Wikipedia: „Hitlers Denkschrift zum Vierjahresplan ist ein historisches Dokument zur Politik des Deutschen Reiches. Hitler verfasste sie im August 1936 und befahl mit ihr die Durchführung des Vierjahresplans, mit dem Kurs auf eine stärkere Autarkie in der Rohstoffversorgung genommen wurde. Sie gilt in der historischen Forschung als ein Schlüsseldokument für Hitlers Kriegspläne.“
Kommt einem das nicht bekannt vor?
Heute: Dieselbe Kriegshetze, dieselbe Lüge von der Bedrohung aus dem Osten, derselbe Aufruf zur Einsatzfähigkeit des Militärs und zur Kriegstüchtigkeit der Bevölkerung.
Ich lese immer mehr Postings, die von Anzeigen, Vorladungen, Anklagen berichten, die User wegen (falscher) Meinungsäußerungen erhalten.
Auf dieser Plattform (X) geht es zwar freier zu als woanders, aber hier liest die Staatsanwaltschaft mit. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Zeiten vorbei sind, in denen sich der bürgerliche Staat eine relativ ungehinderte demokratische Meinungsvielfalt geleistet hat.
Dies sind Kriegszeiten. Auch wenn der Krieg, auf den sie sich und uns einstimmen und für den sie uns verarmen, erst noch (bei uns) geführt werden soll. NOCH lassen sie ihre nützlichen ukrainischen Bandera-Idioten den Krieg gegen Russland führen.
Machen wir uns also nichts vor: der Zeitpunkt, in dem die Herrschenden ihren Staat nicht mehr als bürgerliche Demokratie verwalten, sondern zunehmend auf autoritäre und faschistische Methoden zurückgreifen, um Profitabilität des Kapitalstandortes und Ruhe an der Heimatfront herzustellen, ist bereits erreicht und überschritten.
Listigkeit ist das Gebot der Stunde. Freundlichkeit im Umgangston ist nützlich. Rückgriff auf Fabeln und Allegorien können die staatlichen Gesinnungswächter ebenfalls in die Irre führen – allzu smart sind sie ja nicht.
Letztlich hilft, um das, was kommt, vielleicht noch zu verhindern, nur der Zusammenschluss der Mehrheit gegen den Kriegskurs. Erfolgreich ist nur der massenhafte Einspruch gegen die Umwandlung der Gesellschaft in eine formierte Volksgemeinschaft kriegstüchtiger Untertanen, die sich zum dritten Mal seit 1914 anschickt, die Drecksarbeit ihrer imperialistischen Herren zu verrichten. Und nach einem solchen Einspruch sieht’s nicht aus.
In der Zwischenzeit kann man, um Trost zu schöpfen und Hoffnung zu tanken, wo keine Hoffnung ist, sich erbauende Filmaufzeichnungen wie diese hier anschauen:
„Donald, ich bin’s, Rutte. Ich habe eine Butte: Ich möcht‘ aus freien Stücken von unten dich beglücken! Es liebt dich fest und stark Für ewiglich, Dein Mark!“
Der Hamburger Hafenarbeiter Fiete Schulze wurde bereits im April 1933 verhaftet.
Nach 2 Jahren Haft in den Gestapo-Kellern wurde er am 10. Januar 1935, wegen antifaschistischer Tätigkeit, von der NS-Justiz verurteilt und am 6. Juni 1935 in Hamburg mit dem Handbeil enthauptet.
Mein Großvater saß etwa zur selben Zeit in den Hamburger Gestapokellern. Vielleicht war Fiete Schulze einer seiner Zellennachbarn.
Ich erinnere mich an seine Berichte über diesen Aufenthalt. Er sprach über die Schreie der Gefolterten in den Nachbarzellen: „Als die mich entlassen haben. sollte ich den Hitlergruß machen. Hab ich auch gemacht, weil mir die Schreie von den anderen noch in den Ohren klangen und ich nichts als raus da wollte“
Hat ihm nicht viel genutzt, er wurde erneut verhaftet und ins Strafbataillon 999 zwangsrekrutiert. In Nordafrika konnte er desertieren und landete in britischer Kriegsgefangenschaft.
