thema zu bleiben und zum Punkt zu kommen. Sehr unterhaltsam, mitunter hitzig, oft lustig.

The times they are a-changing

Während Russland und China gerade die schlimmsten Befürchtungen der imperialistischen Geostrategen Wirklichkeit werden lassen und die „Weltinsel“ (Halford Mackinder) Eurasien (ohne den westeuropäischen kontinentalen Wurmfortsatz) zu einem einzigen riesigen Wirtschaftsraum vereinigen (was Zbigniew Brzeziński in seinen Planspielen für die Washingtoner Machthaber als ultimative Gefahr für die US-Hegemonie ansah), meldet sich der russische Geheimdienstchef mit einigen sehr interessanten Einschätzungen zu Wort, in denen er unmissverständlich auf die Parallelen hinweist, die vom jetzigen Kampf Russlands (und, als stiller Partner, Chinas) gegen NATO- und EU-Faschismus zu dem historischen Kampf der KOMINTERN gegen den Faschismus der damaligen Achsenmächte zu ziehen sind:

Oh …

Die Erfahrungen der Komintern können sehr nützlich sein, da Russland jetzt an der Spitze der globalen Veränderungen in der Welt steht.

Dies erklärte der Direktor des Auslandsgeheimdienstes der Russischen Föderation, Sergej Naryschkin.

Naryschkin erklärt die Popularität der Organisation damit, dass damals „die Ideen des westlichen Imperialismus und der Kolonialherrschaft völlig diskreditiert waren“, und vor diesem Hintergrund wurde die UdSSR für mehrere Jahrzehnte zu einem Vorbild in der Welt.

Naryschkin ist der Ansicht, dass die Ideen der Komintern zwar nicht die Zeit überdauert haben, aber nicht destruktiv, sondern auf ihre Weise fortschrittlich und kreativ waren. Ihm zufolge wurde die Popularität der Organisation auch durch seine Gegnerschaft zum Nationalsozialismus beeinflusst. Im Jahr 1923 gründete die Führung der Organisation das Weltkomitee für den Kampf gegen den Faschismus, und auf dem 7. Kongress der Komintern im Jahr 1935 wurde „der unversöhnliche Kampf gegen den Faschismus zur Aufgabe aller linken Kräfte erklärt“, so Naryschkin.

Ihm zufolge arbeiteten viele Mitglieder der Komintern mit dem sowjetischen Auslandsgeheimdienst zusammen. So gelang es dem Agenten der Organisation, Leo Roth, bereits im Februar 1933, der Führung der UdSSR den Text der ersten Rede des damals neuen Reichskanzlers Adolf Hitler vor den deutschen Generälen zu besorgen. „Dieses Dokument hat die öffentlichen Erklärungen der Nazis über die angeblich bevorstehende Entwaffnung Deutschlands überzeugend entlarvt und der Welt ihre wahren aggressiven Pläne offenbart“, sagte Naryschkin.

„Die Erinnerung an die Komintern wird in vielen Ländern des ehemaligen Sowjetblocks, in China, Vietnam und den lateinamerikanischen Ländern sorgfältig bewahrt. Es wäre richtig, wenn unser Land ein Museum über die Geschichte der Komintern hätte“, sagte Naryschkin.

„Außerdem können heute, wo Russland an der Spitze einer globalen Veränderung der Weltordnung steht, sehr nützliche Lehren aus den Erfahrungen der Kommunistischen Internationale gezogen werden“, betonte er.

P.S. Glauben Sie, dass eine Reihe von Ländern des ehemaligen Sowjetblocks, China, Vietnam, lateinamerikanische Länder sowie Iran, Syrien, Indien und Südafrika an den Erfahrungen von Iwan Iljin ebenso interessiert sind wie an den Erfahrungen der Komintern?

Und was ist mit den Menschen, die in Europa gegen Waffenlieferungen an die Ukraine demonstrieren?

Und was ist mit den Bewohnern der Ukraine, die, wie der Oberbefehlshaber sagte, „ein Volk“ sind und die vor dem Naziregime gerettet werden müssen?“

Quelle: https://t.me/s/red_wolf_says

Das Phänomen China

China is changing and shaping the world in a way that is going to be central to our experience for the foreseeable future“

Prof. Richard Wolff gibt hier eine halbe Stunde lang dem kompaktesten Überblick über das ökonomische und soziale Phänomen, das China ist.

