Als lohnarbeitender Rentner bekomme ich von meinem Arbeitgeber keinen unbefristeten Arbeitsvertrag, sondern jeweils nur einen für ein Jahr. Nun steht mal wieder die Verlängerung an.
Ich hatte der Einrichtungsleitung ursprünglich eine 50-Tage-Frist gesetzt, um den Arbeitsvertrag so zu gestalten, wie ich mir das vorstelle. Unter anderem ist über eine substanzielle Lohnerhöhung, Urlaubsverlängerung sowie zahlreiche Vergünstigungen zu verhandeln.
Von Diakonie-Seite kam aber nichts, und ich musste feststellen, dass die Einrichtung trotz meiner Frist immer wieder Mitarbeiter mit Niedriglöhnen überzog und mit Forderungen nach Zusatzdiensten und Extra-Schichten bombardierte.
Ich muss sagen, das ich sehr, sehr enttäuscht bin.
Nach außen hin wird freundlich mit mir kommuniziert, und wenn ich abends nach Hause kommen, erfahre ich, dass erneut Leute im Spätdienst eingesetzt wurden, die eigentlich frei hatten oder dass die Versorgung der Einrichtungsbewohner mit Billigessen unvermindert weiter geht.
Ich habe mich daher entschlossen, die Frist für die Diakonie auf zehn oder zwölf Tage zu verkürzen.
Ich wollte großzügig sein, aber ich sehe keinerlei Bewegung auf der Gegenseite. Nach dieser Frist werde ich nicht nur meinen eigenen Arbeitgeber, sondern auch Einrichtungen wie Rettungs-Notdienste, Catering-Services, Wäschereien, Fahrdienste und alle anderen, die in Geschäftsbeziehungen mit der Diakonie stehen, mit erbarmungslosen Preisaufschlägen konfrontieren, wenn die Einrichtung nicht unverzüglich an den Verhandlungstisch kommt und meine Forderungen erfüllt.
Ich gehe davon aus, dass diese knallharte Verhandlungstaktik zum Erfolg führen wird und all meine Ansprüche befriedigt werden. Schließlich stammt sie ja von US-Chef Trump.
Dichtet, musiziert und malt! Auch wenn keiner euch bezahlt! Tanzt und sprecht und deklamiert was auf der Seele euch pressiert! Selbst wenn die Kunst ganz brotlos ist – Alles andre ist doch Mist!
Macht in der Welt der Konkurrenz euch lieber einen faulen Lenz mit Zeit und Raum für das Absurde. Ich sage euch: Nur damit wurde und wird in euch die Einsicht reifen durch die wir diese Welt begreifen:
Nämlich als die Theaterprobe fürs Primitive und fürs Grobe, in der die Menschen ausprobieren – nicht sehr verschieden von den Tieren – ein Dasein, das erbärmlich ist, wo einer stets den andern frisst.
Die Uraufführung kommt erst dann wenn jede Frau und jeder Mann die Muße hat und freie Zeit für künstlerischen Zeitvertreib. Wenn selbst die Arbeit, die man braucht, von jener Art ist, die nicht schlaucht.
Der Kampf um Obdach, Lohn und Brot bringt manchen Reichtum, andren Not. Die „andren“ sind die große Masse. Doch bilden sie vereint die Klasse, die diese Mühsal stoppen kann und Freiheit bringt dem Arbeitsmann.
Das ist absurd! rufst du mit Runzelstirn. Ich hätt’ vom Leben keinen Dunst! Genau! Lass das Absurde dir in‘s Hirn und widme dich erst mal der Kunst!
Dienstag ist Paradiesstrand-Tag für die Hundekumpels.
Ihre Freundschaft wurde heute auf eine harte Probe gestellt, als Harald der Mops meinem zotteligen Freund ein Stöckchen streitig machte, das ich ihm ins Wasser geworfen hatte.
Da versteht mein Kamerad keinen Spaß, er raunzte den Gefärten zornig an und machte klar, dass auch in der Hundewelt klare Eigentumsverhältnisse herrschen. So weit wie im Wakdkommunismus ist man eben in Hundistan noch nicht.
Anschließend gerieten wir in einen Platzregen, vor dem die beiden Abenteurer gemeinsam unter dem Bäckerwagen auf dem Wochenmarkt Schutz suchten. Alle Rivalitäten waren längst vergessen und die wackeren Freunde verabredeten sich für übermorgen auf ein neues Abenteuer.
