„Sie war diejenige, die das Scheitern zur Legende machte, die den Schmerz in Geschichte verwandelte, und die trotz aller Widrigkeiten dafür sorgte, dass Vincents Kunst die Anerkennung erhielt, die sie verdiente.“
Das wusste ich nicht. Und ich bin Jo Van Gogh mehr als dankbar, dass sie sich für ihren Schwager so eingesetzt ist, wie sie es tat. Trotz ihrer sicher nicht einfachen persönlichen Situation.
Frauen!
Wenn ihr einen Künstler zuhause habt, oder in der Verwandschaft, einer, der auf keinen grünen Zweig kommt, der Zeit seines Lebens arm bleibt und am Irrsinn der Welt um ihn herum selber irre wird oder zerbricht: kümmert euch um ihn, bewahrt wenigstens seine Werke auf, egal was ihr davon denkt.
Es könnte sich um ein verkanntes Genie handeln; vielleicht kein zweiter van Gogh, aber auf jeden Fall einer, der dem Irrsinn der Welt etwas Gutes, etwas Wahres und etwas Schönes entgegenzusetzen hatte oder hat.
(Ich werd‘ den Text gleich mal meiner Liebsten zu lesen geben. Manchmal muss der Zaunpfahl einfach richtig dick sein, mit dem man winkt.)
Als Johanna (Jo) Van Gogh im Alter von 27 Jahren Theo Van Gogh heiratete, schien sich ihr Leben zu stabilisieren, aber es sollte nicht lange dauern. Theo, ein Kunsthändler und der Bruder des von Problemen geplagten Malers Vincent Van Gogh, litt bereits an Syphilis im Endstadium. Obwohl ihre Beziehung von Liebe und der Hoffnung auf die Gründung einer Familie erfüllt war, war ihr Glück nur von kurzer Dauer . Obwohl sie ein Kind bekamen , nahm das Schicksal eine grausame Wendung.
Im Jahr 1890 nahm sich Vincent, Theos gequälter Bruder, das Leben und ließ die Familie am Boden zerstört zurück . Nur sechs Monate später erlag auch Theo seiner Krankheit und ließ Jo als Witwe zurück, die ein kleines Kind großziehen musste . Zusätzlich zu ihrem emotionalen Schmerz erbte Jo nicht nur die Trauer über den Verlust, sondern auch ein Werk, mit dem nur wenige umzugehen wussten: mehr als 400 Gemälde von Vincent , einem Künstler, der zu Lebzeiten als Versager galt. Zu dieser Zeit hatte Van Gogh nur drei Gemälde verkauft und galt als mittelmäßiger Maler, der in der Kunstwelt nahezu unbekannt war. Die Vorstellung, dass sein Werk mehr sein könnte als eine traurige Erinnerung, schien undenkbar .
Jo weigerte sich jedoch, aufzugeben . Anstatt diese Bilder als Last zu betrachten, sah sie sie als Chance, Vincents Talent mit der Welt zu teilen . Sie verkaufte ihre Wohnung in Paris , in der sie mit ihrem Mann gelebt hatte, und zog in ein Dorf in den Niederlanden , wo sie ihr Haus in eine Pension umwandelte, um sich finanziell zu versorgen . Doch über die praktische Notwendigkeit hinaus verfolgte Jo eine persönliche Mission: den Ruf ihres Schwagers wiederherzustellen und sein Werk bekannt zu machen .
Jo widmete sich nicht nur dem Erhalt und der Organisation von Vincents Gemälden, sondern sie begann auch, kleine Ausstellungen zu organisieren und die Briefe zwischen Vincent und Theo zu veröffentlichen. Die Briefe dokumentierten nicht nur die Beziehung zwischen den beiden Brüdern, sondern offenbarten auch die Leidenschaft, den Kampf und den emotionalen Aufruhr, den Vincent durchgemacht hatte . Diese Schriften zeigten der Welt eine sehr viel menschlichere und komplexere Seite Van Goghs, etwas, das zuvor nie wahrgenommen worden war.
