Abt. „Keine Nazis in der Ukraine“

Im selben Ausmaß, in dem in der westlichen Öffentlichkeit geleugnet wird, dass es in der Ukraine Nazis in sämtlichen Bereichen von Staat, Armee und Verwaltung gibt, zeigen die Medien derselben Öffentlichkeit ganz selbstverständlich die Symbole dieser Nazis praktisch auf jedem zweiten Foto, das sie aus dem ukrainischen Protektorat des NATO-Blocks veröffentlichen:

„Ukrainische Nazis in den westlichen Nachrichten…

Der britische “Daily Telegraph” veröffentlicht ein angeblich rührendes Bild eines ukrainischen “Soldaten”, der nach 10 Tagen Urlaub wieder mit seiner Tochter zusammenkommt.

Bei näherer Betrachtung erkennt man das “Totenkopf”-Emblem der Nazi-SS, das auf seiner Jacke prangt…

Die Ukraine hat nicht nur ein MASSIVES Nazi-Problem, sondern es ist so schlimm, dass fast überall, wo man ein Foto macht, Nazis auftauchen.“

Quelle: https://t.me/s/brianlovethailand

Original-Link: https://www.telegraph.co.uk/world-news/2022/12/26/ukraine-russia-war-latest-blasts-reported-military-airbase-deep/

Krieg? Nerv mich nicht.

Beobachtung: es wird immer stiller um den NATO-Krieg gegen Russland (der hierzulande offiziell „ Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine“ getauft wurde – eine Sprachregelung, die staatliche und Konzernmedien auch einigermaßen konsequent durchhalten). Zwar wird noch, immer mit eindeutiger Parteinahme und stets aus Sicht der ukrainischen Seite, die eine oder andere Meldung von der Front verbreitet, aber in der Öffentlichkeit abseits der amtlichen und medial hergestellten EINZIGEN MEINUNG, die man zu diesem Konflikt zu haben hat, sieht es ganz anders aus.

Im privaten Bereich, am Arbeitsplatz, in der Familie herrscht Schweigen, bestenfalls genervtes Abwinken, zu dem Thema. Man ist vorsichtig geworden, sofern man nicht gleich inzwischen so ermüdet und gestresst ist von der Geschichte, dass man nichts mehr davon hören will.

Im ersten halben Jahr des russischen Eingreifens in den ukrainischen Bürgerkrieg wurde ich von der Liebsten alle paar Tage gefragt „Und? Was gibt’s Neues vom Krieg?“. Worauf ich versuchte, so sachlich und neutral wie möglich den mir verfügbaren Kenntnisstand über Motive und Handlungen der staatlichen Akteure dieses Krieges zusammenzufassen. Und zwar so, dass es für eine mit NATO-Propaganda aufgewachsene bürgerliche Westdeutsche wie meine Gattin verdaubar, verständlich und aufklärend ist – übrigens eine sehr gute Übung gerade für Kommunisten.

Seit einiger Zeit bleiben diese Fragen aus.

Am Arbeitsplatz, wo es von Anfang an als „schwieriges Thema“ galt (in Pflege und Betreuung gibt es jede Menge ukrainische und russische Kollegen) herrscht mittlerweile fast ängstliches Schweigen zum Thema „Ukraine-Krieg“. Es ist ein regelrechtes Tabu-Thema geworden, als ob die Leute Angst hätten, etwas Falsches zu sagen. Sogar, wenn aus irgendeinem Grund das Gespräch darauf kommt, wird ausgewichen, umschifft, das Thema gewechselt. Ein spürbarer Unwille, sich verbal (und wohl auch gedanklich) auf die Frage einzulassen, was da eigentlich aus welchen Gründen in der Ukraine geschieht, ist fast greifbar. Immerhin ist dieser Krieg ja DIE Thematik, die vom politischen bis ins private Leben nahezu alles dominiert, mit spürbaren Auswirkungen auf die Lebensführung der Leute.

