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Deutscher Vizepenner zu Besuch in China


Schwer vorstellbar, dass Klingbeil NICHT absichtlich den Besoffener-Penner-Look zum Antrittsbesuch bei den extrem protokollbewussten Chinesen gewählt hat.
Der Mann ist Minister und Vizekanzler der BRD, hat also genügend Leute bei der Hand, die ihn briefen können (und müssen!) über grundlegende diplomatische Gepflogenheiten im Umgang mit auswärtigen Amtsinhabern, insbesondere mit den Vertretern einer 5000-jährigen Zivilisation und Weltmacht, von der die BRD in mancherlei Hinsicht abhängig ist.
Der muss einen GRUND dafür gehabt haben, dort wie ein Penner aufzukreuzen. Womöglich wollte er seinen Gastgeber mit seinem Auftritt signalisieren, wie wenig er auf Gepflogenheiten Wert legt und wie egal ihm sein Äußeres ist. Das allerdings hätten ihm seine Asien- und Chinaexperten vorher stecken können, das so etwas in China ganz ganz schlecht ankommt.
Die andere Möglichkeit ist, dass der Mann einfach dumm wie Brot ist, dass in seiner Umgebung und Entourage ebenfalls keinerlei Experten mehr vorhanden sind und dass die gesamte deutsche Politik auf dem kulturellen und intellektuellen Niveau von Schulhofrüpeln aus Problemvierteln angekommen ist.
Hoffnung für die Menschheit

In all dem Elend und Chaos einer Welt in der Vorkriegszeit (was Mitteleuropa betrifft), gibt es einen Lichtblick, eine Hoffnung für die Menschheit, sich doch noch zu einer friedlichen, harmonischen und prosperierenden Spezies zu entwickeln.
Diese Hoffnung ist die Volksrepublik China und die Partei, die dieses Land führt. Wer die Planungen für die weitere Entwicklung des „Sozialismus chinesischer Charakteristik“ liest, wird neidisch – angesichts des sich beschleunigenden Abstiegs des Kollektiven Westens, insbesondere angesichts der unverhüllten, immer zügelloseren Kriegsrethorik (ein Begleitphänomen eines wirtschaftlichen Niedergangs, der Krieg, Zerstörung und Neuaufbau als einzigen Ausweg für die imperialistischen Machthaber erscheinen lässt) wünscht man sich, dass solche Klugheit, Weitsicht und verantwortungsbewusstes Planen auch im Westen zu Hause wäre.
Ein utopischer Wunsch, da geplante Entwicklung im Interesse der Bevölkerung und imperialistische Profitabilitätslogik sich gegenseitig ausschließen.
Baizuo und Westmarxisten werden vermutlich einwenden, dass auch westliche Staatsgewalten viel schönes Wortgeklingel ertönen lassen, um ihre machtpolitischen Ränke zu idealisieren, und dass es in China eben nicht anders wäre. Diese post-kolonialistischen Schlaumeier vergessen aber, dass die chinesische KP bisher jedes ihrer selbstgesteckten und in den jeweiligen Fünf-Jahres-Plänen festgeschriebenen Entwicklungsziele erreicht für die Volksrepublik erreicht at. Etliche davon sogar vorzeitig. Mal abgesehen davon, dass Baizuo und Westlinke die einschlägigen Dokumente der KPCh in der Regel gar nicht lesen müssen, um sich selber ihre (schlechte) Meinung über Chiba und sein Gesellschaftssystem zu bestätigen.
„Die Plenartagung hebt hervor, dass die Innovations- und Schaffensdynamik der ganzen Nation im Kulturbereich zu entfachen und für eine prosperierende Entwicklung der sozialistischen Kultur zu sorgen ist. Es gilt in diesem Sinne, die anleitende ideologische Stellung des Marxismus sicherzustellen. Wir müssen fest in der reichen und tiefgründigen chinesischen Zivilisation wurzeln, sollten aber gleichzeitig auch dem Entwicklungstrend der Informationstechnologie folgen. Unsere Aufgabe ist es, eine sozialistische Kultur chinesischer Prägung im neuen Zeitalter herauszubilden, die sich durch starke ideologische Anleitungskraft, großen geistigen Zusammenhalt, überzeugende Werte und internationale Einflussstärke auszeichnet. Ziel muss es sein, den Aufbau Chinas zu einer starken Kulturnation verlässlich voranzubringen. In diesem Zusammenhang ist es von Relevanz, die sozialistischen Grundwerte zu verbreiten und zu praktizieren, ein kräftig prosperierendes Kulturwesen zu schaffen, die Kulturwirtschaft rasch zu entwickeln sowie die Verbreitungs- und Einflusskraft der chinesischen Kultur zu steigern.
