Am Düsseldorfer Flughafen lernen schon die Kleinen: der Russe ist kulturlos und lebt in einem leeren Land ohne Natur- und sonstige Sehenswürdigkeiten

Florian Warweg postet diesen Beitrag auf X:

Die Kommentare sind etwa jeweils zur Hälfte zustimmend, also kritisch gegenüber dieser offenkundigen Zurschaustellung der mittlerweile gewohnten Alltags-Russophobie, der man im offiziellen Deutschland an jeder Ecke begegnet. Die andere Hälfte lässt genau die hasserfüllten, feindseligen Kommentare vernehmen, die den russophob abgerichteten Volksgenossen wie giftige Jauche durch die Ritzen der Bretter vor ihren Köpfen quillt.

Das kann ich nicht unkommentiert lassen:

‪Am interessantesten in diesem Thread finde ich die zahlreichen Beispiele der als „Russophobie“ klassifizierten Geisteskrankheit, dieser fanatischen Feindseligkeit gegen ein ganzes Land, seine Bewohner, seine Kultur und seine Geschichte.‬

‪Der reflexhafte mentale Speichelfluß konditionierter Untertanen („Gulag“, „Stalinstatuen“, „Giftangriffe“, „Fensterstürze“, „brutaler Eroberungskrieg“ usw.) beim Wort „Russland“, „Russe“ oder „Putin“ belegt, wie erfolgreich die Kriegshetze der Regierung und der eingebetteten Medien ist. Die hasserfüllten Dummheiten von aufgehetzten Schmalspurdenkern zeigen ebenso, dass die Kriegspropaganda auf einem soliden Fundament von Russenhaß, Antikommunismus und Verdrängung aufbauen kann. ‬

‪Die Verdrängung nämlich des Vernichtungskrieges, den eine Vorgängerregierung des jetzigen Berliner Regimes gegen Russland und die Sowjetunion angezettelt hat und dem ca 27 Millionen Sowjetbürger zum Opfer gefallen sind. Und immer noch wird „der Russe“ entmenschlicht, dämonisiert, als stets gewaltbereites, eroberungswütiges Monster dargestellt, dem „wir“ nur mit überlegener Gewalt, sprich: Aufrüstung und Krieg, entgegentreten können.‬

‪Das kleine Detail, auf einem Kinderglobus von allen Ländern nur Russland, immerhin der größte Flächenstaat der Erde, ohne Symbole der Naturschönheiten oder Sehenswürdigkeiten darzustellen, mag für sich gesehen armselig und lächerlich sein. Es ist aber ein Bestandteil der tödlichen Vernichtungsabsicht, die der deutsche Imperialismus und seine Ideologen immer noch gegen Russland hegen. Alles Menschliche wird diesem „Unvolk“, diesen „Untermenschen“ abgesprochen, jegliche kulturellen und sonstigen Errungenschafren, Schönheiten, Werke etc. werden mit Ignoranz gestraft. Das ganze Land, der Begriff „Russland“ wird zur Chiffre für DAS BÖSE, für DEN FEIND. ‬

‪Wer sich das einleuchten lässt – so wie etliche der Kommentatoren hier – der ist auch bereit für den Krieg gegen das Land, das „immer unser Feind sein wird“ (Außenminister Wadephul). Das Land, gegen das der nächste Krieg geplant wird, in dem deutsche Soldaten „wieder lernen müssen, Russen zu töten“ (Kriegsminister Pistorius).‬

‪So geht Kriegshetze, so soll Kriegstüchtigkeit erzeugt werden, so funktioniert entmenschlichende Propaganda. ‬

‪So geht Faschismus.‬

Ein Alex von Münchhausen kommentiert:

Was mich in dieser Hinsicht sehr traurig macht, dass man fast mit keinem darüber reden kann. Die Indoktrinierung ist restlos vollzogen.

Ich stelle häufig fest, dass eine bestimmte „Filterblase“ – vor allem meine ostdeutschen Freunde mit DDR-Sozialisierung – selbstverständlich nicht auf die antirussische Kriegshetze hereinfällt.

Westdeutsch indoktrinierte Personen, speziell aus den älteren Generationen, sind mit der Muttermilch des transatlantischen Antikommunismus aufgezogen worden und haben diesen umstandslos auf das heutige Russland übertragen. Ähnlich wie man sagt „Kratz an einem Deutschen, und der Nazi kommt zum Vorschein“, sagen diese Leute „Kratz an einem Russen und der Kommunist kommt zum Vorschein“.