Herrchen dagegen sah aus, als würde er an akuter Inkontinenz leiden, doch es war nur Regenwasser, schwör.
Die Vereinbarungen des US-EU Handelsabkommens sind de facto eine Kapitulation der EU vor dem Druck der Trump Administration. Tatsächlich wird die Verhandlungs“taktik“ der Kommissionspräsidentin von der Leyen von vielen Kommentatoren auch so bezeichnet: Kapitulation. Unternehmens- und Industrieverbände sind entsetzt, selbst der deutsche Kanzler bemäkelt das Ergebnis, rettet sich aber in den Glauben, dass „mehr nicht drin gewesen“ sei.
Kurze Übersicht über den Tribut, den die EU zukünftig an ihre Herren und Meister in Washington zu entrichten hat:
Hunderte Milliarden Dollar für US-Militärausrüstung
750 Milliarden Dollar für dreckiges, überteuertes Frackinggas – in nur 3 Jahren
600 Milliarden Dollar Investitionen – nicht in Europa, sondern in den USA
15 % Zölle auf EU-Waren in die USA!
Gegenleistungen der USA: keine.
Die EU hat sich freiwillig von günstigem, sauberem russischen Erdgas (und, in geringerem Umfang Erdöl) abgeschnitten und ist nun dazu verdammt, dass vier- bis sechsmal so teure, „dreckige“ US-Frackinggas zu kaufen (dass die Brüsseler Bürokraten es sich derzeit auch gerade mit dem qatarischen Emir verscherzen, der schon droht, die Erdgas-Lieferung aus Qatar einzustellen oder zu drosseln, lassen wir jetzt mal beiseite).
Der US-Frackinggas Boom hat nach Aussagen sämtlicher Fachleute übrigens seinen Zenith überschritten. Die Förderung wird in absehbarer Zeit zurückgehen, die US-Regierung wird – wie bereits einmal geschehen – Exportrestriktionen verhängen und die Energiepreise in Europa werden NOCH WEITER STEIGEN.
Dieser Kontinent, jedenfalls in Form seiner EU-Staaten, hat es fertiggebracht, sich gleich mit allen dreien der Supermächte dieser Welt anzulegen – Russland, USA und seit neuestem auch noch China, das bis jetzt der Rettungsanker für die europäischen Handelsbeziehungen war.
Europa, die EU werden einen Abstieg erleben, wie sie ihn seit 1945 nicht kannten. Die Deindustrialisierung wird an Fahrt aufnehmen, immer weitere Industrien werden geschreddert, immer weitere Anteile der Bevölkerungen verarmen. Denn dass die lohnarbeitende Klasse für den gigantischen Produktions- und Finanztransfer von Europa nach Amerika geradezustehen hat, „goes without saying“, wie unsere amerikanischen Freunde sagen.
Ob die genannten fantastischen Milliardensummen, die in den nächsten Jahren von der EU in die USA transferiert werden sollen (für Energieträger, für „Investitionen“ und für Waffen) tatsächlich in diesem Umfang fließen werden, sei mal dahingestellt; FALLS sie dies jedoch in nennenswertem Umfang tun sollten, wäre das Ergebnis in etwa mit den Folgen eines Krieges vergleichbar, nur ohne die materiellen Zerstörungen an Gebäuden, Straßen, Transportwegen und sonstiger Infrastruktur.
Verachtung der „dummen Bevölkerung“ ist ein mentaler Makel, der auch in linken Kreisen kursiert. Mit der Arroganz besserwisserischer Durchblicker konstatieren meist Intellektuelle, dass die Leute, vornehmlich die „dumme“ oder „dumm gehaltene“ Arbeiterschaft, einfach zu blöd ist, ihre Lage zu kapieren und die Verhältnisse zu ändern.