Der Wendepunkt in Jo’s Leben kam 1905, als sie eine große Retrospektive von Van Goghs Werk in Paris organisierte . Diese Ausstellung war ein durchschlagender Erfolg und erregte die Aufmerksamkeit von Sammlern, Museen und Kunstkritikern . Von da an wurde Vincents Werk weltweit anerkannt und geschätzt . Die Figur des missverstandenen Genies begann Gestalt anzunehmen, und Van Gogh wurde von einem ignorierten Maler zu einer der einflussreichsten Figuren der Kunstgeschichte .
Heute ist das Werk von Vincent Van Gogh ein Synonym für Genie, Emotion und Tragödie . Seine Gemälde gehören zu den wertvollsten und am meisten bewunderten der Welt . Aber es ist Jo Van Gogh zu verdanken, der Frau, die gegen das Vergessen und die Gleichgültigkeit kämpfte, dass die Geschichte ihres Schwagers nicht in der Dunkelheit verschwand . Sie war diejenige, die das Scheitern zur Legende machte, die den Schmerz in Geschichte verwandelte , und die trotz aller Widrigkeiten dafür sorgte, dass Vincents Kunst die Anerkennung erhielt, die sie verdiente . Ohne ihre unermüdliche Arbeit hätten wir vielleicht nie das Ausmaß von Van Goghs Genialität erfahren.
Die extraterrestrische Rasse der Krbl lebte auf dem Frühlingsplaneten Beta-Zoid in einem der Spiralarme der Schmetterlingsgalaxie.
Trotz der überaus vorteilhaften Lebensbedingungen ihres Heimatplaneten waren die Krbl verbissene Grübler, die schließlich unter der Last ihrer sorgenvollen und apokalyptischen Gedanken keinen Sinn mehr in der Fortpflanzung sahen und konsequenterweise ausstarben.
Patriotisch echauffierte Gemüter regen sich landauf, landab über die Anzahl der Zuwanderer oder die Ausländer generell auf. Alle Zumutungen des Standortes, von Niedriglohn und Arbeitsplatzkonkurrenz bis hin zu unbezahlbaren Mieten und knappem Wohnraum, machen sie als Schuld der Ausländer dingfest.
Sie wollen kein wichtigeres Thema kennen, als diese menschlichen Fremdkörper aus der Volksgemeinschaft fernzuhalten, damit ihr einheimischer Kapitalismus möglichst artenrein und biodeutsch funktioniert. WAS da funktioniert, und zwar in einer Perfektion, die ihresgleichen sucht, interessiert sie nicht.
Und während die Nationalspacken damit beschäftigt sind, ihre zugezogenen Konkurrenten madig zu machen, machen diejenigen, die die Konkurrenz organisieren, Nägel mit Köpfen:
Die Arbeitsmannschaft am heimischen Kapitalstandort, egal ob biodeutsche oder zugewandert, wird aus Kapitalisten- und Regierungssicht noch längst nicht profitabel genug rangenommen, da ist arbeitszeit- und lohnmäßig noch ganz viel Luft nach oben – für die Arbeitgeber“-Seite, versteht sich.
Die neue „uz“ beleuchtet die kommenden Zumutungen für die lohnarbeitende Klasse und die erwartungsvolle Vorfreude der Kapitalisten:
Auf X fragt ein enttäuschter und empörter Demokratie-Fan angesichts all der offenkundigen Einschränkungen demokratischer Rechte, der Annullierung von Wahlen, der juristischen Verfolgung unliebsamer Kandidaten etc. rhetorisch in die Runde:
„Ist das noch unsere Demokratie oder ist das IHRE?“
Ich sah mich zu einer Antwort veranlaßt:
Das ist die Demokratie, auf die kapitalistisch konditionierte Untertanen nichts kommen lassen wollen – egal wie oft sich ihr IDEAL einer repräsentativen, einzig der Menschennatur entsprechenden Regierungsform immerzu an der REALITÄT von Klassengesellschaft und Bourgeoisherrschaft blamiert.
