Immer dasselbe: Die Guten gegen die Bösen

Im Israel-Palästina Krieg ist es genau wie im NATO-Russland-Krieg in der Ukraine: die Bösen haben aus heiterem Himmel ganz ganz böse Taten verübt, vor denen die Welt in Form von westlichen Medien und Politikern in geheuchelter Fassungslosigkeit steht.

So wie Putin eines Morgens aufwachte und spontan beschloß, zur Abwechslung mal die arme, unschuldige Ukraine zu überfallen, so haben sich stoppelbärtige muslimische Terroristen gestern entschlossen, mal wieder Terror gegen das arme, unschuldige Israel zu verüben.

Eine Vorgeschichte gibt es nicht, jahrelange (im Fall Palästina jahrzehntelange) Kriegshandlungen und Drangsalierungen der Palästinenser durch Israel oder der Russen im Donbas durch das Kiewer Regime interessieren und existieren nicht. Dafür menschelt es an allen Ecken und Enden; im Fernsehen werden Väter (israelische natürlich) gezeigt, deren kleine Töchter von den bösen muslimischen Stoppelbärtigen entführt wurden.

Der böse Feind ist das Schlechte an sich, er mordet und tötet aus purer Lust am Morden und Töten. Darum ist auch jede Gewaltmaßnahme gegen ihn nicht nur zulässig, sondern gebietet sich von alleine. Israel hält sich jedenfalls seit seiner Gründung an solche Gewaltmaßnahmen, da aus israelischer Sicht die Leute, denen man ihr Land weggenommen und sie zu Bürgern zweiter, dritter und vierter Klasse gemacht hat (wenn man sie nicht gleich in gigantische Elendslager wie das größte Freiluftgefängnis der Welt, den Gaza-Streifen, gesperrt hat) eine einzige Quelle von lästigen Störfaktoren des erfolgreichen israelischen Staatsgründungsprojektes und seines ebenso erfolgreichen Kapitalismus sind.

Der deutsche Fernsehkonsument weiß allerdings auch ohne menschelnde Propaganda für Israels Recht auf schrankenlose vorbeugende und rächende Gewalt gegen die Opfer seiner Siedlungspolitik, wo seine Solidarität zu liegen hat. „“Israel“ und „hat recht“ ist in seinem konditionierten Verstand ein- und dasselbe.

So kann der Bürger wieder die geordnete Welt genießen, die zwar immer wieder von unverständlicherweise gegen diese vernünftige Ordnung der Dinge aufbegehrenden Gewalttätern gestört wird, die ihm aber immerhin von seinen Politikern und Medien erklärt, eingeordnet und vermittelt wird, so dass er versteht, warum die überlegene Gewalt der Vertreter dieser Ordnung auf jeden Fall eine gute Sache ist und verteidigt gehört.

Dieselbe Lesart, die gleiche absichtlich kontext- und bewusstlose Erzählung liegt schon in der Schublade der Medien für den Zeitpunkt, an dem es endlich gegen China gehen wird. Dann werden wir erfahren, dass oberfiese (weil zu allem Überfluss auch noch kommunistische) Chinesen die guten, also unsere, Taiwanchinesen aus boshaftem Eroberungsdurst angegriffen und besetzt haben, weshalb wir ihnen unbedingt mit allen Mitteln, die unser Gewaltpotential so hergibt, zur Seite stehen müssen.

Wir werden dann weinende taiwanesische Mütter sehen, die schluchzend vor ihrem zerstörten Haus oder mit einem Bild ihres gefallenen Soldatensohnes gezeigt werden. Spätestens dann ist uns als folgsamen Westbürgern klar, das hier mal wieder die regelbasierte Weltordnung aufs Äußerste gefordert und zum erbarmungslosen Zuschlagen geradezu verpflichtet ist.

Glaubt ihr mir nicht? Wartet‘s ab.

Ermordung von Muhammad al-Durrah, 12 Jahre, am 30.09.2000 durch IDF-Soldaten in Gaza

Desaster-Annie strikes again

Gerade bei Danny Haiphong gesehen, dass die grüne Außenministerdarstellerin mal wieder einen rausgehauen hat. Diesmal versichert sie ihren Gastgebern des Kiewer Regimes, dass sich die EU demnächst „von Lissabon bis Lugansk“ erstrecken wird.

Dass deutsche Politiker wie weiland in den 1940er Jahren von der Ausweitung der deutschen Einflußzone bis nach Russland hinein schwadronieren, wird in Russland sicher aufmerksam zur Kenntnis genommen.

