Nein, dort laufen auf keinen Fall ganze Elite-Bataillone mit NS-Insignien und -Tärowierungen rum und wollen – wie ihre historischen Vorbilder – Russen töten.
Nein, unsere demokratischen Länder und Regierungen würden solche mörderischen nazistischen Rassisten niemals unterstützen, schon gar nicht mit Kriegsgerät im Wert von Hunderten von Milliarden, mit Logistik, Aufklärung, Geheimdienstunterstützung, Söldnern oder mit der Finanzierung des kompletten Staatshaushaltes eines solchen Nazi-Staates (den es gar nicht gibt!).
Und sie würden ganz gewiß nicht den Fehler der deutschen Faschisten wiederholen, Russland mit Krieg zu überziehen und westliche Panzer, westliche Söldner und westliche Stellvertreterarmeen nach Russland hinein schicken. Das wäre ja nicht nur ausnehmend geschichtsvergessen, sondern ebenso selbstmörderisch irre wie der damalige Versuch.
Na, Gottseidank gibt’s ja keine Nazis in der Ukraine.
„Die westliche (USA-NATO-UKRO usw.) Kriegsführung besteht nur noch, an allen Fronten, aus HAPPENINGS, bei denen aber das REALE Blut und Leben unzähliger Menschen geopfert wird. Das war wohl auch gemeint mit der Happening-Theorie der „Überschreitung der Grenze von Kunst und Leben“ und solch grauenerweckenden politischen Losungen wie „Die Phantasie an die Macht“.“ Klaus Linder auf Facebook
Das ist die ultimative ideologische Jauchegrube einer in allen Aspekten heruntergekommenen Mittelschicht, die sich für aufgeklärt hält und für die alles, das ganze Leben im Imperialismus, ein einziges vielfältiges Angebot von Möglichkeiten, Gelegenheiten und Chancen zur „Selbstverwirklichung“ ist.
Diese mittelschichtige Durchschnittlichkeit bestimmt alles politische Tun und Lassen hierzulande; sie hat es an die Schaltstellen der Macht geschafft und befindet sich in einer permanenten Feedbackschleife mit den ebenso durchschnittlichen Bourgeoiskreisen, denen der ganze Reichtum GEHÖRT, für dessen Vermehrung die politischen Sachwalter den Kapitalstandort verwalten.
Jeder, der die Luft aus diesem anti-humanistischen Ballon der Selbstwichtigkeit und Selbsttäuschung lässt (und die Russische Föderation hat kulturell, zivilisatorisch und militärisch die schärfsten und dicksten Nadeln dafür) ist ein Feind und wird per solchen bluttriefenden Happenings medial und in echt bekämpft (wobei medialer und tatsächlicher Krieg miteinander verschmelzen).
Die Erfahrungen eines Individuums mit dem Leben an sich und seiner Einbettung in die umgebende gesellschaftliche Struktur ist beschränkt auf die Lebensspanne, die die einzelne Person hat. Wie auch sonst?
Aufgabe eines verantwortlichen Politikers und Staatsmannes, jedenfalls sofern dieser einer den Staat führenden kommunistischen Partei angehört, ist es, die Entwicklung von Staat und Gesellschaft und den darin vorhandenen Produktivkräften über Generationen und über Jahrhunderte zu planen und im Auge zu haben. Solche Politiker haben auf der Grundlage ihres marxistischen Verständnisses von den Produktions- und Eigentumsverhältnissen einer gegebenen Gesellschaft erstens die Richtung der Entwicklung zu bestimmen zweitens, die jeweiligen konkreten historischen und kulturellen Hintergründe der Gesellschaft zu berücksichtigen und drittens durch die unvermeidlichen Härten und Wechselfälle zu navigieren, die auftreten, wenn man hunderten von Millionen einzelne Menschen ein besseres Leben ermöglichen will. Dabei kann es vorkommen, dass eine Zeit lang – und zwar eine, die die Spanne eines einzelnen menschlichen Lebens und länger umfasst – für viele Leute ein anstrengenderes und ungemütlicheres Leben das Resultat ist. Vor allem, wenn bei diesem Entwicklungsprozess auf eine Marktwirtschaft gesetzt wird, auch wenn’s eine sozialistische ist.
