
Naja, Sozialismus hatte ja nun noch nicht so viel Zeit um „auf Dauer“ seine Überlegenheit zu zeigen, auch wenn er es in China recht eindrucksvoll tut.
Kapitalismus zeigt seit immer, was er ist – ob er nun als Kolonialismus, Sklaverei, Plünderung des gesamten Planeten oder imperialistische Kriegsmaschine daherkommt.
Kapitalismus funktioniert PERFEKT, und das ist das Problem. Natürlich nicht das der Kapitalisten, aber unseres als Menschheit und als lohnarbeitende Normalbevölkerung.
Die politische Ökonomie des Kapitalismus garantiert der besitzenden Klasse die Konzentration von fantastischem Reichtum und immenser Macht in wenigen Händen und eine uneingeschränkte Kontrolle über die Gesellschaft der Besitzlosen sprich: der Lohnabhängigen.
Sein perfektes Funktionieren ist genau das, weshalb er von den Leuten, die von diesem Funktionieren profitieren, eingerichtet und mit Gewalt aufrecht erhalten wird.
Und da wir irgendwo beginnen müssen, mit der Errichtung einer Gesellschaft, die ein anständiges Leben für alle ermöglicht, werden wir die Produktionsmittel in ihren wesentlichen Teilen einer gesellschaftlichen Kontrolle und Planung unterwerfen müssen, um das Überleben der Mehrheit der Leute auf diesem Planeten zu gewährleisten.
Und diese Art der gesellschaftlichen Reproduktion heißt nun einmal Sozialismus.
Aus den ersten Schritten zu einer solchen Gesellschaft, die in den osteuropäischen Ländern gemacht wurden, ist dabei zu lernen, ebenso wie von dem höchst erfolgreichen chinesischen Experiment einer sozialistischen Marktwirtschaft.
Man muss in diesem Kontext in historischen Dimensionen denken lernen. Der Kapitalismus hatte 500 Jahre, um an seinen jetzigen Punkt des kompletten degenerativen Niedergangs und Verfalls zu kommen. Sozialismus gibt es – mit Unterbrechungen – seit 1917. Wir stehen erst am Anfang der Entwicklung einer Welt, die wahrhaft menschlich und damit sozialistisch ist .





