Die „Wildwest-Periode“ der Geopolitik hat begonnen

Wir leben in interessanten Zeiten, und täglich wird es spannender.

Der Unterhaltungswert wird gesteigert durch die weitgehende Unfähigkeit der europäischen Eliten, die kolossalen tektonischen geopolitischen Veränderungen zu begreifen, die sich vor unser aller Augen abspielen.

Am putzigsten sind die deutschen US-Vasallen, das politische Berlin und sein erbarmungswürdiger Versuch, so zu tun als wäre alles wie immer – vielleicht ein bißchen ungemütlicher, aber man könne so weitermachen wie gewohnt. Schon hängen überall Wahlplakate der politischen Clowns und ihrer Sektenvereine, die den Leuten gegen ein paar halbseidene Versprechen ihre Wahlstimmen kaufen wollen.

Wie seit Bestehen der BRD, heute nur noch dümmer und bizarrer, wird auf den Wahlplakaten so getan, als sei eine kapitalistische bürgerliche Demokratie eine Art Wohlfühlveranstaltung, bei der die Bürger sich aus den diversen Gemischtwaren-Bauchläden der verschiedenen Parteien was Schönes aussuchen bzw. das herauspicken können, was ihnen am besten gefällt.

Inzwischen verändert sich die Welt in einem Tempo, das schon Beobachter mit Überblick schwindlig macht, erst recht aber die leitmedial umnebelten Staats- und Konzernfunkkonsumenten so verwirren würde, dass letztere lieber gar nicht erst drüber berichten – oder wenn, dann mit dem Tenor „Autokraten wollen uns lauter Böses, aber unser Führer kriegen das alles schon irgendwie hin, wenn ihr willig Opfer bringt“

Anderswo sieht man die Dinge klarer:

Zum amerikanischen Expansionismus.

Die neue Regierung scheint ein realistischeres Bild vom Zustand des hegemonialen Niedergangs der USA zu haben und will proaktive Schritte unternehmen, um dem entgegenzuwirken und ihn umzukehren, um dem amerikanischen Weltreich neues Leben einzuhauchen.

In diesem Zusammenhang macht es für die USA durchaus Sinn, den Druck auf ihre Vasallen zu erhöhen. Ich verwende diesen Begriff nicht in einem abwertenden Sinne. Die USA haben keine „Verbündeten“ im traditionellen Sinne des Wortes. Es hat Vasallen mit einem unterschiedlichen Maß an feudalen Verpflichtungen und Elitenintegration sowie mit unterschiedlichen Aufgaben. Mehr Wert aus den Vasallen herauszuholen – sei es durch Zölle, höhere NATO-Budgets, Einmischung in die lokale Politik oder potenzielle territoriale Zugeständnisse – ist ein absolut logischer Schritt, um Amerikas Position als Oberherr seiner Sphäre zu festigen und zu erneuern.

Es gibt drei Möglichkeiten, wie Amerikas europäische Vasallen darauf reagieren können:

Schutz außerhalb der Sphäre suchen.

Versuchen, sich nützlicher/notwendiger zu machen & die Integration voranzutreiben.

Oder es auf die leichte Schulter nehmen.

Wären wir im, ich weiß nicht, 19. Jahrhundert, würde Dänemark Russland einfach um militärische Unterstützung in Grönland im Austausch für leichte wirtschaftliche Zugeständnisse bitten und sich nie wieder Sorgen machen. So wie es aussieht, hat die königliche dänische Armee keine Artillerie mehr, weil sie alles verschenkt hat, um russische Kinder in Donezk mit Streumunition zu beschießen.

Sie haben dafür keine Gegenleistung erhalten, und es hat keinem dänischen Zweck gedient. Sie können sich nicht verteidigen, wenn es hart auf hart kommt, und sie können niemanden um Hilfe bitten, weil die meisten ihrer Vasallen dasselbe getan haben. Die wahrscheinlichste Option ist, dass sie es einfach so hinnehmen werden. Nicht nur aus pragmatischen Gründen, sondern auch, weil sie es wirklich genießen, geopolitisch verarscht zu werden.