Zu erwarten, dass ein imaginärer kommunistischer Idealzustand ad hoc und ohne Verwerfungen und Härten sich nur deswegen einstellt, weil alle rote Fahnen schwingen und die richtige Ideologie haben, ist eine Reflexion des Idealismus, mit dem das bürgerliche Individuum seine eigene kleine (und kurze) Lebenserfahrung zum Maß aller Dinge macht.
Für alle, die sich für den Entwicklungsweg Chinas interessieren, der bei allem Kapitalismus, der dort zugelassen ist (nicht herrscht, auch wenn das der sprachlich korrekte Ausdruck wäre) laut Auskunft der dort regierenden Kommunistischen Partei immer noch ein sozialistischer ist, habe ich nachstehend diesen Beitrag eines (Zeit-)Genossen übersetzt, der das Thema auf intelligente und verständige Weise beleuchtet.
„Ich habe in einem meiner Lieblings-Chinarestaurants in Berlin zu Abend gegessen, einem Restaurant mit authentisch proletarischem Charakter, ganz im Gegensatz zu den neuen Hipster-Schickimicki-Lokalen, mit schlechtem Licht, schlechtem Dekor, einem Mao-Porträt im Flur, sehr freundlichem Personal und einer volkstümlichen Küche mit vielen Traditionen wie der Verwendung von eingelegtem Gemüse, das für Hunan typisch ist (ein kulinarisches Merkmal der harten Zeiten), und sogar mit einem bescheidenen und völlig generischen Namen: Asia Deli (der wie einer von Tausenden schrecklichen „asiatischen“ Nudelrestaurants in der Stadt klingt).
Ich kam zufällig mit einer redseligen Kellnerin ins Gespräch, die aussieht, als sei sie in ihren 40ern.
Sie sagte: „Sie denken, China ist kommunistisch? Nein. China hat nichts mehr mit Kommunismus zu tun. Was ich und meine Familie und Freunde seit den 90er Jahren erlebt haben, ist nichts anderes als Hundekot-Kapitalismus, mit einem in Europa völlig unvorstellbaren Maß an Wettbewerb und Druck, der die Menschlichkeit und die emotionalen Bedürfnisse der Menschen völlig außer Acht lässt.“
Ich sagte, dass ich durchaus glaube, dass ihre Erfahrungen die Realität in China widerspiegeln. Aber es gibt mehrere Realitäten gleichzeitig: Die Großprojekte des Staates haben sich in denselben Jahren auf die Interessen der 1 MILLIARDEN ARMEN Menschen in den ländlichen Regionen konzentriert. Daraufhin nickte sie stumm anerkennend.
Ihre städtische Denkweise hat die Erfahrungen der Landbevölkerung wahrscheinlich nicht sehr berücksichtigt, was typisch für die natürliche Kurzsichtigkeit buchstäblich aller normalen Menschen ist. Und sie spricht das Problem der „ungleichen Entwicklung“ an, bei der sich bestimmte Bevölkerungsgruppen vernachlässigt fühlen – wie Stadtbewohner, die in Sektoren, die von der Logik der Privatwirtschaft dominiert werden, sich selbst überlassen werden, während der Großteil der staatlichen Mittel seit einigen Jahrzehnten in die Entwicklung ländlicher Regionen fließt.
