„Ich will die RUSSEN nicht, ich will keinen PUTIN!“ „Wir müssen aufrüsten, sonst haben wir PUTIN hier!“ „Für das Sondervermögen für die Bundeswehr muss die Schuldenbremse außer Kraft gesetzt werden. Wenn man jemanden wie PUTIN hat, der alles erobern will und friedliche Nachbarn überfällt, geht es leider nicht anders.“
Mitgehörte Gesprächsschnipsel der Straßenwahlkämpfer von SPD und FDP, also dem Fußvolk derjenigen Parteien, deren obere Charaktermasken derzeit das Herrschaftspersonal der Staatsmacht stellen.
Dieses Volk schreitet, wie im Frühjahr 1941, im Gleichschritt in den nächsten Krieg gegen Russland hinein. Die Propaganda der Machthaber und ihrer Medien fällt auf den fruchtbaren Boden einer Nation, der die Russophobie anscheinend in den Genen steckt.
Ein höchstinteressanter Beitrag in der „Welt“, die in Bezug auf Corona – wenn auch nachträglich – sich das erlaubt, was sie im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Russland strikt unterbindet: Diskussion, Infragestellungen, kontroverse Debatte und Kritik an der Weisheit der politischen Entscheider.
Von dem „Pluralismus“, der „Meinungsfreiheit“ und der „liberalen Demokratie“, für die sich Staat und Medien kürzlich (anlässlich eines Jahrestages des westdeutschen „Grundgesetzes“) wieder ausgiebig selbst gefeiert haben, ist jedenfalls in all diesen Erscheinungsformen gesellschaftlichen Mit- bzw. Gegeneinanders nichts zu bemerken:
In einer verständigen Welt müssten wir mittlerweile auf den Straßen sein und den Machthabern durch Generalstreiks und Massendemonstrationen VERBIETEN, ihren Provokationskurs in Richtung Krieg mit Russland weiter zu fahren.
Wir müssten sofortige Neuwahlen fordern und jede Partei abwählen, die den jetzigen NATO- und Weltkriegskurs mitträgt – und das sind ALLE derzeit im Bundestag vertretenen Parteien und Gruppierungen.
Wir müssten darüber hinaus die INTERESSEN entmachten, die von diesem und den anderen Kriegen des Westens profitieren. Wir könnten es, wenn eine Mehrheit es will.
Pepe Escobar: Der Westen ist wild entschlossen, Russland zu einem heißen Krieg zu provozieren
(…) Trotz aller Umschreibungen haben NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz tatsächlich grünes Licht dafür gegeben, dass Kiew westliche Waffen für Angriffe tief im Inneren der Russischen Föderation einsetzt. Die angebliche Debatte, die noch andauert, ist nur ein „Vorwand“ für das eigentliche Ziel: ein Vorwand, der zum Dritten Weltkrieg führen könnte.
(…) Die kriegerische „Ekstase“ der NATO ist vorhersehbar in Feigheit getarnt. Trotz des rhetorischen Mülls 24/7 über „wir wollen keinen Krieg mit Russland“ deuten die Fakten darauf hin, dass die NATO Kiew benutzt, um eine breite Palette russischer militärischer Einrichtungen anzugreifen und zu zerstören.
(…) Es lässt sich auch nicht leugnen, dass der US-Deep-State die Terroranschläge Kiews gegen die russische Zivilbevölkerung im Donbass, in Belgorod und anderswo unterstützt hat.
(…) Wir sind noch nicht so weit – auch wenn wir Tag für Tag bedrohlich näher kommen. Dmitri Medwedew hat zum x-ten Mal eine rote Linie gezogen: Ein US-Angriff auf russische Ziele oder die Erlaubnis der USA, dass Kiew Ziele in Russland mit amerikanischen Raketen und Drohnen angreift, wäre der „Beginn eines Weltkriegs“.