Friedrich Merz‘s Großvater diente mit Begeisterung den damaligen Kriegsherren, er selbst als aktueller Kriegs(vorbereitungs)herr Deutschlands finanziert und bewaffnet ukrainische Nazis und lobt die israelischen Kriegsverbrechen als „Drecksarbeit“, die die IDF „für uns“ erledigen.
Dieser Kanzler muss weg. Jeden Tag, den der Mann im Amt bleibt, ist einer zu viel.
Wovon nichts wissen? Dass das herrschende Recht das Recht der Herrschenden ist und je nach Bedarf variiert, angepaßt, abgeschafft oder gebrochen wird. (Beim Volksgerichtshof ging auch alles streng rechtsstaatlich zu, eben nach dem damalig durchgesetzten Recht.)
Woran glauben? Dass der Staat und seine Gewaltmittel (Armee, Polizei, Justiz, Bürokratie) irgendwie eine menschenfreundliche Einrichtung wäre, mittels der die bunte demokratische Gesellschaft optimal regiert und alle beglückt werden – statt das Instrumentarium, mit dem die herrschende Klasse das kapitalistische Privateigentum als condition sine qua non etabliert und die übergroße Mehrheit der Behrrschten auf Lohnarbeit als einzige Einkommensquelle festlegt.
Dazu und daneben und unablässig donnern aus allen medialen Rohren die Propagandakanonen, die das Narrativ in die Hirne hämmern, nach dem „wir der Staat sind“ und alles wunderbar geordnet ist, weil man alle paar Jahre die Farbe der Seife wählen darf, mit der man eingeseift wird.
Ja, daran muss man schon glauben wollen, damit das funktioniert.
Dem westlichen Hegemon und seinem zionistischen Zögling in West-Asien ist der Preis zu hoch, den sie für einen verlängerten Krieg gegen den Iran zahlen würden. Besonders Israel ist schwer angeschlagen von den präzisen Schlägen durch die ballistischen Raketen Irans.
Man hat sich also auf einen „Waffenstillstand“ geeinigt, gesichtswahrend und ressourcenschonend für alle Seiten. (Dass der Clown-in-Chief im Weißen Haus im Rahmen seiner permanenten Personality-Show einen großartigen, nie dagewesenen, galaktisch bejubelten Super-Erfolg für sich und seine gottbegnadete Supermacht geltend macht, ist eingepreist und wird hingenommen als Kollateralidiotie).
Fun fact der Sache:
Plötzlich ist jetzt also möglich, auf was sich dieselben westlichen Akteure eben noch, in der Ukraine, auf gar keinen Fall und unter keinen Umständen einlassen wollten:
Verhandlungen während der Kampfhandlungen, um darauf aufbauend zu einem Waffenstillstand zu kommen.
Erinnert sich noch jemand? Im Falle des Ukraine-Projektes hieß es von Seiten des Kiewer Regimes und seiner westlichen Kuratoren unablässig und mit der Flexibilität einer Bahnschiene: ERST Waffenstillstand, dann Verhandlungen.
Könnte sein, dass es jetzt schwieriger wird für das banderistische Selenskij-Regime, sich weiter echten Verhandlungen (also solchen, die die Realitäten auf dem Boden anerkennen) zu verweigern. Könnte sein, wird’s aber kaum, denn die kriegsbesoffenen Europäer legen immer noch eine Schippe drauf.
Peter Szijjártó, der ungarische Außenminister:
„Die europäischen Liberalen, die den Krieg befürworten, sind nicht am Erfolg der russisch-amerikanischen Verhandlungen interessiert und verschwören sich sogar, um ihn zu verhindern.
Sie sagen offen und deutlich, dass sie ein großes Geld- und Waffenpaket schnüren wollen, das es der Ukraine ermöglichen wird, Nein zu einem Kompromiss zu sagen, den jemand als schlecht bezeichnet hat.
Die liberalen Kriegsbefürworter in Europa haben sich zusammengetan, um das Geld der europäischen Bürger für die Verlängerung des Krieges auszugeben, um der Ukraine mehr Waffen und mehr Geld zu geben.
