Sumpf-News

Das sehr gute und informative Substack-Blog „Events in Ukraine“ des unabhängigen ukrainischen Journalisten Peter Korotaev informiert heute mal wieder akkurat und einsichtig über die Verstrickungen und Machtspiele in der staatgewordenen Korruptionsarena namens „Ukraine“.

Dieses erbarmungswürdige Land – seit der Auflösung und der Unabhängigkeit ein ultrakrimineller Sumpf von Oligarchenbereicherung und Massenelend, von Betrug, Abgreiferei und Gewalt – eignete sich natürlich wie kein anderes, vom Kollektiven Westen als militärischer und ideologischer Rammbock gegen Russland eingesetzt zu werden.

Zu groß die Gier der Kompradorenbourgeoisie, zu fanatisch der Russenhass der westukrainischen Bandera-Nazis, als dass die Maidan-Putschisten dieser Aufforderung zur Bereicherung (bei gleichzeitiger Befriedigung ihrer russophoben Kriegslust) widerstehen konnten.

„In der vergangenen Woche haben ukrainische Politiker eine Reihe eher pazifistischer Narrative verbreitet.

Gestern machte der ehemalige Außenminister Dmytro Kuleba den kürzlich entlassenen Yermak für das Scheitern der Friedensverhandlungen verantwortlich und forderte einen Waffenstillstand, um die ukrainische Staatlichkeit zu bewahren:

„Es wird sehr schwierig werden. Es wird schwierig sein, sich mit der Realität abzufinden. Wir stehen vor einer sehr, sehr schwierigen Zeit, in der wir eine sehr, sehr bittere Wahrheit akzeptieren müssen. Instagram-Posts oder Slogans werden uns nicht retten. Es wird sehr schmerzhaft sein, diese Realität zu akzeptieren, aber wir werden in der Lage sein, eine normale Zukunft aufzubauen.

Die Weigerung, die Realität anzuerkennen, wird uns zurückhalten. Vor der Ukraine liegt eine taktische Niederlage, aber ein strategischer Sieg. Taktisch – weil es im Moment unangenehm sein wird. Aber wenn wir uns ansehen, womit diese Invasion begonnen hat, nämlich mit dem Wunsch, uns als Staat zu zerstören, uns als Nation zu zerstören …“

Kulebas Aussagen über Jermak und die Friedensgespräche sind besonders interessant. Kulebas Entlassung als Außenminister im Jahr 2024 wurde weithin als Jermaks Werk angesehen. Jermak war schon immer von der Außenpolitik besessen, und das Außenministerium war aufgrund Jermaks Gewohnheit, eigene geheime Verhandlungen mit Russland und den USA zu führen, stets machtlos. Ich habe hier darüber geschrieben, wie Jermak 2019 zum ersten Mal an die Macht kam – dies geschah aufgrund seiner geheimen Gespräche mit Rudy Giulani und Dmitri Kosak.

Kuleba behauptet, er habe sich für engere Beziehungen zu Jared Kushner eingesetzt, der angeblich eine „pro-ukrainischere” Stimme hätte sein können. Yermak lehnte die Initiative ab und behauptete, seine Beziehungen zu Mike Pompeo seien der wahre Schlüssel, um Trumps Herz zu gewinnen. (…)

Viele haben einen Zusammenhang zwischen dieser Entscheidung und Pompeos Erwerb einer Reihe lukrativer Vermögenswerte in der Ukraine im vergangenen Jahr hergestellt. Zunächst gab es 2023 die Nachricht, dass Pompeo Aufsichtsratsmitglied bei Kyivstar, dem größten Telekommunikationsunternehmen der Ukraine, wurde.
Und im November wurde bekannt, dass Pompeo im Vorstand von Fire Point, dem führenden Verteidigungskonzern der Ukraine, sitzt.

