Deutschland: Opfer einer Gefängnisvergewaltigung

Nima hatte mal wieder Larry Johnson zu Gast und befragte ihn unter anderem über die Bemerkung von Donald Trumps Running Mate J.D. Vance über die Folgekosten des Ukraine-Konflikts.

Larry’s Antwort ist interessant, weil sie ziemlich exakt die internationale Meinung wiederspiegelt, die auf allen Seiten – und zwar bei NATO-konformen wie den NATO kritischen Beobachtern – in Bezug auf Deutschlands Rolle in dem imperialistischen Großprojekt „Ukraine als Rammbock zur Erledigung Russlamds“ herrscht:

Nima: „Warum sollte Deutschland nach Vance‘ Meinung für den Wiederaufbau der Ukraine zahlen?“

Larry: „Weil sie den 2. Weltkrieg verloren haben, weißt du? WIR werden nicht dafür bezahlen.

Deutschland ist wie dieser weiche, pummelige Buchhalter, der zum ersten Mal ins Gefängnis kommt und in der ersten Nacht im Gefängnis vergewaltigt wird. Das ist Deutschland. Sie sind Opfer einer Gefängnisvergewaltigung. Und die Vereinigten Staaten sind die Bande, die sie ausnutzt.

Wir haben ihre Pipeline in die Luft gejagt, und was hat Deutschland getan? „Oh, wir stehen auf der Seite der Vereinigten Staaten!“ Ok, ihr haben festgestellt, dass ihr ein Schoßhündchen seid. Die Deutschen sind eine Peinlichkeit, ehrlich gesagt.

Es gibt eine Menge guter Menschen in Deutschland, aber ihre Regierung, mein Gott. Eine rückgratlose…. sie sind wie ein Regenwurm, ihnen fehlt jede Art von Rückgrat und Engagement. Also lassen sie es zu, dass ihr Land ausgenutzt wird.“

”Dies ist der gefährlichste Schritt, der für die USA und die NATO möglich ist, und er wird zum Dritten Weltkrieg führen.”

Stephen Bryen: „Die Wahrheit ist, dass Washington Selenskis Vorschläge für tiefe Schläge auf russischem Territorium aufgreifen will, weil die Ukraine den Krieg verliert und noch vor den Präsidentschaftswahlen im November besiegt werden könnte.“

Stephen Bryen ist ehemaliger stellvertretender US-Unterstaatssekretär des Verteidigungsministeriums und ein führender Experte für Sicherheitsstrategie und Technologie.

Sein aktueller Artikel in seinem Substack-Blog lautet „Der große Wandel steht bevor: Beginnt die NATO einen Krieg mit Russland? Die Briten wollen Russland in die Luft jagen und den Krieg ‚gewinnen'“

Es gibt keine andere Möglichkeit, dies zu interpretieren: Washington und seine Klienten, die NATO-Mitglieder, erklären Russland den Krieg. Das ist die direkte Bedeutung des bevorstehenden Besuchs von Selenski in Washington, bei dem sich die Parteien auf Ziele innerhalb Russlands einigen werden.

Zu sagen, dies sei ein wahnsinniger, rücksichtsloser Schritt, ist eine Untertreibung. Dies ist der gefährlichste Schritt, der für die USA und die NATO möglich ist, und er wird zum Dritten Weltkrieg führen.

Glauben Sie nicht dem Geschwätz, das den Einsatz von Langstreckenraketen gegen Russland „rechtfertigt“.

Putin hat darauf hingewiesen, dass die Raketen zwar in der Ukraine stationiert sind, aber von NATO-Mitarbeitern abgefeuert werden, die auch die Zieldaten von Satelliten über russischem Territorium einspeisen werden. Diese Satelliten sind amerikanisch.

An dem bevorstehenden Treffen zwischen Selenski und Biden sollte auch Harris teilnehmen, damit sie die volle Verantwortung für die Auslösung eines Krieges übernimmt.

Niemand kann vorhersagen, wie der Krieg ausgehen wird. Wird Russland Atomwaffen einsetzen und dem Krieg in der Ukraine ein endgültiges Ende bereiten? Wird es amerikanische Satelliten abschießen? Wird Russland Raketen schicken, um Nachschubdepots in Europa zu treffen, insbesondere in Polen, dem Ausgangspunkt für militärische Lieferungen an die Ukraine?

Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, die Russland offenstehen. Russland könnte zum Beispiel Atomwaffen an den Iran oder an Syrien liefern.

Die Wahrheit ist, dass Washington Selenskis Vorschläge für tiefe Schläge auf russischem Territorium aufgreifen will, weil die Ukraine den Krieg verliert und noch vor den Präsidentschaftswahlen im November besiegt werden könnte. Das Biden-Harris-„Team“ wird erklären müssen, warum es weiterhin einen Verlierer unterstützt und Zehntausende von Opfern verursacht hat, anstatt eine diplomatische Lösung anzustreben, die in greifbarer Nähe lag. Auch hier hat Washington eine sich anbahnende Einigung zwischen der Ukraine und Russland verhindert, und dafür sind Biden und Harris direkt verantwortlich.

