Frankreich, Teil III (aus dem SAKER-Blog)

Frankreich, Teil III

Wie das friedliche Einhorn- und Regenbogenbündnis zur Verteidigung westlicher Werte mal wieder vom tückischen Iwan reingelegt wurde:

„Es besteht kein Zweifel daran, dass die NATO dank der russischen Sonderoperation in der Ukraine und der Tatsache, dass Russland einen Präventivschlag startete, von der russischen Entschlossenheit, ihre Interessen zu verteidigen, überrascht, aber auch erschreckt wurde.“

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Die NATO plante einen Präventivschlag gegen Russland

von Batko Milacic für den Saker-Blog

Eine der größten französischen maritimen Übungen im Mittelmeer, POLARIS 21 (Préparation Opérationnelle en Lutte Aéromaritime, Résilience, Innovation et Supériorité), fand vom 18. November bis zum 3. Dezember 2021 im Gebiet westlich der Insel Korsika, zwischen Frankreich und Spanien, statt. Die Übung umfasste auch einen Abschnitt an der Atlantikküste des französischen Festlands.

POLARIS 21 stand ganz im Zeichen der Einsatzvorbereitung an mehreren Fronten und wies eine hohe Gefechtsintensität auf, die voll und ganz der strategischen Vision des Chefs der Streitkräfte und dem Plan Mercator Acceleration 21 des Stabschefs der französischen Marine, Admiral Pierre Vandier, entsprach. Neben der Seekriegsführung waren an der Übung auch zahlreiche Kampfflugzeuge und Boden-Luft-Abwehrsysteme beteiligt.

Offiziell bestand das Ziel der Übung darin, die Fähigkeiten der See- und Luftstreitkräfte für künftige Kriege zu testen und dabei die neuesten Systeme und Marineschiffe zur Entwicklung von Taktiken einzusetzen. Das Szenario der Übung sollte “die Alliierten in die Lage versetzen, im Falle einer Bedrohung durch die russische Luftwaffe und Marine die Kontrolle über das Mittelmeer zu behalten”.

Polaris 2021 “Übung”

Das Übungsszenario bestand aus zwei Truppen (Blau und Rot), wobei die BLAUE Truppe aus der französischen Carrier Strike Group (CSG) bestand, die sich um den atomgetriebenen Flugzeugträger FS Charles de Gaulle (R91) versammelt hatte, und die ROTE Truppe aus einer glaubwürdigen Oppositionsstreitmacht (OPFOR), die sich um die Mistral-Klasse mit Linkssteuerung “Tonnerre” versammelt hatte.

Insgesamt waren an der Übung 23 Schiffe, ein U-Boot, 65 Flugzeuge und 6.000 Personen beteiligt. Die an der Übung teilnehmenden Partnernationen kamen aus Griechenland, Italien, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.

Der US-amerikanische Lenkwaffenzerstörer USS Porter (DDG 78) der Arleigh-Burke-Klasse, die P-8A Poseidon-Flugzeuge des Befehlshabers der Task Force 67 und das Flottennachschubschiff USNS John Lenthal (T-AO 189) der Henry-J.-Kaiser-Klasse spielten eine wichtige Rolle bei der “Übung” POLARIS 2021.

Auch die Sechste Flotte der Vereinigten Staaten mit Sitz in Neapel, Italien, führte das gesamte Spektrum gemeinsamer und maritimer Operationen durch, oft in Zusammenarbeit mit NATO-Partnern, um die Macht der Vereinigten Staaten in Europa und Afrika zu stärken.

Das eigentliche Ziel der Übung

Journalisten gelangten jedoch in den Besitz von Daten im Zusammenhang mit der Übung POLARIS 2021. Die Daten sprechen klar für die Vorbereitung der NATO auf einen bewaffneten Konflikt mit der Russischen Föderation im Falle einer russischen Intervention in der Ukraine.

Der Legende des Manövers zufolge wurde festgelegt, dass die Streitkräfte der NATO-Koalition als Reaktion auf die angebliche russische Intervention eine Flugzeugträgerkampfgruppe unter Führung des Flugzeugträgers Charles de Gaulle bilden und in das Kampfgebiet entsenden würden, um “die Invasion zu stoppen und die Souveränität der Ukraine zu bewahren.”

