
Geschichten, die das Leben schrieb: Strohwitwer-Wochenende!
Die Frau, die einen Wochenendbesuch in Nordostdeutschland vorbereitet, kommt in die Küche, in der ich gerade Brote belege.
Sie entdeckt ein paar Krümel auf dem Küchenboden und setzt zu einem ausführlichen Vortrag an über häusliche Hygiene, Achtsamkeit beim Umgang besonders mit krümeligen Vollkornbroten, speziell aber der grundsätzlichen männlichen Inkompetenz zu auch nur minimaler Rücksichtnahme auf die ehernen Gesetze elementarer Ordnung und Sauberkeit.
„Das sind die Mitnehmebrote für deine Reise morgen!“ mache ich sie mit dem Zweck der Brotschmieraktion bekannt.
Das besänftigt sie auf der Stelle. Sie sammelt trotzdem die drei oder vier Brotkrümel einzeln vom Boden auf und gibt mir vorsorglich einen Ratschlag mit ins Wochenende:
„Aber ich sag‘ dir: wenn ich nach Hause komme und die Wohnung sieht aus wie Hulle, dann gibt’s Nudelholzalarm!!“
Ich weiß zwar nicht, wie’s bei Hulle aussieht, aber jedenfalls bin ich gewarnt. Am besten ich nehme mir für die drei Tage ein Hotelzimmer, dann können der Hund und ich zuhause nichts dreckig machen.

Russophobie hat ihren Preis
Den die europäischen Machthaber gerne zahlen, da sie persönlich die am wenigsten Betroffenen sind – sie genehmigen sich selbst schließlich ausreichende Gehälter, um alle Teuerungen abzufedern.
Maria Sacharowa:
„1,3 Billionen Euro – so viel haben die letzten drei Jahre der „Dummheit und des Mutes“ die Europäische Union gekostet. Russophobie hat ihren Preis.
Eine neue ausführliche Analyse von Wedomosti wirft einen genauen Blick auf die Brüsseler Berechnungen – und die Zahlen sehen nicht gut aus.
Vor 2022 lag der Preis für russisches Öl bei 571 Euro pro Tonne – 155 Euro billiger als bei anderen Anbietern. Die EU hat sich dafür entschieden, dies aufzugeben.
Von 2021 bis 2023 sanken die Gasimporte aus Russland aufgrund der Brüsseler Politik um mehr als die Hälfte – von 48 Millionen auf 22 Millionen Tonnen. Die EU setzt ihren Rückzug aus der russischen Energieversorgung fort: Die Jamal-Europa-Pipeline wurde stillgelegt, der Westen sprengte die Nord-Stream-Pipelines, und Ende 2024 stellte Europa die Nutzung des ukrainischen Gastransitsystems ein. Die einzige funktionierende Pipeline, die derzeit russisches Erdgas nach Europa liefert, ist TurkStream.
Die direkten Verluste, die der EU durch ihre energiepolitischen Entscheidungen in den letzten drei Jahren entstanden sind, belaufen sich auf fast 50 Milliarden Euro. Dabei sind jedoch die breiteren wirtschaftlichen Auswirkungen, die durch die Brüsseler Maßnahmen ausgelöst wurden, noch nicht berücksichtigt. Wenn man die normale wirtschaftliche Entwicklung berücksichtigt, steigen die Gesamtverluste um mindestens das Zehnfache. Hätte die EU weiterhin russische Energie zu durchschnittlichen Marktpreisen bezogen, hätte sie über drei Jahre 544 Mrd. € eingespart:
-178 Mrd. € bei Gas
-187 Mrd. € bei Öl
-70 Mrd. € bei Erdölprodukten
-25 Mrd. € für Kohle
-17 Mrd. € für StromDie gesamten Mehrausgaben für Energie in der EU im Vergleich zu den historischen Durchschnittswerten haben bereits die Grenze von einer halben Billion Euro überschritten.
Wer hat am meisten profitiert? Die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich, die jetzt ihr Öl und Gas zum dreifachen Preis an Europa verkaufen. Die Mitnahmegewinne:
-165 Milliarden Euro für die Vereinigten Staaten.