Die Plenartagung weist außerdem auf die Notwendigkeit hin, die Gewährleistung und Verbesserung des Wohlergehens der Bevölkerung zu intensivieren und verlässlich gemeinsamen Wohlstand der gesamten Bevölkerung zu fördern. In Einklang mit dem Prinzip alles zu tun, was in unserer Macht steht, müssen wir sicherstellen, dass öffentliche Dienstleistungen allen zugänglich sind, den grundlegenden Bedürfnissen entsprechen und denen eine Grundsicherung ermöglichen, die diese am nötigsten brauchen. Dabei ist es unsere Aufgabe, insbesondere all diejenigen Fragen gut zu lösen, die für die Bevölkerung dringlich und schwierig sind und den Menschen die größten Sorgen bereiten. Auch müssen wir die Kanäle für die gesellschaftliche Mobilität intakt halten und die Lebensqualität der Bevölkerung steigern. In diesem Sinne gilt es, eine qualitativ hochwertige Vollbeschäftigung zu fördern, das System der Einkommensverteilung weiter zu optimieren, ein Bildungswesen zur Zufriedenheit der Bevölkerung zu entwickeln und das Sozialabsicherungssystem zu vervollständigen. Daneben setzen wir darauf, eine qualitativ hochwertige Entwicklung der Immobilienbranche voranzutreiben und den Aufbau der Healthy China Initiative zu beschleunigen. Es gilt, eine qualitativ hochwertige demografische Entwicklung zu fördern und sicheren Schrittes ein gleichmäßiges Angebot an öffentlichen Grunddienstleistungen zu schaffen.
Die Plenartagung weist darauf hin, dass die grüne Transformation in allen Bereichen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung beschleunigt und China zu einem schönen Land aufgebaut werden soll. Den Leitgedanken, dass klare Flüsse und grüne Berge so wertvoll wie Gold- und Silberberge sind, müssen wir uns fest zu eigen machen und ihn in die Praxis umsetzen.“
Spannende Zeiten

Die derzeitige geopolitische Lage (m.a. W. der aktuelle Zustand imperialistischer Weltherrschaftsambitionen) ist gekennzeichnet von einem rapiden, selbstbeschleunigenden Wahnsinn.
Es scheint, dass jeder der erste sein will beim Sich-aller-Hemmungen-entledigen, was die kriegerische Rhetorik und – schlimmer – die rücksichtslose Anwendung von Gewalt und Terror betrifft.
Als ob die imperialistischen Hauptmächte – allen voran die USA, und ihre Satelliten wie Israel, Ukraine oder die europäischen Vasallen – ein Fenster der Gelegenheit wittern, zuzuschlagen, offene Rechnungen zu begleichen, militärisch in die Staatenkonkurrenz einzugreifen usw.
Der dünne zivilisatorische Firnis, der nach dem Zweiten Weltkrieg als globaler zwischenstaatlicher Modus operandi eingeführt wurde und der einzig und allein durch die bis vor etwa zehn/fünfzehn Jahren unangefochtene Suprematie der USA in Gang gesetzt und aufrechterhalten wurde, ist dahin.
Der Aufstieg Chinas, der militärische Einspruch Russlands gegen die NATO-Erweiterung, BRICS, SCO, die Rolle Irans als entscheidender Knotenpunkt der B.R.I und der neuen multipolaren Welt – das kann und will der Imperialismus nicht zulassen.