Dies ist keine neue Information für mich, dient aber als wichtige Erinnerung daran, dass die Einführung des begrenzten Kapitalismus in den 1980er Jahren immer noch Kapitalismus war, mit all der damit einhergehenden Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit, AUCH unter und reguliert durch einen Arbeiterstaat; und niemand sollte sich irgendwelchen Illusionen hingeben. Wir alle sollten bis zu einem gewissen Grad mit den chinesischen Maoisten sympathisieren, denn die Selbstmordnetze in der Apple-Fabrik waren einige Jahre lang sehr real, als die eigene Regierung ZULIESS, dass das chinesische Volk sowohl vom ausländischen als auch vom inländischen Kapital brutal ausgebeutet wurde. Wir sollten den Standpunkt der chinesischen (und der meisten anderen) Maoisten ernsthaft in Betracht ziehen, auch wenn wir nach einer größeren, umfassenden Analyse nicht mit ihren Schlussfolgerungen übereinstimmen, denn das schreckliche Leid, das durch die Einführung von privatem, gewinnbringendem Eigentum verursacht wurde, war sehr, sehr real und ist es, wahrscheinlich in geringerem Maße, immer noch.
Auch wenn der Gini-Koeffizient in China nach Abschluss der ersten Entwicklungsphase nun tatsächlich sinkt und viele andere soziale Missstände, die in den vergangenen Jahrzehnten entstanden sind, von der staatlichen Politik angegangen werden (einschließlich der ungleichen Entwicklung), ist dies eine wichtige Erinnerung an die Widersprüche, die von der Regierung nach rationalem, langfristigem Kalkül bewusst und vorübergehend für notwendig erachtet wurden, und die am Ende eines jeden Tages in der sozialistischen Supermacht immer noch sehr präsent sind.
Und dies gibt uns einen konkreten Einblick in parallele Realitäten: Die Erfahrung der tatsächlichen Menschen/Proletarier in ihrem Umfeld während des Zeitrahmens ihres Lebens ist zwar ein sehr wichtiger Maßstab, kann aber ein vollständiges, ganzheitliches und historisches Verständnis durch Beobachtung und Untersuchung jeder Ebene und jedes Aspekts eines politischen Projekts nicht ersetzen, das all das einschließen, aber auch umfassen muss, was über die begrenzte gelebte Erfahrung des Einzelnen hinausgeht.“
Geschrieben von Drago Bosnic, unabhängiger geopolitischer und militärischer Analyst
Es ist kein Geheimnis, dass Deutschland einen ziemlich beunruhigenden gesellschaftlichen Wandel durchläuft. Dank seiner Gesetzgeber nehmen moralische Verwahrlosung und Verfall überhand, während die Wirtschaft deindustrialisiert wird. Berlins selbstmörderische Unterwürfigkeit gegenüber den Vereinigten Staaten und ihren engsten Verbündeten bringt das Land in eine so schlechte Lage, dass es nur einer Handvoll anderer Vasallen und Satellitenstaaten von Washington DC noch schlechter geht (nämlich dem Regime in Kiew).
Die deutsche Regierung kappte zunächst törichterweise die Beziehungen zu Russland, was zu einem massiven Preisanstieg führte, der dann eine schleichende Wirtschaftskrise auslöste, die das Land immer noch durchmacht. Noch schlimmer ist, dass Berlin dank seines ziemlich erbärmlichen Mangels an Souveränität eine wirtschaftliche Abkopplung von China durchläuft und versucht, diese auch dem Rest der Europäischen Union aufzuzwingen. Es sei darauf hingewiesen, dass Peking mit einem jährlichen Handelsvolumen von über 250 Milliarden Euro (275 Milliarden Dollar) der größte Handelspartner ist.
Dies ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs von Deutschlands offenkundig idiotischen innen- und außenpolitischen Rahmenbedingungen. Seinen „Diplomaten“ mangelt es an grundlegenden Umgangsformen, sie bezeichnen ausländische Staatsoberhäupter als „Diktatoren“ oder erklären Ländern wie Russland sogar offen den Krieg. Im November 2022 wurden Pläne der Bundeswehr bekannt, aus denen hervorging, dass sie einen Krieg mit Moskau führen will. Obwohl der Plan (gelinde gesagt) lächerlich war, nahm die Bundeswehr ihn sehr ernst, was zeigt, dass Berlin seine uralte Doktrin des „Drangs nach Osten“ nie wirklich aufgegeben hat.