Selenskis Strategie ist leicht zu durchschauen. Er weiß, dass alles zusammenbricht und die Ukraine bis zum Winter nicht mehr in der Lage sein wird, zu kämpfen, da die Infrastruktur des Landes, insbesondere die Stromversorgung, aber auch der Treibstoff, versiegt. Nach Angaben des polnischen Außenministers Radosław Sikorski ist die Stromversorgung der Ukraine um 70 %, vielleicht sogar mehr, zurückgegangen.

Selenskis Strategie besteht also darin, die NATO direkt in den Krieg hineinzuziehen. Und dummerweise und arrogant spielt Washington das gleiche Spiel.

Niemand außer dem Vereinigten Königreich will einen Krieg in Europa sehen. Das Vereinigte Königreich ist kein wichtiges europäisches Land mehr und verfügt über keine nennenswerte Landarmee. Stattdessen hat seine Regierung ein paar sehr teure Flugzeugträger gebaut, die, wenn überhaupt, nur schlecht funktionieren, anstatt sein Militär zu stärken und seine Verteidigung wieder aufzubauen. In jedem Fall tanzt das Vereinigte Königreich nach der Pfeife der USA.

Die Briten wollen Russland unbedingt angreifen, haben sich aber noch nicht überlegt, was passiert, wenn Russland das Vereinigte Königreich in die Luft jagt.

Die große Frage ist, warum Washington Raketen auf Russland abfeuern will? Es bedeutet, dass Biden, Sullivan und Blinken wissen, dass ihre Ukraine-Politik eine Katastrophe ist. Anstatt zu versuchen, die Kommunikation mit den Russen zu öffnen, erhöhen sie den Einsatz und gehen enorme Risiken ein, ohne zu wissen, wie die Dinge ausgehen werden, es sei denn, sie bereiten sich wirklich darauf vor, NATO-Truppen zu entsenden und NATO-Luftstreitkräfte im Ukraine-Krieg einzusetzen.

Quelle: https://open.substack.com/pub/weapons/p/the-big-change-ahead-nato-starting?

Der blufft doch nur, oder?

Der blufft bestimmt nur, der Kreml-Diktator. Will der uns etwa drohen? Hat doch bisher auch immer geklappt mit den „roten Linien“: die haben immer stillgehalten, die Russen.

Die werden es sicher nicht auf einen nuklearen Weltkrieg ankommen lassen, nur weil wir ihnen eine strategische Niederlage bereiten, einen Regime Change bescheren und ihr Land zerschlagen wollen, oder?

Oder?

Der Westen schafft seine „Werte“ ab, indem er sie „verteidigt“

Freie Rede, Meinungsfreiheit und demokratischer Diskurs wird in den Staaten, die diese „Werte“ immer lautstark und im Zweifel mit Erpressung und Bombenkrieg „verteidigen“ wollen, immer mehr eingeschränkt und nach und nach abgeschafft. In diesem Prozess werden die westlichen Bannerträger der „Freiheit“ zu dem Zerrbild, das sie auf ihre zu Feinden erklärten Gegner projizieren.

Jetzt hat es Larry Johnson erwischt, vorerst mit der Sperrung seines YouTube-Kanals:

„Bevor ich auf den Inhalt des Tages eingehe, noch eine Bemerkung zum Verbot meines YouTube-Kanals (https://www.youtube.com/@former_CIA_larryjohnson). In einem einigermaßen freien Land sollte man mit Anschuldigungen konfrontiert werden, bevor eine Strafe verhängt wird. Nicht so bei Google. Sie sind Faschisten, im reinsten Sinne des Wortes. Ich werde der „Hassrede“ beschuldigt. Die Feiglinge bei You Tube weigern sich, den „hasserfüllten Inhalt“ zu identifizieren. Daher werde ich in Zukunft versuchen, die Nutzung und die Links zu You Tube einzuschränken. Es bleibt abzuwarten, ob die Leute, die mich interviewen, wie Ania K. und Stephen Gardner, dafür bestraft werden, dass sie mich zu Wort kommen lassen.

Ich werde weiterhin bei Counter Currents posten. Glücklicherweise ist dieser Kanal auf Bitchute gesichert. Ich werde mich bemühen, ausschließlich Bitchute zu nutzen und bitte Sie, diesen Kanal zu abonnieren. Ich hatte über 10.000 Abonnenten auf You Tube. C’est la vie. Ich frage mich, ob Google im Rahmen einer Sammelklage verklagt werden kann, indem man mich und andere der Hassrede beschuldigt, weil sie einfach die objektive Wahrheit gesagt haben, z. B. dass es in der Ukraine ein starkes Neonazi-Kontingent gibt.“

Quelle: https://sonar21.com/my-latest-commentary-on-ukraine-israel-and-the-us-presidential-election/

Kapitalismus kapieren will keiner: Antwort auf eine „Twitterperle“

Unkontrollierte Zuwanderung sorgt an einem neoliberalen Kapitalstandort neben den (unerwünschten) kulturellen und assimilierungsmäßigen Problemen vor allem für (durchaus erwünschte) ZUSÄTZLICHE Konkurrenz unter der Lohnarbeiterschaft, und zwar um die weniger werdenden Jobs und den knapper und teurer werdenden Wohnraum.