Die Geduld Russlands, das vorsichtige diplomatische Agieren Chinas, die iranische bis zur Selbstverleugnung reichende Kompromiss- und Verhandlungsbereitschaft konnten den imperialistischen Willen zur Dominanz bestenfalls zeitweise hinhalten. Es stand und steht immer außer Frage, dass der Imperialismus nicht kampflos abtreten wird.
Von den beiden Haupt-Stellvertreterkriegen heute hat der Angriffskrieg gegen Iran das Potential, noch schneller zum Einsatz von Nuklearwaffen zu führen als Russlands Militäroperation gegen die NATO an seiner Westgrenze.
Der israelische „Flugzeugträger“ der USA hat für die imperialistische Vormacht den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass das völkermörderische zionistische Regime erstens keinerlei Hemmungen hat, jede Art von Gewalt und Terror auch gegen Zivilisten einzusetzen (hierin unterscheidet es sich nicht von den ukrainischen Stellvertreterkriegern).
Zweitens jedoch ist Israel bereits jetzt – außer bei der eng umrissenen imperialistischen Filterblase aus USA und Anhängseln – weltweit verachtet, verhasst und als Regime bekannt, das zu jeder unmenschlichen Scheußlichkeit bereit und in der Lage ist. Auch hierin unterscheidet die Jerusalemer Machthaber kaum etwas von denen in Kiew, aber dennoch es gibt einen entscheidenden, einen elementaren Unterschied: das israelische Regime besitzt Atomwaffen.
Dies bietet die schöne Möglichkeit der „plausible deniability“ für die amerikanischen Förderer Israels:
Einmal wäre niemand überrascht, wenn Israel diese Waffen tatsächlich einsetzen würde. Immerhin ist dies ein Regime, das vor den Augen der Weltöffentlichkeit einen Völkermord begeht und seit Jahrzehnten ganz offen Landraub, Apartheid und täglichen Terror praktiziert – gegen eine zu „menschlichen Tieren“ erklärte Bevölkerung, deren Land Israel enteignet und dessen Bewohner sehr gründlich entrechtet.
Zum anderen könnte die US Administration – ähnlich wie Außenminister Rubio beim jetzigen Angriff auf den Iran – die Hände in Unschuld waschen, behaupten, es hätte damit nichts zu tun und dass die Israelis das leider ganz selbständig entschieden hätten. Am besten noch „gegen den Rat“ der Amerikaner. Mangan sich die entsprechenden B+Verlautbarungen förmlich vorstellen.
Russland ist mittelfristig mit dem ihm aufgezwungen ukrainischen Problem beschäftigt, Europa wäre durch eine. Umfassenden Krieg in Westasien komplett ausgemischt und aufgrund der zwangsläufig explodierenden Energiekosten noch massiver verarmt, und Chinas Entwicklung müsste ebenfalls einen Schlag wegstecken, von dem sie sich nicht ohne weiteres erholen konnte.
Und da sind wir beim Kern des Pudel und der Butter bei den Fischen: es geht um China. Die Volksrepublik ist das einzige Land, das das US-Imperium als Konkurrenten ernst nimmt; und nicht nur ernst nimmt, sondern fürchtet. Ohne eine drastische Maßnahme zur Eindämmung und Behinderung der kommenden Welt-Supermacht werden die Vereinigten Staaten in wenigen Jahrenunwiderruflich und unumkehrbar auf den zweiten Platz, vielleicht aufhalf den dritten oder vierten in der Staatenkonkurrenz abrutschen. Und zwar nicht nur ökonomisch – da hat China jetzt schon die Nase vorn – sondern militärisch, kulturell und einflußmäßig im globalen Maßstab.
Das ist der Albtraum der amerikanischen Oligarchie und ihrer politischen Hausmeister in Washington und im Permanenten oder Tiefen Staat. Sie setzen alle Hebel in Bewegung, das zu verhindern.
„Mögest du in spannenden Zeiten leben!“, lautet ein oft zitiertes chinesisches Bonmot. Darüber jedenfalls können wir uns im Jahr 2025 nicht beklagen.