-85 Mrd. € für Norwegen
-62 Milliarden Euro für das Vereinigte KönigreichAll diese zusätzlichen Einnahmen sind aus den Taschen der Europäer direkt ins Ausland geflossen:
-ExxonMobil (USA): +$231 Milliarden
-Shell (UK): +209 Mrd. $
-BP (UK): +200 Mrd. $Die europäische Wirtschaft leidet unter dem Zusammenbruch eines ihrer wichtigsten Sektoren. Allein der Rückgang der Gaslieferungen kostet die EU jährlich bis zu 2 Prozentpunkte des BIP-Wachstums. Das mag nicht viel klingen, aber Deutschland hat bereits 3 % des BIP verloren, einige andere Länder sogar bis zu 6 %. Im Durchschnitt beträgt der kumulierte BIP-Verlust in der EU fast 4 %, was uns zu der schwindelerregenden Gesamtsumme bringt: 1,3 Billionen Euro an EU-Verlusten über drei Jahre.
Deutschland ist am stärksten betroffen – seine Wirtschaft schrumpft das zweite Jahr in Folge, ein unvorstellbares Szenario. Zum ersten Mal in der Wirtschaftsgeschichte ist die EU in eine Phase der Deindustrialisierung eingetreten: Die Industrieproduktion ging 2023 um 1 % und 2024 um 2,5 % zurück. In einigen Sektoren – wie der Stahlindustrie – beträgt der Rückgang sogar 18 %. Dies markiert den Niedergang der einstigen Gemeinschaft für Kohle und Stahl.
Strom ist in der EU heute dreimal so teuer wie in den USA, Gas ist fünfmal so teuer. Prognosen zufolge wird sich die Situation nicht vor 2030 verbessern – selbst wenn sich die Lage heute stabilisieren würde.
Dies hat zu schwerwiegenden sozialen Folgen geführt: Der Chemieriese BASF hat 2.600 Arbeitsplätze in der EU abgebaut und verlagert die Produktion nach China. Das Energieunternehmen Uniper wurde verstaatlicht. Seit 2020 hat Deutschland 250.000 Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe verloren.
Die Verbraucher leiden unter einer galoppierenden Inflation: Der kumulierte Anstieg der Verbraucherpreise liegt bei 19,2 % – viermal höher als ursprünglich prognostiziert. In einigen Energiekategorien sind die Preissteigerungen besonders drastisch:
-Steinkohle: +73 %.
-Gas: +51%
-Benzin: +43%
-Strom: +32%
-Heizen: +54%
-Flugkosten: +40%Jeder 10. EU-Bürger friert jetzt im Winter (in Spanien und Portugal ist es jeder 5.).
Sie haben gerade die wichtigsten Errungenschaften von Ursula von der Leyen und ihrem Team an der Spitze der Europäischen Kommission besprochen.
Wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnten wir in 10 bis 20 Jahren darüber debattieren, ob wir humanitäre Hilfe an denjenigen schicken sollen, der am Ende in Paris regiert… oder ob wir die frierenden Schweden aufhalten sollen, die von einer gefrorenen Halbinsel fliehen… oder ob wir den hungernden Dänen Hilfszahlungen gewähren sollen.
Das Frühlingsfest der Tiere – verpaßt!

Auf ihrem Weg zum Frühlingsfest der Tiere kamen Bär und Fuchs durch den magischen Wunderwald, wo sie immer wieder mal ein bißchen von den Pilzen knabberten, die dort wie Unkraut wuchsen. Da es ein magischer Wald war, handelte es sich natürlich auch bei den Pilzen um magische Pilze.
Nach einer Weile stellte der Bär fest, dass er die Buchstaben in dem Unterhaltungsroman, den er in der Pranke hielt, nicht mehr lesen konnte. Er wunderte sich nicht besonders darüber, da er sowieso noch nie lesen konnte. Worüber er sich wunderte, waren die vier Eulen, die sich auf verschiedenen Ästen der uralten Bäume niedergelassen hatten und die alle gleichzeitig – und durcheinander! – Gedichte aus der Eulenwelt rezitierten. Für den Bären hörte sich zwar alles mehr oder weniger nach „Huhu huhu“ an, aber weil es sich reimte, zog er den Schluss, dass es sich hier um Poesie handeln müsse.
Auch dem Fuchs war höchst wunderlich zumute; ihm war, als wären Helium-Ballons an seinem Körper befestigt, die ihn nach oben zogen. „Oho!“, rief er aus, „ich fühle mich, als würde ich schweben!“ Er versuchte, mit sachten Bewegungen die Richtung und Geschwindigkeit seines Schwebezustandes zu beeinflussen, aber dabei machte er eine eher komische Figur, die bei den Eulen ein deutlich lauteres und schnelleres „Huhu, huhu!“ hervorrief – und, so wollte es dem Fuchs scheinen, eine Lautverschiebung, die sich mehr nach „Haha, haha!“ anhörte als nach „Huhu, huhu!“. Er war sich aber nicht sicher, und während er noch allen Implikationen dieses unerhörten Vorkommnisses bis in die feinsten Verästelungen seines Gedankengeflechts nachspürte, waren die Eulen längst wieder beim klassisch-traditionellen „Huhu, huhu!“ angelangt – in der Eulenpoetik die Grundmetrik allen dichterischen Schaffens.