Frau Baerbock hat sich einmal mehr als geschichtlich unbeleckte, völlig ahnungslose Elefantin im diplomatischen Porzellanladen erwiesen – oder, falls sie wusste, wie und was sie da redet, als eine der gefährlichsten Vertreterinnen deutschen Großmachtpolitik seit 1945.

Die Realitätsverweigerung, die desaströse Fahrt in den Abgrund des kollektiven Westens wird mit jedem Tag gruseliger, den deutlicher wird, dass der Westen den ukrainischen Stellvertreterkrieg verloren hat.

„Wir müssen die Schleuserkriminalität bekämpfen“

Deutsche Wasserwege in Gefahr? 
Was ist da los an Schleusen, Schifffahrtswegen und im Verkehrswasserbau??

„Wir müssen die Schleuserkriminalität bekämpfen“

Eine gepresst quäkende Frauenstimme salbadert in den Fernsehnachrichten minutenlang über „die Schleuserkriminialität“, die „wir bekämpfen müssen“. Als fernsehabstinenter Mensch, der nur gelegentlich mit halbem Ohr mithört, was die momentan in der Küche weilende Frau in den Staatssendern hört und sieht, ist mir anhand aufgeschnappter Informationsbrocken in den letzten Tagen bereits aufgefallen, dass der BRD-Imperialismus offensichtlich beschlossen hat, sein Menschenmaterial mal wieder neu zu sortieren. 

Die Facharbeiter, die „wir“ unbedingt benötigen, sollen schon mal auf jeden Fall NICHT ungebeten über die Grenzen kommen, sondern nur per Abwerbung woanders und mittels eines strengen Auswahlverfahrens, damit sie sich für unseren Kapitalstandort optimal rentieren. Das macht diejenigen Elends- und Kriegsflüchtlinge, die immer noch meinen, ausgerechnet in der zukünftigen Drittweltzone Europa ihr Glück machen zu müssen, zu unerwünschtem Beifang des marktwirtschaftlichen Schleppnetzes, welche vor allem die BRD als Noch-EU-Vormacht ins Meer des Reichtums Vorderasiens, Afrikas und zahlreicher anderer Weltgegenden geworfen hat. 

Die „Nachrichten“ und diesbezüglichen Meldungen, dass da schon wieder ein „nicht verkraftbarer“ Andrang an den Außengrenzen herrscht, häufen sich nämlich seit geraumer Zeit. Nicht verkraftbar ist der Andrang (je nach Medium auch gerne „Ansturm“ oder „Flut“ genannt) angeblich vor allem für den braven deutschen Arbeitsmann. Der leidet nämlich ganz furchtbar darunter, wenn seine Obrigkeit nicht nur ihn als verfügbare Untertanenmasse betrachtet, fürs Geschäftemachen rannimmt und seine Lebensumstände immer ungemütlicher macht, sondern wenn sie sich obendrein noch um auswärtige Figuren derselben Art kümmert und deren Nützlichkeit für den deutschen Weltmachtehrgeiz berechnend als Förderung und/oder Beschränkung von Zuwanderung kalkuliert.

„Zuviele“ Flüchtlinge (die Definition, was nun zu viele sind, schwankt je nach Maßgabe der staatlichen und wirtschaftlichen Bedürfnisse und Berechnungen) soll der deutsche Lohnsteuerzahler empörend finden, da ihm – so wie jedem Marktwirtschaftsinsassen – die beiden grundlegenden als Sachzwang verkleideten Lügen einleuchten, die jeder als erstes in der Konkurrenzgesellschaft lernt: erstens kostet alles Geld, und zweitens ist nie genug davon da. Und wenn man die schöne Kohle für volksfremde Armutsgestalten ausgibt, bleibt unter Umständen nicht genug übrig, um die eigene Armut abzufedern. Die eigene Armut, deren Gegebenheit der deutsche Lohnarbeiter als conditio sine qua non seiner gesamten ökonomischen Existenz zu rationalisieren gelernt hat.