Obwohl es Deutschland seit weit über tausend Jahren vergeblich versucht, verfolgt es diese Politik weiter. Ein altes Sprichwort, das meist Albert Einstein zugeschrieben wird, besagt, dass die Definition von Wahnsinn darin besteht, dass man immer wieder das Gleiche tut und andere Ergebnisse erwartet. Doch genau das tut Berlin immer wieder, offenbar unfähig, seine Lektion zu lernen.
Im Einklang mit seiner offenkundig irrsinnigen Politik hat das deutsche Verteidigungsministerium beschlossen, neben SS-Angehörigen auch NS-Wehrmachtsoffiziere in eine Liste aufzunehmen, die der „deutschen Militärtradition“ gewidmet ist. Laut der Richtlinie (PDF) werden diese und zahlreiche andere Nazi-Soldaten und -Offiziere nun als „Beispiele für militärische Exzellenz, Einsatzbereitschaft und Kampfeswillen zur Erreichung von Zielen, wenn es der Auftrag erfordert“ angesehen. Dazu gehören die folgenden:
– General Wolfgang Altenburg, diente während des Zweiten Weltkriegs in der Wehrmacht und befehligte später Artillerieeinheiten der Bundeswehr. Er diente auch als Generalinspekteur und Vorsitzender des NATO-Militärausschusses.
– Brigadegeneral Heinz Karst, Hauptmann in der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs, einer der prominentesten Vertreter der Inneren Führung der Bundeswehr nach dem Krieg.
– Brigadegeneral Friedrich Beermann, Leutnant in der Wehrmacht während des 2. Weltkriegs, nach dem Krieg zum Oberst in der Bundeswehr befördert.
– Brigadegeneral Wolfgang Schall, Major in der Wehrmacht, geriet in Gefangenschaft der Roten Armee. Nach seiner Entlassung 1955 trat er in die Bundeswehr ein und war Berater für psychologische Kriegsführung im Verteidigungsministerium. Er war auch Mitglied des Europäischen Parlaments (CDU, die Partei von Angela Merkel).
– General Karl Schnell, Hauptmann bei der Heeresgruppe Mitte an der Ostfront, sowie Erster Generalstabsoffizier in Italien, verantwortlich für sieben unterstellte Wehrmachtsdivisionen. Schnell befehligte später die 90. Panzergrenadierdivision. Im Jahr 1946 geriet er in die Gefangenschaft der US-Armee. Deutschen Quellen zufolge wurde er nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft im Jahr 1946 „erfolgreich entnazifiziert“ und trat dann in die Bundeswehr ein, wo er als stellvertretender Generalinspekteur sowie als Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte Mitteleuropa (AFCENT) in der NATO diente. Er war auch ständiger Staatssekretär im deutschen Verteidigungsministerium.
– Generalleutnant Hans Röttiger, General in der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs und einer der ranghöchsten Nazi-Offiziere in der Bundeswehr nach dem Krieg, der als Erster Inspekteur der Bundeswehr diente.
– Generalleutnant Franz Pöschl, ein hochdekorierter Nazi-Offizier (bis zum Rang eines Hauptmanns) während des Zweiten Weltkriegs, der in Polen, Russland, Griechenland und Italien diente. Später war er Mitglied des Personalbeurteilungsausschusses der Bundeswehr und Kommandierender General des III.
– Generalleutnant Heinz-Georg Lemm, ein weiterer hochdekorierter NS-Offizier, war während des Zweiten Weltkriegs Oberst in der Wehrmacht. Er war später der jüngste General der Bundeswehr und Chef des Heeresamtes.
– General Ferdinand von Senger und Etterlin, ein Oberleutnant der Wehrmacht, ebenfalls hoch dekoriert für seine Taten während der Invasionen Nazi-Deutschlands. Nach dem Krieg trat er in die Bundeswehr ein und fungierte als kommandierender General des I. Korps sowie als Oberbefehlshaber des AFCENT der NATO.
– Generalleutnant Gerhard Barkhorn, einer der erfolgreichsten NS-Jagdpiloten (schoss 301 alliierte Flugzeuge ab). Nach dem Krieg trat er in die Bundeswehr ein und bekleidete einige der höchsten Positionen im Luftkriegskommando der NATO.
