Ein Bild, das alles sagt.

Einmal über den regenbogenfarbenen Faschismus, in dem alle einst irgendwie progressive Symbolik vereinnahmt ist für Staatsmacht, für Ausbeutung, für Krieg und Gewalt.

Zum anderen über den berechnenden Zynismus der Mächtigen, denen buchstäblich alles recht ist, wenn’s der eigenen Herrschaftsausübung nützlich ist.

Freiheit, die sie meinen

Ah oui, das muß diese Freiheit sein, die die europäischen Wertekrieger u.a. in der Ukraine so entschlossen verteidigen.
Der Meinungsfreiheit scheint nach EU-Definition am besten damit gedient zu sein, dass man sie abschafft.

Aber wir wollen mal nicht übertreiben: für Meinungen, die der offiziellen Politik der EU-Machthaber entsprechen, gelten natürlich nach wie vor umfängliche und garantierte Freiheiten. Alles also halb so wild.

++++++++++++++++++++++++++

„EU-Kommissar Thierry Breton kündigt an, dass soziale Medien ab dem 25. August verpflichtet sein werden, „volksverhetzende oder hasserfüllte Inhalte“ unverzüglich zu entfernen, andernfalls könnten sie EU-weit abgeschaltet werden.“

https://t.me/Slavyangrad

Die Rheinkirmes naht!

Am Freitag beginnt das größte Volksfest in NRW, ausgerechnet quasi vor meiner Haustür. Der lokale Einzelhandel greift das Thema ebenfalls gerne auf; dieser Optiker hat den Vogel abgeschossen und eine ganze Playmobil-Kirmeslandschaft aufgebaut.

Das beste: die eine Figur im Klohäuschen ist in kotzender Haltung dargestellt – eine ziemlich realistische Anspielung auf den zehn Tage währenden Ausnahmezustand, in dem unsere beschauliche linksrheinischen Idylle von den asozialen Horden aus den Unterschichtsstadtteilen oder gar den Prekariatstrollen aus Mönchengladbach, Duisburg und Krefeld heimgesucht wird.

Zombieland

Manchmal landet man ja in Gruppen, die auf Anhieb normal wirken und einen unverfänglichen Namen haben. Bis man dann anhand der Inhalte merkt, wes Geistes Kind die Leute (etliche von ihnen) sind, die sich dort versammelt haben.

Wie eine Facebookgruppe, die sich „Friedensbewegung“ nennt (und mit dem Zusatz „NoSPD“ klarzumachen scheint, das man keine Interessenvertretung kriegführender US-Vasallen sein will) ein Ort sein kann, in dem gruseligste ukrainische Propaganda geteilt und positiv diskutiert wird, ist mir ein Rätsel.

Kein Rätsel ist mir die moralgetränkte Empörung, mit der sich russophob propagandisierte pro-ukrainische Kriegsfans an den Windmühlenflügeln ihres Feindbildes abarbeiten. Eine selbstgerechte Gratismoral, die nicht den Schatten eines Zweifels auf das strahlende Ideal der gerechten ukrainischen Sache fallen lassen will, die jenes tapfere demokratische, geschlossen zusammenstehende Volk dort hinten an der Ostfront gegen den schlimmen Putler, den despotischen Russendiktator und seine unmenschliche Meuchelsoldateska, auszufechten hat.

Fakten, Hintergründe, Wissen über historische, soziale und ethnische Zusammenhänge in dem Gebiet, das bisher Ukraine genannt wurde, sind Fanatikern der gerechten und guten (zufällig auch westlichen und banderistischen) Sache schnuppe; sie wollen den dicken Knüppel ihrer Gratismoral und ihrer emotionalisierten Empörungsbereitschaft umstandslos auf jede Äußerung niedersausen lassen, die nicht die Erzählung bestätigt, die sie vom NATO-PsyOp-Stab und vom Informationsbüro der ukrainischen Präsidialverwaltung gelernt haben

Jedenfalls hatte ich in meinem naiven Glauben an halbwegs normalen Informationsaustausch und gesittete Debatten einer UkroNazi-Anhängerin freundlich geantwortet und ihr zur Weiterbildung den hervorragenden Artikel von Oleg Nesterenko (https://www.nachdenkseiten.de/?p=100476) empfohlen, der eine umfassende und kompakte Beschreibung der Entstehung des Ukraine-Konflikts enthält.