Die unmißverständliche und für diplomatische Gepflogenheiten extrem starke Warnung, die der russische Präsident anlässlich einer Pressekonferenz in Usbekistan an die westlichen Sponsoren des ukrainischen Stellvertreterkrieg gegen Russland gab, lautet im Klartext folgendermaßen:
Wenn europäische Waffensysteme von ukrainischem Boden aus Ziele tief in Russland angreifen, wird Russland entsprechend reagieren und nicht nur gegen die Abschussrampen in der Ukraine zurückschlagen, sondern gegen Entscheidungszentren in denjenigen europäischen Ländern, die die Waffensysteme, die Satellitenaufklärungs-und Spionagedaten sowie das Personal zur Verfügung stellen, ohne das der Einsatz dieser Waffen nicht möglich ist.
Für amerikanische Angriffe dieser Art gilt dasselbe, nur dass sich der russische Gegenschlag eher gegen Ziele in einer der zahlreichen US-Militäreinrichtungen weltweit richten wird. Putin erinnert die Vereinigten Staaten an die strategische Parität in Bezug auf die nukleare Bewaffnung beider Staaten.
Politiker, die sich für den wahnwitzigen Vorschlag stark machen, dem Drängen des Kiewer Regimes nachzugeben und den Einsatz von Langstrecken-Marschflugkörpern gegen strategische Ziele im russischen Hinterland zu ermöglichen, spielen absichtlich und wissend mit dem Risiko eines Nuklearkrieges in Europa.
Leute wie Strack-Zimmermann, Roderich Kiesewetter, Anton Hofreiter und all die anderen Kriegshetzer sowie ihre gesamte mediale Speichellecker-Entourage gehören vor ein Tribunal und anschließend in lebenslange Sicherheitsverwahrung.
Die von Zwangsbeiträgen finanzierten staatlich kontrollierten Medien der BRD, die dem bellizistischen Geifer der politischen Führungsfiguren nicht nur Raum geben, sondern diesen in ihren Talkshow-, Politmagazin- und Nachrichtenformaten auch noch verstärken und multiplizieren, gehören abgeschaltet bzw. radikal befreit von den journalistischen Hobbypolitikern, die in das Kriegshorn der Obrigkeit blasen und das Volk auf „Zeitenwenden“ und „neue Normalitäten“ einschworen.
Heute muss man in Deutschland erneut mitansehen, wie eine Regierung unter Zustimmung der (oder mit Duldung durch die) Bevölkerung das Land nicht nur ruiniert, sondern umfassend propagandistisch, medial und juristisch faschisiert und – wenn es nach den lautesten Scharfmachern geht – in einen Krieg gegen Russland führt. Das ist unterm Strich der Stand der Dinge 2024.
Ich komme immer mehr zu der Einsicht, dass die wirkliche Kunst, die eigentliche Weisheit im Leben darin besteht, angesichts des grassierenden Irrsinns der immer krasseren – vorerst noch verbalen – kriegerischen Eskalation durch die Machthaber (und der gewohnt folgsamen Komplizenschaft der Untertanen) nicht selber irre zu werden.
Die Distanz, die die BRD-Außenminsterdarstellerin inzwischen zu Fakten und Realitäten erreicht hat, lässt sich wohl nur in Lichtjahren messen.
Bei Baerbock muss man allerdings annehmen, dass die Frau tatsächlich so dumm ist, dass sie GLAUBT, was sie da von der „russischen Terrorbesetzung“ erzählt, unter der „die Menschen“ im Donbass „seit zweieinhalb Jahren leiden“ – dieselben Menschen, die sich schon 2014 von dem neo-nazistischen Regime in Kiew abgewendet haben und die seitdem von eben diesem Regime mit Krieg überzogen werden. Dieselben Menschen, die in einem Referendum mit überwältigender Mehrheit ihre Rückkehr in die Russische Föderation beschlossen haben.
Aber 360-Grad-Baerbock fabuliert munter weiter über die „Ost-Ukraine“ unter der „russischen Terrorbesatzung“ und wirkt dabei wie jemand, der vor einem Berg Tomaten steht und inbrünstig behauptet, diese wäre erstens blau und zweitens Kiwis.