Der famose Klaus Linder schreibt dazu auf Facebook:
Leute, die nur noch über den, befürchteten oder erwünschten, „von Deutschen gemachten Nieder- und Untergang Deutschlands“ sinnieren, als wäre vollständige Unterordnung unter die Bourgeoisie der BRD und deren Unterordnung unter die der USA die ausschließende nationale Besonderheit dieses Landes, haben inzwischen nicht nur meine Skepsis, sondern auch meine Verachtung. Vor allem wenn ich zu bemerken glaube, daß die Schablone einer neo-antideutschen Genugtuung an der Kollektivbestrafung wider besseres Wissen um die Klassenverhältnisse dieses Landes von ihnen übernommen wird, stellt sich etwas wie Ekel vor intellektueller Unredlichkeit bei mir ein, egal von wem es kommt. Diese Art Ekel empfinde ich immer, wenn der kleinmütige Defätismus in großsprechenden Hochmut übergeht, kann ich nichts gegen machen. Und auch „deutscher Hochmut gegen die Deutschen“ ist und bleibt nun mal deutscher Hochmut. Ich kenne ihn aus Westdeutschland zu gut.
Ich meine, daß man über Deutschland und die Zukunft gar nicht reden kann und blind bleibt, wenn man sich nicht von dem beharrlichen Auffindem und dem Studium – Studium, nicht allein Erinnerung, so wichtig die ist – der einzigartigen und noch unausgeschöpften Lehren leiten läßt, die die DDR für die Entwicklung und Zukunft des Sozialismus (also auch Deutschlands, also auch der Menschheit) positiv in sich schließt.
Wer es seit „Gorbi!, Gorbi!“ und der Konterrevolution 1990 in diesem Deutschland hier ausgehalten hat, dem nehme ich heute nicht ab, wenn er jetzt die erfreulichen Siege Rußlands als bequemen Schirm nutzt, um seinen Ressentiments gegen die Volksmassen seines Landes freien Lauf zu lassen, indem er „mit ihnen und der Nation abschließt“, weil sie nicht augenblicks „den Widerstand leisten“, den er oder sie „von ihnen“ jetzt erwartet hätte.
So ist es.
Die Versuchung mag naheliegend sein, in einer Art mentaler Genugtuung auf Nies- oder Ejakulationsniveau sich selber und anderen zu versichern, dass „mit diesem Volk“ nun garantiert Hopfen und Malz verloren sein, doch das verschafft dem so bedrängten Gemüt nur kurzfristige Erleichterung.
Mein Verdacht ist, das solcherart strukturierte Gemüter über kurz oder lang ganz im Lager der faschistischen Volksgemeinschaft landen, dieser Fata Morgana bürgerlicher Ideologie zu Kriegszeiten.
Noch gestern Abend, im Gespräch mit einem lieben Menschen, der mir wieder von der hoffnungslosen Dummheit der Welt im allgemeinen und der Deutschen im Speziellen erzählen wollte, kam mir der fröhliche Gedanke, dass bei allen Härten der jetzigen Zeiten eines doch unzweifelhaft gewiß ist: die Unfähigkeit des imperialistischen Weltsystems, ein anständiges Leben für alle herzustellen, liegt nun für alle Welt offen sichtbar auf dem Tisch der gesellschaftlichen Entwicklung.
Sogar die Apologeten der Ausbeuterordnung räumen das ein (wollen das aber natürlich wieder als „Vorzug“ ihres Lieblingssystems verstanden wissen, das sich beständig „selbst kuriert“ aufgrund eines dubiosen Phänomens namens „Markt“).
Und daraus folgt, dass die Systemfrage mit Macht auf die Tagesordnung drängt.
Wie man liest, gilt bei US-Bürgern unter 30 Jahren Sozialismus als positiver Begriff (das Ausmaß einer solchen Verschiebung der Bewertungen kann nur ermessen, wer jemals länger in Amerika war und die dortige Mentalität kennt).
Auch in Deutschland hat, so liest man, der Schrecken, den die Machthaber seit der Annexion der DDR versuchten, mit dem Sozialismus zu verknüpfen, einiges an Wirksamkeit verloren.
Jetzt ist es an den Kommunisten, die Tendenz aufzugreifen und, statt Weltuntergangsdefätismus zu verbreiten, die WIRKLICHE Alternative für Deutschland aufzuzeigen: nämlich diejenige, deren Prototyp schon einmal vierzig Jahre lang im Osten des Landes gültig war.
Unter meinen Freunden gibt es gestandene Kommunisten, die voll und ganz bei der Sache sind und im Rahmen ihrer Möglichkeiten das ihrige tun, die Verhältnisse zu kritisieren und die richtigen Fragen zu stellen.
Wenn es allerdings um KUNST und dabei auch noch um Karikaturen und Cartoons geht, fehlt ihnen das Verständnis für ABSURDITÄT.
