Das was es meint. Hauptsächlich am Beispiel der medialen Replikatoren imperialistischer Ideologie festgemacht. Die ganz bürgerliche Medienmischpoke kriegt ihr Fett weg.
Sollte ich noch einmal aus einer Laune heraus, oder aus Langeweile, an irgendeiner dieser periodischen Ermächtigungsveranstaltungen partizipieren wollen, die im Untertanensprachgebrauch „Wahlen“ genannt werden, ginge meine Stimme ausschließlich an eine Partei, die die in diesem Bild und Text ausgedrückten Standpunkte teilt:
Bestandsaufnahme einer bitteren Realität im kriegstüchtigen Großdeutschland:
Das Durchfüttern der Alten ist ein Kostenfaktor und damit ein Hemmnis für den kriegsbereiten Kapitalstandort. Die Alten haben gefälligst selbst dafür zu sorgen, dass sie dem Staat nicht zu sehr auf der Tasche liegen – entweder indem sie weiter lohnarbeiten gehen oder indem sie rechtzeitig auf „die beiden zusätzlichen Säulen der Alterssicherung, die betriebliche und private Vorsorge“ setzen.
Zum Schluss landet auch diese je-Autorin wieder bei dem verhängnisvollen bürgerlichen Idealismus, der sich bei Staat und Kapital beklagt, dass ihr Gesellschaftssystem gar nicht so nett zu allen ist, wie der Bürger es gerne hätte: „Es müsste nur den Willen geben, das Rentensystem generell, das alle Menschen betrifft, grundlegend zu verbessern.“
Dass es im Kapitalismus auch immer nur am guten Willen liegt bzw. scheitert! Damit sind wir dann – wie üblich im Reich der Freiheit – in der Sphäre des freien Willens und der guten Absichten angelangt. Und siehe da: so ist der Mensch eben! Es hat halt nicht jeder den guten Willen, da gibt es gute und weniger gute Absichten, und letztlich ist doch irgendwie sowieso jeder des anderen Wolf.
Für die durchgedrehten Knalltüten des Washingtoner Gewaltkultes namens Trump Administration ist die Welt tatsächlich ein einziger Hollywood-Film. Oder sie sind tatsächlich so bretzelblöd, dass sie ein von Quentin Tarantino erfundenes Bibelzitat für echt halten und es in einer offiziellen US-Army-Veranstaltung zur Rechtfertigung ihrer völkerrechtswidrigen Angriffskriege heranziehen.
Oder beides.
Dass mentale Fäkalpumpen wie der frühere Fernsehansager Hegseth in den Vereinigten Staaten überhaupt irgendein öffentliches Amt bekleiden können, dass der Mann vom US-Kongress, immerhin die Legislative der Vereinigten Staaten von Amerika, nach einer Anhörung als Verteidigungs- bzw. Kriegsminister bestätigt wurde, sagt viel über den Zustand der westlichen Vormacht.
Der nachweisliche evangelistisch-fundamentalistische Fanatiker, Volltrottel und Alkoholiker Hegseth hat inzwischen acht oder mehr der besonneneren Top-Militärs entlassen bzw. in den Ruhestand versetzt, und richtet die US-Kriegsmaschinerie konsequent an der Ideologie evangelikal-zionistischen Endzeitsekten aus.
Die vorrangige Sorge aller zurechnungsfähigen und verständigen Menschen in Gesellschaft, Kultur und Politik kann heutzutage nur sein, ob und wie sich der anti-zivilisatorische Amoklauf und die kollektive geistige Umnachtung der politischen Machthaber und der hinter ihnen stehenden US-Oligarchie noch aufhalten lässt.
Pete Hegseth just prayed over the Iran war. He used the fake Bible verse from Pulp Fiction.
At the Pentagon’s monthly worship service yesterday, the Secretary of Defense stood up, told military leaders what they hear in worship should „inform“ their war decisions, and then read a prayer calling for „great vengeance and furious anger“ on Iran. He said the prayer was called „CSAR 2517,“ standing for Combat Search And Rescue, and was based on Ezekiel 25:17.
