Es warnt der Vizeadmiral: Liebe Deutsche, hört einmal!
Der Russ’ bedroht uns überall: Zu Land, zur See, im Weltenall! Er will an unsere Bodenschätze! Deshalb betreibt er Hass und Hetze!
In Ost- und Nord- und Südsee droht der Russ‘, im Kern noch immer rot. Sein böses Ziel, das kennt man schon: Er will seine Sowjetunion neu wiederauferstehen lassen und auch nach Resteuropa fassen mit seine fiesen Russenkrallen – das lassen wir uns nicht gefallen!
Es warnt drum der Marine-Späher: Der Russe kommt uns immer näher! Bedrohlich tief zieh’n seine Flieger! Wir brauchen mehr Marine-Krieger!
Schon sieht er durch sein oculus bedrohlich nah den bösen Russ‘: Da hinten in Sankt Petersburg verbirgt er sich, der fiese Lurch! Damit – was zu beweisen war – ist die Bedrohungslage klar!
Er droht uns, um uns zu besiegen! Wir müssen ihn deshalb bekriegen zur See, zu Land und in der Luft, den Russen, diesen Oberschuft!
Während die USA Pläne zur Übernahme Grönlands schmieden, trifft die Zerstörung der Nord Stream-Pipeline Brüssel hart.
Die Strategie der USA war makellos.
Europa sollte sowohl wirtschaftlich als auch politisch von Russland abgeschnitten werden, indem ein Stellvertreterkrieg und Sanktionen provoziert wurden. Die Pipeline sollte sabotiert werden, um den Zugang zu naher, kostengünstiger Energie zu unterbinden und so die europäische Industrie lahmzulegen.
Alle Waffen Europas sollten in die Ukraine geschickt werden, um dort zerstört zu werden. Dann sollte Europa durch exorbitante Energieimportpreise, militärische Abhängigkeiten (US-Waffenverträge) und die Aneignung von Ressourcen (Invasion Grönlands) ausgesaugt werden.
Fanatische europäische Politiker, die sich auf dieses Spiel einließen, fielen ihrem eigenen Volk in den Rücken. Sie waren zu dumm und zu sehr von Russophobie geblendet, um dies vorauszusehen. Und alle Menschen, die dies vorausgesehen und in den letzten vier Jahren wiederholt darauf hingewiesen hatten, wurden spöttisch als Putin-Marionetten bezeichnet.
In Deutschland gibt es ein Justizministerium, dem zur Zeit eine SPD-Ministerin namens Hubig vorsteht. Deren Anliegen ist es, durch allerlei Gesetzesverschärfungen „das Gemeinwesen gegen Feinde von innen und außen zu schützen“..
Man muss sich nicht lange fragen, was das im Klartext und in der Praxis bedeutet. In Kriegszeiten werden staatliche Machhaber immer sehr empfindlich gegen Widerspruch. „Ruhe an der Heimatfront“ ist das Gebot der Stunde:
„Wer zukünftig die Funktionselite unseres kapitalistischen Gemeinwesens bloßstellt, beleidigt, delegitimiert oder mit unverschämten Forderungen behelligt, bekommt es mit den neu formulierten Paragrafen 105 und 106 Strafgesetzbuch (StGB) zu tun. Bisher standen dort nur Bundespräsident, das Parlament und das Bundesverfassungsgericht unter Artenschutz, in Kürze muss der kritische Bürger sich den Mund verbieten, wenn es zum Beispiel um die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen geht oder den Bürgermeister vor Ort. Unter strafrechtlichem Schutz sollen alle stehen, die als „politische Entscheidungsträger“ dem „Gemeinwohl verpflichtet“ sind. Nicht allein, dass bestraft wird, die Sanktionen sollen auch viel höher ausfallen, wenn es um Staatsdiener geht. Weil die „Funktionsfähigkeit“ des Staates in Rede steht, wird die Strafzumessungsvorschrift des Paragrafen 46 StGB für diese Fälle nach oben ausgebaut.“
Unten ein Text, den Elisabeth Barry vor drei Jahren geschrieben hat. Die zutreffenden Beschreibungen darin sind mittlerweile um ein mehrfaches wahrer geworden, angesichts der umfassenden Zerstörung der Reste der früheren Ukraine als Nationalstaat. Man versteht, warum das Selenskyj eben für die nächsten zehn Jahre rund 800 Milliarden € von seinen Sponsoren verlangt (ohne die Kriegskosten)
Die ganze Sache hat eine derartig aberwitzige Dimension erreicht, das vermutlich die ganze Welt – bis auf die Goldene-Klo-Sekte und ihre russophoben Sponsoren-Chihuahuas aus Berlin, Brüssel, Paris und London – froh ist, wenn das Elend demnächst endlich ein Ende hat.