Die Reaktionen dieser mental blau-gelb eingefärbten Dame und der ihr zur Seite springenden Hilfspropagandisten verführten mich zu dieser Stellungnahme, die in eine grundsätzliche Betrachtung solcher Begegnungen in Facebookgruppen mündete, samt begleitender Illustration:

++++++++++++++++++++++++++

„Oh Boy, noch einer…

Ich komme mir in dieser Gruppe bzw diesem Thread vor wie der Reisende, der auf der Landstraße anhält und eine einsame Schenke betritt, über deren Eingang „Snacks und Erfrischungen“ steht.

Kaum ist er aber drinnen, muss er feststellen, dass lauter Zombies die Schenke bevölkern.

Er versucht eine normale Ansprache, ahnt aber schon, dass die zombifizierten Gehirne der schwankenden Gestalten nur eines wollen: RUSSENFLEISCH!

Unter entsetzlichem Krächzen und Knurren wanken sie auf ihn zu, schwenken ihre blau-gelben Fahnen und stoßen ruckartig Laute aus wie „Angriffskrieg!“, „Putler!“, „Asow Demokraten!!“.

Schnell springt der entsetzte Reisende zurück auf die Straße, rennt zu seinem Auto und braust davon.

Die enttäuschten Ukro-Zombies wanken noch ein paar hundert Meter auf der verlassenen Landstraße hinterher, um dann wieder zurück in ihr Nest zu taumeln, wo eine Kapelle aus hakenkreuztätowierten Gerippen in SS-Uniformen „Nein, es gibt keine Nazis in der Ukraine“ spielt und nach jeder Zeile „Slawa Ukraini!“ grunzt.

Ja, so fühlt man sich, wenn man nichtsahnend diese Gruppe betritt. Bitte bleibt unter euch, Ukro-Zombies. Fresst euch am besten gegenseitig. Ach, ihr seid schon dabei, und von den abgezweigten 400 Millionen der westlichen Milliarden, die eure korrupte Herrscherclique sich in die eigenen Taschen umgeleitet hat, haben die Elendskijs, Zalushnis, Poldolyaks und übrigen Politgangster schon ihr zukünftiges Luxus-Exil in London, Miami und sonstwo vorbereitet?

Dann will nichts gesagt haben und wünscht einen schönen Leichenschmaus

Die Zombiejäger aus der nicht-zombifizierten Facebook-Zone


„Die Deindustrialisierung kommt schneller, als wir ahnen“: Kapitalistenvertreter

Interessantes Interview mit dem Geschäftsführer des Branchenverbandes der Chemischen Industrie Deutschlands.

Was Ampelregierung und ihre hörigen Medien vor kurzem noch als Verschwörungstheorien von Nazis und Schwurblern, jedenfalls aber von russischer Propaganda erlegenen Putinknechten abtaten, hört man inzwischen verstärkt von Vertretern des BRD-Kapitals.

Natürlich haben Kapitalisten ihre eigene, nämlich logischerweise umsatz- und gewinnorientierte, Sicht auf die Dinge. Verhältnisse, in denen sich die Rahmenbedingungen der Kapitalvermehrung nachteilig für ihre Geschäfte entwickeln, alarmieren sie aufs Höchste. Normalerweise sieht sich „die Politik“ als Erfüllungsgehilfe der Kapitalbedürfnisse; im Kontext des Krieges gegen Russland jedoch hat die deutsche Regierung aufgrund ihres Vasallenstatus zu den USA (und der wohl mit der Vormacht geteilten Russophobie) einiges angestoßen und umgesetzt, was für den Kapitalstandort BRD nachteilig bis schädlich ist.