It wasn’t.
It was from Pulp Fiction. Specifically, it was the speech Samuel L. Jackson’s character recites before executing an unarmed man. Tarantino wrote those lines himself.
They are not in any Bible. They are in a Quentin Tarantino movie. The actual Ezekiel 25:17 has one sentence. The rest, including „the path of the righteous man is beset on all sides by the inequities of the selfish and the tyranny of evil men,“ was invented for a 1994 film about hit men eating hamburgers.
„The path of the righteous man is beset on all sides by the inequities of the selfish and the tyranny of evil men. Blessed is he who, in the name of charity and good will, shepherds the weak through the valley of darkness, for he is truly his brother’s keeper and the finder of lost children. And I will strike down upon thee with great vengeance and furious anger. And you will know my name is the Lord when I lay my vengeance upon thee.“
The Secretary of War read a fictional hit man’s execution speech to bless an actual war.
And then he said this: „Fifteen minutes ago I was talking about blockades with Admiral Cooper, and now we’re going to study the Lord’s word. May what we talk about, how we worship today, inform the remainder of our day and the remainder of our week.“
The man coordinating a naval blockade and potential strikes on Iran is citing Bible verses that don’t exist. From a movie. To bless a war that has killed more than a thousand people and threatens to starve millions more.
Pope Leo responded to Hegseth’s earlier violent prayers on Palm Sunday. The Pope quoted actual scripture, Isaiah 1:15: „Even though you make many prayers, I will not listen. Your hands are full of blood.“ Archbishop Reinhard Marx of Munich called Hegseth’s sermons „shameless blasphemy.“
This is the man in charge of American war.machine.
The Crusader-tattooed former Fox News host who prayed for „overwhelming violence“ at his confirmation. Who has fired Army leadership out of paranoia. Who invoked a movie as scripture to justify killing Iranians.
Die jemenitische Ansar‘Allah-Bewegung, die die Regierung in Sana‘a bildet, ist mit der Islamischen Republik Iran verbündet und istneben der palästinensischen Hamas die EINZIGE Kraft, die dem Völkermord der zionistischen Siedlerprojektes in Gaza direkt militärisch etwas entgegengesetzt hat.
In den Mainstream-Medien der Epstein-Welt und seltsamerweise auch in vielen unabhängigen Medien wird diese Bewegung immer nur als „Die Houthis“ bezeichnet – ein Begriff, bei dem ich zumindest mir immer eine Bande kleiner lustiger Hüte vorstelle, die irgendwelche niedlichen Streiche aushecken.
Grund genug für eine Nachfrage bei meiner neuen Lieblings-KI Claude:
„Warum wird die Ansar‘ Allah Bewegung – die Regierung des Jemen – in westlichen Medien beharrlich „Die Houthis“ genannt?“
„Eine sehr berechtigte Frage — hier sind die wesentlichen Gründe:
Historische Herkunft des Namens Der Name „Houthi” geht auf die Familie al-Houthi zurück, deren Mitglieder die Bewegung gegründet haben. Noch heute ist die Familie al-Houthi das Gesicht der Bewegung: vom Gründer Hussein Badreddin al-Houthi bis zu seinem Halbbruder Abdul-Malik al-Houthi, dem derzeitigen Anführer. Erst während der Konferenz des nationalen Dialogs 2013–2014 begannen sie, sich „Ansar Allah” zu nennen, als sie sich von einer lokalen Widerstandsbewegung zu einer nationalen politischen Kraft entwickelten.
Mit anderen Worten: Westliche Medien übernahmen den älteren Namen — und behielten ihn bei, auch als die Bewegung sich selbst umbenannte.