Schnell waren alle Gedanken an das Frühlingsfest verschwunden und eine erhabene Langsamkeit legte sich über die Gefährten und den Wald. Nicht nur die Zeit schien stillzustehen, sondern jeder Schritt, den Fuchs und Bär taten, vollzog sich in so unglaublicher Langsamkeit, dass ein Beobachter keinerlei Bewegung hätte feststellen können. Gleichwohl war die enorme Verlangsamung, der sie sich ausgesetzt sahen, von einer fröhlichen Leichtigkeit, die beide in einen Zustand vollkommener Zufriedenheit mit allen Dingen auf der Welt fallen ließ.
„Hier gehen wir nie wieder weg!“, sagte der Bär, und der Fuchs pflichtete ihm behaglich bei. Sie verbrachten viele Stunden an jener Stelle im Wald, erfreuten sich einer tiefen inneren Stille und lauschten der Eulenpoesie, die die vier geflügelten Weisheitskünder pausenlos deklamierten. Später aber wurden beide hungrig und sie gingen dann doch weiter, aber wieviel Zeit vergangen war, wussten sie nicht. Ob sie noch zum Frühlingsfest der Tiere gelangten, weiß man nicht, doch wenn, kamen sie bestimmt nicht pünktlich. Da Tiere sowieso kein Zeitgefühl haben, machte das aber gar nichts.
Börse aktuell



Unsere Korrespondentin Wagenknecht macht sich große Sorgen über Shareholder Value und Kapitalisierung; Aktionäre haben schließlich ein Anrecht auf gesunde Profitabiltät der Unternehmen, in die sie investieren!
Die toughe Anlageberaterin weiß, wo in der Marktwirtschaft nicht nur die Gewinne, sondern auch die Entscheidungen gemacht werden müssen – nämlich dort, wo aus Geld Vermögen und aus Vermögen Kapital wird.
Und KAPITAL ist ein scheues Reh, weiß Försterin Sahra.
Andrerseits ist Kapital nicht so scheu, dass es nicht ständig rammeln, also sich vermehren wollte – auch dieses Naturgesetz kennt unsere kompetente und sympathische Börsenspezialistin.
Die neue Bundesregierung ist da leider überhaupt nicht auf der Höhe und lässt nur zögerliche Bereitschaft erkennen, die Profitabilität des Kapitalstandortes so zu optimieren, dass die Börsen durchs Dach gehen statt in den Keller zu rauschen. Da ist leichtfertig, unsolide und grenzt an sozialistische Verantwortungslosigkeit, wie Frau Wagenknecht aus eigener Erfahrung weiß.
Folgen Sie uns für weitere Börsennachrichten und Anleger-Updates! Verpassen Sie keinen Trend und keine Investmentchance mit SAHRA W., dem Anlage-Profi mit Verstand und Durchblick!
Geschichten aus dem Pflegeheim: Bunte Schmetterlinge machen die Leute glücklich












Wenn die Jahreszeiten wechseln, machen wir gerne etwas Besonderes in den Malkursen und Kreativgruppen. Irgendwas, was den Umschwung widerspiegelt, den die ganze Welt, den die Natur, den Mensch und Tier empfindet. Im Frühling merkt man schon auf den Straßen, beim Einkaufen und sogar auf der Arbeit, dass die meisten Leute bessere Laune heben und sich über die längere Tageshelligkeit und all die Zeichen der Wiedergeburt der Natur freuen.
Meine ursprüngliche Idee ist, die Leute Blätter (von verschiedenen Bäiúmen und Sträuchern) mit Acrylfarben anmalen zu lassen und diese bemalten Blätter dann als die „Flügel“ eines Schmetterlings aufs Papier zu stempeln, also zu drücken. Nach einigen Selbstversuchen kommen mir allerdings Zweifel an der Tauglichkeit der Blätter-Idee: erstens müssen die Blätter einigermaßen dick sein, etwa wie Efeu. Zweitens und vor allem aber ist die Handhabung von Baumblättern plus Farbe obendrauf u.U. eine große Herausforderung für Hochaltrige, die in der Regel haptisch und motorkoordinatorisch eingeschränkt sind – vor allem, wenn sie auch noch dement sind.