Amerika ist nicht verpflichtet, seine Vasallen besser zu behandeln. Ich habe gesehen, wie sich Dänen hier darüber beschwert haben, dass sie die USA nach 9/11 unterstützt haben, dass sie sich an den amerikanischen Kriegen im Nahen Osten beteiligt haben, usw. Das ist lächerlich. Wissen Sie, wie eine Kolonie belohnt wird, wenn sie Truppen in die Kriege ihres Oberherrn schickt? Sie wird nicht besiegt. Das ist die Belohnung für einen Lakaien. Jeder, der irgendeinen der NATO-Demokratie-Liberalismus-Pilze ernst nimmt, ist einfach kein ernstzunehmender Mensch, es war nie real, es war immer nur eine freiwillige Unterwerfung, um von der Existenz in der Geschichte freigesprochen zu werden.

Die Welt, die 1991-2022 existierte, gibt es nicht mehr. Sie wird nicht wiederkommen. Man kann einfach in seinen Nachbarn einmarschieren. Man kann einfach Raketen auf internationale Schifffahrtsrouten abfeuern. Man kann einfach damit drohen, Mitglieder des eigenen Militärbündnisses zu annektieren. „Man kann einfach Dinge tun“, wie die Techbros zu sagen pflegen. Die Illusion einer posthistorischen Ordnung, die nur von Zeit zu Zeit kontrolliert, aber nie ernsthaft in Frage gestellt werden muss, ist verschwunden.

Was dachten Sie, bedeutet die Absage an das Ende der Geschichte? Vibes? Papiere? Aufsätze? Es ist nicht angenehm, plötzlich mit all diesen Dingen konfrontiert zu werden. Es ist nicht angenehm, sich eingestehen zu müssen, dass die eigene Existenz ein verwöhnter Vergnügungspark war, der existenziell von der relativen Position eines anderen abhängt und davon, wie er sich in dieser relativen Position fühlt.

Amerikas Vasallen WERDEN sich diesem Zustand stellen und harte Entscheidungen über ihre Zukunft treffen müssen. Das bedeutet, dass sie sich mit ihrer geopolitischen Ohnmacht abfinden und sich entweder mit offenen Augen in die Abhängigkeit begeben oder Wege zur Autonomie suchen müssen, die unweigerlich mit Risiken, Opfern und einer Neukalibrierung ihrer nationalen Prioritäten verbunden sind.

Die Zeiten, in denen man sich auf geliehener Sicherheit und ideologischer Rhetorik ausruhen konnte, sind vorbei. Was vor uns liegt, ist eine Welt, in der historische Handlungsfähigkeit zurückgewonnen oder für immer aufgegeben werden muss, und für viele stellt sich nicht die Frage, ob sie bereit sind, diesen Sprung zu machen, sondern ob sie überhaupt noch wissen, wie. Amerika hat dies nun verstanden – und bereitet sich mental darauf vor, zur kalten Logik zurückzukehren, die mit der tatsächlichen Geschichte einhergeht. Die Zeiten, sie ändern sich.“

Quelle: Russians with Attitude TG-Kanal

„Herzen und Köpfe der Studenten mit Charisma leiten und die Tür zur Weisheit der Studenten mit akademischen Errungenschaften öffnen!“

Ein Artikel in der New York Times beschäftigt sich mit Internaten („Boarding schools“) für Kinder nationaler Minderheiten in China, in diesem Fall in den tibetischen Regionen des Landes, insbesondere in der Tibetischen autonomen Region im Westen Chinas. In den riesigen Weiten dieser dünn besiedelten Gegenden ist das oft die einzige Methode, wie Kinder überhaupt eine Schulbildung und eine Vorbereitung auf die hochmoderne chinesische Gesellschaft bekommen.

Der NYT-Artikel allerdings sieht alles durch die Brille anti-chinesischer Propaganda und unterstellt der chinesischen KP die sinistre ideologische Absicht, die nationalen Minderheiten ihrer „nationalen Identität“ (die für die NYT anscheinend nur als GEGEN China, V.a. aber gegen die Kommunistische Partei gerichtete Identifikation denkbar ist) zu entfremden und sie zu stolzen Bürgern eines modernen Chinas zu machen.