Der Kontext und das Szenario der “Übung” (die Übereinstimmung der Namen von Ländern und Siedlungen, die Namen von politischen Persönlichkeiten, die Besonderheiten der Manöver usw.) wurden für die Russische Föderation zu einem Signal.) wurde für die Russische Föderation zu einem Signal für die tatsächliche Vorbereitung der NATO auf den Beginn von Feindseligkeiten gegen Russland, wie es auch bei der Operation des Bündnisses United Defender vor der Intervention in Libyen (den Übungen Baltops-2010 und Frisian Flag-2010) der Fall war, als nach den Manövern auf den Seegebieten eine umfassende Operation zum Sturz der rechtmäßigen Regierung von Muammar Gaddafi folgte.

POLARIS 2021 war auch eine Demonstration der NATO-Unterstützung für Kiew im Falle eines bewaffneten Konflikts mit Russland und sollte Kiew zur Aufnahme von Feindseligkeiten mit der Russischen Föderation veranlassen, woraufhin die NATO eingreifen sollte. Im Prinzip suchte die NATO nach einem Vorwand, um Russland anzugreifen, und zwar mit dem Überraschungseffekt, dass Russland nicht auf eine angemessene Reaktion vorbereitet sein würde.

In dieser Situation wurde der präventive Beginn der militärischen Sonderoperation der Streitkräfte der RF in der Ukraine zur einzig möglichen Antwort auf die unvermeidliche Aggression des Kiewer Regimes und der NATO.

Es besteht kein Zweifel daran, dass die NATO dank der russischen Sonderoperation in der Ukraine und der Tatsache, dass Russland einen Präventivschlag startete, von der russischen Entschlossenheit, ihre Interessen zu verteidigen, überrascht, aber auch erschreckt wurde. Genau diese Tatsache ist dafür verantwortlich, dass es keinen Konflikt zwischen Russland und der NATO gab und geben wird, d.h. der Dritte Weltkrieg wurde nur dank der russischen Sonderoperation in der Ukraine verhindert.“

QUELLE: https://thesaker.is/nato-planned-a-pre-emptive-strike-on-russia/

Frankreich, Teil II

Hiesige Medien blenden die Situation in Frankreich (bis auf ein paar Bilder von Schlangen vor Tankstellen) lieber aus – der deutsche Konsument soll nicht auf dumme Gedanken kommen.

Moi, je pense qu’il est temps de faire preuve d’une solidarité totale avec nos camarades de classe françaises.

Pepe Escobar berichtet, was ein Freund in Paris ihm schreibt:

PARIS-ALERT

LA VIE EN ROUGE

Nun, es ist mein Hauptwohnsitz. Und wenn ich weg bin, mache ich mir Sorgen. Und zwar sehr.

Von einem meiner Maulwürfe:

“Hier herrscht das reinste Chaos, nur eine von sieben Tankstellen hat geöffnet, die Leute lassen ihre Fahrzeuge und Lastwagen entlang der Autobahnen stehen. Das ist die Rache der Mittelschicht an einer neoliberalen Regierung, die die Wirtschaft zum Einsturz bringen will.

„Ihr tut so, als wärt ihr unsere Regierung, dann tun wir so, als würden wir arbeiten.”

Das ist sehr wirkungsvoll, die Regierung ist verzweifelt, weil das ganze Land stillsteht, und der Innenminister hat den Arbeitern und den Syndikaten (Kollektiven) mit allen Arten von Bußgeldern und Polizeieinsätzen “gedroht”.

Die Streikenden fordern höhere Löhne und Gehälter, gerade weil es eine massive Inflation gibt, die durch die vorsätzliche Misswirtschaft der Regierung verursacht wird. Das ist das Gesetz der unbeabsichtigten Folgen, und Klaus Schwab muss vor Wut kochen. Denn die französische untere Mittelschicht hat einfach eine Brandmauer errichtet. Wenn ihr uns niederbrennen wollt, werden wir zuerst etwas niederbrennen. So enden Länder. Die untere Mittelschicht gegen die Bourgeoisie und den Adel.