Framing und politische Implikationen Das ist der eigentlich interessante Punkt. „Houthis” zu sagen hat mehrere diskrete Effekte: ∙ Es personalisiert die Bewegung auf eine Familiendynastie — und verkleinert sie damit implizit zu einer Clique statt einer Regierung. ∙ Es verweigert die Legitimität des Selbstnamens. „Ansar Allah” (Helfer/Anhänger Gottes) ist der Name, den die Bewegung selbst wählt und der ihren politisch-religiösen Anspruch ausdrückt. Diesen zu übernehmen würde ihre Selbstdefinition anerkennen. ∙ Die internationale Berichterstattung neigt dazu, den Houthis jede eigenständige Handlungsfähigkeit abzusprechen und sie als bloße iranische Stellvertreter darzustellen — eine Erzählung, die leichter aufrechtzuerhalten ist, wenn man den Namen der Bewegung selbst marginalisiert.
Die Terrorismus-Designierung Die USA haben Ansar Allah zeitweise als „Specially Designated Global Terrorist”-Gruppe eingestuft , was es für westliche Regierungen und Medien politisch schwierig macht, den Eigennamen zu verwenden — denn das käme einer gewissen Anerkennung gleich.
Schlicht Gewohnheit und Trägheit Ein nicht zu unterschätzender Faktor: Journalisten und Redaktionen folgen einmal etablierten Konventionen. „Houthis” ist kürzer, einprägsamer und im westlichen Nachrichtenraum seit Jahren etabliert. Das hat eine eigene Logik jenseits bewusster politischer Entscheidung.
Fazit: Die Beibehaltung des Namens „Houthis” ist also nicht neutral — sie spiegelt eine Kombination aus historischer Trägheit, bewusster Delegitimierungsstrategie und der Weigerung wider, einer Bewegung, die der Westen mehrheitlich als Feind betrachtet, den symbolischen Gewinn des Eigennamens zu gönnen. In der westlichen Welt werden sie schlicht abwertend „Houthi” genannt. „
Dies ist ein Video des israelischen Faschisten Ben-Gvir, bis 2025 Innenminister des Netanyahu-Regimes, wie er mit seinen Anhängern den Umstand feiert, dass das israelische Parlament soeben die Todesstrafe exklusiv für eine Ethnie, nämlich die palästinensische, beschlossen hat.
Zukünftig können als Terroristen und Extremisten verurteilte Menschen in Israel zum Tod durch Erhängen verurteilt werden. Aber nur, sofern sie Palästinenser sind.
Israel hält über 10.000 Palästinensern gefangen (darunter viele Frauen und Kinder) – die meisten davon ohne Anklage und Gerichtsverhandlung, oft unter menschenunwürdigen Bedingungen, permanenter Erniedrigung und Folter ausgesetzt. Das könnte bei der Anwendung der neuen Rechtsprechung auf eine ganze Menge Gehänge hinauslaufen. Vielleicht kommen die israelischen Behörden demnächst darauf, die nun möglichen Exekutionen auf eine effizientere, industriellere Basis stellen. Zum Beispiel Duschen, in die die Delinquenten geführt werden und in die man dann Nervengas einleiten könnte.
Geschichtlich gesehen gab es schon andere Regierungen, die auf so etwas gekommen sind. Vermutlich ist dies der Grund für eine israelische „Rechtsprechung“, die die Todesstrafe ausschließlich auf eine Ethnie, eine bestimme Bevölkerungsgruppe, anwendet.
Die Vorfahren derjenigen, die heute das kolonialistische Siedlerprojekt „Israel“ anführen, wurden nämlich einst als OPFER einer solchen Rechtsauffassung ins Visier der Staatsmacht (der deutschen, damals) genommen.
Spätere Geschichtsschreiber und Generationen werden die Namen „Trump“ und „Netanyahu“ mit demselben ungläubigen Abscheu lesen wie heutige Menschen die Namen „Hitler“ und „Mussolini“.
„Merz“, „Scholz“, Hofreiter“, „Strack-Zimmermann“ usw.? Und ihre journalistischen Entsprechungen in den staatlich kontrollierten und den Konzern-Medien? Man wird von ihnen lesen und hören als geistige Vorbereiter, Mitverschwörer und Tatbeteiligten eines Menschheitsverbrechens, von dessen Ausmaßen der durchschnittliche Volksgenosse nichts wußte, weil er nichts davon wissen WOLLTE.