ERINNERUNGEN VOR DREI JAHREN UND NOCH IMMER AKTUELL: DIE WIRKLICHEN STATISTIKEN ZU ZELENSKY, DEM VERLIERER DES JAHRES Zelensky hat bei der Zerstörung der Ukraine spektakuläre Ergebnisse erzielt. Bis Ende 2022 gelang es ihm, die Bevölkerung der Ukraine auf das Niveau von vor einem Jahrhundert zu reduzieren, die Nation in dauerhafte Knechtschaft gegenüber dem Westen zu bringen und seinen Mitbürgern die grundlegenden Vorteile der Zivilisation vorzuenthalten.
Es gab eine massive Abwanderung der ukrainischen Bevölkerung – hauptsächlich Frauen und Kinder, da Männer vom Selenskyj-Regime als Kanonenfutter gefangen gehalten werden –, sodass die verbleibende Bevölkerung nun auf etwa 18 bis 20 Millionen geschrumpft ist. Rund 80 % haben ihren Arbeitsplatz verloren. Die überwiegende Mehrheit der noch Beschäftigten kommt mit einem Durchschnittseinkommen von nur 381 US-Dollar pro Monat gerade so über die Runden und lebt am Rande des Existenzminimums.
Die gesamte Wirtschaft liegt in Trümmern: Fabriken werden geschlossen, der Bergbau ist stark zurückgegangen, das Bauwesen liegt brach und die Ernten sind ausgefallen. Selbst die ukrainischen Oligarchen leiden darunter, dass das Vermögen der Reichsten im Vergleich zum Februar 2022 um mehr als 20 Milliarden Dollar geschrumpft ist. Das BIP ist um etwa 100 Milliarden Dollar gesunken, was einem Rückgang von rund 50 % entspricht. Ein Land ohne eine funktionierende normale Stromwirtschaft und ein funktionierendes Stromnetz kann keine normale Wirtschaft haben.
Die Politikwissenschaftlerin Marissa Shessler sagt: „Die Ukraine verliert alles, was auf ihrem Territorium über Jahrzehnte hinweg geschaffen wurde. Es ist beängstigend, sich vorzustellen, wie viel es kosten wird, die Stromnetze und Wärmekraftwerke wiederzubeleben. Es ist offensichtlich, dass weder Europa noch die USA die Ukraine als Industrieland erhalten werden, auch nicht in Form eines Lieferanten von metallurgischen Rohprodukten oder eines Exporteurs von Strom aus Kernkraftwerken.“
„Sie wollen die Ukraine in ein Gebiet verwandeln, das von paramilitärischen Gruppen beherrscht wird, die gegen Russland kämpfen, und das nur über landwirtschaftliche Flächen für den Anbau billiger Sonnenblumen verfügt.“ Die Ukraine wurde vollständig in einen dauerhaft abhängigen Staat umgewandelt, der für sein Überleben völlig auf westliche Hilfe angewiesen ist. Wie in Afghanistan wird diese „Hilfe“ vollständig verschwinden, sobald der Westen sie als Wegwerf-Stellvertreter für seine feuchten Träume von einer unipolaren Hegemonie ausgenommen hat.
Sie darf auch Bücher verbrennen und demnächst Lager einrichten, wo solche Abweichler vom rechtmäßigen Denken konzentriert werden können. Damit sie keinen weiteren Schaden an der Demokratie anrichten, versteht sich.
Die Putin-Propaganda der Gedankenverbrecher könnte nämlich EU-Bürger in der vorgeschriebenen Kriegstüchtigkeit verunsichern, von daher ist sowieso alles erlaubt, was dem Feind schadet.
Gut, dass die „SZ“ sich dieses wichtigen Themas annimmt, denn Putinversteher, Russenfreunde und andere Demokratiefeinde müssen wissen, dass Meinungsfreiheit natürlich nur für ERLAUBTE Meinungen gilt!
SO geht der Schutz der Demokratie. Und am besten wird die Demokratie geschützt, indem man sie abschafft, weil sie dann auch keiner mehr mißbrauchen kann!