Dann gibt es noch die Gruppe von Mitbürgern – die treffe ich hauptsächlich auf der Arbeit – die irgendwie ahnen, das sie von vorne nach hinten verarscht werden, die sich aber lieber bedeckt halten, die auch irgendwie Angst haben, der offiziellen Meinung zu widersprechen. Und die sich keinen Ärger einhandeln wollen.

Es herrscht ein merkwürdiges Schweigen in Teilen – großen Teilen! – der Gesellschaft. So als ob man dem Ganzen entgehen könnte, als wenn es nicht vorhanden wäre, wenn man nicht darüber spricht, am besten auch keine Medien zu dem Thema konsumiert und nichts dazu sagt.

Direkter Kriegseintritt Deutschlands mit „Taurus“? Dann kommt die Haselnuss geflogen

Kommt die Hasel angeflitzt
der Fritz in seinem Bunker sitzt.
Die Unterhos‘ von Fritz, dem Gauner,
wird wie sein Denken braun und brauner.
Statt russophober Angriffssprüche
hört man vom Fritz jetzt leise Flüche:
„Scheissdreck, schon wieder nix geworden
mit Endsieg über Russenhorden!
Zum Glück muß ich mich nicht erschießen;
ich werd‘ den Ruhestand genießen!
Doch erst will ich, ihr müsst‘s versteh‘n,
die Unterwäsche wechseln geh‘n!“

Neuer Versuch, achtzig Jahre später: Deutsche Generäle träumen erneut vom Endsieg

Deutscher General in Kiew:

„Wir brauchen Waffensysteme, die weit auch in die Tiefe des russischen Raumes reichen, die angreifen können – die Führungseinrichtungen, Flugplätze, Flugzeuge“
(Generalmajor Christian Freuding)

Der General ist Leiter des Sonderstabs Ukraine im Bundesverteidigungsministerium und verantwortlich für die Koordinierung der Waffenunterstützung für die Ukraine.

Nochmal, damit keiner bezweifelt, WAS diese Leute vorhaben:

„Wir brauchen Waffensysteme, die weit auch in die Tiefe des russischen Raumes reichen, die angreifen können – die Führungseinrichtungen, Flugplätze, Flugzeuge“

Sie würden es ohne zu zögern wieder tun

Ein Freund postet dieses Bild auf X und schreibt dazu: „Gegen das Vergessen. Sie würden es sofort wieder tun – wenn sie könnten.“

Exhumierung eines Massengrabes mit Opfern der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei, des SD und der Gestapo in Orjol, Zentralrussland, August 1943

Dem stimme ich zu, und ergänze:

Wenn man die russophoben Beiträge und Kommentare in Sozialen Medien so liest, hat man sowieso keine Zweifel mehr, dass sich genügend Freiwillige finden werden, die die permanente Kriegshetze und antirussische Agitation der deutschen Politiker und Medien in der abgebildeten Art und Weise umsetzen würden.

Und zwar freiwillig und mit Begeisterung.

Die ukrainischen Nazi-Verbände machen‘s ja auch schon, im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Die Anstifter und Brandbeschleuniger dieser Art der Kriegsführung sind die gestriegelten, gebildeten Anzug- und Uniformträger, die uns Tag für Tag im Fernsehen und allen anderen Medien erklären, dass der Russe aufgrund seiner Russennatur nichts anderes in seinem Russensinn hat, als „Europa anzugreifen“ und zu erobern.

Warum er, also „der Russe“, das eigentlich machen sollte, erklärt einem keiner, und es gibt auch keinen vernünftigen Grund dafür. Aber als Schreckgespenst und Buhmann taugt das Feindbild vom bösen angriffslustigen Russen immer noch bzw. immer wieder.

Heutige Politiker wissen es genauso geschickt zu benutzen, um die Bevölkerung aufzuhetzen und kriegstüchtig zu machen wie ihre faschistischen Vorgänger vor 90 Jahren.

Ihr irrationaler, hysterischer Hass auf Russland, und dessen personalisierte Projektion auf den russischen Präsidenten – der als eine Art Mischung aus Hitler und Beelzebub selbst porträtiert wird – macht es für die schlichteren Gemüter unter den Untertanen, die ein Leben lang mit dieser Propaganda gefüttert wurden, umso einfacher, der Entmenschlichung des Feindes zu folgen, die seine Politiker ihm vormachen.