„Herzen und Köpfe der Studenten mit Charisma leiten und die Tür zur Weisheit der Studenten mit akademischen Errungenschaften öffnen!“
Ein Artikel in der New York Times beschäftigt sich mit Internaten („Boarding schools“) für Kinder nationaler Minderheiten in China, in diesem Fall in den tibetischen Regionen des Landes, insbesondere in der Tibetischen autonomen Region im Westen Chinas. In den riesigen Weiten dieser dünn besiedelten Gegenden ist das oft die einzige Methode, wie Kinder überhaupt eine Schulbildung und eine Vorbereitung auf die hochmoderne chinesische Gesellschaft bekommen.
Der NYT-Artikel allerdings sieht alles durch die Brille anti-chinesischer Propaganda und unterstellt der chinesischen KP die sinistre ideologische Absicht, die nationalen Minderheiten ihrer „nationalen Identität“ (die für die NYT anscheinend nur als GEGEN China, V.a. aber gegen die Kommunistische Partei gerichtete Identifikation denkbar ist) zu entfremden und sie zu stolzen Bürgern eines modernen Chinas zu machen.
Der Artikel berichtet ungewollt über viele Errungenschaften der chinesischen Bildungsreform der vergangenen fünfundzwanzigster Jahre, während er einigermaßen bemüht versucht, Beispiel für seine These zu finden, dass hier mal wieder zentralistische Kommunisten aus Beijing unterdrückten Minderheiten die letzten Reste ihrer wertvollen Nationalnatur klauen.
Die Beispiel sind durchweg Vorkommnisse, die in jedem Land vorkommen und die außerdem – wie im Falle von gesetzwidrigen Prügelstrafen – von den Behörden untersucht und sanktioniert wurden, wie der Artikel selber einräumt. Die propagandistische Absicht des Beitrags schlägt also ziemlich fehl, jedenfalls für den vorurteilslosen Leser.
Sie wirkt aber auf vielleicht unbeabsichtigte Weise aufklärend, indem der Artikel nämlich als Beleg für seine Anschuldigungen ausgerechnet eine Zitatesammlung verlinkt, in der Aussagen des chinesischen Präsidenten zu Bildung, Unterricht, Schulen und Universitäten genannt wird. Da die Quelle ausschließlich auf Chinesisch ist, wird sich kaum jemand die Mühe machen, die Texte zu lesen. Tut man das jedoch, fällt einem sogleich auf, welchen Stellenwert Erziehung, Bildung und Studium der Kinder und Jugendlichen in China haben und warum das Land so erfolgreich ist.
Hier ein paar Auszüge:
1)
„Wenige sind wie die Natur, und Gewohnheit ist allgemein.“ Die Pflege und Förderung der sozialistischen Grundwerte muss bereits im Kindesalter und in den Schulen beginnen. Die grundlegenden Inhalte und Anforderungen der sozialistischen Grundwerte sollten in die Schulbildung und den Unterricht einfließen und sich im täglichen Management der Schulen widerspiegeln, damit sie in die Lehrmaterialien, die Klassenzimmer und die Köpfe aufgenommen werden können.Rede von Xi Jinping auf der Dreizehnten Gemeinsamen Studie des Politbüros des 18. Zentralkomitees am 24. Februar 2014
2)
2Wir sollten die Sache der Bildung aktiv entwickeln und durch universelle Bildung den Verstand erleuchten, Wissen weitergeben und die Gefühle kultivieren, damit die Menschen die Werte verschiedener Zivilisationen im ständigen Streben nach Materialismus und Wissen besser verstehen können und damit Bildung dem Erbe und der Schaffung von Zivilisationen dienen kann.“Rede von Xi Jinping am Sitz der UNESCO, 27. März 2014
3)
„Das Zentralkomitee der KPCh hat die strategische Entscheidung getroffen, Universitäten von Weltrang aufzubauen, und wir sollten unbeirrt auf dieses Ziel hinarbeiten. Um eine gute Universität von Weltrang in China aufzubauen, muss sie chinesische Merkmale aufweisen. Ohne diese Merkmale, ohne den anderen zu folgen und dem Beispiel der anderen zu folgen, ist es unmöglich, ein erfolgreiches Unternehmen zu führen. Hier können wir das Sprichwort anwenden ‚Je nationaler, desto globaler‘.“Xi Jinpings Rede auf einem Symposium für Lehrer und Studenten an der Universität Peking am 4. Mai 2014