Ja, ich denke, die Frau lügt nicht einfach frech drauflos wie ihre sonstigen Kollegen aus der „NATO gut, Russland böse“-Abteilung, sondern IST wirklich so dumm, wie sie daherredet.
Das Gute daran: mit jedem Satz, den diese Schwätzerin öffentlich verkündet, redet sie sich weiter um Kopf und Kragen und zeigt, was für eine bellizistische Hetzerin und intellektuelle Nullnummer sie ist.
Da haben sich zwei gefunden, in der „neuen Normalität“.
Ob die Düsseldorfer FDP-Kriegshexe Flak-Zimmermann jetzt statt Fortuna-Anhängerin BVB-Fan wird?
Wer jetzt noch den gelb-schwarzen Schal anzieht, sollte sich lieber gleich freiwillig an die Ostfront melden:
„Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Borussia Dortmund: „Sicherheit und Verteidigung sind elementare Eckpfeiler unserer Demokratie. Deshalb halten wir es für die richtige Entscheidung, uns sehr intensiv damit zu beschäftigen, wie wir diese Eckpfeiler schützen. Gerade heute, da wir jeden Tag erleben, wie Freiheit in Europa verteidigt werden muss. Mit dieser neuen Normalität sollten wir uns auseinandersetzen. Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit Rheinmetall und öffnen uns als Borussia Dortmund ganz bewusst für einen Diskurs.“
Armin Papperger, Vorsitzender des Vorstands der Rheinmetall AG: „Mit dem BVB und Rheinmetall haben sich zwei Partner gefunden, die mit ihren Ambitionen, ihrer Haltung und ihrer Herkunft gut zueinander passen. Der BVB ist ein Verein aus dem Herzen von Nordrhein-Westfalen und steht wie kaum ein anderer für das Streben nach Spitzenleistung und internationalem Erfolg. Rheinmetall ist in der Metropolregion Rhein-Ruhr tief verwurzelt und möchte seine Marke als führendes Systemhaus der Verteidigungsindustrie und als Treiber industrieller Innovationen in zivilen Märkten auch international noch bekannter machen.“
Borussia Dortmund setzt im Rahmen seiner Partnerschaftsprogramme neben sportlichen und wirtschaftlichen Perspektiven bewusst auch auf gesellschaftliche, soziale und ökologische Entwicklungspotenziale. Unter anderem engagiert sich der Verein im Rahmen bereits bestehender Partnerschaften für die Förderung regenerativer Energien, digitale Teilhabe oder Vielfalt und Gleichberechtigung.“
In meiner wöchentlichen Mal-und Kreativrunde sind unter den acht bis zehn Bewohnern, die regelmäßig teilnehmen, drei mit sehr stark eingeschränktem Sehvermögen. Alle drei – hochbetagte Damen um die Neunzig – haben noch maximal 10% Sehkraft und erkennen mehr schlecht als recht ihre Umgebung. Hinzu kommt, dass sie auch die Farben von Stiften, Farbtöpfchen, Tuben usw. nur mit Schwierigkeit auseinanderhalten können – diese sind einfach zu klein, als das sie für Sehbehinderte klar erkennbar wären.
Nachdem mir eine der Damen wieder mal ihr Leid geklagt hat (nicht weinerlich oder im Beschwerdetonfall, sondern faktisch und sachlich) habe ich die Idee, dann eben mit den Methoden und Materialien zu arbeiten, die noch am ehesten ihrer speziellen Einschränkung entgegen kommt: „Heute reduzieren wir alles mal aufs Wesentliche“ verkünde ich meiner Künstlertruppe zu Beginn des Angebotes.
