Dies ist ein Video des israelischen Faschisten Ben-Gvir, bis 2025 Innenminister des Netanyahu-Regimes, wie er mit seinen Anhängern den Umstand feiert, dass das israelische Parlament soeben die Todesstrafe exklusiv für eine Ethnie, nämlich die palästinensische, beschlossen hat.
Zukünftig können als Terroristen und Extremisten verurteilte Menschen in Israel zum Tod durch Erhängen verurteilt werden. Aber nur, sofern sie Palästinenser sind.
Israel hält über 10.000 Palästinensern gefangen (darunter viele Frauen und Kinder) – die meisten davon ohne Anklage und Gerichtsverhandlung, oft unter menschenunwürdigen Bedingungen, permanenter Erniedrigung und Folter ausgesetzt. Das könnte bei der Anwendung der neuen Rechtsprechung auf eine ganze Menge Gehänge hinauslaufen. Vielleicht kommen die israelischen Behörden demnächst darauf, die nun möglichen Exekutionen auf eine effizientere, industriellere Basis stellen. Zum Beispiel Duschen, in die die Delinquenten geführt werden und in die man dann Nervengas einleiten könnte.
Geschichtlich gesehen gab es schon andere Regierungen, die auf so etwas gekommen sind. Vermutlich ist dies der Grund für eine israelische „Rechtsprechung“, die die Todesstrafe ausschließlich auf eine Ethnie, eine bestimme Bevölkerungsgruppe, anwendet.
Die Vorfahren derjenigen, die heute das kolonialistische Siedlerprojekt „Israel“ anführen, wurden nämlich einst als OPFER einer solchen Rechtsauffassung ins Visier der Staatsmacht (der deutschen, damals) genommen.
Merkwürdig ist es schon.