Alle Reden vom Iran-Krieg und haben darüber den anderen Schauplatz vergessen, wo unsere Werte und unsere Freiheit mit allen Mitteln gegen das Böse schlechthin, also den Russen, verteidigt werden: Die Ukraine!
Nur die wackere „Bild“-Zeitung steht eisern und stramm zu unseren Demokratiehelden in Kiew. Die verlassen gelegentlich ihre goldenen Klositze, um den bolschewistischen Steppenbewohnern aus dem unheimlichen Reich des dämonischen Kremlfürsten zu zeigen, wo der Frosch die Locken hat.
Die Siegesmeldung von der Ostfront, an der unsere Lieblingsnazis einen Sieg nach dem anderen gegen den Russen erringen, sind ähnlich großartig, wahrheitsgetreu und überwältigend wie die triumphalen Verlautbarungen, die der großartigste US-Präsident aller Zeiten über seine gigantischen militärischen Erfolge gegen die bolschewistischen (oder waren die fundamentalistisch? – egal, auf jeden Fall die BÖSEN!) persischen Mullahs verkündet.
Insofern ist die westliche Propagandawelt noch in Ordnung. Ob sie der Realität entspricht oder nicht ist sowieso schon seit längerem völlig egal. Wie ein guter Facebook Freund kürzlich anmerkte: Früher zählte das Erreichte, jetzt reicht die Erzählung.
Heute komplett technologisch, smart, algorithmenbasiert und natürlich nur, „um die Demokratie zu schützen“.
Davon hätten sich braunhemdtragende und parolengrölende Primitivlinge aus den 1930ern ein fette Scheibe abschneiden können.
Eines allerdings ist „wie damals“: Die Bereitschaft zum Mitmachen bzw. zum resignierten „Kammanixmachn“ ist in Deutschland nach wie vor ungebrochen.
Es lässt sich 2026 sogar viel eleganter und mit gutem Gewissen mitmachen, weil man das Gefühl haben darf (und soll), dass Faschisierung und militaristisch-reaktionärer Staatsumbau eigentlich etwas ganz anderes sind, nämlich die Stärkung der Demokratie, und dass man sogar als gesinnungsschnüffelnde Meldemuschi, Polizist oder Staatsanwalt diesmal auf der Seite der Guten, also der demokratischen Verteidiger „unserer liberalen Werte gegen Rechts!“ steht.
„Was hier entsteht, ist die deutsche Variante jenes Überwachskapitalismus, den die Tech-Oligarchie weltweit durchsetzt. Nicht mit Stiefeln und Hakenkreuz, sondern mit Verträgen, Cloud-Anbindungen und dem wohlfeilen Versprechen, dass der Zweck – „die Sicherheit“ – alle Mittel heiligt. Es ist die Kapitulation der Politik vor der Technologie, die Kapitulation des Rechts vor der Effizienz.
Das Menschenbild, das hier propagiert wird, ist das des gläsernen Bürgers: folgsam, durchschaubar, jederzeit kontrollierbar. Wer sich dieser totalen Transparenz verweigert, macht sich automatisch verdächtig. Die Umkehrung von Freiheit ist perfekt, denn plötzlich muss derjenige seine Unschuld beweisen, der nicht überwacht werden will.
Die vermeintliche Zäsur, vor der wir angeblich stehen, entlarvt sich bei genauerem Hinsehen als das, was sie in Wahrheit ist: keine Revolution, sondern eine Konsolidierung. Der Überwachungsstaat, der sich heute mit Palantir-Software und KI-gestützten Analysesystemen auftürmt, ist keine neue Gruppe, die plötzlich die Macht an sich reißt – er ist die logische Vollendung jener Kräfte, die unsere Wirtschaft seit dem Zeitalter des Computers leiten. Die Tech-Oligarchen erfinden nichts Neues. Sie perfektionieren nur ein altes Versprechen.