Muss sich also keiner wundern, wenn schlichtere Gemüter erstmal auf den verkürzten Schluß verfallen, dass irgendwie der Zugewanderte „schuld“ wäre.

Dass all diese schönen Begleiterscheinungen einer profitablen imperialistischen Kapitalvermehrung nicht von den armen Schweinen verursacht werden, die aufgrund der globalen Geschäftstätigkeit deutschen Kapitals ihr Glück gleich im Zentrum dieser Geschäftstätigkeit suchen – diese Zusammenhänge zu verstehen VERWEHRT ihnen ja gerade die Ideologie des „Jeder ist seines Glückes Schmied“ und „Kapitalismus ist die einzig senkrechte Wirtschaftsordnung“.

Die Ideologen der bürgerlichen Ordnung WOLLEN ja gerade nicht, dass die Untertanenschaft aus ihren alltäglichen Erfahrungen des Überlebenmüssens den Schluss zieht, dann eben diejenigen zu entmachten, die ihnen diese ungemütlichen Zustände aufzwingen.

Viel lieber ist ihnen, die Unterschichten zerfleischen sich untereinander und gönnen sich gegenseitig nicht die Butter aufs Brot. Darum ist es so unglaublich verlogen und geheuchelt, wenn die demokratischen Machthaber und ihre konditionierten Anhänger auf „Gegen RÄCHTS!!“ machen: sie selber sorgen für die Verhältnisse, die den rassistischen Unmut bei den Verarschten und Beleidigten bewirken, die immer nur den Schaden vom „Wirtschaftswachstum“ haben.

Ihr Fingerzeigen auf die bösen dummen „Rechten“ (das sind für sie alle, die die Auswirkungen der Migrationspolitik kritisieren) ist dieselbe INDIVIDUELLE Schuldzuweisung, die sie umgekehrt den Migrationskritikern beim „Hetzen gegen Zuwanderung“ vorwerfen.

Die SYSTEMISCHEN Ursachen des imperialistischen Gleichklangs von Geschäft und Gewalt, Zerstörung und Verarmung ganzer Weltgegenden inbegriffen, soll und darf nicht thematisiert werden – also bleibt nur die perfide, aber falsche Argumentation, dass hier irgendeine individuelle schlechte Eigenschaft der Grund der Probleme sei:

Rechte Asylantenhasser wittern beim Muslim oder beim andershäutigen Zuwanderer irgendeinen genetisch oder religiös bedingten Makel, der eine Integration in die deutsche Untertanenschaft problematisch macht;

„Linke“ Willkommensklatscher sehen umgekehrt beim Migrationskritiker eine individuelle Borniertheit, die ihn aus der Gemeinschaft der wohlmeinenden liberalen Bürger ausgrenzt.

Kapitalismus kapieren will keiner von ihnen, noch nicht mal die Migranten.

Olaf hat fertig

Bevor sich hier einer von Olaf dem Vergeßlichen, der plötzlich „Friedenskanzler“ sein möchte, einseifen lässt:

Ruft euch in Erinnerung, dass der Trottel vor zweieinhalb Jahren eine „Zeitenwende“ verkündet hat, eine „Zeitenwende zu Krieg, Aufrüstung und gigantischen Schulden für ein Militär, das „das stärkste in Europa“ (Scholz) werden soll.

Erinnert euch an den Kanzlertrottel, wie er im Februar 2022 in Washington neben Biden stand und debil gegrinst hat wie ein eingenässter Erstklässler, als Biden klarstellte, dass die USA die NordStream-Pilepline „beenden“ werden, wenn und wann sie es für nötig halten.

Erinnert euch auch an Scholzens Worte zur Stationierung der US-Angriffswaffen gegen Russland, der Mittelstreckenraketen, ab 2026 in Deutschland: „Die USA haben die Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland entschiedne, und das ist eine gute Sache“ (O-Ton Olaf der Unsägliche).
„Die USA haben entschieden“.

Garland Nixon prägte einmal das Bonmot von Scholz als dem einzigen Lebewesen, das noch weniger Rückgrat als eine Qualle hat. Niemand sollte sich von den klebrigen Giftfäden seiner gedanklichen Tentakel erwischen lassen, und ihm seine neueste schleimige Wendehalsnummer abkaufen.

Es ist Wahlkampf in Brandenburg, und demnächst in ganz Deutschland. Der Mann klebt an seinem Kanzlersessel wie der ausgelutschte Kaugummi unter der Schuhsohle; jedem ist klar, dass man das Ärgernis entfernen muss. Scholz weiß, dass er maximal noch ein Jahr hat. Kürzen wir’s ab und bescheren ihm den unverdienten Ruhestand.