Die Gleichschaltung der öffentlichen Meinung durch die umfassende Parteinahme für das Kiewer Regime durch NATO-Block und BRD-Regierung hat ihre Spuren hinterlassen. Hinzu kommt eine Ermüdung in der Bevölkerung nach dem Motto „Um Gottes Willen, der Scheiss-Krieg nervt schon genug, hör bloß auf, auch noch darüber rumzudiskutieren. Es reicht ja wohl, dass alles teurer wird und der Lohn kaum noch ausreicht…“

Geschichten die das Leben schrieb: Wir wollen den Totalen Krieg (jedenfalls in der Ukraine)!

Ich sitze in einer Ecke des Wohnzimmers und lese oder zeichne irgendwelches Zeug. Am anderen Ende lungert die Frau auf dem Sofa und läßt sich von den dahin plätschernden und immergleich intonierten Fernsehstimmen einer Talkrunde auf Phoenix in den Schlaf labern – sie schaltet diese Sendungen oft nur deswegen ein, weil sie „so schön dabei einschlafen kann“.

Das ist tatsächlich auch das einzige, was einem bleibt (außer um- oder abschalten), denn WAS da gesagt wird, ist so fürchterlich, dass es zumindest mich um jeden Schlaf bringen würde. Es geht mal wieder um die Ukraine, bzw. laut offizieller Sprachregelung, den „russischen Angriffskrieg in der Ukraine“ und die Teilnehmer beantworten gerade die besorgte Frage des Moderators, was „die Menschen in der Ukraine“ jetzt am dringendsten bräuchten.

Was brauchen Menschen in einem Land, das gerade von seinem neo-nazistischen Regime in einem aussichtslosen Stellvertreterkrieg verheizt wird? Was brauchen Menschen in einer zusammengebrochenen Ökonomie, einem kollabierten Elektrizitätsnetz, weitgehend ohne Strom, Wasser und Heizung im kalten Winter? Frieden zum Beispiel?

Weit gefehlt. Dieser geplagte Menschenschlag braucht vor allem eins: WAFFEN! Die Talkshowgäste sind sich einig: das dringlichste Bedürfnis „der Menschen in der Ukraine“ sind Waffen, und zwar ganz viel davon und a.s.a.p.! Der Moderator wendet sich an eine Dame in der Runde: Frau Sowieso, Sie waren kürzlich noch in der Ukraine und können mit den Menschen dort sprechen. Was ist deren Meinung, was sagen die Menschen dort, was sie als erstes brauchen?“

Die Dame zögert keine Sekunde mit ihrem authentischen First-Hand-Bericht: „Ja, das ist natürlich ganz eindeutig; bei allen Entbehrungen, die diese Menschen mitmachen müssen, ist doch ein gemeinsamer Nenner, dass jetzt dringend Waffen gebraucht werden..“

Wen die Waffenfetischistin vor Ort in Kiew befragt hat, wird nicht verraten. Für sie und die Runde steht fest, dass nur Waffen, noch mehr Waffen, und das möglichst zackig, den Frieden in unserem ukrainischen Protektorat schaffen können. Die übrigen Diskussionsteilnehmer sekundieren ihr: Ja, auf jeden Fall Waffen! Das ist das erste und wichtigste. Bevor über irgend etwas anderes überhaupt zu reden ist, muß die reibungslose und großzügige Versorgung mit Waffen gewährleistet sein!

Die Begeisterung für Krieg und noch mehr Krieg steht ihnen ins bürgerlich-vernünftige Gesicht geschrieben; sie orgasmieren innerlich ob der einmaligen Gelegenheit, sich ganz legal und offiziell der von der offiziellen Regierungs- und Medienmeinung nicht nur bestätigten, sondern GEFORDERTEN Kriegsbegeisterung hinzugeben.