Eine sechste Republik dürfte in greifbarer Nähe sein, wenn die Streiks weitergehen, und wir werden uns schwer tun zu sehen, wer die Öl- und Tankstellenarbeiter ersetzen wird. Nach den kanadischen Truckern und den Bauern in Holland sind es nun die französischen Tankstellen- und Ölarbeiter. Das Konzept der massiven Nichteinhaltung von Regierungsanweisungen funktioniert und sollte überall auf der Welt kopiert werden.“

Quelle: https://t.me/s/rocknrollgeopolitics

Interessanter Einblick in Risse innerhalb des westlichen Blocks


Letztlich sind’s eben alles Imperialisten, die sich – wenn’s um den eigenen nationalen Kapitalstandort und dessen ausgreifende globale Interessen geht – untereinander spinnefeind sind. Auch der gemeinsame Feind Russland/China scheint sie nicht mehr unbedingt zu einen; hier wird sogar schon der Haupt-„Partner“ als Hauptfeind ausgemacht.

Der kollektive Westen, NATO und EU werden sich im Laufe dieses Zersetzungsprozesses wenn nicht auflösen, dann vermutlich soweit funktionsuntüchtig werden, dass sie nicht mehr in der Lage sind, so verheerenden Schaden anzurichten wie sie es derzeit noch tun. Hoffentlich.

🇫🇷 Die französische Geheimdienst Community nennt die USA als Frankreichs Hauptfeind!

In einem Bericht mit dem Titel “Wer ist der Feind?”, der diese Woche veröffentlicht wurde, wird beschrieben, dass die USA und das Vereinigte Königreich eine “Kriegsmaschinerie” aufgebaut haben, die darauf abzielt, die französischen Interessen zugunsten der Vereinigten Staaten zu untergraben.

Als Beispiele werden die Angriffe gegen Alstom, die Naval Group oder gegen das französische Kino genannt.

In dem Dossier wird auch China/Russland erwähnt, allerdings als zweitrangiges Problem im Vergleich zur US-Bedrohung.

Auch das mit dem Bericht veröffentlichte Video ist sehr anschaulich: Frankreich scheint in der Energiekrise zu stecken, während Schwab und Macron (mit einer US-amerikanischen “Young Leaders”-Anstecknadel) sagen, dass “alles in Ordnung” sei.

Der 100-seitige Bericht wurde von einer Universität namens Economic Warfare School veröffentlicht, die für ihre Nähe zu den Geheimdiensten und für die Ausbildung von Führungskräften der Spionageabwehr in großen französischen Unternehmen bekannt ist.

Es gibt immer noch Leute in der französischen Elite, die erkennen, dass die USA der größte Feind der Multipolarität und damit Frankreichs sind.“

Quelle: https://t.me/s/intelslava

Ein Facebook-Beitrag und Anmerkungen zu Kommentaren der NATO-Trolle

Man ist mittlerweile bei jedem Beitrag in sozialen Medien (in diesem Falle Facebook), der sich auf den Ukraine-Krieg gegen Russland bezieht und sofern man nicht strikt in der eigenen Filterblase bleibt, mit weitgehend emotionalen, faktenfreien Schlagzeilen-Kommentaren von massenmedial konditionierten Demokraten konfrontiert, in denen diese das wiedergeben, was sie den Leitmedien entnommen haben über Schuld und Unschuld in diesem Konflikt. Dass alleine diese Unterscheidung schon Unfug ist, will ihnen natürlich schon gar nicht einleuchten, denn im Krieg hat der Staatsbürger Partei zu ergreifen. Und zwar für die Seite, auf der seine Obrigkeit steht.

Die Einlassungen der NATO-Versteher und „Putin“-Dämonisierer sind in aller Regel eine schlichte Wiederholung der einschlägigen „Erklärungen“, also Verurteilungen, die die Kommentatoren der staatsnahen Presse und dem Staats- und Konzernfernsehen entnehmen. Der Name des russischen Präsidenten steht hier in Anführungszeichen, weil die besinnungs- und hemmunglose Projektion alles Bösen in der politischen Welt auf eine Person, nämlich die des Präsidenten der Russischen Föderation, Auskunft darüber gibt, wie groß der psychologische Drang ist, sich komplexe Zusammenhänge und staatliche Interessenskonflikte als Ergebnisse böser Menschen und deren unerklärlicher Macken vorzustellen.

