Ballade vom Sozialfaschisten


Der Herr Finanzminister ist
ein deutscher Sozialfaschist.
Er prahlt mit selbstzufried‘ner Miene
mit dem, was schon der Ukraine
an deutschen Geldern zugekommen
und deutschen Bürgern weggenommen
wurde und demnächst noch wird.

Der Bürger denkt „Mich tritt ein Pferd!
Ham die Berliner sie noch alle?“
Sein Denken steckt in einer Falle:
Der Herr Minister macht dies nicht
weil er ein arger Bösewicht
oder auch nur ein Dummkopf sei –
er denkt sich nämlich was dabei!

Er macht‘s, weil Armut, Krieg und Rüsten
der Job ist von Sozialfaschisten,
wenn in der Krise wieder mal
in Deutschland Staat und Kapital
beschließen, dass Geschäft und Macht
ganz viel Gewalt jetzt nötig macht.

DAFÜR die Leute zu verarmen,
dabei moralisch rumzubarmen
und Krieg als edle Tat verkaufen:
DAS macht den Mann und seinen Haufen
zum unverzichtbar’n Instrument
der Bourgeoisie – die keinen kennt,
der dafür so geeignet ist
wie eben ein Sozialfaschist.

„Hey Leute! Traut euch! Zeigt das an! Jetzt auch digital!!“

Kein Scherz:

Die Frau, die hier in bestem Infantildeutsch zur Denunziation aufruft und die Bevölkerung auffordert, Leute, „die den gesellschaftlichen Konsens verlassen“ bei der Staatsanwaltschaft zu melden, wird neue Justizministerin der BRD.

Sonja Eichwede heißt das Mädel und das Video ist kein DeepFake eines erklärten SPD-Hassers sondern eine ernstgemeinte Stellungnahme einer Überzeugungstäterin, die anscheinend auf einen Streich Baerbocks und Faesers Banalität des Bösen noch toppen will.

Bademäntel bereitlegen!

faschisierung #denunziantentum #spdfuerpolizeistaat

Es war einmal: In eins nun die Hände

Screenshot

Einen kurzen Moment lang in der deutschen Geschichte machte die Arbeiterbewegung alles richtig: die beiden Arbeiterparteien (ja, die SPD war damals, zumindest von der Basis her, noch eine Arbeiterpartei), vereinigten sich, um als führende Kraft in einem Teil Deutschlands gemeinsam eine antifaschistische und später sozialistische Ordnung zu schaffen.

Das war keine Utopie, sondern praktische Notwendigkeit und Aufgabe. Heute gibt es keine Arbeiterpartei mehr in Deutschland. Die SPD ist Anhängsel und politischer Vollstrecker der imperialistischen Ausbeutung der heimischen und auswärtigen Lohnarbeiter; die kommunistischen Gruppen, die es gibt, sind unbedeutende Sekten, die sich untereinander bekämpfen und anfeinden.

Die Mehrheit der Arbeiter selber ist desillusioniert und sowohl von den einen wie von den anderen abgestoßen und gibt ihre Wahlstimme lieber der einzigen scheinbaren Opposition zu diesem System, die hierzulande sichtbar und hörbar ist: der AfD.