Die Herrschaften, die ihn zu seinem Lohnarbeiterdasein verdammen und die die Verhältnisse einrichten, in denen Arbeit und Reichtum so schön getrennt sind, dass Arbeit (oder die Abwesenheit bezahlter Arbeit) sich immer auf der Seite der Arbeitskräfte einstellt, Reichtum dagegen immer auf der Seite derer, die bereits Reichtum in Form von Kapital HABEN – diese Herrschaften wissen natürlich um den Unsinn, den sie ihrem Menschenmaterial erzählen. IHNEN muss keiner weismachen, dass ausgerechnet die von Migrationsströmen zwangsläufig und sehr marktwirtschaftsgemäß auf den Plan gerufenen Geschäftemacher (als böse „Schleuser“ und „Schlepper“ verschrieen, weil die Ware, mit der sie ihre unternehmerische Tätigkeit ausüben, nun mal der Fortbewegungs- und Migrationsdrang von echten Menschen ist) schuld wären an Zuwanderung, Flüchtlingskrisen und den damit verbundenen Belastungen für den Standort.

Die verantwortlichen Standortpolitiker wissen, dass die Ursache für Migration ökonomische Ausnutzung, Regime Change, Krieg und dergleichen in Afrika und sonst wo ist – schließlich haben sie‘s ja selber inszeniert und profitieren aufs Erquicklichste davon. Sie wissen auch, dass die „Schleuserkriminalität“ den von ihrem politischen Handeln ausgelösten Migrationsströmen folgt wie die Motte dem Licht; Ursache und Wirkung vertauschen SIE ganz bestimmt nicht. 

Ursache und Wirkung VERTAUSCHEN und sich über die unerfreulichen, hässlichen und die einheimischen Arbeitskräfte belastenden Folgen der Zuwanderung gebührend EREIFERN soll sich der deutsche Arbeitsmann und sein treues Weib, die deutsche Arbeiterin. Sie SOLLEN denken, dass das wirkliche Übel ein kriminelles Schleuserwesen ist, das aus unerfindlichen, jedenfalls aber in der grundbösen Natur dieser Leute liegenden Gründen, die ganzen ungewollten Neubürger hierher bringt.

Während nämlich kriminelle Schleuser und Menschenhändler vor ein paar Jahrzehnten noch (wenn sie die Richtigen geschleust haben) glasklare Helden der Freiheit im Kampf gegen eine unmenschliche kommunistische Herrschaft waren, sind diese Machenschaften zu schlichtem kriminellen Verhalten undefiniert worden, seit es keine Zonenbewohner mehr von der SED-Diktatur zu befreien gilt. Heutzutage soll der deutsche Bürger immer wieder neu lernen, dass die Welt nun mal aus lauter einzelnen Überlebenskämpfern besteht, die sich in der Konkurrenz durchzusetzen versuchen – dass aber leider einige diesen Kampf mit unerlaubten Mitteln führen, weshalb die Regierung als Schiedsrichter der überall auszumachenden gegensätzlichen Interessen ihnen deshalb Einhalt gebieten muss. Schuld an Verarmung, Konkurrenz um Jobs und Wohnungen mit den Zuwanderern, Kriminalität der gettoisierten Neuankömmlinge und an den gelegentlichen Feindseligkeiten aufgrund unterschiedlicher kultureller Konditionierungen sind immer nur einzelne schlechte Menschen, niemals aber politisches Handeln der nationalen Führung, ihre politökonomischen Entscheidungen etc.

Zwar muss der staatliche Aufpasser über einheimisches und zugezogenes menschliches Arbeits- und Betreuungsmaterial gelegentlich ein bißchen auf die moralische Bremse treten und die durchaus gewünschte Zwietracht und Konkurrenz zwischen angestammter und neu hinzugekommener lohnarbeitsfähiger Bevölkerung in rechtsstaatlich geordnete Bahnen lenken (misstrauisches Beäugen der Fremden und deren Sitten geht in Ordnung, der Übergang zur gewalttätigen Ausgrenzung von Leuten mit anderem Aussehen, anderen Sitten und dem falschen Allah ist allerdings ein Verstoß gegen hierzulande geltende Gebote), im Grunde aber WILL er sein Volk auf diese Weise (dank des Konkurrenzdrucks) als stets verfüg- und dienstbare Arbeitsmannschaft bereitstehen haben.

Die TV-Stimme quäkt und presst weiter ihr „Die Schleuserkriminalität bekämpfen!“ hervor, etwa in jedem dritten Satz der endlosen drei Minuten, in denen die unbedarfte Sprechpuppe irgendeiner Regierungspartei die Standardfloskeln der amtlichen Lügner und Volksbetrüger herunterbetet. Schließlich habe ich Erbarmen mit mir selbst, erhebe mich aus meinem gemütlichen Sessel, in den ich mich mitsamt Getränk und iPad verzogen hatte, und gehe rüber zur Fernsehfernbedienung, um den Mute-Knopf zu drücken. Das wird mir zwar keine Pluspunkte bei der gegen diese Art Geplapper immunen Liebsten einbringen, schont aber fürs erste meine Nerven..