4)
„Es wird kein zweites Harvard, Oxford, Stanford, MIT oder Cambridge auf der Welt geben, aber es wird die erste Peking-Universität, Tsinghua-Universität, Zhejiang-Universität, Fudan-Universität, Nanda-Universität und andere berühmte chinesische Institutionen geben. Wir sollten ernsthaft die fortschrittlichen Erfahrungen der Welt bei der Leitung und Verwaltung von Schulen aufnehmen, und, was noch wichtiger ist, wir sollten die Gesetze des Bildungswesens befolgen und Universitäten betreiben, die auf chinesischem Boden verwurzelt sind.“Xi Jinpings Rede auf dem Symposium für Lehrkräfte und Studierende der Universität Peking am 4. Mai 2014
5)
2Die Hochschulen des Landes sollten an der Spitze der Bildungsreform stehen, sich eng auf die grundlegende Aufgabe der moralischen Erziehung konzentrieren, den Aufbau eines lebendigen, effizienten und offeneren Systems und Mechanismus beschleunigen, der die wissenschaftliche Entwicklung der Universität fördert, und die Vorhut der Bildungsreform sein.“Xi Jinpings Rede auf einem Symposium für Lehrkräfte und Studierende an der Universität Peking am 4. Mai 2014
6)
„Lehrerinnen und Lehrer haben die feierlichste und heiligste Aufgabe. Herr Mei Yiqi sagte: „Die sogenannten großen Gelehrten bedeuten nicht, dass es Gebäude gibt, sondern dass es Meister gibt.“ Ich schätze, dass ein solcher Meister sowohl ein Lehrer des Lernens als auch ein Lehrer des Charakters ist.“Xi Jinpings Rede auf einem Symposium für Lehrer und Studenten an der Universität Peking am 4. Mai 2014
7)
„Lehrer sollten immer die Aufgabe im Auge behalten, Menschen zu lehren und zu erziehen, bereit sein, als Leiter und Pflasterstein zu dienen, die Herzen und Köpfe der Studenten mit Charisma zu leiten und die Tür zur Weisheit der Studenten mit akademischen Errungenschaften zu öffnen.„Xi Jinpings Rede auf dem Symposium für Lehrende und Studierende der Universität Peking am 4. Mai 2014
😎
„Parteikomitees und Regierungen auf allen Ebenen sollten der Arbeit der Hochschulen und Universitäten große Bedeutung beimessen, sich stets um das Wachstum der Studenten kümmern und sie lieben und ihnen eine Bühne bieten, damit sie ihre Jugendträume verwirklichen und im Leben hervorragende Leistungen erbringen können.“Xi Jinpings Rede auf dem Symposium für Lehrkräfte und Studierende der Universität Peking am 4. Mai 2014
Quellen:
NYT-Artikel -> https://www.nytimes.com/interactive/2025/01/09/world/asia/tibet-china-boarding-schools.html?smid=nytcore-ios-share&referringSource=articleShare
Xi Jinping über Bildung (2014) -> https://www.xuexi.cn/lgpage/detail/index.html?id=1983178396055103524
China hat ein chirurgisches Heilmittel für Alzheimer entwickelt

China hat erfolgreich eine Operation zur Heilung der Alzheimer-Krankheit entwickelt. Die so genannte LVA-Operation wird an den Halslymphgefäßen durchgeführt. Bislang wurden 42 klinische Versuche durchgeführt, die alle erfolgreich waren. ⬇️
Die LVA-Operation, die auch als tiefe zervikale lymphatische-venöse Anastomose-Operation bezeichnet wird, wurde bei einem 76-jährigen Mann mit mittelschwerer Alzheimer-Krankheit durchgeführt, dessen Symptome sich deutlich verbesserten. Die Nachuntersuchung zwei Monate nach der Operation ergab, dass der alte Mann nicht nur sein Gedächtnis deutlich verbessert hatte, sondern auch normal mit anderen kommunizieren konnte.