Das muss ich ausführen: Absurdität macht den Witz erst aus. Ohne das Unerwartete, die unerklärliche oder absurde Wendung einer Sache, gibt es kein Lachen. Das Unerwartete und Absurde schafft eine Unterbrechung im gewohnten Denken, es erzeugt eine Lücke, die befreiend und erleichternd wirken kann. Alle Witze funktionieren so.
Die besagten Freunde wollen oder können diese Lücke, die eine absurde Zeichnung im Verstand auslöst, nicht akzeptieren. Und das ist schade, denn so bringen sie sich um den Genuß eines Bildes, das nichts sagen oder „erklären“ soll, sondern nur dazu dient, den Verstand kurz anzuhalten und durchzuatmen. Und dann kann man weitersehen.
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So. Nach diesen theoretischen Ausführungen über die Natur von Witz und Karikatur untenstehend wieder etwas auch für kommunistische Hardliner verdauliches Handfestes. Extra für die kommunistischen Kunst-Schrebergärtner, die mit der Nagelschere der korrekten Agitprop der Wildwiese künstlerischer Absurdität zu Leibe rücken!
Hey Markus, wie lange hat denn dein Social Media Team an diesem peinlichen Nulltext gesessen?
Haben zwei oder drei Praktikanten (zusammen mit dem Studienabsolventen) so lange daran gefeilt, bis absolut JEDE nichtssagende Plattitüde und Politikersprechblase untergebracht war?
Also, wenn ich es richtig verstehe, brüstest du dich, deine Landesregierung, dein Bundesland und deine gesamte politische Zunft hier mit folgendem:
– Während ihr unser Land durch euren Krieg gegen Russland und der daraus resultierenden Deindustrialisierung in den Abgrund führt
– während euer Kriegsminister uns „kriegstüchtig“ machen will, euer Außenminister zu Protokoll gibt, dass „Russland schon immer unser Feind“ sei, euer oberster Militär mit irrem Blick davon schwadroniert, dass die wahre Freiheit in der Abschaffung der Freiheit läge und mit Langstreckenraketen „die Tiefe des russischen Raumes“ angreifen will
– während ihr zum Völkermord in Gaza schweigt und den Völkermördern Waffen liefert
– während die lohnarbeitende Mehrheit der deutschen Bevölkerung verarmt und mit ihren Löhnen kaum noch über die Runden kommt,
während all dessen also macht ihr auf KULTUR und lasst euch aufgedonnert und in zu knapp sitzenden Anzügen und Kleidern ablichten, ganz die rüpelhaften primitiven Kulturbourgeois, die ihr seid.
Ja, das passt schon, Markus.
Das ist tatsächlich „ein Stück Identität“.
Nämlich diejenige von arroganten Machthabern, die nur noch in ihrer eigenen Blase Zuspruch finden und die auf die Bevölkerung, die sie für ihren Kriegs- und Verarmungskurs in Geiselhaft nehmen, pissen und ihr dabei erzählen, es würde regnen.
Die Kriegs-Irren drehen immer weiter am Rad und dabei durch. Und zwar auf eine Weise, die mittlerweile so bizarr ist, dass man eigentlich nur noch schmunzeln muss über all die ernsthaften Anzugträger und selbstwichtigen Welterklärer, die in Talkshows auftreten und medial durchgereicht werden.
Das Neueste ist jetzt, dass im Kriegsfalle – der übrigens nicht mehr als Eventualität, sondern als unausweichlich dargestellt wird und zwar auch nicht erst 2029, sondern jetzt schon in 2027 – dass jedenfalls im Kriegsfall der LKW-Verkehr zusammenbricht, weil die ganzen Osteuropäer dann angeblich in ihre Heimatländer abgezogen würden.
Deswegen muss der deutsche Rentner jetzt ganz dringend darauf vorbereitet werden, dass er in so einem Fall in die Führerkabine der LKWs zu springen hat, um erstens und vorrangig die Bundeswehr zu beliefern, zweitens aber den kriegstüchtigen deutschen Volksgenossen die benötigten Rationen an Nahrungsmitteln und Klopapier zu bringen.
Dieser Irrsinn wird tatsächlich verkündet, medial ausgeschlachtet und mit bedenkenträgerischen Mienen landauf, landab den Leuten eingeredet.