Der kranke Zynismus ihres Rufes nach mehr Waffen, noch mehr Waffen, mehr Krieg, mehr toten Russen verwandelt sich für sie in ein Gebot humanitärer Verantwortung für UNSERE Werte, die schließlich da hinten in der Ukraine gegen den Russen verteidigt werden. Schon wieder verteidigen Nazis unsere europäischen Werte gegen den Russen, und noch nicht einmal das fällt den wackeren Talkrunden-Demokaten auf.

Der Sportpalast ist die Wohnstube, und das „Wollt ihr den totalen Krieg“ des Reichspropagandaministers ist zum sachlich erörterten Austausch geworden, wie der Feind im Osten am besten zu besiegen ist. Das Resultat ist dasselbe: totaler Krieg. Das offizielle und mediale Deutschland will ihn, jedenfalls solange Ukrainer ihn kämpfen. Da darf einfach nicht nachgegeben werden, da muß um jeden Preis bis zum Endsieg gekämpft werden. Dass es dazu massenhaft Waffen braucht, gebietet schon der bürgerliche Sachverstand.

Wie vor achtzig Jahren verschwenden die totalen Krieger keinen Gedanken daran, wie er enden könnte. Wie er enden WIRD. Sie wissen sich auf der Seite der überlegenen Macht; wenn schon nicht militärisch, dann eben immerhin wertemäßig.

Während ich mich angesichts des gerade Gehörten mal wieder verstärkt wie ein Alien in einer primitiven und barbarischen Welt von Irren fühle, ist die Frau darüber sanft eingedöst.

Die Politik der europäischen US-Vasallen

Die Politik der europäischen US-Vasallen: psychologisch gesehen eine Mischung aus Masochismus, Stockholm-Syndrom und Einschüchterung durch Erpressung.

Noch schmerzhafter für die Verwalter der europäischen US-Protektorate muss es sein, wenn der russische Prädident, den sie laut Befehl aus Washington durch den wirtschaftlichen Abstieg ihrer eigenen Staaten zu bekämpfen haben, nicht nur den Finger auf die Wunde legt, sondern auch noch Salz hinein streut:

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“Heute sagen die Behörden der Europäischen Union selbst, dass die Politik ihres wichtigsten Partners – der Vereinigten Staaten – direkt zur Deindustrialisierung Europas führt.

Sie versuchen sogar, ihrem amerikanischen Oberbefehlshaber einige Rechnungen dafür zu präsentieren. Manchmal klingen sie sogar beleidigt; sie wollen wissen, warum sie das verdient haben. Ich möchte sie in diesem Zusammenhang fragen: Und was haben Sie erwartet?

Wie sollte man sonst mit denen umgehen, die es zulassen, dass andere ihre Füße auf ihnen abwischen? Aber das ist schließlich ihre Sache.”

(Wladimir Wladimirowitsch Putin)

GLOBAL TIMES über die wahren Absichten hinter den Minsker Vereinbarungen

Das (in seiner Außenwirkung) katastrophale Interview, das Exkanzlerin Merkel dem “Zeit“-Magazin gab, zieht weltweit Kreise. Jetzt bezieht auch die „Global Times“ als englischsprachiges inoffizielles Organ der KP Chinas dazu Stellung.

Und diese Stellungnahme hat es in sich. Man wird davon ausgehen können, dass die in dem Beitrag ausgedrückten Einschätzungen denen der chinesischen Führung entsprechen.

Hier die vollständige deutsche Übersetzung:

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Die wahren Absichten hinter den Minsker Vereinbarungen zerstören die Glaubwürdigkeit des Westens weiter

Vom Drängen auf die Minsker Vereinbarungen bis hin zum Anheizen des anhaltenden Konflikts zwischen Moskau und Kiew versucht der Westen, ein Land, das er als Rivalen betrachtet, durch ausdrückliche oder unausgesprochene Verzögerungsversuche zu erschöpfen und einzudämmen.