Die theoretische Grundlage der tiefen zervikalen lymphatischen-venösen Anastomose ist die abnormale Anhäufung von Aβ-Amyloid-Protein und die abnormale Phosphorylierung von Tau-Protein im Gehirn, die zwei wichtige Ursachen der Alzheimer-Krankheit sind
Die Operation nutzt die Technik der Supermikrochirurgie, um die Lymphzirkulation in den Hirnhäuten umzuleiten, den Rückfluss der intrazerebralen Lymphe durch das Foramen jugulare an der Schädelbasis zu beschleunigen und mehr Stoffwechselprodukte im Gehirn abzutransportieren, wodurch das Ziel erreicht wird, degenerative Läsionen im Gehirn möglicherweise rückgängig zu machen und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.
Es kann einfach als ein mechanischer Ausscheidungsprozess verstanden werden. Die abnorme Anhäufung von Amyloid-Protein im Gehirn älterer Menschen ist wie ein verstopfter Abwasserkanal, und der „Abfall“ kann nicht rechtzeitig abtransportiert werden. Die tiefe zervikale lymphatisch-venöse Anastomose kann den Abtransport der „Abfälle“ erheblich beschleunigen und die Abtransporteffizienz verbessern.
Am Morgen des 11. November hatte Professor Tang Juyu, Leiter des Klinischen Forschungszentrums für mikrochirurgische Rekonstruktion des Xiangya-Krankenhauses der Central South University, gerade die 42. tiefe zervikale lymphatische-venöse Anastomose im Krankenhaus abgeschlossen. Da es sich um einen minimalinvasiven Eingriff handelte, konnte der Patient am nächsten Tag das Bett verlassen und sich bewegen.
Bei diesen 42 Patienten stellte Tang Juyu nicht nur fest, dass ihre Erinnerungen wiederhergestellt wurden, sondern auch, dass Patienten, die ursprünglich gleichgültig und wortkarg waren, bei der Nachuntersuchung nach der Operation fröhlich und gesprächig mit ihm kommunizieren konnten.
Obwohl sich bei vielen Patienten die Symptome nach der Operation deutlich verbessert haben, sind Experten der Ansicht, dass diese Operation nur eine neue Idee für die derzeitige Behandlung der Alzheimer-Krankheit liefern kann und ihre spezifische Wirksamkeit noch durch weitere Forschung bestätigt werden muss.
Quelle: „术后第二天,妈妈叫出我的名字“ 阿尔茨海默病也可手术治疗 – 中南大海新闻网
Der größte Binnenhafen der Welt
Hafenrundfahrt im Duisburger Binnenhafen, dem größten der Welt. Der Eindruck, den man mitnimmt: viele Industrieruinen ehemaliger Produktionsbetriebe. Heute ist dieser ganze Binnenhafen außer Schrottverwertung, einem Ankerbauer und einer chemischen Fabrik vor allem Logistik- und Warenumschlagsplatz. Und auf dem Sektor scheint so gut wie sämtliches Business mit den Wirtschaftsbeziehungen zu China verknüpft zu sein: riesige Containerterminals und -Lagerplätze, gigantische Versandlager usw.
Duisburg ist einer der europäischen Endpunkte der chinesischen BRI (Belt and Road Initiative). Jede Woche kommen 35 Eisenbahnzüge mit Waren aus China hier an. Man erfährt, dass die Stadt Duisburg aufgrund dieser Funktion für die BRI in China bekannter ist als die deutsche Hauptstadt Berlin.
Man wundert sich, wie unbedarfte Fanatiker und Ideologen, die es bis in höchste staatliche Ämter gebracht haben (dem Vernehmen nach soll so ein Clown sogar „Wirtschaftsminister“ sein) allen Ernstes vom „Decoupling“ (Entflechtung) der Beziehungen zu China sprechen und auch sonst keine Hemmung bei antichinesischen Feindseligkeiten und Provokationen kennen.