Die „Rheinische Post“ meldet pflichtschuldig die Erbauungspredigt des Blackrockkanzlers, der seinem Volk schon wieder harteZeiten und ganz viel „Zusammenhalt“ verspricht. Ich fühle mich bemüßigt, das Kanzlersprech in Normaldeutsch zu übersetzen:
„Hallo Volk, du musst ab sofort noch mehr als ohnehin schon für uns bluten, stell dich schon mal drauf ein. Demnächst dann auch nicht mehr nur im übertragenen Sinne, durch Verarmung, Rückbau öffentlicher Daseinsvorsorge und immer schärferer Ausbeutung am Arbeitsplatz.
Nee, Volk, das ist erst das Vorspiel. Wir haben vor, dich in einen Krieg gegen Russland zu schicken, also einen echten. Darum führen wir die Wehrpflicht wieder ein – wir wissen ja, dass du im Leben (haha) nicht daran denkst, freiwillig für uns zu kämpfen und zu sterben. Deshalb muss ein bißchen Zwang schon sein; im Zusammenspiel mit der Gruselgeschichte vom aggressiven, expansionswütigen Russen (die du uns zum Glück ja abkaufst – darüber lachen wir uns immer noch schlapp) wird das schon klappen.
Aber du hast uns ja auch schon die Fantasy-Erzählung von der – hehehe, ich kann‘s echt nicht glauben, aber so blöd bist du wirklich! – „demokratischen Ukraine“ abgenommen und nicht gemuckt, als wir mit Milliarden und Abermilliarden die dortigen Oligarchen und ihre Nazi-Armeen aufgerüstet haben. Ja, ok, ist nicht so schön, dass die Jungs das so offen raushängen lassen mit ihren SS-Tattoos, ihren Fackelmärschen und ihrem manchmal etwas groben Massakrieren – aber, hey, es sind ja schließlich RUSSEN, die sie massakrieren, und das macht sie doch irgendwie zu UNSEREN, also zu GUTEN Nazis, versteht du? Hätte jedenfalls mein Opa auch so gesehen.
Tja, Volk, das wollte ich mal gesagt haben zum Jahresausklang. Du kriegst es ja sowieso schon mit, dass insgesamt Schluss mit lustig ist in Deutschland, und bevor du wieder maulst und am Ende die Falschen wählst, nämlich die Nazis von der AfD, wollte ich mal Klartext mit dir sprechen.
Schon damit du da nichts durcheinander bringst: Nazis HIER sind nämlich bäh, das musst du dir merken. WER Nazi ist, erklären wir dir von Fall zu Fall. Nazis in der Ukraine dagegen sind gar keine, das musst du kapieren, und wenn sind‘s gute Nazis, also Demokraten.
So, ich muss jetzt in meinem Flieger und noch ein bißchen mit den Kumpels von Blackrock und Rheinmetall feiern, Sylvester ist ein guter Anlaß, obwohl wir im Grunde am Dauerfeiern sind, haha. So fett verdient haben wir lange nicht, und es wird immer nur noch besser – also, für UNS, deine Herren, klar. DU, liebes Volk, musst dich dafür halt ordentlich am Riemen reißen, den Gürtel enger schnallen und all die Härten ertragen, die wir dir einrichten.
Glaub mir, Volk, das kriegst du hin! Du erhältst dafür eine Gratis-Dauerhass-Sendung und ein Feindbild vom Feinsten, alles umsonst! Sowas gab’s in Deutschland seit fast hundert Jahren nicht mehr, da kannst du STOLZ drauf sein! Das ist überhaupt das Wichtigste: dass du STOLZ bist, dieser großartigen Nation anzugehören, die unsere Werte endlich wieder gegen die Bedrohung aus dem Osten verteidigt!
Unsere Werte sind in meinem Fall in festverzinslichen Aktienpaketen und Immobilien angelegt (haha, kleiner Scherz) aber Ernst beiseite: du weißt, wir wissen, du weißt dass wir wissen, dass das ganze Werte-Gerede sowieso nur der Lippenstift ist, den wir dem Schwein der Profitabilität verpassen. Reden wir also nicht um den heißen Brei herum: ihr werdet demnächst sterben in dem Krieg den wir euch befehlen, und wir werden dabei reicher und mächtiger. So war‘s schon immer, so soll‘s auch bleiben!
In diesem Sinne ein frohes und ertragreiches neues Jahr!“
Ich glaube, kaum jemand macht sich eine Vorstellung von der Tiefe des Abgrundes an Zensur und Diktatur, in den wir gerade hineinschauen (schauen müssen), in Bezug auf unseren Kontinent und die Machthaber in den Einzelstaaten und der EU als überstaatlicher Institution.