Der Artikel berichtet ungewollt über viele Errungenschaften der chinesischen Bildungsreform der vergangenen fünfundzwanzigster Jahre, während er einigermaßen bemüht versucht, Beispiel für seine These zu finden, dass hier mal wieder zentralistische Kommunisten aus Beijing unterdrückten Minderheiten die letzten Reste ihrer wertvollen Nationalnatur klauen.

Die Beispiel sind durchweg Vorkommnisse, die in jedem Land vorkommen und die außerdem – wie im Falle von gesetzwidrigen Prügelstrafen – von den Behörden untersucht und sanktioniert wurden, wie der Artikel selber einräumt. Die propagandistische Absicht des Beitrags schlägt also ziemlich fehl, jedenfalls für den vorurteilslosen Leser.

Sie wirkt aber auf vielleicht unbeabsichtigte Weise aufklärend, indem der Artikel nämlich als Beleg für seine Anschuldigungen ausgerechnet eine Zitatesammlung verlinkt, in der Aussagen des chinesischen Präsidenten zu Bildung, Unterricht, Schulen und Universitäten genannt wird. Da die Quelle ausschließlich auf Chinesisch ist, wird sich kaum jemand die Mühe machen, die Texte zu lesen. Tut man das jedoch, fällt einem sogleich auf, welchen Stellenwert Erziehung, Bildung und Studium der Kinder und Jugendlichen in China haben und warum das Land so erfolgreich ist.

Hier ein paar Auszüge:

1)
„Wenige sind wie die Natur, und Gewohnheit ist allgemein.“ Die Pflege und Förderung der sozialistischen Grundwerte muss bereits im Kindesalter und in den Schulen beginnen. Die grundlegenden Inhalte und Anforderungen der sozialistischen Grundwerte sollten in die Schulbildung und den Unterricht einfließen und sich im täglichen Management der Schulen widerspiegeln, damit sie in die Lehrmaterialien, die Klassenzimmer und die Köpfe aufgenommen werden können.

Rede von Xi Jinping auf der Dreizehnten Gemeinsamen Studie des Politbüros des 18. Zentralkomitees am 24. Februar 2014

2)
2Wir sollten die Sache der Bildung aktiv entwickeln und durch universelle Bildung den Verstand erleuchten, Wissen weitergeben und die Gefühle kultivieren, damit die Menschen die Werte verschiedener Zivilisationen im ständigen Streben nach Materialismus und Wissen besser verstehen können und damit Bildung dem Erbe und der Schaffung von Zivilisationen dienen kann.“

Rede von Xi Jinping am Sitz der UNESCO, 27. März 2014

3)
„Das Zentralkomitee der KPCh hat die strategische Entscheidung getroffen, Universitäten von Weltrang aufzubauen, und wir sollten unbeirrt auf dieses Ziel hinarbeiten. Um eine gute Universität von Weltrang in China aufzubauen, muss sie chinesische Merkmale aufweisen. Ohne diese Merkmale, ohne den anderen zu folgen und dem Beispiel der anderen zu folgen, ist es unmöglich, ein erfolgreiches Unternehmen zu führen. Hier können wir das Sprichwort anwenden ‚Je nationaler, desto globaler‘.“

Xi Jinpings Rede auf einem Symposium für Lehrer und Studenten an der Universität Peking am 4. Mai 2014

4)
„Es wird kein zweites Harvard, Oxford, Stanford, MIT oder Cambridge auf der Welt geben, aber es wird die erste Peking-Universität, Tsinghua-Universität, Zhejiang-Universität, Fudan-Universität, Nanda-Universität und andere berühmte chinesische Institutionen geben. Wir sollten ernsthaft die fortschrittlichen Erfahrungen der Welt bei der Leitung und Verwaltung von Schulen aufnehmen, und, was noch wichtiger ist, wir sollten die Gesetze des Bildungswesens befolgen und Universitäten betreiben, die auf chinesischem Boden verwurzelt sind.“

Xi Jinpings Rede auf dem Symposium für Lehrkräfte und Studierende der Universität Peking am 4. Mai 2014