Abgründe

Die Absorption der zahllosen Meldungen, Nachrichten, Informationsbrocken und Geschichten aus Politik und Wirtschaft gleicht einem Gang durch eine toxische Jauchegrube ohne Schutzkleidung.

Während du versucht, diesen Kessel des Ekels so schnell wie möglich hinter dir zu lassen, greifen blutgierige NATO-Zombies und woke Untote mit regenbogenfarbenen Handschuhen von unten aus dem giftgrünen blubbernden Schleim nach dir und versuchen, dich in ihren Abgrund zu ziehen.

Mit jedem Mal, das du durch diese Lügenbrühe waten musst, scheinen die Chancen geringer zu werden, noch mit heilem Verstand ans rettende Ufer von Vernunft und Humanität zu gelangen.

China im Zerr“Spiegel“ des deutschen Qualitätsjournalismus

Das Hamburger Fachblatt für regelbasierte Weltordnungen und Schlitzaugeneindämmung meint, Anlass zum Jubel gefunden zu haben: gleich zwei der drei Hauptmeldungen auf der „Spiegel-Online“ Website verkünden hämisch vermeintliche Rückschläge, die die kommunistische Super- und Weltwirtschaftsmacht Nummer Eins nach hoffnungsvoller Einschätzung der Hamburger China-Kenner einstecken muss.

Der Wertewesten schlägt gegen Chinas „Neue Seidenstraße“ zurück! Er plant nämlich mit regionalen Kooperationspartnern exklusiv wertewestliche Infrastruktur in ganz großem Stil. Beziehungsweise in einem Stil, den der kriegsbedingt etwas limitierte finanzielle Spielraum des US-Imperiums noch hergibt. Das dürfte sich im Vergleich zu Chinas epochalen Infrastrukturprojekten sicher auf eine beachtliche einstellige Prozentzahl belaufen, also aus ein paar Schienen und Brücken und ganz viel heißer Luft bestehen. Macht aber nichts, weil die Wirkung weniger auf tatsächliche geografische ökonomische Handelswege abzielt (sonst wäre einfach die Beteiligung an der BRI die Maßnahme der Wahl gewesen) sondern um propagandistische Wirksamkeit gegen die Realitäten, die China und Russland ins Werk setzen. Und insoweit funktioniert’s mal wieder wertewestlich super.

Noch hoffnungsvoller hört sich die zweite China-Nachricht an, die mit zündenden Schlüsselwörtern wie „Wahnsinn“, „Ende des Booms“, „Krise“ und „Probleme“ zur so verlogenen wie berechnend-besorgten Frage führt: „Wie schlimm ist die Lage“? Wenn’s nach dem „Spiegel“ ginge, sicher schlimm genug, um schon mal einen Regime Change in China zu projektieren.

Leider gibt es von dem G20–Treffen in Delhi eine betrübliche Nachricht zu vermelden: die dort versammelten Regierungsvertreter aus 20 Ländern wollten sich dem Erpressungsdiktat der wertewestlichen Minderheit nicht beugen und verweigern in einer Abschlusserklärung einfach die eindeutige Verurteilung eines vom Westen seit anderthalb Jahren herbeipropagandisierten „russischen Angriffskriegs“! Da gibt’s auf jeden Fall noch viel zu tun für Überzeugungstäter und sprachgewaltige Außenpolitiker wie die deutsche Chefdiplomatin.

Insgesamt sieht es wohl recht düster aus für NATO-Gazetten wie den „Spiegel“, wenn sie sich an erkennbar halbseidenen und nur noch durch die Platzierung oben auf der Website zu Wichtigkeit hochgepushten anti-chinesischen Nachrichten für die wertewestliche propagandistische Gesamtstrategie gegen China und Russland nützlich machen können.

ZDF: Kingdom of Disinformation

Das ZDF sieht sich genötigt, der um sich greifenden Russlandversteherei zu begegnen und bringt eine dreiteilige „Dokumentation“ über Alina Lipp unter dem Titel „Princess of Disinformation – Alina Lipp und Putins Krieg“.