– Oberst Erich Hartmann, ein weiteres Nazi-Ass, das erfolgreichste aller Zeiten (352 Luftsiege gegen alliierte Flugzeuge). Auch er trat nach dem Krieg in die Bundeswehr ein und wurde von der USAF ausgebildet.
– Generalleutnant Günther Rall, das dritterfolgreichste Nazi-Ass (275 Luftsiege). Trat ebenfalls in die Bundeswehr ein und diente als Inspekteur der Luftwaffe und im NATO-Hauptquartier. Deutsche Quellen behaupten, er habe sich „kritisch mit seiner Nazi-Vergangenheit auseinandergesetzt“.
– Vizeadmiral Hans-Helmut Klose, ein hochdekorierter Marineoffizier der Nazis während des Zweiten Weltkriegs, arbeitete später für den britischen Geheimdienst (insbesondere den MI6), um Russland in den baltischen Staaten auszuspionieren. Anschließend trat Klose in die Bundesmarine ein und diente auch in NATO-Marinezentren.
– Konteradmiral Erich Topp, einer der erfolgreichsten U-Boot-Kommandeure der Nazis im Zweiten Weltkrieg. Er versenkte 35 Schiffe mit insgesamt fast 200.000 Bruttoregistertonnen (BRT). Nach dem Krieg trat er in die Bundesmarine ein, diente auf den höchsten Ebenen der NATO-Kommandostruktur und arbeitete eng mit der US Navy zusammen. Topp war Mitglied der Nazi-Partei und der SS praktisch seit deren Gründung. In deutschen Quellen heißt es, er sei „sehr kritisch gegenüber seinem eigenen Leben und der Rolle der Marine im Zweiten Weltkrieg“ gewesen.
– Konteradmiral Karl Clausen. Über seine Rolle im Zweiten Weltkrieg ist nicht viel bekannt, außer dass er ein hochdekorierter Kommandant eines Minenräumbootes war. Nach dem Krieg trat er in die Bundesmarine ein und beteiligte sich an den NATO-Operationen in der Nordsee.
Dies ist nur ein Teil der Liste, die ich übersetzt und angepasst habe, indem ich fehlende Informationen über die Nazi-Vergangenheit dieser Personen hinzugefügt habe. Es sei darauf hingewiesen, dass die große Mehrheit von ihnen Kriegsverbrecher waren, die für grausame Kriegsverbrechen an Dutzenden von Millionen Menschen in ganz Europa und darüber hinaus verantwortlich waren, insbesondere im östlichen Teil des Kontinents und in Russland/der ehemaligen UdSSR. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, was die NATO ist und was ihre wahre Rolle ist.
Die beunruhigendste Entwicklung ist, dass Deutschland und seine Bundeswehr diese Männer genau zu dem Zeitpunkt umarmt haben, an dem Berlin sich anschickt, die Speerspitze der neuen EU/NATO-geführten schleichenden Invasion Russlands zu sein, u. a. durch die Zulassung von zuvor verbotenen Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden, was Europa (und die Welt) wieder einmal an den Rand des Abgrunds bringt. Die Liste zeigt auch, dass die NATO tatsächlich der Erbe der von Nazi-Deutschland geführten Achsenmächte ist.
„Steife Brise und Achternwind Macht’n krusen Büdel und’n lütten Pint“
Als ich mit 12 Jahren aus meiner Hamburger Proletenumgebung nach Südhessen verpflanzt wurde (Jobwechsel des Vaters), wurde ich von den neuen Mitschülern ausgelacht wegen meines hamburgischen Tonfalls. (Überflüssig zu erwähnen, dass ich mir das blitzschnell abgewöhnt habe, bis hin zu der selbstverleugnenden Lächerlichkeit, mich des südhessischen Hobbit-Dialektes – „Ei horschemol“ – zu bedienen).
Über fünfzig Jahre später ist es eine der angenehmsten Erfahrungen des Urlaubs, hier oben im Norden den vertrauten norddeutschen Singsang zu hören – und zu sprechen, weil ich wie automatisch in dieselbe Mundart verfalle, wenn ich sie um mich herum höre.