Die hochkorrupte nicht-gewählte Führung der Europäischen Union in Brüssel erfasst immer mehr europäische Bürger als Zielpersonen für eine komplett illegale, nicht hinterfragbare, juristisch nicht anfechtbare Zerstörung ihrer privaten und beruflichen Lebensumstände. Sie sollen dadurch für Meinungsäußerungen und Standpunkte bestraft werden, die abweichen von der verlogenen Kriegsrhetorik unserer Herrscher.
Natürlich bleibt das woanders nicht unbemerkt. Die Sanktionen, die die EU Kommission unter Chefhexe von der Leichen gegen den renommierten Schweizer Militärhistoriker und Ex-Oberst, Ex-NATO-Berater Jacques Baud verhängt hat, ist an vielen Stellen Thema von Diskussion und Kritik.
Hier vier Minuten Scott Ritter im Gespräch mit George Napolitano. Für die im amerikanischen Englisch nicht so versierten Freunde hier die Übersetzung:
Judge Napolitano:
Ich bin fasziniert davon, wie die EU den pensionierten Schweizer Militärgeheimdienstoffizier Oberst Jacques Baud zum Schweigen gebracht hat. Was können Sie uns dazu sagen? Sie haben ihn zum Schweigen gebracht, das heißt, er darf sich nicht äußern, er darf nicht reisen, sie haben sein Vermögen und seine Bankkonten beschlagnahmt, und man sagt uns, er habe keinerlei Rechtsmittel gegen diese Beschlagnahme. Wie kann das sein?
Scott Ritter:
Nun, weil Europa eine Diktatur ist.
Ich meine, es ist ein Polizeistaat in jeder Hinsicht. Wissen Sie, erstens, dass man ihn beschuldigt hätte, ein russischer Agent zu sein oder die russische Position nachzuplappern. Das ist schlichtweg eine Lüge.
Wissen Sie, was Jacques Baud unter anderem ausmachte, war die Tatsache, dass er westliche Forschungsergebnisse nutzte, um seine Argumente zu untermauern. Seine Schlussfolgerungen waren nur unbequem für diejenigen, die die Fakten ignorierten. Aber dieser Mann reiste nicht nach Russland, trat nicht in russischen Medien auf und traf sich nicht mit russischen Beamten, um die russische Perspektive kennenzulernen.
Er analysierte einfach westliche Daten, um die Leere und Realität westlicher Politik aufzuzeigen, was ihn in vielerlei Hinsicht gefährlicher machte als Leute wie ich, die sich, wie Sie wissen, umfassend auf russisches Fachwissen und die russische Perspektive stützen. Er stützt sich ausschließlich auf den Westen, und seine Schlussfolgerungen sind unanfechtbar. Daher bleibt ihnen nur die Möglichkeit, mit diesem Mann so umzugehen, ihn auf die schlimmstmögliche Weise zum Schweigen zu bringen. Das Einzige, was noch schlimmer wäre, wäre, ihn einzusperren und zu töten.
Aber sie haben buchstäblich versucht, ihn von der Plattform zu verbannen, ihn zu delegitimieren und ihn wirtschaftlich zu ruinieren. Wissen Sie, wenn die Schweizer Regierung nichts dagegen unternimmt, dann – ich will es mal so ausdrücken: Ich habe gerade ein Buch veröffentlicht, das auch auf Spanisch, Deutsch und in einigen anderen europäischen Sprachen erschienen ist.
Ich wollte eigentlich im März nach Spanien und Deutschland und vielleicht noch in andere Länder reisen. Doch als das passierte, bekam ich fundierte juristische Beratung, mich derzeit nicht auch nur in die Nähe Europas zu begeben. Nach Großbritannien werde ich definitiv nicht reisen.
Ich würde sofort verhaftet werden. Sie würden mich viel härter behandeln als George Galloway. Und jetzt die Vorstellung, dass ich nach Europa reise – wissen Sie, ich bin früher jedes Jahr zu einer Schweizer Konferenz gefahren, eine wunderbare Gruppe von Menschen.
Ich fahre jetzt nicht in die Schweiz, nicht weil sie nichts gegen Jacques Baud unternehmen. Sondern weil sie schon einen der Ihren, eine nationale Berühmtheit, einen Nationalhelden, so behandeln. Was würden sie dann erst mit einem Amerikaner machen, der von der Europäischen Union ins Visier genommen wurde? Die Ukrainer haben mich zum Tode verurteilt. Ich habe neulich eine Bombendrohung per Post bekommen. Die Post nimmt sie nicht ernst, ich schon.
