Deutsche Missverständnisse

Der Stolz, funktionierende Untertanen zu sein.

Die Werte des Sich-bewähren-Müssens in der kapitalistischen Konkurrenz.

Fleisch voller Antibiotika und Hormone aus menschen- und tier- und umweltschinderischen Tierfabriken.

Das Bier, das einen die oberen drei Dinge aushalten lässt.

Das Deutsch, das kaum einer von den stolzen, wertebewehrten carnivorischen Bierbäuchen richtig beherrscht – nicht gesprochen und erst recht nicht schriftlich.

Die Kultur eines Verstandes, der das alles für „Kultur“ hält

Ja, das ist Deutschland.

Der Bunte Totalitarismus in Reinkultur

(Bild: aus dem neuen Programmheft der Bundesakademie für kulturelle Bildung)

„Queer Performing“, bei dem „wir neue Allies finden“ und „Intimitätskultur“, die die „Implementierung von Schutzkonzepten in Kultureinrichtungen und Kollektiven“ thematisiert.

Man liegt sicher nicht falsch, wenn man vermutet, dass dieser „Schutz“ vor allem „queren Performern“ und ähnlichen „benachteiligten Gruppen“ gilt, deren schlimme Benachteiligung staatlicherseits durch üppige Alimentierung und Finanzierung einschlägiger Kurse, Workshops, Studiengängen, Lehrstühlen und Assistentenpöstchen ausgeglichen wird.

Die so ausgestattet Forschenden und Lehrenden finden dann immer wieder und immer neue Gründe, wieso die jeweilige Minderheit so arg benachteiligt ist und dringend ent-diskriminiert werden muss – nämlich vorzugsweise durch die Aufklärungsarbeit der Queer- und Intimitätsforscher in den Hörsälen und Workshops.

So ergibt sich wie von selbst ein wunderbarer sich selbst erhaltender Kreislauf von Angebot und Nachfrage: weil alle, die im Kulturbetrieb einen Förder-Euro benötigen – also JEDER – wissen, in welche Windrichtung heutzutage das Mäntelchen der Kukturförderungsbewerbung zu hängen ist, füllen sich die Workshops, das Einkommen der Referenten bleibt gesichert und nach einer Weile glauben immer mehr Leute, dass der diverse und gender-fluide queere Kaiser ganz wunderhübsche und vielfaltsbunte Kleidung anhat.

USA vs RT

„Das US-Außenministerium teilte weiterhin mit, man habe zusammen mit Großbritannien und Kanada eine gemeinsame „diplomatische“ Kampagne gestartet, um „Verbündete und Partner in der ganzen Welt zu versammeln, damit sie sich uns anschließen, um der Bedrohung durch RT und andere russische Desinformations- und verdeckte Beeinflussungsmechanismen entgegenzutreten“.

Blinken sagte: „Wir fordern jeden Verbündeten und jeden Partner auf, die Aktivitäten von RT genauso zu behandeln wie andere nachrichtendienstliche Aktivitäten Russlands innerhalb ihrer Grenzen“.“

https://rtnewsde.tech/international/219299-usa-fordern-indien-auf-rt

Kapitalismus kapieren will keiner: Antwort auf eine „Twitterperle“

Unkontrollierte Zuwanderung sorgt an einem neoliberalen Kapitalstandort neben den (unerwünschten) kulturellen und assimilierungsmäßigen Problemen vor allem für (durchaus erwünschte) ZUSÄTZLICHE Konkurrenz unter der Lohnarbeiterschaft, und zwar um die weniger werdenden Jobs und den knapper und teurer werdenden Wohnraum.

Muss sich also keiner wundern, wenn schlichtere Gemüter erstmal auf den verkürzten Schluß verfallen, dass irgendwie der Zugewanderte „schuld“ wäre.

Dass all diese schönen Begleiterscheinungen einer profitablen imperialistischen Kapitalvermehrung nicht von den armen Schweinen verursacht werden, die aufgrund der globalen Geschäftstätigkeit deutschen Kapitals ihr Glück gleich im Zentrum dieser Geschäftstätigkeit suchen – diese Zusammenhänge zu verstehen VERWEHRT ihnen ja gerade die Ideologie des „Jeder ist seines Glückes Schmied“ und „Kapitalismus ist die einzig senkrechte Wirtschaftsordnung“.

Die Ideologen der bürgerlichen Ordnung WOLLEN ja gerade nicht, dass die Untertanenschaft aus ihren alltäglichen Erfahrungen des Überlebenmüssens den Schluss zieht, dann eben diejenigen zu entmachten, die ihnen diese ungemütlichen Zustände aufzwingen.

Viel lieber ist ihnen, die Unterschichten zerfleischen sich untereinander und gönnen sich gegenseitig nicht die Butter aufs Brot. Darum ist es so unglaublich verlogen und geheuchelt, wenn die demokratischen Machthaber und ihre konditionierten Anhänger auf „Gegen RÄCHTS!!“ machen: sie selber sorgen für die Verhältnisse, die den rassistischen Unmut bei den Verarschten und Beleidigten bewirken, die immer nur den Schaden vom „Wirtschaftswachstum“ haben.

Ihr Fingerzeigen auf die bösen dummen „Rechten“ (das sind für sie alle, die die Auswirkungen der Migrationspolitik kritisieren) ist dieselbe INDIVIDUELLE Schuldzuweisung, die sie umgekehrt den Migrationskritikern beim „Hetzen gegen Zuwanderung“ vorwerfen.