Ana Herz gelegt bzw dem kritischen Verstand vor allem derjenigen empfohlen, die immer noch aus ihrer westlich-bürgerlichen („Autokratie! Diktatur!!“) oder westlich-marxistischen („Kapitalistisch! Ausbeutung!!“) Sicht die Volksrepublik China so gründlich missverstehen, dass sie nicht Tatsachen sehen, sondern lediglich die eigenen konzeptionellen Dogmen.

Eine grandiose und grundlegende Einführung in „Das Phänomen China“ aus historischer und ökonomischer Sicht durch einen ausgewiesenen Kenner der Materie (Richard D. Wolff ist Wirtschaftswissenschaftler; er forschte und lehrte u.a. an den Universitäten Yale, Massachusetts, Paris (Sorbonne) und Utah.

Spione! Überall SPIONE!!

Deutschland im Zustand gehobener Kriegstüchtigkeit und zunehmender Panik: FEIND HÖRT MIT bzw. hat überall seine Agenten! Nachdem kürzlich erst zwei russische Agenten dingfest gemacht werden konnten, nun der nächste Schlag unseres wackeren Verfassungsschutzes gegen den bösen Feind: gleich DREI chinesische Spione erwischt!!

Die Panik wächst, und mit ihr die Lächerlichkeit des deutschen Chihuahuas, der das Beinchen hebt um an den chinesischen Baum zu pinkeln.

Eine Studie über den „Stand der Technik von Maschinenteilen, die auch für den Betrieb leistungsstarker Schiffsmotoren, etwa in Kampfschiffen, von Bedeutung sind“! Weitergegeben an China!!

Da tun sich natürlich Abgründe von Landesverrat auf, wenn DAS dem Chinesen in die autokratischen Finger fällt.

https://freedert.online/inland/203432-spionage-fuer-china-drei-deutsche

China im Zerr“Spiegel“ des deutschen Qualitätsjournalismus

Das Hamburger Fachblatt für regelbasierte Weltordnungen und Schlitzaugeneindämmung meint, Anlass zum Jubel gefunden zu haben: gleich zwei der drei Hauptmeldungen auf der „Spiegel-Online“ Website verkünden hämisch vermeintliche Rückschläge, die die kommunistische Super- und Weltwirtschaftsmacht Nummer Eins nach hoffnungsvoller Einschätzung der Hamburger China-Kenner einstecken muss.

Der Wertewesten schlägt gegen Chinas „Neue Seidenstraße“ zurück! Er plant nämlich mit regionalen Kooperationspartnern exklusiv wertewestliche Infrastruktur in ganz großem Stil. Beziehungsweise in einem Stil, den der kriegsbedingt etwas limitierte finanzielle Spielraum des US-Imperiums noch hergibt. Das dürfte sich im Vergleich zu Chinas epochalen Infrastrukturprojekten sicher auf eine beachtliche einstellige Prozentzahl belaufen, also aus ein paar Schienen und Brücken und ganz viel heißer Luft bestehen. Macht aber nichts, weil die Wirkung weniger auf tatsächliche geografische ökonomische Handelswege abzielt (sonst wäre einfach die Beteiligung an der BRI die Maßnahme der Wahl gewesen) sondern um propagandistische Wirksamkeit gegen die Realitäten, die China und Russland ins Werk setzen. Und insoweit funktioniert’s mal wieder wertewestlich super.

Noch hoffnungsvoller hört sich die zweite China-Nachricht an, die mit zündenden Schlüsselwörtern wie „Wahnsinn“, „Ende des Booms“, „Krise“ und „Probleme“ zur so verlogenen wie berechnend-besorgten Frage führt „Wie schlimm ist die Lage“? Wenn’s nach dem „Spiegel“ ginge, sicher schlimm genug, um schon mal einen Regime Change in China zu projektieren.