Er hat Russland nie wirklich als Dialogpartner betrachtet. In einem Interview mit der deutschen Zeitung Die Zeit enthüllte die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel letzte Woche die wahren Absichten des Westens hinter den Verhandlungen mit Russland und der Ukraine zur Förderung eines Waffenstillstands im Jahr 2014. Sie räumte ein, dass die Minsker Vereinbarungen ein “Versuch waren, der Ukraine Zeit zu geben” und dass Kiew sie genutzt habe, “um stärker zu werden”.

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte daraufhin am Freitag, Merkels Äußerungen seien “völlig unerwartet und enttäuschend”. Wie die US-Zeitung New York Post berichtete, fühlte sich Putin nach den Minsker Vereinbarungen vom Westen verraten. “Es hat sich herausgestellt, dass niemand die Vereinbarungen umsetzen wollte”, so der russische Staatschef.

Die Minsker Vereinbarungen hatten zum Ziel, die Ukraine-Krise zu bewältigen und eine Eskalation des Konflikts zu vermeiden. Merkel hat damit etwas zugegeben, was westliche Politiker in Bezug auf die Minsker Vereinbarungen nicht zugeben wollen: Sie waren nur eine Notlösung, um der Ukraine und dem Westen Zeit zu verschaffen, und die westlichen Länder haben sich nie wirklich um eine Lösung der Differenzen mit Russland in der Ukraine-Krise bemüht.

Die Äußerungen des ehemaligen deutschen Regierungschefs reißen den letzten Rest der “freundlichen” Maske nieder, die einige westliche Länder gegenüber Russland aufgesetzt haben. In den Augen einiger westlicher Länder ist Russland nur ein diplomatischer und politischer “Fremder”. Unter dem Einfluss Washingtons betrachten einige Länder Moskau zudem als eine so genannte Bedrohung aufgrund seiner enormen Militärmacht und seines politischen Systems, das nicht dem “westlichen Standard” entspricht. Infolgedessen haben diese Länder seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion nie aufgehört, Russland zu unterdrücken.

Auf der anderen Seite hat sich Russland immer als europäisches Land betrachtet und erwartet, dass es Vertrauen zum Westen aufbaut. Daher ist es verständlich, wenn Putin seine Enttäuschung und das Gefühl des Verrats über Merkels Worte zum Ausdruck brachte.

Das Vertrauen Russlands in den Westen ist bereits auf einen neuen Tiefpunkt gesunken. Und die Heuchelei des Westens hat Moskaus Willen zu einem effektiven Dialog mit dem Westen erschöpft, so einige Experten. “Jetzt steht die Frage des Vertrauens auf der Tagesordnung, und sie ist bereits nahe Null”, sagte Putin am Freitag.

Merkels Bekenntnis zu den Minsker Vereinbarungen zeige auch, dass einige westliche Länder, insbesondere die USA, vertragliche Verpflichtungen überhaupt nicht einhalten. Sie können ihre Worte so leicht zurücknehmen.

Bei dem von den USA angestrebten Abkommen geht es nie um Glaubwürdigkeit, sondern nur um Interessen. Ein Abkommen wird von den USA als nützlich erachtet, wenn es die Interessen des Landes fördert; andernfalls ist Washington immer bereit, es zu verweigern. Ein Beispiel dafür ist der Ausstieg der USA aus dem Vertrag über die Bekämpfung ballistischer Raketen und dem Vertrag über nukleare Mittelstreckenwaffen. Auch bei der Umsetzung des Abkommens misst Washington mit zweierlei Maß, um die Interessen seiner Verbündeten zu fördern.

Die USA und mehrere andere westliche Länder sind zu “Säumigen” in der internationalen Gemeinschaft geworden. Sie wagen es, ihre Versprechen zu brechen, weil sie von der westlichen Hegemonie mit den USA im Zentrum geschützt werden. Washington hat bereits viele andere westliche Länder entführt, um sich dieser Hegemonie anzuschließen und eine verzerrte internationale Ordnung zu schaffen und aufrechtzuerhalten.