„Heute gibts nur zwei Farben, Rot und Schwarz! Sie bekommen die dicksten, fettesten Filzstifte, die wir haben und ein riesiges Blatt Papier – das müsste selbst für die, die nicht gut sehen können, kein Problem sein. Die Kontraste sind kräftig genug, dass auch Halbblinde sie sehen können!“
Um der üblichen Frage vorzubeugen, „was wir heute malen“, erkläre ich allen, dass es keine Vorgaben gibt, dass es sogar erwünscht ist, sich an keine konkreten oder gegenständlichen Formen zu halten. Jeder soll einfach drauflos zeichnen, so wie es ihm oder ihr gerade einfällt.
„Und wenn Ihre Hand zittert oder zuckt, dann lassen Sie sie zittern und zucken, was das Zeug hält! Dann ist DAS eben die Zeichnung, die Sie heute machen!“, versuche ich meinen Schützlingen Mut zu machen, sich komplett planlos ins freie Zeichnen zu versenken und alle Vorstellungen von Gegenständlichkeit zu vergessen.
Das ist einfacher gesagt als umgesetzt, denn auch nach vielen Jahrzehnten steckt in den Leuten immer noch der verhängnisvolle Leistungsdruck aus dem Kunstunterricht, der darin bestand, irgendwelche Vorgaben umzusetzen bzw. Objekte abzumalen.
Schließlich aber finden alle den Weg in die nicht kartographierte unbekannte Landschaft der assoziativen freien Zeichnerei; nach anfänglichem Zögern macht es ihnen immer mehr Spaß und als wir zum Schluß für eine spontane Mini-Ausstellung die gesammelten Bilder mit Tesa an der Wand befestigen, stehen die Teilnehmer (bzw. sitzen in ihren Rollstühlen) voller Respekt vor ihrer eigenen Kreativität und mit nicht gelindem Stolz vor den Bildern.
Neues Format der W.Ö.R.D.-Veteranen Kay und René, das zukünftig unregelmäßig, aber alle paar Wochen erscheinen soll.
Wir unterhalten uns über dies und das. Auf norddeutsch heißt das „Klönschnack“, was so viel bedeutet wie „Schwätzchen halten“.
Es geht um Weltpolitik und Whisky, um (marxistische) Sekten und um die Notwendigkeit von Gegeninformation zur allgegenwärtigen Gehirnwäsche durch die bürgerlichen Medien. Und schließlich geht’s um Renés letzten Fünfziger-Geburtstag, den er natürlich gebührend gefeiert hat (Video-Belege siehe Beitrag). Am Schluss werden alle zu Kommunisten.
Nicht dass ich Sympathie empfände für den Bourgeois-Nachwuchs von Sylt und dessen besoffenes Gegröle.
Noch weniger Sympathie habe ich für die Machthaber, die nicht im besoffenen Kopf völkische Parolen skandieren, sondern ganz real Faschisten bewaffnen und Krieg führen lassen – und deren Chef, Olaf der Vergeßliche, sich bei allen möglichen Gelegenheiten mit dem Bandera-Gruß „Slawa Ukraine“, dem ukrainischen Äquivalent zum deutschen „Heil Hitler“, hören und sehen läßt.
Dieselben Machthaber, die kein Problem damit haben, echte Nazis stellvertretend gegen Russland Krieg führen zu lassen, richten jetzt die geballte Macht ihres Zensur- und Justizapparates samt angeschlossener Medienmeute gegen Jugendliche und andere Bürger, die den staatlichen Pseudo-Antifaschismus verspotten, dumm aussehen lassen oder schlicht betrunken genug sind, um irgendwelchen Unfug zu grölen.
Faschisierung: läuft. Aber nicht wegen „Sylt“ oder ähnlichen, sondern u.a. wegen der staatlichen und medialen Reaktion darauf:
„Ein falsches Wort auf einer Feier, eine im Freundeskreis geäußerte kontroverse Meinung, ein kurzer Auftritt in einem ungünstigen Moment, veröffentlicht in einem sozialen Netzwerk, und die eigene Karriere kann zu Ende sein. Da hilft dann auch nicht, dass man alle vorgeschriebenen Impfungen mitgemacht und man sich bei politischen Themen immer enthalten hat.“ ——————————————