Ein heutiges Posting eines FB-Freundes zeigt dieses Meme mit einem Zitat des Botschafters der RF in den USA:

Die üblichen geist- und gedankenlosen Kommentare der NATO-Gläubigen folgten auf dem Fuße, so das ich mich zu diesen Anmerkungen veranlasst sah:

1)

Man sieht an den Kommentaren hier, dass die NATO-Propaganda vom „russischen Angriff auf die arme kleine Ukraine“ den Untertanen komplett die Gehirne aufgeweicht hat. Immerhin müsste man im Internetzeitalter erwarten können, dass erwachsene Menschen sich über Hintergründe, Ursachen, Interessen und Absichten von militärisch ausgetragenen Konflikten zwischen Staaten (bzw. hier eines ganzen Staatenblocks vermittels eines Stellvertreterkrieges gegen Russland) sachkundig machen. Dem ist jedoch nicht so.

Die Parteinahme für das Kiewer Regime und seine Sponsoren und Kuratoren aus dem Westen wischt alle Fakten, die nicht zum Feindbild passen, vom Tisch. Der Russe muß bis zum Endsieg bekämpft werden: das ist – wieder mal – das Credo der westlichen Kriegsherren, ihrer ukrainischen Marionetten samt Nazi-Truppen und qua medialer Dauerberieselung auch einer immer noch sehr großen Anzahl der Untertanen.

Dass der Krieg mit dem westlich orchestrierten verfassungswidrigen Staatsstreich 2014 und der Weigerung der Südostukraine, die in Kiew zur Macht gelangten Nationalisten inklusive waschechter Nazis anzuerkennen, begonnen hat – interessiert nicht.

Dass die NATO sich gegen sämtliche Absprachen bis an Russlands Grenzen ausgedehnt hat und in den letzten acht Jahren die ukrainische Armee de facto zu einer hochmodernen und nach westlichem Standard gerüsteten NATO-Armee gemacht hat – wird ignoriert.

Dass das Kiewer Regime seit acht Jahren die angeblich eigenen Bürger im Donbass mit Bombenangriffen terrorisiert – wird totgeschwiegen.

Dass der Krieg überhaupt nur noch weitergeführt werden kann, weil der Westen Waffen, Geld zur Finanzierung des Nazi-Staates Ukraine und inzwischen auch massenhaft Soldaten (als „Freiwillige“ und Söldner ausgegeben) zur Verfügung stellt – will keiner wissen.

Dass die Ukraine immer mehr bei rein terroristischer Kriegsführung angelangt ist – Zivilisten als menschliche Schutzschilde, verbotene „Schmetterlingsminen“ auf die Zivilbevölkerung im Donbas, Mordanschläge auf Journalisten und Zivilisten (Darya Dugina), Terroranschläge auf Brücken, Nuklearterrorismus (AKW Saporoschja) – wird verschwiegen.

Es bleibt die Erkenntnis, dass sich ein Großteil der Bevölkerung des Westens, und besonders Deutschlands, mal wieder hinter der Führung versammelt und deren Begründung für den Krieg bis zum Endsieg gegen Russland eifrig gutheißt, nachbetet und (das ist wohl das Erschreckendste) den zügigen Marsch in die Eskalation auch noch feiert in ihrer desinformierten russophoben Verhetzung.

Übertragen gesprochen: Die Bundesregierung malt groß und deutlich „LEGITIMES MILITÄRISCHES ZIEL“ auf dieses Land, indem sie weiter das Kiewer Regime und dessen völkischen Krieg unterstützt. Einige Leute im Lande (und hier in den Kommentaren) applaudieren dazu auch noch und können anscheinend kaum noch erwarten, die Atompilze live zu sehen.

2)

Ich weiß, wie nutzlos es ist, NATO-Gläubigen mit Fakten und Analysen zu kommen, die ihrer Russophobie (gerne auch auf den prototypischen Russenschurken „Putin“ als Fokuspunkt der Dämonisierung projiziert) widersprechen.