Fire Point ist ein Unternehmen, das 2023 aus dem Nichts auftauchte und von einer jungen Frau mit Erfahrung in konkreten Kunstformen geführt wird. Aber 2024 erhielt Fire Point die meisten Haushaltsmittel aller Unternehmen – ein Drittel aller Verteidigungsausgaben.

Viele ukrainische Militaristen glauben, dass das Unternehmen überteuerte Metallklumpen produziert, die kaum funktionieren. Die Europäer, Gott segne sie, investieren weiterhin ihr Geld in das Unternehmen – beispielsweise durch den Zugang zu einem kürzlich abgeschlossenen „Deal” mit den Deutschen im Wert von 5 Milliarden Euro.

Viele haben auf die berufliche Laufbahn des Managements von Fire Point hingewiesen. Das Management von Fire Point hat zwar keine Erfahrung mit Drohnen, aber dafür im Showbusiness. Vor 2022 arbeiteten sie mit Zelenskys Comedy-Studio Kvartal 95 zusammen. Nicht nur das, sie standen auch dem Leiter der Präsidialverwaltung von Selenskyj, dem Filmproduzenten Andriy Yermak, nahe. Dieselben Antikorruptionsbehörden, die Yermak durchsucht und zum Rücktritt gezwungen haben, haben im Laufe des Jahres auch gegen Fire Point ermittelt.

Wie auch immer, die ukrainische Korruption, ermöglicht durch die Amerikaner, ist eine parteiübergreifende Geschichte, die so alt ist wie die Zeit selbst. Die Verbindung zu Pompeo ist aus einem anderen Grund interessant. Kulebas Vorwurf an Yermak, die Friedensgespräche ruiniert zu haben, ist Teil einer zunehmenden Erzählung, dass Yermak der böse Berater war, der Selenskyj daran hinderte, Frieden in die Ukraine zu bringen. Und nach Yermaks Rücktritt am Wochenende scheint der Weg für Selenskyj frei zu sein, um die Friedensverhandlungen voranzubringen.

(…)

Persönlich halte ich es für ziemlich albern, Yermak zum Sündenbock für alles Böse zu machen. Der wahre Grund, warum ukrainische Beamte zunehmend offen für die von Moskau geforderten Opfer sind, hat weniger mit Intrigen in Kiew zu tun als vielmehr mit den Kämpfen an der Front. Mit diesen Kämpfen werden wir uns heute beschäftigen.

Frontlinien

Laut DeepState, der wichtigsten militärischen Kartierungsquelle der Ukraine, haben russische Truppen im November doppelt so viel Land erobert wie im September – 505 Quadratkilometer. Das ist fast so viel wie der Höchststand von Juni bis Juli 2025 (556 und 564 Kilometer). Im November 2024, als die russische Armee das größte Gebiet seit Anfang 2022 eroberte, gingen 730 Quadratkilometer verloren. Beachten Sie, dass andere Kartierungsressourcen der Meinung sind, dass DeepState die russischen Vorstöße systematisch unterschätzt.“

https://open.substack.com/pub/eventsinukraine/p/ai-lies-frontlines-slide?r=ljeix&utm_medium=ios

„Der Johnny kommt!! Ach nee, der Russe!!“

Achja, unsere Politiker…

Johnny Nasepuhl ist einer der unterhaltsamsten von ihnen. Ein Comedian, der uns das schmerzlich vermißte 360-Grad-Lenchen und ihre legendären Beiträge zur deutschen Humorkultur dann doch allmählich vergessen lässt.

Johnny hat, im Gegensatz zu seiner Vorgängerin, das betreten-gravitätische Gesichtsfaltenvertiefen bei seinen Stand-up Auftritten einfach noch besser drauf, und sein sorgenvoll-bedenkenträgerischer Dackelblick, während er sinnfreie Fantasiesätze aufsagt, ist unbezahlbar.

Von daher gilt Johnny‘s „Der Russe kommt“-Nummer von 2025 bereits jetzt als neuer Klassiker politischen Kabaretts, die unter Experten und Fans zurecht Kultstatus genießt.