Dass sich aus einer solcherart propagandisierten Soldateska ohne weiteres die abscheulichsten Metzeleien und Kriegsverbrechen fast von selbst ergeben, davon zeugen Taten wie die der deutschen Faschisten in der Sowjetunion Anfang der 1940er Jahre und die der israelischen Okkupationsarmee in Gaza in der Mitte der 2020er Jahre.

Endsiegpoesie

Der Kanzler spricht zu seinen Deutschen:
„Der Russe kommt! Er will uns peitschen
mit seinen Hyperschallgeschossen
mit denen Putler und Genossen

– so wie‘s des Russen Art nun mal –
uns so bedroht wie dazumal,
als der brutale Bolschwik
uns zwang zu Gegenwehr und Krieg!

Diesmal, ich schwör‘s beim Schwarzen Stein,
fängt sich der Russe eine ein!
Seid kriegstüchtig, wie‘s euch befohlen!
Es gilt, den Endsieg nachzuholen!“

Auf ein Neues: Deutschland wieder kriegstüchtig

Ich lese immer mehr Postings, die von Anzeigen, Vorladungen, Anklagen berichten, die User wegen (falscher) Meinungsäußerungen erhalten.

Auf dieser Plattform (X) geht es zwar freier zu als woanders, aber hier liest die Staatsanwaltschaft mit. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Zeiten vorbei sind, in denen sich der bürgerliche Staat eine relativ ungehinderte demokratische Meinungsvielfalt geleistet hat.

Dies sind Kriegszeiten. Auch wenn der Krieg, auf den sie sich und uns einstimmen und für den sie uns verarmen, erst noch (bei uns) geführt werden soll. NOCH lassen sie ihre nützlichen ukrainischen Bandera-Idioten den Krieg gegen Russland führen.

Machen wir uns also nichts vor: der Zeitpunkt, in dem die Herrschenden ihren Staat nicht mehr als bürgerliche Demokratie verwalten, sondern zunehmend auf autoritäre und faschistische Methoden zurückgreifen, um Profitabilität des Kapitalstandortes und Ruhe an der Heimatfront herzustellen, ist bereits erreicht und überschritten.

Listigkeit ist das Gebot der Stunde. Freundlichkeit im Umgangston ist nützlich. Rückgriff auf Fabeln und Allegorien können die staatlichen Gesinnungswächter ebenfalls in die Irre führen – allzu smart sind sie ja nicht.

Letztlich hilft, um das, was kommt, vielleicht noch zu verhindern, nur der Zusammenschluss der Mehrheit gegen den Kriegskurs. Erfolgreich ist nur der massenhafte Einspruch gegen die Umwandlung der Gesellschaft in eine formierte Volksgemeinschaft kriegstüchtiger Untertanen, die sich zum dritten Mal seit 1914 anschickt, die Drecksarbeit ihrer imperialistischen Herren zu verrichten. Und nach einem solchen Einspruch sieht’s nicht aus.

In der Zwischenzeit kann man, um Trost zu schöpfen und Hoffnung zu tanken, wo keine Hoffnung ist, sich erbauende Filmaufzeichnungen wie diese hier anschauen:

„Keine Haare am Sack, aber im Puff drängeln“

Ihr wollt die Ostsee sicherer machen, mit eurem bisschen militärischen Aufgeplustere und ein paar weiteren illegalen Sanktiönchen?

Die russische Marine und bei Bedarf die russische Luftwaffe werden euch Möchtegern-Weltkriegern schon zeigen, wo der Frosch die Locken hat.

Ein kurzes Zeigen der Instrumente durch die russischen Streitkräfte und eure lächerlichen Muskelspiele atrophieren so schnell wie man „Drushba“ sagen kann.

Auf Leute wie euch haben wir früher den Satz gemünzt „Keine Haare am Sack, aber im Puff drängeln“

Echt jetzt, Hannsi, du bist wirklich noch peinlicher als deine Vorgängerin. Und das sagt viel aus über dich.