Leider gibt es von dem G2–Treffen in Delhi eine betrübliche Nachricht zu vermelden: die dort versammelten Regierungsvertreter aus 20 Ländern wollten sich dem Erpressungsdiktat der wertewestlichen Minderheit nicht beugen und verweigern in einer Abschlusserklärung einfach die eindeutige Verurteilung eines vom Westen seit anderthalb Jahren herbeipropagandisierten „russischen Angriffskriegs“! Da gibt’s auf jeden Fall noch viel zu tun für Überzeugungstäter und sprachgewaltige Außenpolitiker wie die deutsche Chefdiplomatin.

Insgesamt sieht es wohl recht düster aus für NATO-Gazetten wie den „Spiegel“, wenn sie sich an erkennbar halbseidenen und nur noch durch die Platzierung oben auf der Website zu Wichtigkeit hochgepushten anti-chinesischen Nachrichten für die wertewestliche propagandistische Gesamtstrategie gegen China und Russland nützlich machen können.

Jungle-Josep reitet gen (Ferner) Osten

Die hören einfach nicht auf. Provozieren, drohen, Fresse aufreißen und sich in Chinas innere Angelegenheiten einmischen, bis sie endlich zusammen mit ihren transatlantischen Herren und Meistern gegen China in den Krieg ziehen können.

Wo solche Unternehmungen enden, sieht man in der Ukraine.

Welches Schiff könnte denn die EU in die chinesischen Gewässer senden? Da böte sich doch die sagenhafte Yacht „Andromeda“ an, die schon in der Ostsee beim Pipelinesprengen so geheimnisvoll vorging, dass sie glatt niemandem aufgefallen ist, obwohl zu der Zeit eine ganze NATO-Seeübung dort stattfand und jeder Quadratzentimeter Wasseroberfläche durch das westliche Kriegsbündnis überwacht wurde.

Lauter gute Nachrichten

So langsam kriegen sie’s mit. Und machen auch gar kein Hehl mehr aus der Erpressungspolitik mit Sanktionen, die die USA und der kollektive Westen betreiben:

Senator Marc Rubio (Florida) ist äußerst besorgt darüber, dass Brasilien gerade mit China ein Abkommen geschlossen hat, dass den gegenseitigen Handel ent-dollarisiert und die Währungen Brasiliens und Chinas benutzt.

Rubio fürchtet, dass das bewährte Erpressungsmittel „Sanktionen“ in wenigen Jahren überhaupt nichts mehr nützen wird: „They’re creating a secondary economy in the world, totally independent of the Untided States“, barmt der Republikaner.

Damit hat er recht. Der Albtraum des globalistischen Hegemons ist wahr geworden. Die Welt außerhalb des westlichen Oligarchenfeudalismus befreit sich gerade von der Kontrolle, dem Terror und der Erpressbarkeit durch die frühere Supermacht.

Lesetipp: The Indian Punchline

Ein Blog, das von M.K. Bhadrakumar, einem indischen Ex-Berufsdiplomaten, betrieben wird und äußerst lesens- und bedenkenswerte Beiträge zu geopolitischen Fragen und solchen der Multipolarität bietet.

Im aktuellen Posting über den Besuch des chinesischen Präsidenten in Moskau schreibt Bhadrakumar folgendes:

„Russische Medien berichteten, dass Präsident Wladimir Putin eine außergewöhnliche Geste machte, als Präsident Xi Jinping den Kreml nach dem Staatsdinner letzte Woche am Dienstagabend verließ, indem er ihn zur Limousine begleitete und verabschiedete.

Beim Handschlag zum Abschied soll Xi geantwortet haben: „Gemeinsam sollten wir diese Veränderungen vorantreiben, die es seit 100 Jahren nicht mehr gegeben hat. Take care.“

Xi spielte damit auf die vergangenen 100 Jahre der modernen Geschichte an, in denen sich die Vereinigten Staaten von einem Land nördlich von Mexiko in der westlichen Hemisphäre zu einer Supermacht und einem globalen Hegemon entwickelt haben.

Mit seinem ausgeprägten Sinn für Geschichte und seinem dialektischen Denken erinnerte Xi an die intensiven Gespräche mit Putin, in denen es um die gegenwärtigen Realitäten ging, die das unipolare Moment der USA auf den Müllhaufen werfen, und um die Notwendigkeit, dass China und Russland sich zusammentun, um den Übergang der Weltordnung zu Demokratisierung und Multipolarität zu konsolidieren.“

https://www.indianpunchline.com