Projekt Ukraine: Endspiel – und wie der Westen damit umgeht

Im westlichen Blätter- und Medienwald herrscht weitgehend ein verdächtiges Schweigen über den Stand der Dinge beim Ukraine-Projekt.

WENN sie dann mal notgedrungen berichten, entweicht die Luft aus der Blase von Selbstbetrug und Größenwahn, in der die NATO-Militärstrategen, ihre ukrainische Stellvertreterarmee und die eingebettete Medienlandschaft bisher von einem „Sieg“ über Russland geträumt haben.

Die Copingbemühungen der wertewestlichen Weltkrieger werden dabei immer absurder und sichtbar verzweifelter. Woran das wohl liegen mag?

Zeit, einen Blick auf die Fakten zu werfen. Simplicius the Thinker tut es:

„Wir sehen, dass die ukrainische Seite sich aufplustert und große Töne spuckt, aber zunehmend von Verhandlungen spricht. Wie wahrscheinlich ist das wirklich? Nun, die Wahrheit ist, dass niemand in Russland so redet, und in Wirklichkeit signalisieren Lawrow, Peskow, Medwedew und der Rest der Silowiki* das genaue Gegenteil. Russland durchbricht die ukrainischen Verteidigungslinien wie nie zuvor, die Frontlinie bricht völlig zusammen – dass Russland plötzlich aufhört und verhandelt, ist von der Logik her so, als würde Assad „sein eigenes Volk vergasen“, als er kurz vor dem Sieg über die FSA-Rebellen der CIA stand. Das ergibt überhaupt keinen Sinn. (…)

Russland hat jetzt einen massiven Vorteil an der Frontlinie, und die Ukraine und ihre westlichen Sponsoren wollen eine Pause, damit sie sich neu formieren und aufrüsten können. Klingt das wie jemand, der bereit ist, den Konflikt zu beenden und zu verhandeln?

Tatsache ist, dass die Ukraine die Verhandlungen nur als Ablenkungsmanöver nutzt, um das falsche Bild ihrer eigenen Relevanz auf dem Schlachtfeld aufrechtzuerhalten. In Wirklichkeit bricht die AFU langsam zusammen, aber sie tut alles, um den Anschein von Stärke zu erwecken, indem sie so tut, als sei eine bloße Verhandlungspattstellung das Beste, was Russland herausholen könnte. Dies sind verzweifelte Manöver, um die totale Panik und den Aufruhr auf ihrer Seite zu verbergen – sie wissen, dass nicht Verhandlungen, sondern ein völliger Zusammenbruch und eine Kapitulation der Realität näher kommen.“

  • im russischen Sprachgebrauch die Bezeichnung für Vertreter der Geheimdienste und des Militärs

https://open.substack.com/pub/simplicius76/p/sitrep-73124-die-welt-reveals-dire?

Werbung auf Facebook II

Bin ich der Einzige, der solche Anzeigen als brutalstmögliche Rentner- und Lohnarbeiterverarsche ansieht?

Offensichtlich kann man in diesem Staat die Rente nur „genießen“, wenn man zu einer kleinen betuchten Minderheit gehört oder im Lotto gewinnt.

Den Leuten für diese winzige, statistisch unwahrscheinliche Hoffnung Geld für Lotterielose aus der Tasche zu ziehen läuft dann einerseits über das absichtliche Spekulieren auf die NOTLAGE, die Bedürftigkeit vieler armer Berufstätiger und Rentner, die keine andere Möglichkeit als einen Lotteriegewinn haben, um ein anständiges Leben führen zu können.

Andererseits über die fromme Masche, das berechnende Ausnutzen der wie ein Damoklesschwert über jedem Lohnarbeiter hängenden Aussicht auf Altersarmut als gute Tat zu verkaufen, denn das Los unterstützt ja die „Aktion Mensch“ (früher „Aktion Sorgenkind“) – wiederum eine Wohltätigkeitsnummer, die per Glücksspiel das organisiert, was eigentlich gesellschaftliche, nämlich staatliche Aufgabe sein sollte: die Hilfe für geistig und körperlich eingeschränkte Menschen.

Alles in allem eine durchweg eklige Angelegenheit und lauter gute Gründe für Kommunismus.

Werbung auf Facebook

Sowas erscheint in meiner Timeline.

Ist ja schon schlimm genug, dass man in der Facebook-App mit jedem dritten oder vierten Posting von Werbung belästigt wird. Außer maximaler Profitabilität zählt nichts in dieser dystopischen Gegenwart, egal ob das Material zur Erzielung der Bereicherung Dinge oder Menschen sind.