Man muss ihm einfach wünschen, dass sein Einsatz an der Humorfront demnächst mit einem einträglichen Posten bei Rheinmetall, Airbus Defence & Space oder KNDS belohnt wird.

Screenshot

Die drei kleinen Ukrainerchen

Ich weiß, Body Shaming gehört sich nicht, und von der äußeren Erscheinung der Leute kann man nicht unbedingt auf ihr Inneres schließen.

Trotzdem fällt es auf, dass das ukrainische Machthaberpersonal, also die Insassen des Kiewer Korruptionssumpfes, zu einem nicht unerheblichen Teil aus übergewichtigen, unrasierten finster blickenden und generell ungepflegt wirkenden älteren weißen Dickerchen besteht.

Ich wollt‘s ja nur mal festgestellt haben.

Das europäische „Ja, aber“ ist das „NEIN“ von zahnlosen Memmen, die ihre Kriegsniederlage nicht zugeben wollen

Der „28-Punkte-Plan“ der US-Administration zur Beilegung der Ukraine-Krise, der in den Medien zirkuliert, ist eine UKRAINISCHE Veröffentlichung (durch den „Rada“-Abgeordneten Oleksiy Goncharenko, Mitglied der Partei des Ex-Präsidenten Poroshenko) und angeblich von der ukrainischen Seite „modifiziert“.  

Die Festlegung einer zukünftigen ukrainischen Armee auf eine Stärke von 600.000 Mann und der Ersatz der Klausel, die eine penible Überprüfung der Zahlungen und Waffenlieferungen an die Ukraine vorsieht durch eine „Amnestie für alle“-Klausel (laut „Washington Post“ auf Drängen der Ukrainer) spricht eine deutliche Sprache.

Trotz dieser durchsichtigen Schadensbegrenzungsmaßnahmen durch die Verlierer des Krieges befinden sich die Co-Verlierer, die europäischen Kriegshetzerstaaten und ihre Machthaber, im Zustand kollektiver Schnappatmung und wilder Friedenspanik.

In Südafrika, beim G20-Gipfel, separierten sich die EU-Bellizisten eine Zeitlang vom Rest der Teilnehmer um eine Antwort auf diese aus ihrer Sicht unglaubliche und katastrophale Bedrohung ihrer Kriegspläne zu geben. Diese Antwort konnte natürlich nur in einer Weise ausfallen, nämlich als beleidigte Zurückweisung des Planes. Für die Europäer gilt ausschließlich die Kapitulation Russlands als Lösung des Ukraineproblems:

  • die „Begrenzung“ der ukrainischen Armee auf 600.000 Soldaten würde gewährleisten, dass die Nachkriegsukraine die größte Armee Europas (außer Russland) behält,
  • NATO-Mitgliedschaft der Ukrain soll weiterhin möglich sein
  • ein Einfrieren des Konflikts entlang der derzeitigen Frontlinie

und ein paar weitere delirierend Fantasien der Europäer und der Ukrainer, die Russland niemals akzeptieren wird.

Die Europäer tuen also immer noch so, als wären sie bzw. ihre ukrainischen Schützlinge die Gewinner des Krieges und als hätten sie deswegen ein Mitspracherecht bei der Nachkriegs-Abwicklung.

Das „Ja, aber“ von Merz & Co ist das „Auf keinen Fall“, das man auch im Privatleben gelegentlich hört, wenn ein Gegenüber so tut, als wäre es diskussionsbereit und würde die Gegenposition berücksichtigen. In Wahrheit hat der Gesprächspartner nicht vor, auch nur um ein Jota auf die Wünsche oder Forderungen der Gegenseite einzugehen und beabsichtigt, ausschließlich die eigenen Absichten (in diesem Fall also reines Wunschdenken) durchzusetzen.