DEMOKRATEN wollen auf diese perfekte Form bürgerlicher Herrschaft nichts kommen lassen.
Sie fordern von ihrer Obrigkeit die Erfüllung der Ideale ein, die demokratische Politiker den Bürgern zwar verkünden, aber nicht naiv genug sind, sie auch zu glauben.
Demokratische Politiker mögen diese Ideale vielleicht in Sonntagsreden beschwören, sind aber in der praktischen Ausübung ihrer Herrschaft über die Klassen- und Konkurrenzgesellschaft viel zu realistisch, um ihre Machtsusübung an irgendwelchen Idesken messen zu lassen.
Demokratische Untertanen wiederum werden daran nicht irre, sondern nehmen die kapitalistische Realität, die so offenkundig den Idealen der Sonntagsreden Hohn spricht, erst recht zum Anlass, auf ihren Idealen und ihrer guten Meinung von der Demokratie zu bestehen.
Damit sind sie die geeignete Manövriermasse ihrer demokratischen Führer. Diese bestätigen ihnen gerne diese gute Meinung von der Demokratie, schieben die ungemütlichen Begleiterscheinungen kapitalistischer Herrschaft auf die Regierung (sofern sie gerade in der Opposition sind) oder (sofern sie gerade an der Regierung sind) kreiden sie der Opposition an, die alles verbockt hat als sie noch Regierung war.
Wenn alle Stricke reißen, findet sich auch stets ein Fall höherer Gewalt (Klimakrise! Erderwärmung!!) oder ein äußerer Feind (Putin! China! Trump!! PUTIN!!!), der am zunehmend erschwerten und teureren Leben und dem „Niedergang der Demokratie“ schuld ist.
So sind alle Dinge in der Demokratie bestens geordnet:
Selbst die permanent Geschädigten dieser Herrschaftsform wollen auf keinen Fall von ihrem Lob der Demokratie ablassen – und ehe sie sich angesichts all der Katastrophen, Verarschungen und Zumutungen, mit denen ihre herrschende Klasse sie konfrontiert, sagen „Dann entmachten wir die eben, nehmen den Laden in die eigenen Hände und organisieren eine geplante und effiziente Ökonomie, die allen ein anständiges Leben ermöglicht!“, wählen sie bei der nächsten Wahl erneut Leute, von denen von vornherein klar ist, dass DAS, WAS NIE ZUR WAHL STEHT auch weiterhin unangetastet bleibt: der Kapitalismus und die Klassenherrschaft der Bourgeoise.
Friedrich Merz (l), Unions-Kanzlerkandidat und CDU Bundesvorsitzender und Lars Klingbeil, SPD-Bundesvorsitzender, und SPD Fraktionsvorsitzender nehmen an einer Pressekonferenz nach den Sondierungsgesprächen von Union und SPD im Bundestag teil. CDU, CSU und SPD sondierten ob Koalitionsverhandlungen zu einer Regierungsbildung nach der Bundestagswahl aufgenommen werden können. +++ dpa-Bildfunk +++
Der private Ehrgeiz des BlackRock-Vertreters mit der Schambehaarung auf dem Kopf resultiert jetzt also in dem absehbaren Umbau und der Verarmung des Landes, dessen Kanzlerdarsteller dieser Mann unbedingt sein will.
Dafür ist er zu jedem krummen Trick, jedem berechnenden Manöver, zu politischer Bestechung, Wählertäuschung und politischem Ränkespiel bereit.
Die politischen Komplizen von der SPD und Grünen sind nicht besser und machen für alle Bürger deutlich, dass das, was der Bürger will (nämlich vor allem und zu allererst keinen Krieg, und keine Verarmung durch die Vorbereitung darauf) nicht nur nicht zählt, sondern von der politischen Klasse ohne mit der Wimper zu zucken ignoriert, übergangen und das Gegenteil umgesetzt wird.