Der Zufall will es, dass ich im TeDI gegenüber der Pflegeeinrichtung, wo ich ein paar Malpaletten kaufen will, auf herzförmige Putzschwämme aufmerksam werde. „DAS ist die Lösung!“ ist mir sofort klar: Handhabung deutlich einfacher, weil dicker als Blätter; Farbaufnahne und -wiedergabe um Größenordnungen besser; im Zweifel (wenn wir sie nicht zu sehr mit Acrylfarben versauten) auswaschbar und wiederverwendbar.
Die Idee erweist sich als richtig: sogar die üblichen „Beisitzer“ – Bewohner, die lediglich wegen der gemütlichen Atmosphäre und der Musikbegleitung unserer Kreativrunden erscheinen – werden diesmal von der Einfachkeit der Sache inspiriert. Eine nach der anderen wird neugierig, kommt aus ihrem bequemen Sessel hervor oder rollt mit dem Rollstuhl zum Tisch, wo die Schmetterlinge entstehen, und schließlich will jede mal einen Schmetterling machen.
Die bunten Schwammdruck-Bilder werden sofort als Ausstellung an die Schranktüren geklebt und die Künstlerinnen (heute waren nur Frauen dabei) sind sichtlich stolz auf ihre Werke. Sie fachsimpelen über Farben und Flügelformen; eine der Damen ruft immer wieder vorbeikommenden Cafeteria-Gästen zu, sie sollten mal herkommen und sich die schönen Bilder anschauen.
Tatsächlich sind die Bilder schön anzugucken. Die abstrakten Farbmuster der „Flügel“ kontrastieren mit der gegenständlichen Gesamtform der „Schmetterlinge“ und sind – als Ergebnis des Auftrags von Farbe auf einen Putzsdhwamm, den man dann als Stempel benutzt – alle komplett individuell und einzigartig. Etliche der Teilnehmerinnen (ich glaube, es waren vor allem die Dementen) lassen erstaunte und bewundernde „Ahs“ und „Ohs“ hören, wenn sie nach ein paar Sekunden Schwamm-aufs-Papier-drücken die Resultate sehen.
Dazu läuft natürlich ununterbrochen deutsches Schlagerliedgut aus den 1940er – 1970er Jahren, was zur Folge hat, dass die meisten mitsingen und auf diese Weise, ohne es zu merken, zum Rhythmus der Farben auch noch die Farbe der Musik in ihre kreative Tätigkeit integrieren.
All das bekommt nach einer Weile happeningmäßige Qualitäten; anstelle der üblichen ein bis anderthalb Stunden dieses Angebots verbringen wir heute geschlagene zweieinhalb Stunden mit Schwämmen, Farben, Musik und Schmetterlingen – begleitet von Frühlingswetter, allgemeiner Hochstimmung und den unvergessenen Stimmen von Rudi Schuricke, Gus Backus, Peter Alexander, Lale Andersen und den anderen Musikalartisten vergangener Epochen.
Beim Betrachten der Schwämme während des Aufräumens kommt mir in den Sinn, dass sie nicht nur für Schmetterlingsflügel, sondern genauso gut für Blumenkelche geeignet sind. Damit steht schon das Programm fürs nächste Mal: lauter bunte Frühlingsblumen, denn der Frühling geht jetzt erst richtig los!
Korrupte blau-gelbe Heuchler
Wenigstens machen die „As long as it takes“ Ukraine-Unterstützer und die Nazifreunde mit den blau-gelben Fahnen im Profilbild klar, was für korrupte und verlogene Heuchler sie sind:
„Wenn Sie sagen: „Stand with Ukraine“, aber Zwangsmobilisierung, Menschenrechtsverletzungen, politische Säuberungen, Verfolgung von Dissidenten, Unterdrückung der Meinungsfreiheit, ethnonationalistische Politik, Stärkung und Militarisierung der extremen Rechten ignorieren und rechtfertigen, DANN stehen Sie nicht an der Seite des Volkes, sondern an der Seite der korrupten politischen Eliten in der Ukraine, für die der Krieg ein Mittel ist, um Profit zu machen und ihre Macht zu konsolidieren.“





































































