Eklig ist nicht so sehr die Tatsache, dass Kapitalismus nun mal so funktioniert (das weiß man ja, wenn man denn will), widerwärtig ist der Umstand, wie offen, rotzfrech und unverschämt die Apologeten dieser feinen Lebensweise ihre Anpassung an das Ausbeutungs- und Bereicherungsdogma anpreisen.

Edit:
Ich glaube, was ich am deprimierendsten an solchen Anzeigen (beziehungsweise den darin kolportierten Inhalten) finde, ist die Selbstverständlichkeit, mit der deren Protagonisten sich keineswegs als rotzfreche Zyniker empfinden, sondern als freundliche Realisten von Verhältnissen, die sie nicht geschaffen haben, in denen sie aber erfolgreich zurecht kommen müssen.

Und das ist das wirklich Traurige und Tragische an dem Konkurrenzsystem.

Geschichten aus dem Pflegeheim: Geburt und Tod sind ungemein trügerisch

Heute saß ich eine ganze Weile bei einer sterbenden Bewohnerin der Pflegeeinrichtung, in der ich arbeite. Alle vier Stunden bekommt sie eine Morphiuminjektion gegen die Schmerzen. Sie ist bei klarem Verstand, ansprechbar und bekommt alles mit.

In der Sterbephase verschwinden alle Beschäftigungen mit „weltlichen“ Angelegenheiten. Der Geist beginnt, sich vom Körper zu lösen und die Person weiß in der Regel, dass sie nicht mehr lange im Körper sein wird.

Alles Äußere wird unwichtig, nur die eine Frage zählt: gehe ich mit Angst und in Panik aus dieser Welt, überwältigt von dem unbekannten Geschehen, oder nehme ich das, was mit mir passiert, als natürlichen Ablauf der Dinge an.

Edradour Vintage 2013 Signatory Un-Chillfiltered Whisky

Das FINISH des Edradour Vintage 2013 Signatory Un-Chillfiltered Whisky ist besonders bemerkenswert

Der Edradour Vintage 2013 Signatory Un-Chillfiltered Whisky verbrachte seine Reifezeit in 1st Fill Oloroso Sherry Butts. Wie gewohnt, begibt sich der Whisky anschließend farbstofffrei und ohne Kühlfiltrierung in die Flasche. Eine fruchtbeladene und angenehm würzige Kreation für Feinschmecker.

Tasting Notes

  • Nase: würziges und fruchtiges Bouquet
  • Gaumen: Am Gaumen breiten sich Aromen von dunkler Schokolade, Pflaumen, wärmenden Gewürzen und getrockneten Früchten aus.
  • Finish: anhaltendes Finale

Väterlicher Rat

„Und diese Regeln präg in dein Gedächtnis:
Gib den Gedanken, die du hegst, nicht Zunge,
Noch einem ungebührlichen die Tat.

Leutselig sei, doch mach dich nicht gemein.
Den Freund, der dein, und dessen Wahl erprobt,
Mit ehrnen Haken klammr ihn an dein Herz.

Doch schwäche deine Hand nicht durch Begrüßung
Von jedem neugeheckten Bruder. Hüte dich,
In Händel zu geraten; bist du drin,
Führ sie, daß sich dein Feind vor dir mag hüten.

Dein Ohr leih jedem, wenigen deine Stimme;
Nimm Rat von allen, aber spar dein Urteil.

Die Kleidung kostbar, wie’s dein Beutel kann,
Doch nicht ins Grillenhafte: reich, nicht bunt;
Denn es verkündigt oft die Tracht den Mann.“

(Väterlicher Rat von Polonius an Laertes in „Hamlet“, 3. Szene)

And these few precepts in thy memory
Look thou character. Give thy thoughts no tongue,
Nor any unproportion’d thought his act.
Be thou familiar, but by no means vulgar:
Those friends thou hast, and their adoption tried,
Grapple them unto thy soul with hoops of steel;
But do not dull thy palm with entertainment
Of each new-hatch’d, unfledg’d comrade. Beware
Of entrance to a quarrel; but being in,
Bear’t that th‘ opposed may beware of thee.
Give every man thine ear, but few thy voice;
Take each man’s censure, but reserve thy judgment.
Costly thy habit as thy purse can buy,
But not express’d in fancy; rich, not gaudy;
For the apparel oft proclaims the man.