Zwischen zwanzig und vierzig Milliarden Euro kursieren als zusätzliches Geld, das die Europäische Union in die Ukraine stecken sollte, und es gibt Pläne für eine unglaubliche Menge an Waffen“,
„Can you imagine all the world uniting the inner male and female, embracing also the dark and the light? That’s a new line for John Lennon😉“
Sudevas Frage hat eine ganze Reihe Reflexionen ausgelöst, die meine nicht unerhebliche Imagination betreffen. Ich werfe einen Blick zurück bis ans Ende des Erinnerungstunnels, als ich schätzungsweise vier oder fünf Jahr alt war. Von dort ausgehend schaue ich mir den Ablauf eines Lebens an, das von genau dieser Vorstellungskraft BESTIMMT ist.
So unterhaltsam Einbildungskraft und Kreativität für mich selber waren und sind, so nützlich beide für meinen Job als Kunstgeragoge sind, so wenig taugen sie zu einem Verständnis der Realität, welches mehr ist als die Projektion des Beobachters auf die Leinwand des Beobachteten.
Im Grunde habe ich immer, mein ganzes Leben lang, von der Einbildung gelebt, inklusive der diversen spirituellen Unternehmungen und der absolut ernst gemeinten Selbsterforschung. In meiner Einbildung war immer alles so strahlend und großartig, wie die Schriften und Gurus es versprachen; die Erleuchtungskarotte baumelte in goldenem Schein, zum Greifen nah, vor meiner Nase und in meiner Vorstellung passte ich meine Erfahrungen an dieses Ideal an.
JEDE Art von innerer Utopie, Zustandsbeschreibung, feuilletonistische Ausschmückung, romanhafte Illustration menschlicher Erfahrung fällten einem imaginationskräftigem Verstand wie dem meinen auf fruchtbaren Boden und wird als eigene Sicht aufgegriffen und integriert.
Damit kann man ein guter Karikaturist, Künstler, Kunstgeragoge werden, aber ein Begreifen der gesellschaftlichen Zusammenhänge folgt daraus nicht. Eher wird es schwieriger gemacht, weil die imagination einen stets einen Ausweg aus den allzu ungemütlichen Hörten des realen Lebens anbietet.
Die Stille hinter dem Lärm der Erscheinungen ist mir bekannt, der Rhythmus, in dem Atome und Galaxien sich bewegen, ebenfalls. Auch ist mir die Leere in und hinter allen Formen vertraut. Kurzum: ich kenne mich aus mit Nabelschau und respektiere den ernstzunehmenden Aspekt davon, die Notwendigkeit einer klaren Sicht auf die Funktionsweise des menschlichen Geistes.
Esoteriker und “spirituelle Leute” machen hier halt – und das ist ein Fehler. Es ist die Rationalisierung des eigenen Mitmachen, der eigenen Kollaboration mit der Gewalt der Verhältnisse, der Kompromiss mit einer Welt von Ausbeutung und Krieg.
Egal wie erleuchtet du zu sein glaubst, du bleibst immer den Umständen unterworfen, die – in der realen Welt – andere bestimmen. Für das ganz normale menschliche Dasein und die für menschliche Gesellschaften erforderliche Reproduktion ist nicht entscheidend, ob die einzelnen Teilnehmer einer gegebenen Gesellschaft „ihre männlichen und weiblichen Anteile in sich integriert“ haben. Entscheidend ist die Frage: wem gehört das ganze Zeug, mit dem die gesellschaftliche Reproduktion erst möglich wird? Wer bestimmt über Produktion, Waren, Dienstleistungen und deren Verteilung?
Ohne ein Verständnis der politischen Ökonomie einer Gesellschaft bleibt man ein ahnungsloses Blatt im Wind, ein soziales Atom, dessen Verhalten vom Erhitzungs- oder Abkühlungsgrad der Umgebung definiert wird. Die Beendigung der infantilen Barbarei kapitalistischer Produktion – kollektive Wertschöpfung, private Aneignung – und der Abhängigkeit der Masse der Menschen von Konkurrenz- und Profitabilitätserwögungen der privaten Eigentümer der Produktionsmittel ist nötig, wenn die Menschheit überleben will. Sie wird möglich durch den Zusammenschluß der Mehrheit gegen die kleine Minderheit der Mächtigen – deren Macht in der Eigentumsordnung begründet liegt. Aber sie IST möglich, und das ist die gute Nachricht.