Der VCI-Vertreter nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht von

„immer tiefer sitzende(n) Zweifel, dass die geplante Transformation von fossilen zu regenerativen Energiequellen in Deutschland gelingen kann.“

Auf die Frage, wie groß die Sorge bei den Unternehmen ist, wird er noch deutlicher:

„Die Sorge ist derzeit riesig. Ich nenne Ihnen mal ein Beispiel: Ich habe unlängst mit dem Chef eines bayerischen Unternehmens gesprochen, das seit über 100 Jahren fest im Freistaat verwurzelt ist. Die denken jetzt erstmals darüber nach, in Singapur und anderen asiatischen Standorten eine Dependance aufzumachen, weil sie mit Blick auf die Energiewende sagen: Ich kriege hier womöglich bald gar keinen Strom mehr, zum Beispiel, weil noch immer 12.000 Kilometer Strom-Leitungen in Deutschland fehlen und statt der von Olaf Scholz versprochenen vier bis fünf Windkraftanlagen pro Tag gerade mal eineinhalb am Tag fertig werden.

Das sind alles Dinge, die zeigen: Wir müssen viel mehr Gas geben, damit Unternehmerinnen und Unternehmer wieder eine Zukunft sehen am Standort Deutschland – sonst kommt die Deindustrialisierung hier schneller als wir alle ahnen.“

https://www.merkur.de/wirtschaft/vci-grosse-entrup-industriestrompreis-wirtschaftsstandort-deutschland-agenda-2010-offensive-2030-zr-92388402.html

Endgeräte-Kühlung in der Dachwohnung

Es ist wieder soweit: das Endgerät muß im Kühlschrank runtergekühlt werden. Leider gibt’s keinen Kühlschrank, in den ICH reinpasse. Und zu irgendeiner Form von Klimaanlage (und sei es ein Ventilator) habe ich es auch noch nicht gebracht. Obwohl ich mir seit ungelogen VIER JAHREN jedesmal sage, dass für den nächsten Sommer aber auf jeden Fall irgendeine Maßnahme ergriffen werden muss, um die Dachwohnung bei plus 30 Grad Außentemperaturen irgendwie zu einem bewohnbaren Obdach zu machen.

Endlich wieder Krieg: Deutschland wird militarisiert. Der Feind ist derselbe wie immer.

Albrecht Müller schreibt in den NDS über Bilder und Botschaften, an die die deutsche Bevölkerung inzwischen gewöhnt wurde, die aber von früheren BRD-Regierungen so nicht zu sehen waren. Er hat recht, auch wenn sich sicher nicht behaupten läßt, dass der BRD-Imperialismus zu Zeiten seiner relativen Zurückhaltung irgendwie harmloser war.

Meine eigenen Gedanken dazu:

Das wirkt alles so, als hätten die einschlägigen Kreise nur darauf gewartet, dass ENDLICH, ENDLICH wieder aufgerüstet, militarisiert und Krieg geführt werden darf.

Der deutsche Imperialismus war nie friedlich geworden oder „geläutert“, sondern hatte sich seine relative Zurückhaltung als „Wir haben aus unserer Geschichte gelernt“-Methode zurechtgelogen, um auf Taubenfüßen zurück an den „Platz an der Sonne“ imperialistischer Weltaufteilung zurückzugelangen.

Kaum war die DDR annektiert, fiel die bisherige Zurückhaltung fort und das neue Großdeutschland fühlte sich stark genug, wieder Kriege zu führen.

Inzwischen rechtfertigt die Erzählung über den Ukraine-Konflikt in ihrer politischen und medialen Verzerrung einen Russenhaß, der wohl nie überwunden, sondern nur aus Opportunitätsgründen sediert blieb.

Der Haß auf alles Russische, die aberwitzige Dämonisierung des neuen alten Feindes bis hin zur regelrechten Luziferisierung des russischen Präsidenten erinnert nicht nur an die faschistische Propaganda gegen den „jüdischen Bolschwismus“. Es ist die direkt Fortsetzung davon.

