
Die Kriegs-Irren drehen immer weiter am Rad und dabei durch.
Und zwar auf eine Weise, die mittlerweile so bizarr ist, dass man eigentlich nur noch schmunzeln muss über all die ernsthaften Anzugträger und selbstwichtigen Welterklärer, die in Talkshows auftreten und medial durchgereicht werden.
Das Neueste ist jetzt, dass im Kriegsfalle – der übrigens nicht mehr als Eventualität, sondern als unausweichlich dargestellt wird und zwar auch nicht erst 2029, sondern jetzt schon in 2027 – dass jedenfalls im Kriegsfall der LKW-Verkehr zusammenbricht, weil die ganzen Osteuropäer dann angeblich in ihre Heimatländer abgezogen würden.
Deswegen muss der deutsche Rentner jetzt ganz dringend darauf vorbereitet werden, dass er in so einem Fall in die Führerkabine der LKWs zu springen hat, um erstens und vorrangig die Bundeswehr zu beliefern, zweitens aber den kriegstüchtigen deutschen Volksgenossen die benötigten Rationen an Nahrungsmitteln und Klopapier zu bringen.
Dieser Irrsinn wird tatsächlich verkündet, medial ausgeschlachtet und mit bedenkenträgerischen Mienen landauf, landab den Leuten eingeredet.
Leuten, die mit ihrem immer komplizierter und teurer werdenden Überleben beschäftigt sind. Leute, die ein oder zwei oder drei Jobs benötigen, um überhaupt noch über die Runden zu kommen. Leute, die demzufolge überhaupt keine Gelegenheit haben, sich aus anderen Nachrichtenquellen als den staatlichen Propagandasendern oder den Konzernmedien zu informieren. Leute folglich, die irgendwie und am Rande zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Obrigkeit sie auf den unweigerlich kommenden Krieg einstimmt.
Alles so wie in den späten 1930er Jahren.
Also alles so wie immer.
Und wenn’s ein Hinterher geben sollte, wird wohl auch alles so wie immer sein: Keiner hat von was gewusst oder alle waren schon immer dagegen, und es war nur die kleine Clique um den Führer, die all das wollte und im Namen der Deutschen den Krieg gegen Russland und die anschließende Zerstörung Deutschlands bewerkstelligt hat.