Ich tue es trotzdem, für diejenigen zur Kenntnisnahme, die noch nicht ihren Verstand an der Garderobe des NATO-Planungsstabs abgegeben haben:

„Der amerikanische Analyst Michael Whitney: Kiew hat nie eine friedliche Lösung des Konflikts geplant.

Der in Washington ansässige geopolitische Analyst Michael Whitney beschuldigte Kiew, Russland in einen langwierigen Krieg hineinziehen zu wollen.

In seinem Artikel für Global Research wird darauf hingewiesen, dass die ukrainische Regierung nie eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass plante.

Whitney zufolge bestand das Hauptziel des Kiewer Regimes darin, Russland zu provozieren und es in einen militärischen Konflikt zu ziehen.

Die bewaffnete Konfrontation sei notwendig, um die Ressourcen zu erschöpfen und die Wirtschaft der Russischen Föderation zu zerstören.

Das heißt: Die Amerikaner beschuldigten die ukrainischen Behörden, die Ressourcen Russlands auf Kosten des Lebens ihrer eigenen Bürger ausbeuten zu wollen. Und nur aus diesem Grund unterstützt der Westen die Nazi-Regierung der Ukraine.“

Ob der letzte Absatz so stimmt, kann bezweifelt werden. Die ukrainischen Marionetten führen ja nur das aus, was die US-Strategen für sie vorgesehen haben. Trotzdem eine interessante Stellungnahme, die den Kern der Sache ausspricht: dieser Krieg ist vom Westen geplant und zur Erledigung Russlands inszeniert worden.

Was der Westen vergisst: Russland ist nicht Irak oder Afghanistan. Wer gegen Russland Krieg führt, wird verlieren und untergehen. Die Machthaber im kollektiven Westen lernen leider nicht aus der Geschichte.“

Der Sieg Russlands im Konflikt in der Ukraine wird die Niederlage der NATO sein

Der Sieg Russlands im Konflikt in der Ukraine wird die Niederlage der NATO sein, das darf nicht sein, sagte NATO-Generalsekretär Stoltenberg.“

Sie arbeiten sich immer näher an die Zerstörung allen Lebens auf dem dritten Planeten heran. Weil nicht sein darf, was sich abzeichnet – der Sieg Russlands im Krieg, den ihm die NATO in der Ukraine aufgezwungen hat – werden die westlichen Apokalyptiker eher die Welt in nukleares Feuer tauchen als ihre Niederlage zuzulassen.

Es scheint auch keinem aufzufallen, dass Stoltenbergs Aussage eine glatte und unverhohlene Bestätigung ist, dass die NATO Kriegspartei IST – im Gegensatz zu dem, was sie sonst immer behauptet.

„Der Sieg Russlands ist unvermeidlich, und daran wird auch Stoltenberg nichts ändern. Wenn die NATO Atomwaffen gegen Russland einsetzt, dann ist auch eine russische nukleare Antwort unvermeidlich. Putins Hand wird nicht zögern. Aber dann wird es keine Gewinner geben.

Der Sieg Russlands im Konflikt in der Ukraine wird die Niederlage der NATO sein, das darf nicht sein, sagte NATO-Generalsekretär Stoltenberg. Die NATO wird nächste Woche eine Übung zur nuklearen Abschreckung abhalten – Stoltenberg.“

Quelle: https://t.me/s/Postovo/19180

Доброе утро.

In der Ukraine wird in weiteren Städten die essentielle für den Krieg benötigte Infrastruktur von russischen Raketen funktionsuntüchtig gemacht. Dass die Beschädigung und Zerstörung von Elektrizitätsnetz, Kraftwerken, Brücken usw. auch die Zivilbevölkerung trifft, war den ukrainischen Nazis und ihren westlichen Sponsoren im umgekehrten Fall immer herzlich egal (in einem Ausmaß, dass westliche Medien in der Regel noch nicht einmal darüber berichten); vor allem aber hat sich der NATO-Block und seine ukrainischen Zöglinge die jetzige Entwicklung zu 100% selbst zuzuschreiben.