Die SYSTEMISCHEN Ursachen des imperialistischen Gleichklangs von Geschäft und Gewalt, Zerstörung und Verarmung ganzer Weltgegenden inbegriffen, soll und darf nicht thematisiert werden – also bleibt nur die perfide, aber falsche Argumentation, dass hier irgendeine individuelle schlechte Eigenschaft der Grund der Probleme sei:

Rechte Asylantenhasser wittern beim Muslim oder beim andershäutigen Zuwanderer irgendeinen genetisch oder religiös bedingten Makel, der eine Integration in die deutsche Untertanenschaft problematisch macht;

„Linke“ Willkommensklatscher sehen umgekehrt beim Migrationskritiker eine individuelle Borniertheit, die ihn aus der Gemeinschaft der wohlmeinenden liberalen Bürger ausgrenzt.

Kapitalismus kapieren will keiner von ihnen, noch nicht mal die Migranten.

Kurze Bestandsaufnahme der TV-Berichterstattung zu den Wahlen in Sachsen und Thüringen

Die AfD gibt sich – ganz stärkste bzw. fast stärkste Partei – staatskonform, seriös und verantwortungsbewusst, wird aber von der Konkurrenz und v.a. von den journalistischen Hofschranzen des Zwangsgebührenfernsehens weiterhin gnadenlos gedisst und angefeindet.

Dass diese Art des Umgangs mit einem konkurrierenden Wahlverein diesem nur weitere Wählerunterstützung zutreibt, scheint den „Altparteien“ nicht einzuleuchten. Wo sie es gerade noch so geschafft haben, ist ihnen die Erleichterung anzumerken, weiter von den Fleischtöpfen des bürgerlichen Parlamentarismus alimentiert zu werden.

Die Loser (und das sind neben den Ampel-Parteien v.a. die „Linken“ in Thüringen) üben sich in Wählerbeschimpfung und Schuldzuweisungen an ausgetretene Mitglieder: der „Linke“-Vorsitzende sieht selbstverständlich den Grund für die Wahlklatsche nicht bei dem eigenen desaströsen pro-imperialistischen und identitätspolitischen Kurs, sondern macht Sahra Wagenknecht für den Abstieg seines NATO-affinen antirussischen Sauhaufens verantwortlich).

Deren Verein BSW ist zwar der einzige, der noch ein kleines bißchen politische Argumentation vernehmen lässt, statt gefühlige „Unser Land so toll, unsere Wähler so super, deswegen sind WIR die richtigen Machthaber für unser großartiges Land!!“-Geschwalle, indem die Chefin selber darauf hinweist, dass Koalitionskriterium des BSW die AUSSENPOLITIK, namentlich die Unterstützung des Krieges in der Ukraine, ist.

Ansonsten reihen die BSW-Vertreter sich ein in die verantwortungsbewussten Sprechblasenabsonderer der anderen Parteien, die über Wählerwanderungen und Koalitionsoptionen reden und klar machen:

Wahlen im Kapitalismus haben absolut NICHTS mit irgendwelchen politischen Entscheidungen zu tun. In Wirklichkeit stellen sie eine Art Lotterie dar, deren Ausgang die Besetzung derjenigen Machtpositionen bestimmt, von denn aus vier Jahre lang der Staatsapparat verwaltet werden darf, dessen kapitalistische Verfasstheit und imperialistische Ausrichtung garantiert NICHT und NIEMALS zur Wahl stehen.

Kriegsführung als Happening: ideologische Jauchegrube des abgewirtschafteten Wertewestens

„Die westliche (USA-NATO-UKRO usw.) Kriegsführung besteht nur noch, an allen Fronten, aus HAPPENINGS, bei denen aber das REALE Blut und Leben unzähliger Menschen geopfert wird. Das war wohl auch gemeint mit der Happening-Theorie der „Überschreitung der Grenze von Kunst und Leben“ und solch grauenerweckenden politischen Losungen wie „Die Phantasie an die Macht“.“
Klaus Linder auf Facebook


Das ist die ultimative ideologische Jauchegrube einer in allen Aspekten heruntergekommenen Mittelschicht, die sich für aufgeklärt hält und für die alles, das ganze Leben im Imperialismus, ein einziges vielfältiges Angebot von Möglichkeiten, Gelegenheiten und Chancen zur „Selbstverwirklichung“ ist.

Diese mittelschichtige Durchschnittlichkeit bestimmt alles politische Tun und Lassen hierzulande; sie hat es an die Schaltstellen der Macht geschafft und befindet sich in einer permanenten Feedbackschleife mit den ebenso durchschnittlichen Bourgeoiskreisen, denen der ganze Reichtum GEHÖRT, für dessen Vermehrung die politischen Sachwalter den Kapitalstandort verwalten.

Jeder, der die Luft aus diesem anti-humanistischen Ballon der Selbstwichtigkeit und Selbsttäuschung lässt (und die Russische Föderation hat kulturell, zivilisatorisch und militärisch die schärfsten und dicksten Nadeln dafür) ist ein Feind und wird per solchen bluttriefenden Happenings medial und in echt bekämpft (wobei medialer und tatsächlicher Krieg miteinander verschmelzen).