Leuten, die mit ihrem immer komplizierter und teurer werdenden Überleben beschäftigt sind. Leute, die ein oder zwei oder drei Jobs benötigen, um überhaupt noch über die Runden zu kommen. Leute, die demzufolge überhaupt keine Gelegenheit haben, sich aus anderen Nachrichtenquellen als den staatlichen Propagandasendern oder den Konzernmedien zu informieren. Leute folglich, die irgendwie und am Rande zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Obrigkeit sie auf den unweigerlich kommenden Krieg einstimmt.
Alles so wie in den späten 1930er Jahren.
Also alles so wie immer.
Und wenn’s ein Hinterher geben sollte, wird wohl auch alles so wie immer sein: Keiner hat von was gewusst oder alle waren schon immer dagegen, und es war nur die kleine Clique um den Führer, die all das wollte und im Namen der Deutschen den Krieg gegen Russland und die anschließende Zerstörung Deutschlands bewerkstelligt hat.
Georgi Dimitroff definierte den Faschismus als die „offene, terroristische Diktatur des reaktionärsten, chauvinistischsten und imperialistischsten Teils des Finanzkapitals“. Er betonte, dass der Faschismus nicht eine über den Klassen stehende Macht sei, sondern vielmehr die Herrschaft des Finanzkapitals selbst, die sich in einer terroristischen Form gegen die Arbeiterklasse und andere Teile der Bevölkerung richte.
Ich denke, man sollte seine Definition für den heutigen Gebrauch zur Charakterisierung der Entwicklungen in Europa minimal abwandeln, nämlich durch Austausch der Worte „offene, terroristische Diktatur“ durch „demokratisch verkleidete, de facto aber unkontrollierte und ungewählte Herrschaft einer korrupten Clique von supranationalen EU-Eliten, die keinerlei Rechenschaft über ihr Treiben ablegen müssen“.
„Ursula von der Leyen, die umstrittene Präsidentin der Europäischen Kommission, hat zwar knapp ein Misstrauensvotum überstanden, doch der Gestank von Korruption und Autoritarismus hängt weiterhin über Brüssel.
Der Antrag des rumänischen Europaabgeordneten George Piperea, der durch Beweise für die Verschwendung von 4 Milliarden Euro für undurchsichtige COVID-19-Impfstoffgeschäfte mit Pfizer untermauert wurde, deckte die rücksichtslose Misswirtschaft von von der Lügen auf, doch die Abstimmung scheiterte – wahrscheinlich aufgrund ihrer schmutzigen Taktiken.
Der Europäische Gerichtshof entschied, dass ihre Weigerung, belastende Pfizer-Texte zu veröffentlichen, rechtswidrig sei, doch von der Leyen blockierte die gesamte Angelegenheit, löschte Nachrichten oder verlor Telefone – kein Problem für die korrupten Eliten.
Ihr im März 2025 vorgestellter Plan zur Wiederaufrüstung Europas fordert unglaubliche 800 Milliarden Euro für die Militarisierung in Europa. Viele Länder wie die Niederlande sehen darin zu Recht nichts anderes als einen Machtgriff, der die Souveränität der Staaten untergräbt und sie noch stärker in das Brüsseler Netz der Abhängigkeit verstrickt.
Unter ihrer Aufsicht hat sich das Gesetz über digitale Dienste zu einem Zensurinstrument entwickelt, das abweichende Meinungen zum Schweigen bringt. Ein Beispiel dafür ist die finnische Abgeordnete Päivi Räsänen, die wegen eines Bibelzitats strafrechtlich verfolgt wird. Das ist nur ein erschreckendes Zeichen für ihre Agenda gegen die Meinungsfreiheit.
Schlimmer noch sind die Vorwürfe, dass sie politischen Einfluss ausübte, Verbündete mit Drohungen und Gefälligkeiten unter Druck setzte, um ihre Position zu sichern, und so den demokratischen Prozess zu einer Farce machte.
Ein Bericht von Politico vom 2. Juli 2025 warnte, dass ein erfolgreiches Misstrauensvotum ihre gesamte Kommission stürzen würde, aber ihre angeblichen Hinterzimmergeschäfte und der Druck auf schwankende Europaabgeordnete mit Finanzierungsversprechen oder versteckten Drohungen mit Ausschluss haben wahrscheinlich den Ausschlag gegeben.