5)
2Die Hochschulen des Landes sollten an der Spitze der Bildungsreform stehen, sich eng auf die grundlegende Aufgabe der moralischen Erziehung konzentrieren, den Aufbau eines lebendigen, effizienten und offeneren Systems und Mechanismus beschleunigen, der die wissenschaftliche Entwicklung der Universität fördert, und die Vorhut der Bildungsreform sein.“

Xi Jinpings Rede auf einem Symposium für Lehrkräfte und Studierende an der Universität Peking am 4. Mai 2014

6)
„Lehrerinnen und Lehrer haben die feierlichste und heiligste Aufgabe. Herr Mei Yiqi sagte: „Die sogenannten großen Gelehrten bedeuten nicht, dass es Gebäude gibt, sondern dass es Meister gibt.“ Ich schätze, dass ein solcher Meister sowohl ein Lehrer des Lernens als auch ein Lehrer des Charakters ist.“

Xi Jinpings Rede auf einem Symposium für Lehrer und Studenten an der Universität Peking am 4. Mai 2014

7)
„Lehrer sollten immer die Aufgabe im Auge behalten, Menschen zu lehren und zu erziehen, bereit sein, als Leiter und Pflasterstein zu dienen, die Herzen und Köpfe der Studenten mit Charisma zu leiten und die Tür zur Weisheit der Studenten mit akademischen Errungenschaften zu öffnen.„

Xi Jinpings Rede auf dem Symposium für Lehrende und Studierende der Universität Peking am 4. Mai 2014

😎
„Parteikomitees und Regierungen auf allen Ebenen sollten der Arbeit der Hochschulen und Universitäten große Bedeutung beimessen, sich stets um das Wachstum der Studenten kümmern und sie lieben und ihnen eine Bühne bieten, damit sie ihre Jugendträume verwirklichen und im Leben hervorragende Leistungen erbringen können.“

Xi Jinpings Rede auf dem Symposium für Lehrkräfte und Studierende der Universität Peking am 4. Mai 2014


Quellen:
NYT-Artikel -> https://www.nytimes.com/interactive/2025/01/09/world/asia/tibet-china-boarding-schools.html?smid=nytcore-ios-share&referringSource=articleShare

Xi Jinping über Bildung (2014) -> https://www.xuexi.cn/lgpage/detail/index.html?id=1983178396055103524

Volkskäppchen und der Habeck

Ein Demagoge faschistischen Zuschnitts, der die Bevölkerung belügt, um eine noch massivere Aufrüstung als die jetzt schon ins Werk gesetzte durchzudrücken.

Gleichzeitig ein berechnender Kriegshetzer, der (passend zu seinem Hauptberuf als Kinderbuchautor) mit infantilen Unterstellungen und holzschnittartiger Feindbildpflege Russland („Putin“) als Sündenbock, Blitzableiter und Prügelknabe benutzt.

Was Habeck hier „Putin“ andichtet, sind exakt die feuchten Träume und der kriegerische Expansionismus, mit denen der deutsche Imperialismus bereits zweimal verheerend gescheitert ist.

Dieser Kriegshetzer und seine Partei möchten nun die dritte Auflage verantwortlich in die Wege leiten und ihn zum neuen Führer machen, einem, der die alten Pläne endlich umsetzt: Russland besiegen, aufteilen und dessen Reichtümer dem deutschen Kapital zugänglich machen.

Geschichte wiederholt sich bekanntlich nicht als Tragödie, sondern als Farce. Habeck ist das Gesicht dieser Farce: ein aggressiver russophober Clown, der bündnisgrüne Öko-Kreide frisst, um mit salbungsvoll pfäffischen Tonfall von Frieden und Energiewende zu reden. Dahinter steckt dasselbe hässliche Raubtiergesicht, das deutschen Größenwahn und deutsche Anmaßung schon immer gekennzeichnet hat.

„Das Volk muss die Geschicke des Landes in die eigenen Hände nehmen“

Vor genau achtzig Jahren brachte Walter Ulbricht diese Einschätzungen zu Papier – NACH der faschistischen Katastrophe, die von Groß- und Finanzkapital, von Junkern und Miltaristen – also von den damaligen Eliten – vermittels ihres Zöglings und Protegés Hitler, dem Expansionsdrang nach Osten und dem Krieg gegen Russland ausgelöst wurde.