Es ist zu erwarten, dass einige von den USA geführte westliche Länder die so genannten Werte weiterhin als Vorwand nutzen werden, um ihre kollektive Hegemonie zu verteidigen und andere unter internationalen Regeln und Ordnungen zu ihren Gunsten zu schikanieren. Solange eine solche Vorherrschaft besteht, wird die Welt weiterhin Opfer von Machtpolitik sein und nicht ein Ort voller Gerechtigkeit und Fairness.

Man muss bei der informationsbeschaffung unbedingt den westlichen, besser noch den europäisch-amerikanischen Blickwinkel verlassen

Der Ukraine-„Aufhänger“ für die globale tektonische Plattenverschiebung in der Weltpolitik ist im westlichen Denken und damit auch in hiesigen Medien noch gar nicht richtig angekommen.

Im globalen Süden allerdings schon. Zwar geht das alles nicht über Nacht, aber es hat bereits begonnen. Das Zeitalter der westlichen Dominanz, des gleichzeitig post- und neokolonialen Herrschaftsmodells der USA (und ihrer Vasallen) und der von ihnen geschaffenen Institutionen ist VORBEI.

Es gibt in der Ukraine nur einen Ausgang des Krieges, und das ist die Kapitulation der Ukraine und wahrscheinlich das Ende der Ukraine als Staat. Als Staat wie bis Februar 2022 wird es dieses Land ohnehin nicht mehr geben.

Den Sieg Russlands verhindern kann nur ein atomarer Weltkrieg. Alles darunter (weitere Waffenlieferungen, weitere Finanzierung der korrupten Kiewer Nazi-Marionetten) verlängert vielleicht die Agonie der Ukraine, ändert aber nichts am Ausgang des Krieges.

Auch wenn sie es entweder noch nicht bemerkt haben, nicht bemerken wollen oder ihre gesamte Gewalt für die Verlängerung bzw. Aufrechterhaltung des bisherigen status quo in die Waagschale werfen: die Welt ist nicht mehr dieselbe, die Herrschaft des Westens über den Globus ist BEENDET.

Der Schnitt ist getan, die Abkopplung ist erfolgt, die Bewegung der Freien Welt (Russland, China, der globale Süden) geht jetzt in eine andere Richtung als die der Alten Welt (USA-NATO-EU & Vasallen).

Interessant übrigens, wie das „Zeit“-Interview Merkels globale Wellen schlägt und weltweit als Nachweis der völligen Unzurechnungsfähigkeit und der betrügerischen, ausschließlich den eigenen Vorteil anvisierenden Politik des Kollektiven Westens rezipiert wird. Nur in den westlichen Ländern nicht – dort herrscht weitgehendes Schweigen über den ungewollten Klartext der Ex-Kanzlerin.

Das Merkel rückt mit der Wahrheit raus

Schön, wie das Merkel in seinem „ZEIT-Magazin“-Interview endlich mit der Sprache rausrückt und deutlich erklärt, was das Ziel des kollektiven Westens in der Ukraine war und wofür die Minsker Abkommen gedacht waren: nicht irgendeine Beendigung oder Beilegung des ukrainischen Bürgerkrieges, den das Kiewer Regime nach dem Maidan-Putsch gegen den Donbass angezettelt hat.

Nein, Ziel war immer „der Ukraine mehr Zeit zu verschaffen“. Wofür? Für den Krieg gegen Russland, zur Eroberung der Krim und der Rückeingliederung der abtrünnigen Volksrepubliken.

Von Anfang an waren die Minsker Abkommen – jedenfalls von Seiten des Westens und seiner ukrainischen Schützlinge – nur dafür gedacht, die nötige Zeit zu gewinnen, um die ukrainischen Nationalisten soweit aufzurüsten, dass sie den Waffengang gegen Russland mit der Aussicht auf Erfolg angehen konnten.