Thiel recycelt dabei die Ideologie der „konservativen Revolution“ der Weimarer Zeit. Bei ihm treffen Oswald Spenglers Untergangsrhetorik und Carl Schmitts Freund-Feind-Denken auf milliardenschwere Finanzkraft, um den faschistischen Staat von heute zu bauen.“
Update Strafbefehl von 3000 Euro wegen „Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“:
Diesen X-Beitrag von Angelo Giuliano (Screenshot) hatte ich letztes Jahr auf dem russischen Facebook-Equivalent vK geteilt. Daraufhin bekam ich Post von Polizei und Staatsanwaltschaft, die mir „Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ vorwarf (die Armbinde des früheren deutschen Kanzlers zeigte im Original das Swastika-Symbol der damaligen Regierungspartei) und mich zur Stellungnahme aufforderte.
Natürlich unterließ ich dies, nach Rücksprache mit meinem Anwaltsgenossen. Ich leistet mir aber den Spaß, die Unverschämtheit der Staatsmacht wiederum auf X zu posten.
Im Februar dieses Jahres holte ich einen Strafbefehl über 3000 € aus dem Briefkasten. Jeweils 1500 für Verbreitung des Bildes auf VK sowie auf X.
Heute traf ich mich mit meinem Anwalt, der inzwischen Einspruch eingelegt und Akteneinsicht beantragt hatte. Jetzt wissen wir folgendes:
1) mein re-posting auf vK wurde automatisiert ermittelt und zwar von einer KI, die die Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) einsetzt. Menschliche Intelligenz, sofern man bei solchen Vorgängen überhaupt von so etwas sprechen kann, findet nur in dem Umfang statt als Kriminalbeamte die erfassten Verstöße an die Staatsanwaltschaft weiterleiten und ein Richter den Strafbefehl unterschreibt.
2) die Strafanzeige wegen des zweiten Postings auf X (wo ich die Anzeige öffentlich gemacht hatte) stammt von der „Meldestelle REspect!“, einer „zivilgesellschaftlichen Anlauf- und Meldestelle gegen Hass und Hetze im Internet“, also einer staatlich finanzierten NGO. Träger ist die Jugendstiftung Baden-Württemberg mit Sitz in Sersheim, die Mittel für dieses Denunziationsportal stammen aus dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“
Der Anwaltsgenosse meinte, dies wäre die erste Anzeige in dieser Art, mit der er in Berührung kommt. Er war ziemlich erstaunt über den Umfang der KI-gesteuerten Überwachung, der von der BRD-Staatsmacht mittlerweile betrieben wird.
Den Akten war weiterhin zu entnehmen, dass die Kripobeamtin, die als erste die Information des KI-Crawlers bearbeitete hatte, den Vorgang aus eigenem Antrieb an das Bundeskanzleramt weitergeleitet und um Information gebeten hatte, ob Herr Merz selber eine zusätzliche Anzeige wegen Beleidigung erstatten möchte. Da weder das Bundeskanzleramt noch Herr Merz sich bis zum Zeitpunkt der Ausstellung des Strafbefehls geäußert hatten, wurde diese Option fallen gelassen. Die Anklage lautet jetzt lediglich auf „Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ unter dem Stichwort „rechte Hetze im Internet“.
Mein Anwalt sieht Chancen, dass das Verfahren entweder eingestellt wird oder dass es bei einer Verhandlung zum Freispruch kommt. Jeder kann sehen, das hier eine eindeutig antifaschistische (Bild-)Aussage mit dümmsten formaljuristischen Argumenten in die Befürwortung faschistischer Ideologie und Symbolik verkehrt wird, um Kriegsgegner und Antifaschisten einzuschüchtern.
Stand der Dinge ist jetzt, dass wir abwarten, wie sich Staatsanwaltschaft und Richter zu dem Einspruch und der Forderung nach Einstellung des Verfahrens äußern. Im Zuge der immer ausufernderen Faschisierung und Gesinnungskontrolle an der Heimatfront ist durchaus damit zu rechnen, dass die Staatsmacht solche Kritik an Kriegstüchtigkeit und am Gleichschritt in Überwachungsstaat und Verarmung nicht dulden will. Dann wird es zur Hauptverhandlung kommen und wir werden weitersehen.