Sein persönliches Ziel mag Merz erreicht haben, das Land hat er damit auf einen Kurs gesetzt, der im besten Fall zu weiterer Verarmung der Bevökerungsmehrheit führt (mit der entsprechenden Bereicherung seiner finanzkapitalistischen und Investoren-Freunde, klar) und weiteren Verfall von Infrastruktur und öffentlicher Daseinsvorsorge bewirkt. Die Milliardensummen für „Infrastruktur“ gelten ja nicht Schulen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und öffentlichen Einrichtungen, sondern der Kriegstauglichkeit von Straßen, Brücken, Häfen usw.
Im schlimmsten Fall – was der Fall ist, auf den Merz & Co sich und die ganze BRD vorbereiten wollen – mündet der jetzt eingeschlagene Politikkurs in den Krieg gegen Russland und damit in die Zerstörung Deutschlands.
Sie machen es also SCHON WIEDER. Keine 85 Jahre später machen sie es schon wieder.
Noch abstoßender und schmerzlicher als die Tatsache dieser De facto-Geiselnahme einer ganzen Bevölkerung für die aberwitzigen Kriegspläne einer kleinen Elite ist die Tatsache, dass die administrativen Standortverwalter, also die politischen Vertreter dieser Elite, so rotzfrech und unverfroren ihre Feindbildpflege, die Militarisierung und Aufrüstung, die Kriegsvorbereitungen und -planungen als Dienst an Demokratie und Gesellschaft verkaufen. Sie lügen das Blaue vom Himmel herunter über eine „Bedrohung durch Russland“ und lenken mit ihrer russophoben Hetze erfolgreich die Leute davon ab, dass die Kosten für die „Kriegstüchtigkeit“ auf Jahrzehnte und für Generationen den Lohnarbeitern dieses Landes aufgebürdet werden.
Es klappt einfach immer wieder. Es klappte 1914, es klappte 1939 und es funktioniert auch heute wieder.
Kriegshetze fällt wie unaufhörlicher Regen auf die Leute. Die Schirme der Vernünftigen sind löchrig und die Dummen glauben, es wäre trocken.
Eine Betrachtung und ein Vorschlag
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Man kann nur eine gewisse Menge des Wahnsinns inhalieren, der einem in Kriegszeiten entgegen quillt und der jede Ritze des öffentlichen und zunehmend auch des persönlichen Lebens durchdringt.
Der menschliche Verstand braucht Ruhezonen und Schutzräume – etwas, das die Betroffenen der Merz“schen, Macron’schen, von der Leyen“schen Kriegsplanungen nicht haben (werden) – um halbwegs geordnet zu funktionieren.
Wenn man sich ununterbrochen der Flut der Meldungen aussetzt, deren Gegenstand die imperialistische Feindbildpflege und die Vorbereitung auf Krieg ist, indem man zu ausgiebig die berechnenden Lügen der Herrschenden und ihrer Medien (oder auch nur deren Kommentierung durch Kritiker der Lügerei) konsumiert, kann man nicht geistig gesund bleiben.
Aber wenn man sich nur noch im inneren Schutzraum vor dem bellizistischen Irrsinn abschottet, wird man selber irre, ohne es zu wissen. Warum? Weil das nur um den Preis der Verdrängung geht.
Grunderkenntnis jedes verständigen Menschen, der den Mechanismus der Verdrängung betrachtet, ist: Verdrängung funktioniert nur begrenzt – irgendwann bricht das Verdrängte als Schock, als Zusammenbruch, als Perversion durch.
Alarmismus und Daueraufregung sind Symptome der ersten Option, Oberflächlichkeit, Ignoranz und selbstbetrügerisches Mitmachertum (gerne auch esoterisch rationalisiert) die der zweiten.
Wo ist der Mittelweg, die Balance, der schmale Pfad über den Abgrund, auf dem man weder wegschaut noch von dem Geschauten verschlungen wird?