China, parallele Realitäten und die Selbstmordnetze in der Apple-Fabrik

Die Erfahrungen eines Individuums mit dem Leben an sich und seiner Einbettung in die umgebende gesellschaftliche Struktur ist beschränkt auf die Lebensspanne, die die einzelne Person hat. Wie auch sonst?
Aufgabe eines verantwortlichen Politikers und Staatsmannes, jedenfalls sofern dieser einer den Staat führenden kommunistischen Partei angehört, ist es, die Entwicklung von Staat und Gesellschaft und den darin vorhandenen Produktivkräften über Generationen und über Jahrhunderte zu planen und im Auge zu haben. Solche Politiker haben auf der Grundlage ihres marxistischen Verständnisses von den Produktions- und Eigentumsverhältnissen einer gegebenen Gesellschaft erstens die Richtung der Entwicklung zu bestimmen zweitens, die jeweiligen konkreten historischen und kulturellen Hintergründe der Gesellschaft zu berücksichtigen und drittens durch die unvermeidlichen Härten und Wechselfälle zu navigieren, die auftreten, wenn man hunderten von Millionen einzelne Menschen ein besseres Leben ermöglichen will. Dabei kann es vorkommen, dass eine Zeit lang – und zwar eine, die die Spanne eines einzelnen menschlichen Lebens und länger umfasst – für viele Leute ein anstrengenderes und ungemütlicheres Leben das Resultat ist. Vor allem, wenn bei diesem Entwicklungsprozess auf eine Marktwirtschaft gesetzt wird, auch wenn’s eine sozialistische ist.
Zu erwarten, dass ein imaginärer kommunistischer Idealzustand ad hoc und ohne Verwerfungen und Härten sich nur deswegen einstellt, weil alle rote Fahnen schwingen und die richtige Ideologie haben, ist eine Reflexion des Idealismus, mit dem das bürgerliche Individuum seine eigene kleine (und kurze) Lebenserfahrung zum Maß aller Dinge macht.
Für alle, die sich für den Entwicklungsweg Chinas interessieren, der bei allem Kapitalismus, der dort zugelassen ist (nicht herrscht, auch wenn das der sprachlich korrekte Ausdruck wäre) laut Auskunft der dort regierenden Kommunistischen Partei immer noch ein sozialistischer ist, habe ich nachstehend diesen Beitrag eines (Zeit-)Genossen übersetzt, der das Thema auf intelligente und verständige Weise beleuchtet.
(Von Goodsforthepeople):
„Ich habe in einem meiner Lieblings-Chinarestaurants in Berlin zu Abend gegessen, einem Restaurant mit authentisch proletarischem Charakter, ganz im Gegensatz zu den neuen Hipster-Schickimicki-Lokalen, mit schlechtem Licht, schlechtem Dekor, einem Mao-Porträt im Flur, sehr freundlichem Personal und einer volkstümlichen Küche mit vielen Traditionen wie der Verwendung von eingelegtem Gemüse, das für Hunan typisch ist (ein kulinarisches Merkmal der harten Zeiten), und sogar mit einem bescheidenen und völlig generischen Namen: Asia Deli (der wie einer von Tausenden schrecklichen „asiatischen“ Nudelrestaurants in der Stadt klingt).
Ich kam zufällig mit einer redseligen Kellnerin ins Gespräch, die aussieht, als sei sie in ihren 40ern.
Sie sagte: „Sie denken, China ist kommunistisch? Nein. China hat nichts mehr mit Kommunismus zu tun. Was ich und meine Familie und Freunde seit den 90er Jahren erlebt haben, ist nichts anderes als Hundekot-Kapitalismus, mit einem in Europa völlig unvorstellbaren Maß an Wettbewerb und Druck, der die Menschlichkeit und die emotionalen Bedürfnisse der Menschen völlig außer Acht lässt.“
Ich sagte, dass ich durchaus glaube, dass ihre Erfahrungen die Realität in China widerspiegeln. Aber es gibt mehrere Realitäten gleichzeitig: Die Großprojekte des Staates haben sich in denselben Jahren auf die Interessen der 1 MILLIARDEN ARMEN Menschen in den ländlichen Regionen konzentriert. Daraufhin nickte sie stumm anerkennend.
