Erinnert mich an den Beruf von Pippi Langstrumpfs Vater im Taka-Tuka-Land. Der war da Regenkönig oder so.


Könnte die Aktion vom 07. Oktober 2023 so etwas wie das Nine-Eleven Israels gewesen sein? Der Angriff der Al-Kassam-Brigaden ein Manöver, dass israelische Geheimdienste absichtlich geschehen ließen, es vielleicht sogar (mit-)inszenierten?
Dass Netanyahu jetzt öffentlich die Katze aus dem Sack lässt und die Absicht verkündet, den gesamten Gaza-Streifen zu besetzen (was im groß-israelischen Denken gleichbedeutend ist mit „annektieren“), kommt nicht von ungefähr. Das war nachgewiesenermaßen immer schon das Ziel der zionistischem Expansionspolitik; Gaza stand bereits von 1967 – 2005 unter israelischer Besatzung.

Eine Meldung, die seit einigen Tagen durchs Internet kursiert, spricht von Aussagen israelischer Grenzsoldaten am Gaza-Zaun, nach denen dieser angeblich in der Nacht vom 06. auf den 07. Oktober 2023 einige Stunden lang unbewacht blieb, auf Anweisung „von oben“. Die Meldung konnte ich allerdings auf Anhieb nirgends bestätigt finden, es könnte also auch Fake News sein.
Der als „Terrorangriff“ etikettierte militärische Gegenschlag des Widerstandes gegen die Besatzungsmacht vom 07.10.2023 führte bekanntlich zu einem seitdem von Israel geführten Vernichtungsfeldzug (vor allem gegen die BEVÖLKERUNG Gazas) und erledigt jedenfalls gleich zwei Probleme Israels bei der Wiederaneignung des lukrativen Küstenstreifens:
Einmal macht man einen militärischen Widersacher unschädlich, dessen Nadelstichaktionen die Besatzung zwar nicht beenden, ihr aber immer wieder lästig werden können.
Zum Zweiten und vor allem wird man das unjüdische Menschenmaterial los, dass diese von Jahwe für sein auserwähltes Volk vorgesehene Gegend störenderweise bewohnt – und in zionistischer Sicht sowieso aus mehr oder weniger lebensunwertem Leben, nämlich „menschlichen Tieren“ (so der israelische Verteidigungsminister Yaov Gallant) besteht.

Die Geschäftsmöglichkeiten in dieser potenziell wunderbaren Küstenzone sind jedenfalls keineswegs auf Ferienresorts für US-Millionäre und sonstige Tourismusprojekte beschränkt. Sollten die Meldungen über die gewaltigen Gasvorkommen stimmen, die unter den Gewässern vor Gaza lagern, wird klar, was der eigentliche Grund ist für ethnische Säuberung und Völkermord, die das israelische Regime dort mit westlicher Hilfe ins Werk setzt.

( Eintrag in der Familien-Facebookgruppe):
Ich war übrigens vor ein paar Tagen in Marmstorf, im Osterfeldweg 64a.
Außer Torsten und mir werden sich die wenigsten konkret daran erinnern, aber das war unser Wohnort ab 1964 oder 1965 bis wir 1970 nach Langen zogen.
Es war der Ort, wo Torsten sich im Lichtschacht versteckte, weil er dachte, dass unsere Mutter nicht mehr wiederkommt, als sie mal einkaufen war und länger fortblieb.
Die Reihenhäuser waren neu erstellt als Sozialwohnungsbau-Projekt, es war der Erstbezug als wir dort hinkamen. Außer uns waren dort eine Reihe andere „sozial schwacher“ Familien untergebracht, u.a. uns gegenüber „die Schrottieś“, eine Roma-Familie mit mindestens sieben oder acht Kinder, die wir oft beobachteten, wie sie beim Gruppenfernsehen im Wohnzimmer rhythmisch die Oberkörper bewegten.
Hinter den Reihenhäusern gabˋs eine Wendeschleife, wo wir Fußball spielten, und einen Parkplatz, über den manchmal der Ball flog. Dann musste einer über das stacheldrahtbewehrte Tor klettern um den Ball zu holen. Die Narbe am rechten Unterarm von einer solchen Aktion hab ich heute noch.
Dahinter sind sechsgeschossige Häuser, wo wir gelegentlich „Bimmelstreich“ machten (für die in Hessen aufgewachsenen: Schellekloppe), weil die Leute nicht so schnell unten sein konnten und ihre Wut über den Türlautsprecher abließen.
Heute wirkt das Ganze wie eine solide bürgerliche Mittelschichtsgegend, in der man gerne wohnen würde. Nach sechzig Jahren ist alles gut eingewachsen und sieht freundlich und gepflegt aus. Ich glaube nicht, dass die ursprünglichen Sozialwohnungen noch als solche genutzt werde, es sah eher so aus, als ob die einzelnen Reihenhäuser ins Eigentum der Bewohner (derjenigen, die sich‘s leisten konnten) übergegangen wären.
Aus heutiger Sicht jedenfalls erstaunlich wohlhabend und beinahe schon gutbürgerlich. Und viel, viel kleiner und enger als man es aus der Kindheit und Jugend in Erinnerung hat.
Für unsere Eltern muss es ein zwiespältiger Umzug gewesen sein; Marmstorf war und ist immer noch sehr dörflich. Aus der Innenstadt (Barmbek) in dieses Kaff zu ziehen, war zwar platzmäßig (und bestimmt von den Kosten her) gut für die zuerst sechs-, dann siebenköpfige Familie, aber ich vermute, Hermann und Lilo kriegten erstmal den Kulturschock, da im ländlichen Süden Hamburgs.
Ich fand’s gut, besonders als wir dann in den VfL Marmstorf eintraten und stolz das Grün-Weiße Trikot tragen durften.
Soweit der Bericht von einer Sentimental Journey in die entfernte Vergangenheit in der Hansestadt. Fotos gibtˋs keine, weil wir nur im Auto umhergekurvt sind. Ach doch, die Narbe kann ich euch zeigen:

Wir kommen nicht drum herum: der Kapitalismus in Europa – in den Einzelstaaten wie in dem künstlichen Superstaat „EU‘ – ist am Ende. Die Leute verarmen, Krieg steht an, alles wie 1914 oder 1939.
SOZIALISMUS steht auf der Tagesordnung. Wir wissen doch, wie’s geht! Fünfunddreissig Jahre Konterrevolution haben uns dieses Desaster beschert. Der Kapitalismus ist nicht in der Lage, den Leuten ein anständiges Leben zu gewährleisten, ein Leben ohne Not, ohne Wohnungs- und Arbeitslosigkeit, ohne Krieg und Verarmung.
Es reicht jetzt wirklich mit der ganzen kapitalistischen Scheiße.
Der nächste Halt heißt Sozialismus. Bitte einsteigen!


Als lohnarbeitender Rentner bekomme ich von meinem Arbeitgeber keinen unbefristeten Arbeitsvertrag, sondern jeweils nur einen für ein Jahr. Nun steht mal wieder die Verlängerung an.
Ich hatte der Einrichtungsleitung ursprünglich eine 50-Tage-Frist gesetzt, um den Arbeitsvertrag so zu gestalten, wie ich mir das vorstelle. Unter anderem ist über eine substanzielle Lohnerhöhung, Urlaubsverlängerung sowie zahlreiche Vergünstigungen zu verhandeln.
Von Diakonie-Seite kam aber nichts, und ich musste feststellen, dass die Einrichtung trotz meiner Frist immer wieder Mitarbeiter mit Niedriglöhnen überzog und mit Forderungen nach Zusatzdiensten und Extra-Schichten bombardierte.
Ich muss sagen, das ich sehr, sehr enttäuscht bin.
Nach außen hin wird freundlich mit mir kommuniziert, und wenn ich abends nach Hause kommen, erfahre ich, dass erneut Leute im Spätdienst eingesetzt wurden, die eigentlich frei hatten oder dass die Versorgung der Einrichtungsbewohner mit Billigessen unvermindert weiter geht.
Ich habe mich daher entschlossen, die Frist für die Diakonie auf zehn oder zwölf Tage zu verkürzen.
Ich wollte großzügig sein, aber ich sehe keinerlei Bewegung auf der Gegenseite. Nach dieser Frist werde ich nicht nur meinen eigenen Arbeitgeber, sondern auch Einrichtungen wie Rettungs-Notdienste, Catering-Services, Wäschereien, Fahrdienste und alle anderen, die in Geschäftsbeziehungen mit der Diakonie stehen, mit erbarmungslosen Preisaufschlägen konfrontieren, wenn die Einrichtung nicht unverzüglich an den Verhandlungstisch kommt und meine Forderungen erfüllt.
Ich gehe davon aus, dass diese knallharte Verhandlungstaktik zum Erfolg führen wird und all meine Ansprüche befriedigt werden. Schließlich stammt sie ja von US-Chef Trump.

Dichtet, musiziert und malt!
Auch wenn keiner euch bezahlt!
Tanzt und sprecht und deklamiert
was auf der Seele euch pressiert!
Selbst wenn die Kunst ganz brotlos ist –
Alles andre ist doch Mist!
Macht in der Welt der Konkurrenz
euch lieber einen faulen Lenz
mit Zeit und Raum für das Absurde.
Ich sage euch: Nur damit wurde
und wird in euch die Einsicht reifen
durch die wir diese Welt begreifen:
Nämlich als die Theaterprobe
fürs Primitive und fürs Grobe,
in der die Menschen ausprobieren –
nicht sehr verschieden von den Tieren –
ein Dasein, das erbärmlich ist,
wo einer stets den andern frisst.
Die Uraufführung kommt erst dann
wenn jede Frau und jeder Mann
die Muße hat und freie Zeit
für künstlerischen Zeitvertreib.
Wenn selbst die Arbeit, die man braucht,
von jener Art ist, die nicht schlaucht.
Der Kampf um Obdach, Lohn und Brot
bringt manchen Reichtum, andren Not.
Die „andren“ sind die große Masse.
Doch bilden sie vereint die Klasse,
die diese Mühsal stoppen kann
und Freiheit bringt dem Arbeitsmann.
Das ist absurd! rufst du mit Runzelstirn.
Ich hätt’ vom Leben keinen Dunst!
Genau! Lass das Absurde dir in‘s Hirn
und widme dich erst mal der Kunst!









Dienstag ist Paradiesstrand-Tag für die Hundekumpels.
Ihre Freundschaft wurde heute auf eine harte Probe gestellt, als Harald der Mops meinem zotteligen Freund ein Stöckchen streitig machte, das ich ihm ins Wasser geworfen hatte.
Da versteht mein Kamerad keinen Spaß, er raunzte den Gefärten zornig an und machte klar, dass auch in der Hundewelt klare Eigentumsverhältnisse herrschen. So weit wie im Wakdkommunismus ist man eben in Hundistan noch nicht.
Anschließend gerieten wir in einen Platzregen, vor dem die beiden Abenteurer gemeinsam unter dem Bäckerwagen auf dem Wochenmarkt Schutz suchten. Alle Rivalitäten waren längst vergessen und die wackeren Freunde verabredeten sich für übermorgen auf ein neues Abenteuer.
Herrchen dagegen sah aus, als würde er an akuter Inkontinenz leiden, doch es war nur Regenwasser, schwör.