Das kann man machen, aber eben nur, wenn man die Möglichkeiten dazu hat, im geopolitischen Macht- und Erpressungsgeschäft also die ökonomischen oder militärischen Mittel, die einem die Durchsetzung seiner Ziele ermöglichen. Dass weder die Europäer noch sogar die Amerikaner (außer um den Preis eines Nuklearkrieges gegen Russland) diese Möglichkeiten haben, macht die „Ja, aber“-Farce der europäischen Politzwerge so lächerlich und armselig.

Auf einem ganz anderen Blatt steht die Fähigkeit und der Willen der Trump-Administration, diesen Plan in Absprache mit Russland so anzupassen, dass er für Russland akzeptabel ist. Das nämlich ist das Realisierungskriterium für den „28-Punkte-Plan“.

Russland hält alle Karten, Russland gewinnt den Krieg. Der russische Präsident hat in seiner Ansprache vor dem Nationalen Sicherheitsrat Russlands deutlich gemacht, dass man seitens der Russen gesprächsbereit ist, weil Russlands Freunde und Alliierte dies bevorzugen. Russlands Präferenz ist jedoch der vollständige militärische Sieg und die bedingungslose Kapitulation des kriminellen Regimes in Kiew. 

Insofern ist der europäische Einspruch gegen den „28-Punkte-Plan“ letztlich ein Manöver, das – wenn es zur von den Europäern gewünschten Fortsetzung des Krieges kommt – den russischen Interessen entgegenkommt:

  • Regime Change in Kiew
  • vollständige Demilitarisierung und Entnazifizierung des Bandera-Staates
  • Option für die jetzt noch ukrainischen Gebiete mit mehrheitlich oder signifikant hoher russischer Bevölkerung, sich für die Vereinigung mit der Russischen Föderation zu entscheiden.

Sie pissen auf uns und erzählen uns, es regnet

Der Blackrockkanzler hat ein Privatvermögen von ca. 12 Millionen Euro, zwei Privatflugzeuge und besitzt mehrere Immobilien, darunter eine Villa am Tegernsee. Lebt er „über seine Verhältnisse“?

Natürlich nicht, er hat sich alles hart erarbeitet. Wenn imperialistische Charaktermasken von „WIR“ reden, meinen sie selbstverständlich nicht sich, sondern UNS.

WIR müssen geradestehen mit unseren Einkommen, unseren Löhnen, unseren LEBEN (ja, das ist der Plan!) für die Verhältnisse die Merz & Co einrichten:



Deutsche Militärausgaben

2014: 35 Milliarden Euro
2024: 87 Milliarden Euro (2%-Anteil am BIP)
2025: 95 Milliarden Euro
2026: 123 Milliarden Euro
2027: 130 Milliarden Euro
145 Milliarden Euro
162 Milliarden Euro
ca. 300 Milliarden Euro (5%-Anteil am BIP)

Schulden für Bundeswehr und die Ukraine:
können in Höhe und Zeitdauer unbegrenzt gemacht werden

Schulden für militärische Zwecke 2025: 1.547 Mrd Euro

Staatsschuldenquote
2025: 62% (2,7 Billionen Euro)
2035: 92% (5,7 Billionen Euro)

Ausgaben laut Verpflichtungsermächtigungen 2026 – 2041:
Luftwaffe: 63,64 Milliarden Euro
Marine : 56,68 Milliarden Euro

Ausgaben für Militarisierung des Weltraums bis 2030:
35 Milliarden Euro

Beschaffungsausgaben für Fernmeldetechnik, Satelliten, Digitalisierung, Logistik etc.: 94,3 Milliarden Euro

Ausgaben für neue Waffen und Ausrüstung insgesamt 2026 – 2041:

416 Milliarden Euro

Alle Zahlen: Workshop von Lühr Henken auf dem 32. Bundesweiten Friedensratschlag in Kassel
(https://www.unsere-zeit.de/deutsche-hochruestung-und-us-raketenstationierung-4809148/)