Dokumentarisch daran sind allerdings einzig die Auszüge aus Interviews mit Alina Lipp selber, die das ZDF geführt hat. Der Rest ist eine musterhafte Übung in Werbung für den Krieg, den die NATO in der Ukraine gegen Russland führt. Die sogenannten Experten, die der Staatssender aufbietet, sind junge Leute, die für die einschlägigen transatlantischen Stiftungen und Think-Tanks arbeiten und mit gewichtigem Blick die pro-ukrainischen Talking Points verbreiten, die ihre Auftraggeber (und der deutsche Staatssender) von ihnen erwarten.

Jeder Kommentar außerhalb des O-Tons von Alina Lipp kolportiert schon rein sprachlich-semantisch die westliche Lüge vom „durch nichts gerechtfertigten russischen Angriffskrieg“, „Putins Krieg“ usw., alle Interviewpartner oder im Rahmen der „Reportage“ vorgestellten Menschen werden durch die im staatlich-medial verordneten Diskurs zwingend erforderlichen derogatorischen Begriffe „Schwurbler“, „Verschwörungstheoretiker“, „pro-russisch“, „Putin-Propagandist“ etc. in die Ecke absortiert, in der die NATO-Journalismussimulanten des ZDF sie haben wollen. Im Zweifelsfall also rechts, rechtsoffen, Reichsbürger und Schlimmeres.

Neben dem schnell durchschaubaren propagandistischen Zweck dieser ZDF-Übung in Desinformation ist besonders das verkrampfte Gender-Neusprech lästig und penetrant, mit dem andauernd Kunstpausen eingelegt werden, um Personalsubjekten ein „und INNEN“ hinzuzufügen. Dies ist gleichzeitig aber auch, im Hinblick auf den generellen Charakter solcher Propagandastücke, entlarvend: man bekommt dadurch sofort mit, dass hier ein sozusagen staatsoffiziell gewünschtes Weltbild verbreitet wird.

Das GUTE an dieser dreiteiligen Reportage sind, wie eingangs angemerkt, die Originalinterview-Auszüge und kurzen Clips aus Alina Lipps Telegram-Kanal. Die ZDF-Propagandisten mühen sich wirklich nach Leibes- bzw. Geisteskräften ab, hier die gewünschte russophobe und pro-ukrainische Einordnung vorzunehmen, auf die es ihnen ankommt, doch scheitern sie auf ganzer Linie – aufgrund der schlichten Tatsache, dass die Berichte und Aussagen Alinas nun mal die Wirklichkeit im Donbas oder auf der Krim abbilden.

Mitunter erreicht die ZDF-Desinformationssendung ein an Debilität grenzendes Niveau, wenn z.B. Lipp unterstellt wird, dass ihre Reportagen von vornherein von Manipulationsabsichten motiviert sind.

Oder wenn der ZDF-Kommentator anmerkt, dass von ihr interviewte Donbassbewohner, die zu Protokoll geben, wie heilfroh sie sind, durch die russische Armee vom ukronazistischen Terror befreit worden zu sein, sich natürlich nur so äußern, weil sie um ihr Leben fürchten müssten, wenn sie etwas anderes sagten. Dem glaubensfesten NATO-Propagandisten will einfach nicht einleuchten, dass seine ukrainischen Lieblingsnazis ihre ehemaligen russischen Landsleute seit nunmehr neun Jahren beschießen, bombardieren und massakrieren.

Oder es wird erwogen, ob „5%, 10%, 20% oder manchmal auch etwas mehr“ von Lipps Aussagen „wahr sind“. Denn die Wahrheit, so soll es der gelehrige ZDF-Zuschauer aus der „Dokumentation“ mitnehmen, wird exklusiv und ausschließlich von der NATO, der Ukraine und willfährigen medialen Multiplikatoren wie eben dem Zweiten Deutschen Fernsehen definiert und verkündet.