Es sieht ganz danach aus, als ob Russland nach über einem halben Jahr „rücksichtsvoller Kriegsführung“ – vermutlich in der Hoffnung, die westlichen Kuratoren des Krieges doch noch zu irgendeiner Form der Diplomatie zu bewegen – die Erwartung aufgegeben hat, mit diesem kollektiven Westen Gespräche führen zu können.

Zu offensichtlich ist die bedingungslose Unterstützung und Aufrüstung des NATO-Statthalterregimes in Kiew, zu deutlich die immer weitere Eskalation durch Geld und Waffenlieferungen an die ukrainischen Nationlisten, zu ausweglos der Konfrontationskurs des Westens gegen Russland, der in den letzten Monaten verstärkt in rein terroristischen Anschlägen bestand: Mordanschläge auf Journalisten, verbotene Anti-Personen-Minen auf Donezk und andere Städte im Donbass, Nuklearterrorismus, Sprengstoffanschläge auf Brücken – die apokalyptischen Fanatiker in Kiew haben kaum etwas ausgelassen. Immer unterstützt und gedeckt von ihren westlichen Beschützern.

Russland hat die Langmut verloren und entscheidet die Angelegenheit jetzt zu seinen Gunsten. Drei Stellungnahmen russischer Politiker bzw. Militärs:

1)

„In der Ukraine gibt es niemanden, mit dem man verhandeln kann. Schauen Sie sie sich an, einige Drogenabhängige und Kriminelle. Diese Menschen sind defekt. Sie haben die Feindschaft zwischen Russen und Ukrainern künstlich heraufbeschworen. Erinnern Sie sich, womit Zelensky zur Wahl ging. Das ist ein allgemeiner Trend in der Ukraine. Alle Präsidenten, die gewählt wurden, haben ihre Versprechen sofort vergessen. Sie haben sich voll und ganz an den Westen verkauft.“

Sergey Aksyonov, der Leiter der Krim in der Sendung Soloviev Live.

2)

„Ich bin sehr überrascht von der Weltgemeinschaft, die 8 Jahre lang zugesehen hat, wie Kinder im Donbass getötet werden, wie Kinder, alte Menschen, Frauen sterben. Keiner von ihnen hat auch nur ein einziges Mal ein Wort gesagt.

Kein einziger von ihnen hat etwas gesagt, als sie einen direkten terroristischen Akt begingen: Sie haben Dascha Dugin getötet. Alle haben geschwiegen.

Es stellte sich heraus, dass sie nichts sagten, als sie unsere Gaspipeline in die Luft sprengten; sie begannen, Katz und Maus zu spielen.

Als die Krim-Brücke gesprengt wurde, haben alle geschwiegen.

Und heute, sehen Sie, oh, welch ein Schmerz! Sie hatten keine Zeit, Briefmarken herauszugeben, sie hatten keine Zeit, ihre Plakate im Zentrum von Kiew aufzustellen, um sich vor dem Hintergrund der brennenden Ukraine fotografieren zu lassen. Es muss klar sein, dass keine einzige Aktion auf dieser Welt unbeantwortet bleiben wird.“

Apti Alaudinov, Held Russlands, Sekretär des Sicherheitsrates der Tschetschenischen Republik, Kommandeur der Achmat-Spezialeinheiten, auf Soloviev Live.

3)

„Der Sprecher der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, sagte in seinem Telegramm-Kanal, dass “der Kelch der Geduld zu Ende ist und das Kiewer Regime nun mit vollem Vertrauen als terroristisch bezeichnet werden kann.

„Die Tötung von Zivilisten, die Sabotage auf der Krim-Brücke, der Beschuss der kritischen Infrastruktur von Kernkraftwerken – all dies hat das Zelenski-Regime jeder Möglichkeit für Verhandlungen beraubt.

Westliche Länder, die Kiew unterstützen, sind auch Sponsoren des Terrorismus, und wir verhandeln nicht mit Terroristen”, sagte Wolodin.“

Geschichten die das Leben schrieb: „Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf“

 Die Frau, die seit einiger Zeit und zu ihrem großen Verdruss wieder 50% ihres Vollzeitjobs in den Büros ihres finanzkapitalistischen Arbeitgebers verbringen muss, sitzt im Homeoffice vor ihrem Monitor.