Jedenfalls schwebt mal wieder das Damoklesschwert einer empfindlichen Geldstrafe über mir. Hätte ich nicht Frau und Hund wäre ich sehr geneigt, die Strafe – falls sie als Ergebnis einer Hauptverhandlung fällig werden sollte – lieber auf Staatskosten in einem Gefängnis abzusitzen.
Das Epstein-Syndikat macht uns alle – wie immer – zu Geiseln seiner Bereicherungsbestrebungen. Diesmal aber, mit seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Iran, drastisch und spürbar.
Der Hegemoniefanatismus der USA und Israels ist bei BEIDEN Aggressorstaaten auch noch mit apokalyptischem religiösem Fanatismus durchsetzt.
Der unappetitliche, an kein Gesetz mehr gebundene ungeschminkte Imperialismus dieser beiden Schurkenstaaten lässt jetzt schon die Energiepreise weltweit schmerzhaft ansteigen, gefährdet die globale Nahrungsmittelversorgung und wird vermutlich in absehbarer Zeit die Weltwirtschaft auf eine Weise stören und schädigen, die sich die wenigsten vorstellen können und wollen.
Das windelweiche Zögern der europäischen US-Vasallen, vollumfänglich in den neuesten Angriffskrieg der Vormacht mit einzusteigen, ist nicht plötzlicher Einsicht geschuldet. Es entsteht ausschließlich aus dem Kalkül von Konkurrenten, die sich selber (noch) nicht in der Lage sehen, ihren eigenen imperialistische Bestrebungen – sowohl als Nationalstaaten wie als supranationales imperialistisches Projekt EU – mit eigenen Mitteln und auf eigene Rechnung durchzusetzen. Sie arbeiten aber dran. Besonders die deutsche EU-Vormacht hat sich fest vorgenommen, diesmal nichts anbrennen zu lassen und die wuchtigste Militärmaschine des Kontinents aufzubauen.
Insofern distanzieren sie sich jetzt ein bißchen vom Vorgehen der Vormacht und der zionistischen Kolonie in Palästina, machen aber in ihrer Distanzierung klar, dass sie keineswegs von der imperialistischen Weltaufteilung lassen wollen, sondern bei dieser lediglich nach mehr Einfluss und Beute streben.
Das alles bezahlt – wie immer – die Arbeiterklasse, also alle, die von Lohnarbeit leben müsse, mit dem bißchen Wohlstand, der bei ihr hängengeblieben ist. Bei Bedarf auch mit der Gesundheit und dem Leben. Jedenfalls solange sie sich nicht organisiert und der Epstein-Klasse und deren Wirtschafts-, Eigentums- und Gesellschaftsordnung die Gefolgschaft aufkündigt.
Und das wird nicht einfach. Schließlich hat diese Klasse, von Kommunisten „die Bourgeoisie“ genannt, durch ihr Eigentum an allen Produktionsmitteln (zu denen u.a. die meinungsbildenden Medien gehören) es erreicht, dass eine Mehrheit der Geschädigten dieser Ordnung die eigene Schädigung als lauter wunderbare Chancen für Erfolg und Reichtum begreift – und Seit‘ an Seit‘ mit ihren Schädigern FÜR Privateigentum, Kapitalismus eintritt, für die ökonomische, diplomatische und bewaffnete Gewalt, ohne die die weltweiten Geschäfte dieser Ordnung nicht zu haben sind.
Verständige Menschen betrachten all dies und staunen über die eigenartige Weise vieler Mitmenschen, mitten in diesem kollektiven Sturz in die mörderische Irrationalität von Brutalität und Krieg, von verlogener Moral und berechnender Desinformation so zu tun, als wäre alles wie immer.
Daneben und trotz alledem kann und sollte man auch staunen über die kleinen Wunder, die gerade im Frühling rings um einen rum passieren und Mensch und Tier erfreuen!