Unterm Strich bleibt zu notieren, dass dieses pro-ukrainische Hetzstück des deutschen Staastsenders das Potential hat, genau das zu erreichen, was sich die staatlichen Propagandisten zu verhindern vorgenommen haben: Aufmerksamkeit für Alina Lipp und ihren Telegram-Kanal zu generieren und noch viel, viel mehr Leute für eine nicht-NATO-konforme Sicht auf den ukrainischen NATO-Krieg zu interessieren.

https://www.zdf.de/dokumentation/die-spur/the-princess-of-disinformation—teil1-wie-wird-man-alina-lipp-100.html

Frankfurter Rundschau: russophobe Kriegshetze aus Frankfurt

Ein besonders schmieriges Sudelblatt der NATO- und Ukronazi-Propaganda kommt aus Frankfurt am Main und trägt einen Namen, der vor vielen Jahrzehnten einmal für seriösen Journalismus und gute Reportagen und Artikel stand. Heute ist sich das Hetzblatt, das unzählige Male in den letzten Jahren den Besitzer gewechselt hat, noch nicht mal für die dümmste pro-ukrainische Kriegspropaganda zu schade.

Bild 1 zeigt die „FR“ kurz vorm Orgasmus über den unmittelbar bevorstehenden Kollaps Russlands (mangels Waffen, Munition und jetzt auch noch Soldaten), weil die Ukro-Gestapo namens SBU einen russischen Hubschrauberpiloten erfolgreich eingekauft und zum Überlaufen angestiftet hat.

In Bild 2 erläutert das Frankfurter Schmierblatt nonchalant und wie beiläufig, was das SBU „Asset“ anstellen musste, „ehe er zum ukrainischen Militär überlaufen konnte“.

BRICS und NATO-Medien: Hosen runter!

Die NATO-Medien sehen sich zu ihrem Leidwesen gezwungen, über den unbotmäßigen Zusammenschluss all der Staaten zu berichten, die sich dem Zugriff und Weltherrschaftsanspruch des Wertewestens entziehen und dadurch nicht nur einen sehr praktischen Einspruch gegen die westlichen Hegemonie geltend machen, sondern diese u.a. mit der Entwicklung hin zu einer BRICS-eigenen Verrechnungseinheit effektiv beenden.

Im mehr oder weniger ohnmächtigem Ärger darüber geifern, giften und mäkeln die medialen und politischen Verfechter westlicher Dominanz nach Kräften rum. Mangels anderer Argumente bleibt es allerdings bei infantilen Hoffnungen auf Streit unter den neuen Mitgliedern („Iran und Saudi-Arabien sind aber eigentlich FEINDE!!“) und beleidigtem Gemecker á la „Land X oder Y ist aber gar keine RICHTIGE Demokratie!“.

Mit jeder neuen Schlagzeile, jedem neuen Artikel lassen die wertewestlichen Desinformationsmedien aufs Neue die intellektuellen Hosen runter, und siehe da: sie haben einen GANZ WINZIGEN…. Horizont. (Im Beispiel; die ehemals sozialliberale „Frankfurter Rundschau“)

„Unsere Regeln“? Fragen an völkische Flachzangen, die auf Facebook xenophoben Müll posten

„Unsere Regeln“?

Wer hat denn die Regel gemacht, dass kollektiv produziert und privat angeeignet wird? Wer hat das Privateigentum an Produktionsmitteln (Firmen, Konzernen, Unternehmen usw.) „geregelt“?


Wer macht die Regel, dass Vermieter dir neben dem leistungslosen Einkommen, das sie mit deiner Mietzahlung von dir beziehen, sogar die Haftpflicht- und Gebäudeversicherungen ihrer Immobile aufdrücken können?

Wer macht die Regeln, dass das Geld, dass dir zwangsweise in Form von Steuern vom Lohn abgezogen wird, für die Subventionen der Reichen und Vermögenden, für Aufrüstung und Krieg, verwendet wird?

Und wer regelt, dass du nur zum Leben in diesem feinen System berechtigt bist, wenn du einen Unternehmer findest, der zufällig deine Arbeitskraft gebrauchen kann und dir dafür gerade soviel bezahlt, dass er einen sauberen Gewinn macht und du kaum genug zum Bezahlen all deiner Kosten hast?

Und „unsere Kultur“? Verstehst du mehr von „Kultur“ als der Pianist aus Syrien, der in seiner klassischen Ausbildung Komponisten kennengelernt hat, deren Namen du im Leben noch nie gehört hast – ganz zu schweigen von deren Werken? Mehr als der afghanische Arzt, der dir im Krankenhaus die Hand zusammenflickt, die dir dir beim Ausländerklaschen gebrochen hast?

Wenn du dir über all das ein paar Gedanken gemacht hast, statt hier idiotische Memes zu posten, in denen dumpfsinnig gegen Ausländer und Einwanderer agitiert wird, darfst du wieder auf Facebook posten. Aber keinesfalls solch völkischen Unfug wie diesen Deppentext.