Kaum geht’s mal los mit Wärmegraden
muss der Hund natürlich baden.
Der Halter findet daran fein,
dass so der Kackarsch wieder rein.
Schlagwort: oskar
Geschichten die das Leben schrieb: Leberwurstbrot beugt Popokakaalarm vor!
Wenn man einen zotteligen Hund hat, achtet man darauf, dass dessen Ausscheidungen sauber abgesetzt werden können und man den Kumpel nicht nach dem Spaziergang in die Badewanne setzen muss.
Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, die Darmflora des vierbeinigen Freundes mit ballaststoffreicher Nahrung zu stabilisieren, zum Beispiel Körnerbrot. Körnerbrot allerdings ist nicht gerade die Lieblingsspeise von Hunden. Lecker Leberwurst obendrauf macht es aber schon akzeptabler.
Mein Hund jedoch ist ein ganz schlauer – oder versuchts zumindest zu sein – und bemüht sich nach Kräften, die Leberwurst von den Brotstückchen abzulecken. Weil ihm das aber nicht gelingt, weil zu viel von der schmackhaften Leberwurst auf den einzelnen Stückchen übrig bleibt, isst er das Brot notgedrungen mit – was der Zweck der Übung war.


Geschichten die das Leben schrieb: Im Hundesalon
Heute musste der Hund in den Hundesalon. Zum ersten Mal in seinem jetzt neunjährigen Leben. Er stand es durch wie ein Mann, war aber extrem erleichtert, als er nach einer Stunde endlich wieder auf freier Pfote war. Sechzig Euro kostet der Spaß – ich glaube, die hätte ich (wenn‘s nach ihm gegangen wäre) lieber für Leckereien ausgeben sollen.








Golden days/Painting box
„Oh, somewhere in my mind
There is a painting box
I have every colour there, it’s true
Just lately when I look inside my painting box
I seem to pick the colours of you“Incredible String Band: Painting Box (1967)
Stöckchen und Freundschaft: Herausforderung für die Hundekumpels









Dienstag ist Paradiesstrand-Tag für die Hundekumpels.
Ihre Freundschaft wurde heute auf eine harte Probe gestellt, als Harald der Mops meinem zotteligen Freund ein Stöckchen streitig machte, das ich ihm ins Wasser geworfen hatte.
Da versteht mein Kamerad keinen Spaß, er raunzte den Gefärten zornig an und machte klar, dass auch in der Hundewelt klare Eigentumsverhältnisse herrschen. So weit wie im Wakdkommunismus ist man eben in Hundistan noch nicht.
Anschließend gerieten wir in einen Platzregen, vor dem die beiden Abenteurer gemeinsam unter dem Bäckerwagen auf dem Wochenmarkt Schutz suchten. Alle Rivalitäten waren längst vergessen und die wackeren Freunde verabredeten sich für übermorgen auf ein neues Abenteuer.
Herrchen dagegen sah aus, als würde er an akuter Inkontinenz leiden, doch es war nur Regenwasser, schwör.
Hunderunden-Philosophie
Die Suche nach dem Glück, sie bleibt
das, was dieser Hund hier treibt:
Die Hasenjagd kann er nicht lassen,
doch keinen kriegt er je zu fassen.
Herbstgedicht


Der Herbst hat alles bunt gemacht –
Der Hund pisst auf die Farbenpracht.
Geschichten die die Hunde schrieben: Zollinspektion im Märchenland
Mein Hund Oskar hat natürlich auch einen besten Hundekumpel. Der heißt Harald und ist der treueste Fan meines Vierbeiners.
Gestern waren sie im Märchenland unterwegs und gerieten zuerst an einen orientalischen Zwerg, von dem sie Leckereien dubioser Herkunft bekamen. Hunde sind an dieser Stelle nicht wählerisch und fressen im Grunde alles, was lecker riecht und aussieht.
Was in den Leckerchen drin war, kann ich nur ahnen; es war wohl nichts, was man im „Freßnapf“ oder „Futterhaus“ und wie diese Läden alle heißen, bekommt. Jedenfalls trollten die beiden sich, sprangen hinter einigen Glühwürmchen her und verschwanden im Wald.
Erst heute Vormittag bekam ich sie wieder ins Visier meiner Kristallkugel. Zu meinem Erstaunen waren sie in die Dienste des Waldmeisters getreten, ein glibberiger grüner Kerl, der beständig zitterte und wackelte – er hatte wohl Parkinson oder sowas. Ihre Aufgabe war es, die Verzollung der ein- und ausgeführten Waren (hauptsächlich Nahrungsmittel) zu überwachen.
Diese Aufgabe meisterten die zwei Freunde mit Bravour und einer gewissen Chuzpe, indem sie nämlich einfach von allem ein Zehntel nahmen und es auf der Stelle auffraßen. Bei den Waldtieren, die ein laxeres Zollwesen gewohnt waren, führte das zu einigem Diskussionsbedarf.

Vorsichtshalber verzogen sich Oskar und Harald in die Sicherheit des Zollwärterhäuschens, als die anderen Tiere auf den Bären einredeten, um ihn zum Protest anzustacheln und um sich im Schutze seiner Stärke den Anordnungen der beiden Zollwächter zu widersetzen.
Für solche Gesetzwidrigkeiten war der Bär aber nicht zu haben, und so ging alles seinen Gang: die Zollgebühr wurde kassiert, die beiden Hundekumpels schmatzten zufrieden ihren Anteil weg, und die auf diese Weise besteuerten Waldtiere mussten ihrer Wege ziehen.