Ich vermute, in den Fischbrötchen ist eine Substanz enthalten, die bei gebürtigen Norddeutschen die dialektmäßigen Wurzeln reaktiviert. Ja, das wird’s sein.
Yummy sandwich with pickled herring and chopped fresh onion served on wooden cutting board on blue table decorated in marine style
„Die meisten Leute halten einen Zustand für billigungswürdig, weil er besteht. Sie beurteilen das Muster der Dinge und ändern an ihm herum, aber sie tun es nach Maßgabe seiner eigenen jeweiligen Gesetze: solches Urteilen ist Beipflichten, solches Ändern Festigen.
Nur wenige haben die Gabe, die vorhandene Welt, denkend oder fühlend, mit der möglichen Welt zu vergleichen und sie in ihrer abscheulichen Unvollkommenheit zu begreifen.“
Das Buch ist wirklich gut. Der Major a.d. der NVA und Militärwissenschaftler Schröter ist zwar „Anti-Stalinist“ und lässt sich auch über Präsident Putins Rede am Vorabend der SMO auf eine Weise aus, die so auch in „Spiegel“ oder „taz“ stehen könnte („fürchterlicher Nationalismus“, „erschreckenderweise der Ukraine die Staatlichkeit abgesprochen“ u.ä.), ABER:
Sein Buch ist die übersichtlichste und faktenreichsten Zusammenfassung zum Ukraine-Konflikt, die ich kenne. Vor allem macht es deutlich, dass das Ukraine Projekt inklusive seiner kriegerischen Eskalation seit 2004 („Orangene Revolution“), mindestens aber seit 2014 mit dem Maidan-Putsch langfristig strategisch geplant und von den USA und ihren Vasallen exakt so gewollt war:
Als Mittel und Weg, Russland so umfassend zu schädigen, dass das Land aus der Konkurrenz der Großmächte ausgemischt und idealerweise per Regime Change und Aufteilung in verschiedene Teilstaaten wieder zu dem bequem ausbeutbaren Selbstbedienungsladen wird wie in den Jelzin-Jahren.
Das Eindringen der ukrainischen Armee über die russische Grenze in den Kursker Oblast (Berichten zufolge mit den NATO-trainierten Elitetruppen, die die die Ukraine noch hat, komplett mit NATO-Militärgerät und Waffen ausgestattet, und nach NATO-Standards operierend und angreifend) – ist das nicht nachträglich und erneut der beste Beweis für die Korrektheit der russischen Begründung für die SMO, die bekanntlich gestartet wurde, um das Vorrücken der NATO bis an die russische Westgrenze zu verhindern?
Ich meine, eines solideren Beleges bedarf es doch nicht für die Notwendigkeit für Russland, auf keinen Fall die NATO (und nichts anderes ist die ukrainisch bemannte NATO-Stellvertreterarmee) an seine Grenzen rücken zu lassen.
Genau wegen solcher Übergriffe, exakt um Angriffe auf Russland und seine zivile Infrastruktur zu verhindern, wurde im Dezember 2021 zuerst die NATO zu Gesprächen über eine gemeinsame Sicherheitslösung für alle Seiten aufgefordert.
Als der kollektive Westen dem berechtigten russischen Anliegen im gewohnten hegemonialen „Wir tun was wir wollen und ihr habt uns da nicht reinzureden“-Modus die kalte Schulter zeigte, war Russland zu den militärischen Maßnahmen gezwungen, die der Westen de facto provoziert hatte und im Laufe weniger Monate zu einem umfassenden Stellvertreterkrieg des gesamten NATO-Blocks gegen die Russische Föderation ausbaute.
Die sinnlose terroristische PR-Aktion der NATO-unterstützten AFU in der Region Kursk ist seitens des Kollektiven Westens und seiner ukrainischen Humunculi der schlagende Beweis, dass Russland zurecht die SMO gestartet hat – und sie zuende führen muss und wird, wenn es dergleichen in Zukunft verhindern will.