Dazu muss man sich Kenntnisse aneignen, die über Nabelschau und Psychologie hinausgehen (ohne diese zu vernachlässigen) und ein klares Verständnis der Macht-, der Eigentums- und zu guter Letzt der KLASSENverhältnisse erwerben. Denn darauf läuft‘s hinaus in der Klassengesellschaft. All das Zeug, was ALLE zum Existieren benötigen, gehört einer winzigen Schicht von privaten Eigentümern. Ohne die Eigentumsfrage zu stellen, bleibt der Mensch und die Gesellschaft, die er erschafft, ein blindes, dem Zufall und dem Belieben anderer unterworfen.
Der Ausbruch der Menschheit aus ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit ist erst möglich, individuelle Freiheit ist erst vollständig, wenn es gelingt, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“ (Karl Marx)
„And in the end The love you take is equal to the love you make“
Sieht man ja gerade in Israel, was so ein „Iron Dome“ nutzt, wenn er nicht von selbstgebastelten Raketchen der Hamas angegriffen wird, sondern von iranischen Hyperschall-Marschflugkörpern. Und der Iran hat noch lange nicht das ganze Arsenal zum Einsatz gebracht, das ihm zur Verfügung steht.
Mal abgesehen davon, dass die kollabierende EU und ihre rezessionsgeplagten Mitgliedsstaaten gar nicht die Mittel haben für eine mehrfach gestaffelte Raketenabwehr (hinzu kommt, dass der israelische Iron Dome zu wesentlichen Teil gar nich israelisch ist, sondern aus britischen und v.a. amerikanischen Abwehrraketen besteht):
Was glauben korrupte Politkarrieristen wie Spahn eigentlich, was passiert, wenn nur drei oder vier der russischen Oreshniks oder Sarmats auf Ziele in Europa abgefeuert werden?
Na, Jensi? Was passiert dann? Kommst du drauf? Und stell dir ruhig vor, du hast eine gewaltige eiserne Kuppel um dein Gehirn – sorry, über Europa – gebaut.
Genau: Bumm Bumm Bumm in den Orten, die in der Zielerfassung der Oreshniks einprogrammiert ist.
Keine Abwehrmöglichkeit, Jensi. Keine. Null. Nada. Niente. Verstehst du das? Sagen dir das deine geleckten Endzwanziger mit den Designerbrillen aus den transatlantischen Think-Tanks nicht?
Diese Dinger treffen immer ihre Ziele, egal wieviele Milliarden Kriegshetzer wie Spahn und die anderen russophoben Irren uns noch per Steuergeld und Lohnsenkung aus den Taschen ziehen für ihre feuchten Träume vom europäischen „Iron Dome“.
Inzwischen hat die bellizistische Idiotie der politischen Klasse der BRD und der EU ein derart end-cringes Level erreicht, dass sie schon wieder als Comedy gelten kann.
Ihr wollt die Ostsee sicherer machen, mit eurem bisschen militärischen Aufgeplustere und ein paar weiteren illegalen Sanktiönchen?
Die russische Marine und bei Bedarf die russische Luftwaffe werden euch Möchtegern-Weltkriegern schon zeigen, wo der Frosch die Locken hat.
Ein kurzes Zeigen der Instrumente durch die russischen Streitkräfte und eure lächerlichen Muskelspiele atrophieren so schnell wie man „Drushba“ sagen kann.
Auf Leute wie euch haben wir früher den Satz gemünzt „Keine Haare am Sack, aber im Puff drängeln“
Echt jetzt, Hannsi, du bist wirklich noch peinlicher als deine Vorgängerin. Und das sagt viel aus über dich.
Macht euren russophoben EU-Laden zu und tretet ab. Wir haben euch so satt, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.