Nach einem „Video Call“ mit einer Kollegin vor Ort stürmt sie in einer Mischung aus Ärger und Amüsement aus dem Arbeitszimmer und konstatiert: „Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf!“

Ich erfahre, dass der Versicherungskonzern, für den sie arbeitet, beschlossen hat, die Temperaturen in den Großraumbüros auf 19 Grad abzusenken und den Mitarbeitern empfiehlt, sich mit wärmerer Kleidung gegen die Temperaturabsenkung zu wappnen. Auch das Warmwasser werde büroweit abgestellt. Die Mitarbeiter sollten sich hinfort die Hände mit kaltem Wasser einfach länger waschen, wegen der Hygiene. Die 50%ige Anwesenheitspflicht dagegen werde nicht angetastet.

Meine Liebste schwankt zwischen Empörung und trotziger Entschlossenheit: „Mir war das jetzt schon immer zu kalt dort! Wenn die das noch kälter machen, bin ich eben dauerkrank. Ich glaub’ es hackt!“

Ich bin natürlich voll solidarisch und sinniere, wieviele Büroangestellte wohl ähnliche Überlegungen anstellen. Wahrscheinlich wird es zusätzlich zu den absehbaren Firmenpleiten und der generellen Deindustrialisierung eine Menge Lohnabhängiger geben, die auf die neuen (kälteren) Umstände mit erhöhtem Krankenstand reagieren oder vorsichtshalber der Arbeit lieber gleich fernbleiben.

Der Konzern, der seinen Mitarbeitern diese Sparmaßnahme verordnet, appelliert an die Einsicht der Belegschaft und die „Solidarität“ – mit WAS, sagt er natürlich nicht. Dass all diese Maßnahmen erforderlich sind, weil der Staat – dessen ultima ratio, die optimale Verwendung und Vermehrung von Kapital, insbesondere von finanzkapitalistischen Konzernen und institutionellen Großanlegern wie dem Arbeitgeber meiner Liebsten geteilt wird – beschlossen hat, Krieg zu führen, und auch noch gegen ausgerechnet das Land, das ihm bisher zuverlässig, billig und langfristig Gas geliefert hat: das darf natürlich nicht erwähnt werden.

„Wir“ sind in einer Notlage, in die „uns“ mal wieder unerklärliche, schicksalhafte Umstände geführt haben, an denen aber im Zweifel auf jeden Fall der Russe schuld ist; noch genauer: ein einzelner Russe, der „Putin“. So lernen Bürger in der Demokratie, ganz demokratisch und freiheitlich aufs Denken zu verzichten und sich so an die Verhältnisse anzupassen, wie es ein gelehriger Marktwirtschaftsuntertan eben gelernt hat: stillhalten, sich einschränken, irgendwie über die Runden kommen, weil man gegen höhere Mächte nichts machen kann.

Präventive Nuklearschläge gegen Russland: Selenskij bloß falsch übersetzt!

Zur Forderung nach präventiven Nuklearschlägen gegen Russland, die der ukrainische Clownpräsident aufgestellt hat (auch wenn er damit nach Ansicht seiner Strippenzieher in Washington und Brüssel zu weit vorgeprescht ist und den im Grunde noch peinlicheren Rückzieher machen musste, dass er falsch übersetzt worden wäre uns eigentlich Sanktionen meinte):

Redet so ein Präsident eines Landes, das den Krieg gerade für sich entscheidet, dessen Armee von einem Sieg zum nächsten eilt? Das – der großartige Siegeszug der ukrainischen Armee, die Rückeroberung riesiger Territorien, die in Moskau Panik und Verzweiflung auslöst – ist jedenfalls die Story, die die westlichen Medien erzählen.

So redet ein Marionettenpräsident, dem das Wasser bis zum Hals steht, der weiß, dass seine Zeit um ist und dass die sinnlosen Opfer von Menschen und Material für nutzlose Geländegewinne und PR-Erfolge seinem Land, dessen Existenz er mit seiner freiwillig übernommenen Rolle als NATO-Rammbock gegen Russland aufs Spiel gesetzt (und nach Lage der Dinge verspielt) hat, auch nichts mehr nützen werden.