SIEG! SIEG! SIEG!

Alle Reden vom Iran-Krieg und haben darüber den anderen Schauplatz vergessen, wo unsere Werte und unsere Freiheit mit allen Mitteln gegen das Böse schlechthin, also den Russen, verteidigt werden: Die Ukraine!

Nur die wackere „Bild“-Zeitung steht eisern und stramm zu unseren Demokratiehelden in Kiew. Die verlassen gelegentlich ihre goldenen Klositze, um den bolschewistischen Steppenbewohnern aus dem unheimlichen Reich des dämonischen Kremlfürsten zu zeigen, wo der Frosch die Locken hat.

Die Siegesmeldung von der Ostfront, an der unsere Lieblingsnazis einen Sieg nach dem anderen gegen den Russen erringen, sind ähnlich großartig, wahrheitsgetreu und überwältigend wie die triumphalen Verlautbarungen, die der großartigste US-Präsident aller Zeiten über seine gigantischen militärischen Erfolge gegen die bolschewistischen (oder waren die fundamentalistisch? – egal, auf jeden Fall die BÖSEN!) persischen Mullahs verkündet.

Insofern ist die westliche Propagandawelt noch in Ordnung. Ob sie der Realität entspricht oder nicht ist sowieso schon seit längerem völlig egal. Wie ein guter Facebook Freund kürzlich anmerkte: Früher zählte das Erreichte, jetzt reicht die Erzählung.

Kloakenmedien bekommen Schnappatmung: SCO-Treffen in Tianjin, China

Wunderbar, wenn die Kloakenmedien Schnappatmung bekommen, weil die Repräsentanten der multipolaren Welt, die die globale westliche Hegemonie abgelöst hat, sich treffen.

Die zähneknirschende Verzweiflung, die ohnmächtige Wut, und der strenge Geruch des vollgeschissenen Inkontinenzmaterials dringt aus jeder Zeile und jedem geifernden Buzzword, mit dem das Sudelblatt des „Springer“-Verlages hier die Hosen runterlässt.