Mein Vorschlag: in der Kunst, am besten der, die man selber erstellt. In der Musik, die man hört oder macht. Vor allem aber (wenn man kann) in Freundlichkeit und Solidarität mit jedem, dem der Angriff der herrschenden Eliten auf die Lebensgrundlagen des individuellen und des gesellschaftlichen Lebens (nichts anderes sind die Kriegspläne der Regierungen und die sie begleitenden Lügen) an die Grenzen seiner mentalen Kräfte bringt. Egal in welcher der beiden Versionen.
Soweit mein Vorschlag, den ich am eigenen Leib (und Geist) ausprobiere. Ob mit Erfolg, lässt sich noch nicht sagen.
Der Friederich, der Friederich täuschte die Wähler fürchterlich: Versprach uns lauter schöne Sachen. Schulden wollt‘ er keine machen. Er wollte an die Zukunft denken, den Enkeln keine Schulden „schenken“.
Doch sobald die Wahl gegessen war das alles schnell vergessen. Friedrich macht die Turbo-Wende, auf dass der Krieg nicht vorschnell ende und die Bandera-Nazihorden noch möglichst viele Russen morden,
Auch wenn der Krieg verloren ist. Das ist aus Friedrichs Sicht zwar Mist, doch Frieden ist für ihn tabu. Und darum sieht der Lügner zu, wie immer weiter Leute sterben. Er will für noch mehr Leichen werben,
Denn die vom Krieg dahingerafft und die man dann nach Hause schafft in Plastiksäcken und in Kisten, sind nicht Berliner Bellizisten. Für Friedrich ist in bester Butter wenn das Ukro-Kanonenfutter Russland bekriegt so gut es kann, wofür es gerne draufgehen kann.
Dafür hat er gern betrogen und die Wähler angelogen. Bis zum Hals in Blackrocks Darm, macht er für SEINEN Krieg uns arm und grinst von einem Schützenpanzer: Friedrich, unser Lügenkanzler!
Das Weiße Pulver ist bekanntlich in der Bankova* beinah amtlich. Der Präsident verlangt nach ihm: Er muss erst eine Nase ziehen bevor er stark und mutig dann die Stirn dem Russen bieten kann!
Doch ist der Stoff dafür bekannt, dass er die Nasenscheidewand zerfrisst und löchert wie ein Sieb. Das ist dem Nutzer nicht so lieb, da Jucken, Brennen, Kratzen, Britzeln ihn lästig in der Nase kitzeln.
Schon bald kann er es dann nicht lassen, sich an dem Kolben anzufassen, wann immer es dort wieder kribbelt, und der Verstand ihm zuckt und hibbelt und jedes Denken ihm erschwert, bis Nachschub ihm geliefert wird.
01220, Kyiv, 11 Bankova Str -> Amtssitz der ukrainischen Präsidialverwaltung
Der Führer spricht: ich war es nicht! Zu unserem Verdrusse ist’s immer nur der Russe!
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Ich habe mir eben tatsächlich fast 20 Minuten lang die letzte Ansprache eines Vorgängers von Merz und Scholz angehört.
Es ist einigermaßen erschreckend und gleichzeitig erhellend, die darin benutzten Satzbausteine zu hören:
die Aufforderung zur Kriegstüchtigkeit
der Appell an den nationalen Zusammenhalt
vor allem aber die Ausrichtung der Volksgemeinschaft gegen den Feind im Osten
All dies gleicht in seiner Feindbildpflege und Beschwörung eigener moralischer Überlegenheit nahezu eins zu eins heutigen Reden der Strack-Zimmermanns, Habecks, Kiesewetters, Baerbocks und anderer Ostlandkrieger.
Würde man Ausdrücke wie „Kremljuden“, „jüdisch bolschwistische Plutokraten“, „asiatische Steppen“ und dergleichen ersetzen mit „russischer Angriffskrieg“, „imperialistisches Russland“ „Kremldiktator,“ usw., könnte man die Rede, die der damalige Kanzler drei Monate vor seinem Ausscheiden aus dem Amt hielt, auch heute noch für eine beliebige Bundestagsansprache einer der Kriegsparteien zur „Unterstützung der Ukraine“ halten.