Man spürt, wie froh, wie dankbar, wie erleichtert Politiker und journalistische Schreibtischpolitiker sind, das sie endlich aus ihrem Herzen keine Mördergrube mehr machen müssen. Russophobes Berserkertum ist Mainstream, Miltarisierung der gesamten Gesellschaft ist oberste Bürgerpflicht, Abweichler und Kritiker der politisch-medialen Gleichschaltung sind „Putinknechte“, „Erfüllungsgehilfen der russischen Propaganda“: Volksverräter, die der Wehrhaftigkeit der Heimatfront einen Bärendienst erweisen.

Geschichten die das Leben schrieb: Die Botoxbourgeoisie

+++++++++++++++++++++++++

Die Bourgeois-Verwandtschaft meiner Liebsten hat mich vor Jahr und Tag wegen unbotmäßiger Äußerungen mit Villenverbot belegt – ein Bannfluch, der mir nur recht kam, da ich mit der elitären Oberschichtsmischpoke nichts zu tun haben wollte und will. Obwohl man mich offiziell rehabilitiert hat und wieder zu Zusammenkünften einlädt, ist mir nichts gelegen am Kontakt mit Leuten, die ihren Klassendünkel und ihre erfolgszertifizierte marktwirtschaftliche Selbstgerechtigkeit wie ein Banner vor sich hertragen.

So geht die Frau also stets alleine zu den allfälligen Familientreffen. Für mich ein wunderbarer Zustand, der mir einerseits den Umgang mit der bessergestellten angeheirateten Verwandtschaft erspart, andrerseits mir und dem Hund ein paar Stunden unserer gemeinsamen Lieblingsbeschäftigung, der Trend-Sportart „Advanced Extreme Chillaxing“, beschert.

Wenn die Frau zurückkehrt, erfahre ich meistens die neuesten Nachrichten aus der Welt der akademisch-unternehmerischen Bourgeoisie bzw. die privaten Nöte und Eskapaden der Schwägerin, ihres Mediziner-Gatten und deren Kindern, den Nichten und Neffen meiner Liebsten.

Diesmal weiß sie zu berichten, dass die beiden erwachsene Nichten, beide Anfang bis Mitte Zwanzig, beide Medizinerinnen, sich jetzt einer Botox-Kur unterziehen. Man müsse dies, so wurde ihr versichert, auf jeden Fall „jetzt schon machen“ und nicht erst im Alter damit beginnen. Dann wäre es zu spät und sowieso nichts mehr zu retten. Obendrein lässt sich die ältere der beiden Nichten, das Patenkind meiner Frau, Hyaloron in die Nase spritzen. Warum, wusste sie nicht zu berichten. Vielleicht gefällt der beileibe nicht häßlichen Mittzwanzigerin ihre Nase nicht, vielleicht hat sie ähnliche Stimulierungsgewohnheiten wie Selenskij oder Hunter Biden und will auf diese Weise für Ausgleich in der nasalen Flora sorgen.

Ich frage nach ein paar Sekunden der Sprachlosigkeit, in denen ich das Gehörte einsinken lasse, warum zwei junge Frauen so etwas machen. Irgendwo hatte ich auch gehört oder gelesen, dass Botox-Behandlungen alle paar Monate erneuert werden müssten (was im Falle der beiden Nichten jedenfalls schon mal NICHT am Geld scheitern würde). Die Erklärung meiner Liebsten ist so schlicht wie einleuchtend: „Die sind eben so! Die sind einfach anders!“

Junge Menschen, die in der Wohlstandsblase einer begüterten Klasse aufwachsen, die keine finanziellen Sorgen kennt; Twens, die sich höchstens überlegen, ob drei Wochen Bali oder ein Luxuswochenende in New York attraktiver für die eigene soziale Performance und die Karriereplanung ist; Menschen, die durch familiäre Herkunft und Klassenlage von Anfang an Zugang zu Geld, Bildung, Reisen usw. hatten und durch die elterlichen Verbindungen zugleich in das politische, ökonomische und soziale Netzwerk der Entscheider dieser Gesellschaft eingebunden sind – diese jungen Menschen haben keine Veranlassung, sich über die Nöte und den Überlebenskampf der weniger privilegierten Mehrheit Gedanken zu machen. Ihre Welt ist die des Zugriffs auf die Reichtumsquellen, die ein angenehmes Leben in relativem Luxus und im Überfluß ermöglichen. 