Macht euren russophoben EU-Laden zu und tretet ab. Wir haben euch so satt, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Sozialdemokratische Selbstwichtigkeitsmade im Enddarm des Imperialismus

Sevim Dagdelen schreibt über diesen Clip, auf X:

Geniale Operation? Wer wie der #Linke-Vorsitzende van Aken die ukrainischen Angriffe auf Russlands Nuklear-Triade als „Abrüstung“ abfeiert und dabei die Atomkriegsgefahr nicht sehen will, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Der Herr Waffeninspekteur hat offensichtlich nichts verstanden von der Strategie des Gleichgewichts und gemeinsamer Sicherheit. Das letzte was es braucht. ist eine Fake-Friedenspartei, die sich mit Kanzler Merz, Aufrüstungsminister Pistorius und den angeschlossenen Kriegsgewöhnungsjournalisten ins Bett legt.
vanaken #Lanz #NurNochBSW

van Aken ist eine sozialdemokratische Selbstwichtigkeitsmade im Enddarm des Imperialismus.

Er hat es sich dort mit der arttypischen Geschmeidigkeit „linker“ Imperialismusverbesserer so gemütlich gemacht, dass er sich nichts anderes mehr vorstellen mag als diesen behaglichen, warmen Wohnort.

Die selbstzufriedene Dummheit dieses NATO-Wackeldackels erinnert an den ebenso unangenehmen und umfassend inkompetenten Ex-Wirtschaftsminuster von den „Grünen“. Wenigstens ist van Aken in keiner Regierung, kann also nicht in dem Ausmaß Schaden anrichten wie Habeck es konnte.

Beiden zu eigen ist jedenfalls jene bräsige Rüpelhaftigkeit von Aufschneidern, das durch nichts gerechtfertigte Selbstbewusstsein einer unappetitlichen mentalen Feistigkeit, die deren Besitzer zu einer fleischgewordenen Intelligenzbeleidigung verständiger Menschen werden lässt.

Intelligenzbeleidigungen durch bellizistische Kläffer: Russophobie als Politik

Eine Meldung des staatlich kontrollierten deutschen TV-Senders „Phoenix“:

„Wir wollen den europäischen Pfeiler der NATO gemeinsam stärken“ und „ein klares Zeichen senden, insbesondere an Russland“, so Friedrich Merz nach dem Besuch des niederländischen Ministerpräsidenten Dick Schoof. „Dies ist ein Zeichen der Stärke und der Abschreckung.“


Traurig, daß wir uns das bieten lassen (müssen). 

Die unaufhörliche Hetze gegen Russland, das beständige substanzlose Beschwören einer russischen Bedrohung, das durchsichtige und peinliche verbale Brustgetrommel impotenter, irrelevanter Machthaber, die in den eigenen Ländern durchweg äußerst geringe Zustimmungswerte haben… man kann es kaum noch ohne Übelkeit wegstecken.

Es ist so ermüdend, ständig dieser intelligenzbeleidigenden Propaganda ausgesetzt zu sein, so frustrierend auch, die liebedienerische, devote Komplizenschaft der Leit- und Konzernmedien ertragen zu müssen.

WARUM diese Leute unbedingt einen Krieg gegen Russland haben müssen, obwohl sie seit über zehn Jahren mit jedem Schritt in diese Richtung nachweislich nur den eigenen Stabdirt schädigen und die Bevölkerungen verarmen, erschließt sich mir nicht. 

Die Lügen eines Merz, der längst wiederlegte ukrainische Propagandamärchen wiederkäut (Stichwort „Entführte ukrainische Kinder“) und faktenfrei die chirurgischen Schlagen Russlands gegen militärische Ziele als „schwere Kriegsverbrechen“ bezeichnet, während ihm kein Wort über die ukrainischen Terroranschläge auf russische Zivilisten über die Lippen kommt.

All diese Lügen sind in ihrer berechnenden Absicht so armselig, so niedrig, vor allem aber so einfach zu durchschauen, das ich mich frage, ob der Mann selber an den Unsinn glaubt, den er öffentlich verkündet oder ob ihm sowieso schon alles egal ist, weil er sich lediglich als ausführendes Werkzeug derjenigen Interessen versteht, die wirklich von Aufrüstung und Krieg profitieren, also seine früheren Blackrock-Arbeitgeber und die einschlägigen Rüstungsprofiteure.

Es ist jedenfalls ein intellektuelle Qual und eine schmerzhafte Beleidigung menschlicher Intelligenz, diese Kriegstreiber und Lügner mit ihrem bellizistischen Gegeifere Tag für Tag, immer wieder, medial mitkriegen zu müssen.