Wie sie selbst zu Protokoll gibt, hätten die Volksrepubliken und Russland 2015 nicht nur Debalzewo, sondern die ganze Ukraine „übernehmen“ können. Diesem für die westlichen Kriegsplaner ärgerlichen Zustand musste abgeholfen werden, und DAFÜR – für den benötigten Zeitgewinn, um die Ukraine auf ihre Rolle als Zerstörungs-Rammbock gegen die Russische Föderation vorzubereiten – wurden die Minsker Abkommen benötigt.

In ihren Äußerungen bestätigt die ehemalige Kanzlerin, dass sie vom Beginn an Russland belogen hat. Was sie damit ebenfalls bestätigt, ist die Tatsache, dass der russische Präsident richtig liegt mit seiner Einschätzung, dass Russland nicht viel anders übrig blieb, als in den seit 2014 geführten Krieg einzugreifen und das nationalistische Marionettenregime in Kiew zu demilitarisieren und zu entnazifizieren.

Zeit-Magazin Artikel: (Paywall)

Vor der Faschisierung der westlichen Gesellschaften, als noch über die ukrainischen Nazis, die 2014 von den USA an die Macht gebracht wurden, geschrieben werden durfte

Eine kleine Erinnerung an die Zeit, als die westliche Presse noch Artikel über reale Ereignisse schrieb. Hier der britische The Guardian, in dem John Pilger am 13. Mai 2014 schreibt:

“In der Ukraine führen uns die USA in einen Krieg mit Russland. Washingtons Rolle in der Ukraine und seine Unterstützung für das Neonazi-Regime hat ernste Konsequenzen für den Rest der Welt. Warum tolerieren wir die Gefahr eines weiteren Weltkriegs in unserem Namen? Warum lassen wir Lügen zu, die dieses Risiko rechtfertigen? Das Ausmaß unserer Indoktrination ist ein brillanter, ja spiritueller, sehr erfolgreicher Akt der Hypnose. Jedes Jahr veröffentlicht der amerikanische Historiker William Bloom seine „aktualisierte Zusammenfassung der Ergebnisse der amerikanischen Außenpolitik”, aus der hervorgeht, dass die Vereinigten Staaten seit 1945 versucht haben, mehr als 50 Regierungen zu stürzen, von denen viele demokratisch gewählt waren.“

Kürzlich, im Staaten-Kindergarten

USA (zu Europa): „Ich bring dich mit meinem Ukraine-Projekt an den Rand eines Krieges mit Russland, so dass du deine Wirtschaftsverbindungen mit Russland kappst und das zuverlässige, billige russische Erdgas verlierst, das bisher deine Industrie erfolgreich gemacht hat.“

Europa: „Hm, ja, muss wohl sein – Russland böse!!“

USA: „Dann verkauf ich dir mein dreckiges Frackinggas zum Vierfachen meines heimischen Marktpreises und erlasse ein Gesetz zur Deindustrialisierung Europas, das ich „Inflation Reduction Act“ nenne. Da schreib ich rein, dass bei mir zukünftig nur noch im Inland produzierte E-Auto-Komponenten verkauft werden dürfen, so dass deine Industrie, die ohnehin kaum noch unter den hohen Energiekosten produzieren kann, gezwungen ist, ihre Produktion zu mir zu verlagern.“

Europa: „Och, das ist aber nicht so nett von dir, wie sind doch Freunde und Verbündete!“

USA: „Haha. Und damit die Sache klar ist, sprenge ich die Gas-Pipelines weg, die deine bisher stärkste Wirtschaftsmacht mit Russland verbindet. Denk also nicht mal dran, irgendwie wieder zurück zum vorigen status quo zu kommen.“

Europa: (schweigt)

Europa (zur Bevölkerung): „Liebes Volk, leider können wir da gar nichts machen, die Zeiten sind hart, euer Leben wird ziemlich ungemütlich werden! ABER: Russe böse, Putin schuld!“

Europas Bevölkerung mehrheitlich (verarmt, friert, hungert, wird massenhaft arbeitslos, grummelt vor sich hin): „Ist schon scheisse, Leben wird immer ungemütlicher, ABER: Russe böse, Putin schuld!“