In dieser Welt kommt es darauf an, die entsprechende Charaktermaske zur Schau zu tragen, und dazu gehört heutzutage scheinbar eine möglichst makellose äußere Erscheinung. Die Identifikation, die jedem bürgerlichen Verstand automatisch einleuchtet, ist die mit den Kräften und  Mechanismen des ERHALTES all dieser schönen Annehmlichkeiten und des abgesicherten Komforts, also ein rein äußerliche. da liegt es nahe, sich bzw. den eigenen Körper an das gültige Schönheitsideal anzupassen: „Die sind eben so!“

Frankreich: institutionelle Gesamtverarsche des post-kolonialen Menschenmaterials

Zu den ausufernden Protesten gegen die Polizeigewalt und gegen die institutionelle Gesamtverarsche des post-kolonialen Menschenmaterials in Frankreich ist gelegentlich unglaublich bescheuerter Unfug zu vernehmen, etwa der Sorte „muslimische Radaubrüder, von ihrer gewalttätigen Religion aufgestachelt, randalieren sinnlos in der Gegend rum“ u.ä.

Hier eine exzellente Stellungnahme zu den Geschehnissen in unserem Nachbarland aus dem Telegram-Kanal Slavyangrad:

„Es gibt Plünderungen und dann gibt es Proteste. Manchmal ist die Plünderung Teil des Protests. Manchmal aber auch nicht.

Die Unterscheidung ist irrelevant, denn der Kern dessen, was in Frankreich vor sich geht, ist ein berechtigter und gerechter Protest, der ein Echo der kolonialen Gewalt ist, die über Jahrhunderte hinweg ausgeübt wurde, ein Echo, das durch einen einzigen Funken ausgelöst wurde, wie es bei Echos oft der Fall ist. Im Moment ist er noch unausgegoren, aber mit der Zeit wird er vielleicht Substanz und eine Stimme bekommen.

Plünderungen und Gewalt sind unvermeidlich, wenn ein Protest unausgegoren ist, und sie sind in der Regel auch dann unvermeidlich, wenn er eine einzigartige Organisation und Richtung hat. Gewalt ist oft das einzige Mittel, um eine Veränderung zu erreichen.

Plünderungen und Gewalt, die lediglich Begleiterscheinungen eines legitimen Protests sind, aber nicht dazugehören und nicht notwendig sind, können nicht gefeiert werden, aber sie schmälern auch nicht die Legitimität des Protests – Opportunisten lassen sich im besten Fall nicht kontrollieren. Es kann nicht schaden, die Dinge beim Namen zu nennen: Ein Protest ist legitim und gerechtfertigt, und der Opportunist, der kriminelle Handlungen begeht, ist dafür verantwortlich.

Doch genau hier liegt das Dilemma: Nur wenige derjenigen, die sich an Plünderungen und Gewalt bei Protesten beteiligen, sind kriminelle Opportunisten. Bei den meisten findet die unterdrückte Wut über vergangenes Unrecht, wenn sie ausbricht, unweigerlich ein Ventil in Formen, die zu anderen Zeiten als inakzeptabel gelten. Das endgültige Verständnis und die Versöhnung entstehen, wenn man zunächst die bestehende Ungerechtigkeit anerkennt.

Die Diskussion über Plünderungen und Gewalt geht mich persönlich nichts an, da es mir schwer fällt, Sympathie für diejenigen zu empfinden, die Krieg gegen mein Vaterland führen – selbst wenn ich dazu geneigt wäre. Die französischen Eliten sollen sich für ihre Verbrechen verantworten – bevor sie es wagen, einen Stein in die Richtung derer zu werfen, die sie missbraucht haben. Das französische Volk soll sie zur Rechenschaft ziehen.“

Quelle: https://t.me/s/Slavyangrad