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Kurze Buchbesprechung „Esoteric Hollywood“ (Jay Dyer)


Es stellt sich heraus, dass Jay Dyer in diesem Buch vor allem seine idealistische, kreationistische Sicht auf Aufklärung und Wissenschaft (bei ihm verächtlich „scientism“ genannt) breit tritt. Science Fiction Filme wie „Die Zeitmaschine“ und „Krieg der Welten“ oder die diversen Spielberg-Werke aus dieser Richtung („A.I.“) sind für ihn Manifestationen der satanistischen Agenda, die mit der Aufklärung und ihren Protagonisten über die Menschheit gekommen sei.
Am Allerschlimmsten aber ist nach Dyer die furchtbare Irrlehre des Marxismus, die die zerstörerische Ablehnung von Eigentum und Familie, so Dyer, zum Credo hat und die, als „cultural Marxism“, grausligerweise den kulturellen Mainstream Amerika und speziell Hollywoods bestimmt.
Das Buch erstaunt durch seine Fülle an kenntnisreichen Hintergrundinformationenen und Querverweisen, durch seine philosophischen Bezüge und durch Dyers umfangreiches Wissen über alle möglichen okkulten, magischen und „geheimen“ Bünde, Sekten, Rituale und dergleichen (die er alle ins Werk gesetzt und am Wirken sieht in den ikonographischsten und am meisten stilbildenden Hollywoodproduktionen über die Jahrzehnte).
Es stößt ab durch die (klein-)bürgerliche reaktionäre Weltanschaung, die Dyer propagiert und die er wichtigtuerisch mit ostentativer Gelehrsamkeit zu absoluten Wahrheiten aufbläst.
Ich lese es zuende, aber ich empfehle es nicht.
Mensch und Hund bei Wind und Wetter
Den Nordmann schreckt nicht Wind noch Regen,
Dem Hund kommt beides ungelegen.
Die Geschichte hat einen seltsamen Sinn für Humor
Ein Artikel von Irina Alksnis, der kurz und knapp die wesentlichen Konstituenten für Deutschlands Abstieg (und die seiner politisch-psychologischen Struktur) auf den Punkt bringt:
“Vor 80 Jahren haben unsere Vorfahren den Deutschen höchste Humanität und Barmherzigkeit entgegengebracht. Nach allem, was das Dritte Reich in den besetzten Gebieten mit Sowjetbürgern angestellt hatte, ließ Moskau Gnade walten. Deutschland antwortete darauf mit schwarzer Undankbarkeit, es hat seine Lektion nicht gelernt und wird nun dafür bezahlen müssen.
Ironie des Schicksals: Was die Russen 1945 nach biblischen Maßstäben hätten tun dürfen, aber letztlich den Deutschen nicht antun wollten, werden 80 Jahre später die USA erledigen. Die Geschichte hat einen seltsamen Sinn für Humor.“
Dauerbrenner
Ich mache den Witz jedes Jahr und wiederhole ihn gerne wieder: Ostholstein und die Probstei halten auch für Anhänger der Grünen und andere Freunde von Krieg und Aufrüstung viele interessante Ferienangebote bereit:

Der Kapitalismus schickt seine Armen zur Hölle – in einer Art und Weise, dass sie noch nach dem Weg fragen
Frei nach Churchill’s definition of diplomacy

Westlicher Kulturkreis: guten Abend, gute Nacht
Männer gegen Frauen: im normalen Leben in der Regel eine klare Sache für die körperlich meist stärkeren Männer.
Männer, die Frauen verprügeln: erstens widerlich und zweitens im Strafgesetzbuch ein Vergehen, das mit Geldbußen und Gefängnisstrafen geahndet wird.
Im Sport allerdings gibt es neuerdings Disziplinen, in den Männer, die behaupten, Frauen zu sein, gegen richtige Frauen antreten dürfen. So wollen es jedenfalls die Sportbürokraten und-ideologen.
Was das noch mit Sport zu tun hat, erschließt sich keinem, außer den Ideologen des Wokismus und der Identitäts- und Diversitätsagenda. Das Zerrbild einer sportlichen Großveranstaltung, dass derzeit in der französischen Hauptstadt stattfindet, hat sich bei einigen Kommentatoren schon die Bezeichnung „Satanische Olympiade von Paris“ eingehandelt.
Soweit möchte ich nicht gehen, aber die Unsportlichkeit und die bodenlose Dummheit dieser Pseudogleichstellung von Ungleichem wird bei solchen Gelegenheiten deutlich. Und es zeigt den tiefen Fall des westlichen Kulturkreises, der sich von Schönheit, Anmut und Natürlichkeit verabschiedet hat – und vor seinem Untergang im Orkus der Bedeutungslosigkeit noch einmal die häßlichen Giftfackeln seiner ideologisierten Weltsicht abbrennt, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden.
Edit 05.08.2024:
Nachdem mir weitere Informationen und Fakten zugänglich geworden sind, die die persönliche Geschichte und den biologischen Sonderfall der Algerierin Imane Khelif erklären und erhellen, korrigiere ich meine obigen Text wie folgt:
Imane Khelif ist als Frau geboren, hat aber in ihrer Pubertät wohl einen Hormonschub bekommen, wie er typisch für männliche Jugendliche ist. Das hat nach biologisch-genetischen Kriterien einen „Mann“ aus ihr gemacht, obwohl sie als Mädchen aufgewachsen ist und sich auch so fühlt. Nach Auskunft von Genetikern ist es durchaus angemessen, sie biologisch als Mann einzustufen, was ihre Zeilnahme in einem Frauensport zumindest fragwürdig macht. Und nur darum geht es hier.
Sie als Mann, der sich als Frau „identifiziert“ zu bezeichnen, wie ich es zuerst getan habe, ist jedenfalls verkürzt und daher unzutreffend. Als Person und als Mensch hat Imane Khelif jeden Respekt und jede Anerkennung verdient, die Männern wie Fruen zusteht.