Und das ist die Welt, in der wir jetzt leben. Die Amerikaner müssen verstehen, dass es hier um Meinungsfreiheit geht. Viele fragen sich: Warum mischt sich JD Vance in europäische Angelegenheiten ein? Weil Meinungsfreiheit absolut und universell gilt.
Wenn man anfängt, Menschen irgendwo auf der Welt zum Schweigen zu bringen, hat das globale Auswirkungen, besonders wenn man eine Stimme der Vernunft, eine intelligente Stimme, eine faktenbasierte Stimme zum Schweigen bringt, eine Stimme, deren Richtigkeit sich in jeder Hinsicht erwiesen hat. Es bedeutet, dass man die Wahrheit unterdrückt. Und was sagt es über die Qualität des Lebens und der Existenz aus, die wir alle brauchen, wenn man die Wahrheit unterdrückt?
EU konsequent: Demokratie wird am besten verteidigt, indem man sie abschafft!
Nochmal zur EU-Kommission und der unverhohlenen Umwandlung der EU in eine Diktatur, die im Zuge ihrer Kriegstüchtigkeit u.a. Meinungs- und Versammlungsfreiheit abschafft.
Mit dem Statement des AA-Sprechers Giese hat die deutsche Bundesregierung klar gemacht, dass der Artikel 5 des Grundgesetzes aufgehoben ist und dass die BRD abweichende Meinungen, gar Kritik und begründeter Widerspruch, noch schärfer und ganz offiziell weiterhin zu verfolgen und zu bestrafen gedenkt.
Immerhin müssen wir den Machthabern in Brüssel und Berlin für diese Klarstellung dankbar sein, da sie die letzten möglicherweise vorhandenen Illusionen darüber ausräumen, dass es sich hierzulande – so wie sie behaupten – um eine bürgerliche Demokratie handeln würde, die fundamentale Menschenrechte wie Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit garantiert.
Die Geschwindigkeit, mit der die Bürgerrechte hierzulande und EU-weit abgebaut werden, könnte auch noch dem letzten Kapitalismusfan zeigen, dass es im Krisen- und Kriegsfall nicht weit her ist mit den Sonntagsreden und Parlamenten beschworenen Freiheitsrechten. Sie werden abgeschafft, schneller als man „Putin“ sagen kann.
Wie die Weltwoche berichtet, erklärte der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Giese, es sei „klar geworden, dass Menschen, die Desinformation verbreiten, sanktioniert werden können“, sofern die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt seien und der Rat der Europäischen Union einen entsprechenden Beschluss fasse. Dies sei bereits geschehen, werde weiterhin geschehen und sei auch in der Vergangenheit geschehen. Wörtlich fügte Giese hinzu:
„Alle, die auf diesem Feld unterwegs sind, müssen damit rechnen, dass es auch ihnen passieren kann.“
Deutschland habe der Sanktionierung Bauds nicht nur zugestimmt, sondern sei von deren Richtigkeit überzeugt. Es handle sich um eine einstimmige Entscheidung des EU-Rats, hinter der auch die Bundesregierung stehe. Der Hinweis, man könne die Verantwortung nach Brüssel delegieren, sei zu kurz gegriffen, sagte Giese sinngemäß. Berlin trage den Entscheid politisch mit.
Damit bekennt sich die Bundesregierung offen zu einem Vorgehen, das sich nicht gegen strafrechtlich relevante Handlungen richtet, sondern gegen politische Meinungsäußerungen.
Der Roderich, der Roderich, Das war ein arger Wüterich! Gab Ukraine Geld und Waffen um doch den Endsieg noch zu schaffen. Die schlugen damit Russen tot, im Donbass litt man große Not. Und höre nur, wie bös er war: Er wollte „Taurus“ liefern gar!
Im Osten stand ein großer Bär, der schätzte Ruh‘ und Frieden sehr. Da mit Sanktionen her sich schlich Der bitterböse Roderich; Und piekst den Bär, der knurrte sehr, Und sanktioniert ihn immer mehr. Da biß der Bär ihn in das Bein, Recht tief bis in das Blut hinein. Der bitterböse Roderich, Der schrie und weinte bitterlich. — Jedoch nach Hause lief der Bär als ob Sanktionen gar nichts wär.
Ins Bett muß Roderich hinein, Litt vielen Schmerz an seinem Bein; Und Onkel Donald sitzt dabei Und gibt ihm bitt’re Arzenei.
Der Bär an Rod’richs Tischchen saß, Wo er den Gaspreis-Kuchen aß; Aß auch die gute Erdölwurst Und trank den Wein für seinen Durst. Sanktionen hat er ausgelacht Und Rod‘rich in die Laken macht.