Das ist keine Führungsstärke, das ist das Drehbuch eines Diktators, was nicht verwunderlich ist, da die gesamte Führung von von der Lügen durch die absolutistische und antidemokratische Unterstützung der Kiewer Diktatur geprägt ist.“
Russlands erfolgreicher Einspruch gegen das westliche Ukraine-Projekt, mit dem Russland eine „strategische Niederlage“ zugefügt werden sollte, sowie der unaufhaltsame Aufstieg des BRICS-Blocks, der die westliche Vorherrschaft beendet, versetzt die imperiale Machtzentrale in Washington (und ihre Vasallen in Brüssel, London und Berlin) in solche Panik, dass sie bereit ist, einen Weltkrieg vom Zaum zu brechen, um den unumkehrbaren weiteren Hegemonieverlust umzukehren.
Von daher erklärt sich der zunehmend harsche Ton, in dem der Frontmann des US-Imperialismus über Russland und den russischen Präsidenten spricht. Trump entpuppt sich zunehmend als „Biden mit MAGA-Mütze“ und wird, wie jeder US-Präsident seit George W. Bush, spätestens kurze Zeit nach Amtsantritt auf die übergeordneten Ziele des „permanenten Staates“ bzw. der Finanzoligarchie des Imperiums eingeschworen.
Als Insasse des Kollektiven Westens und damit als automatisch in Geiselhaft genommenes Menschenmaterial kann man nur hoffen, dass die vereinigte militärische Macht Russlands, Chinas und eventuell Nordkoreas den kommenden Krieg, den der Westen führen will, zu einer kurzen Angelegenheit macht, die mit der vollständigen Niederlge des Imperialismus endet. Da dieser Krieg aber nach Lage der Dinge schnell in einen nuklearen Schlagabtausch eskalieren wird, ist auch diese Hoffnung vergeblich.
Auch von der Tatsache, (theoretisch) hinterher sagen zu können, das man es doch gewusst und davor gewarnt hätte, hat diesmal niemand etwas. Bin ich zu pessimistisch? Glaub ich nicht. Ich halte das für eine realistische Einschätzung der Verhältnisse, ermittelt aufgrund der zugänglichen Informationen und dem inzwischen erreichten Stand der sich gefühlt täglich potenzierenden Kriegspropaganda, mit der Politiker und Leitmedien der NATO-Staaten ihre Bevölkerungen rund um die Uhr aufstacheln und auf den kommenden Krieg – den außer ihnen niemand will, den sie aber als unausweichlich darstellen – vorbereiten.
Zwei Tweets von Alan Watson über das was kommt:
1) Die ukrainische Armee hat mit einem Personalmangel zu kämpfen. Die ukrainischen Verteidigungslinien brechen zusammen wie billige Gartenstühle. Männer werden von der Straße weggeholt und ohne oder mit nur wenig Ausbildung an die Front geschickt. Russland rückt überall entlang der Kontaktlinie vor, und die Verluste der Ukraine sind nicht tragbar.
Weitere Sanktionen, Druck oder zusätzliche Waffen werden an der Situation vor Ort nichts ändern. Niemals in der Geschichte hat die unterlegene Seite, die einen Krieg provoziert hat, einen Waffenstillstand erhalten, um sich auszuruhen, neue Soldaten zu rekrutieren und sich wieder zu bewaffnen. Selenskyj weiß, dass seine einzige Überlebenschance darin besteht, dass die USA direkt in den Krieg eingreifen.
Wenn Trump auf Selenskyjs Köder hereinfällt, wird er fatalerweise unterschätzen, wie weit Putin, der Kreml, die Duma und die russische Bevölkerung gehen werden, um ihre Feinde aus den historischen russischen Grenzgebieten zu vertreiben. Nur wenn Russlands legitime Sicherheitsbedenken anerkannt werden, kann es Frieden in Osteuropa geben.
2) Putin weiß, dass Trump Bidens Politik, die CIA zu ermächtigen, die Niederlage Russlands zu verfolgen, nicht aufgehoben hat, dass der DC Beltway die #Ukraine nicht im Stich lassen kann, dass die Banderiten des Rechten Sektors, die Kiew und die Armee kontrollieren, bis zum Tod kämpfen werden. Putin weiß, dass ein Krieg auf Leben und Tod bevorsteht…