Ihre städtische Denkweise hat die Erfahrungen der Landbevölkerung wahrscheinlich nicht sehr berücksichtigt, was typisch für die natürliche Kurzsichtigkeit buchstäblich aller normalen Menschen ist. Und sie spricht das Problem der „ungleichen Entwicklung“ an, bei der sich bestimmte Bevölkerungsgruppen vernachlässigt fühlen – wie Stadtbewohner, die in Sektoren, die von der Logik der Privatwirtschaft dominiert werden, sich selbst überlassen werden, während der Großteil der staatlichen Mittel seit einigen Jahrzehnten in die Entwicklung ländlicher Regionen fließt.
Dies ist keine neue Information für mich, dient aber als wichtige Erinnerung daran, dass die Einführung des begrenzten Kapitalismus in den 1980er Jahren immer noch Kapitalismus war, mit all der damit einhergehenden Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit, AUCH unter und reguliert durch einen Arbeiterstaat; und niemand sollte sich irgendwelchen Illusionen hingeben. Wir alle sollten bis zu einem gewissen Grad mit den chinesischen Maoisten sympathisieren, denn die Selbstmordnetze in der Apple-Fabrik waren einige Jahre lang sehr real, als die eigene Regierung ZULIESS, dass das chinesische Volk sowohl vom ausländischen als auch vom inländischen Kapital brutal ausgebeutet wurde. Wir sollten den Standpunkt der chinesischen (und der meisten anderen) Maoisten ernsthaft in Betracht ziehen, auch wenn wir nach einer größeren, umfassenden Analyse nicht mit ihren Schlussfolgerungen übereinstimmen, denn das schreckliche Leid, das durch die Einführung von privatem, gewinnbringendem Eigentum verursacht wurde, war sehr, sehr real und ist es, wahrscheinlich in geringerem Maße, immer noch.
Auch wenn der Gini-Koeffizient in China nach Abschluss der ersten Entwicklungsphase nun tatsächlich sinkt und viele andere soziale Missstände, die in den vergangenen Jahrzehnten entstanden sind, von der staatlichen Politik angegangen werden (einschließlich der ungleichen Entwicklung), ist dies eine wichtige Erinnerung an die Widersprüche, die von der Regierung nach rationalem, langfristigem Kalkül bewusst und vorübergehend für notwendig erachtet wurden, und die am Ende eines jeden Tages in der sozialistischen Supermacht immer noch sehr präsent sind.
Und dies gibt uns einen konkreten Einblick in parallele Realitäten: Die Erfahrung der tatsächlichen Menschen/Proletarier in ihrem Umfeld während des Zeitrahmens ihres Lebens ist zwar ein sehr wichtiger Maßstab, kann aber ein vollständiges, ganzheitliches und historisches Verständnis durch Beobachtung und Untersuchung jeder Ebene und jedes Aspekts eines politischen Projekts nicht ersetzen, das all das einschließen, aber auch umfassen muss, was über die begrenzte gelebte Erfahrung des Einzelnen hinausgeht.“
„Richtlinie zur sozialistischen Heiligkeit“
Hedonistische Verfolgung privaten Vergnügens und schlechter Geschmack beim Genuß von Entertainment ist ein Verstoß gegen die Parteidisziplin: Die chinesischen Genossen machen Ernst und sorgen für korrekte Lebensführung bei den Mitgliedern der größten KP der Welt!
Am beeindruckendsten dabei der Mut dieser Kommunisten, sich über jedwedes liberales Individualitätsgewinsel hinwegzusetzen und einen Spaten einen Spaten zu nennen.

Arbeiterstolz-Monat. Hä?
„Arbeiterstolz-Monat“: Gibt es Gründe, als (Lohn-)Abhängiger ausgerechnet STOLZ zu empfinden?
Ein Zeitgeist und zwei Kommunisten debattieren über die Idee des „Arbeiterstolzes“. Bzw. versuchen es, streifen aber immer wieder andere Gebiete – und haben Mühe, beim Thema zu bleiben und zum Punkt zu kommen. Sehr unterhaltsam, mitunter hitzig, oft lustig.