Die heutigen Eliten in Politik und Wirtschaft sind auf demselben Kreuzzug gegen denselben Feind; nur befinden wir uns zeitlich VOR der Katastrophe, die eine Umsetzung ihrer Absichten bedeuten würde. Die Worte Ulbrichts können und sollten uns Erinnerung und Mahnung sein, es diesmal nicht so weit kommen zu lassen.

„Das nationale Unglück unseres Volkes bestand doch gerade darin, dass es den reaktionären Kräften an allen entscheidenden Wendepunkte in der deutschen Geschichte gelang, das Übergewicht gegenüber den fortschrittlichen Kräften zu gewinnen. Die grundlegende nationale Aufgabe ist deshalb gegenwärtig die Entmachtung der Träger dieser reaktionären räuberischen Volksfeindlichen Politik, das sind die Konzern und Bankcher und sonstigen Kriegsinteressenten, die Großgrundbesitzer und die faschistische Bürokratie.

Das deutsche Volk muss wissen, wenn der Einfluss der reaktionären Kräfte im Staat und Wirtschaft bestehen bleibt. Dann bedeutet das periodische Krisen und dauernde Konflikte mit anderen Völkern soll aber endlich in Deutschland, die friedliche Arbeit und der Neuaufbau Deutschlands gesichert werden. Dann muss das Volk die Geschicke des Landes in die eigenen Hände nehmen.“

„Bericht über die Verhandlungen des 15. Parteitages der Kommunistischen Partei Deutschlands“, Berlin 1945
(Walter Ulbricht: Zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung – aus Reden und Aufsätzen, Band II: 1939 – 1946, Dietz Verlag, Berlin 1955)

Ach wie gut daß niemand weiß…

Sehe gerade auf X die Pressekonferenz des gewählten Präsidenten Trump, in der er angekündigt, Grönland als 51. Staat den USA einzugemeinden und für den Fall dänischen Widerstandes ultra-brutale Strafzölle gegen Dänemark angekündigt.

Freue mich jetzt schon auf die entschiedenen Reaktionen der EU, auf Sanktionen, die (so Baerbock demnächst:) „die USA in die Knie zwingen werden“, auf den regelrechten Wirtschaftskrieg gegen die USA, auf umfangreiche Waffenlieferungen der EU an Dänemark und auf vollmundige Erklärungen unserer Freiheitshelden von Habeck bis Strack-Zimmermann, dass sie „Dänemark unterstützen, so lange es nötig ist“, weil „Trump nicht gewinnen darf“.

Selbstverständlich erwartet der Bürger nun auch ein weiteres „Sondervermögen“ fürs Militär, um in dieser erneute „Zeitenwende“ unsere „gemeinsamen europäischen Werte“ und „unsere Sicherheit“ zu verteidigen.

Ach, wie wird das schön…

Es war einmal: In eins nun die Hände

Screenshot

Einen kurzen Moment lang in der deutschen Geschichte machte die Arbeiterbewegung alles richtig: die beiden Arbeiterparteien (ja, die SPD war damals, zumindest von der Basis her, noch eine Arbeiterpartei), vereinigten sich, um als führende Kraft in einem Teil Deutschlands gemeinsam eine antifaschistische und später sozialistische Ordnung zu schaffen.

Das war keine Utopie, sondern praktische Notwendigkeit und Aufgabe. Heute gibt es keine Arbeiterpartei mehr in Deutschland. Die SPD ist Anhängsel und politischer Vollstrecker der imperialistischen Ausbeutung der heimischen und auswärtigen Lohnarbeiter; die kommunistischen Gruppen, die es gibt, sind unbedeutende Sekten, die sich untereinander bekämpfen und anfeinden.

Die Mehrheit der Arbeiter selber ist desillusioniert und sowohl von den einen wie von den anderen abgestoßen und gibt ihre Wahlstimme lieber der einzigen scheinbaren Opposition zu diesem System, die hierzulande sichtbar und hörbar ist: der AfD.