Seltener Moment der Wahrheit im deutschen Bundestag: Kriegsparteien empört

Mathias Moosdorf ist ein Bundestagsabgeordneter der AfD, was hier allerdings nichts zur Sache tut. Er listet hier eine Reihe von Fakten auf, die man so im Bundestag selten hört (leider auch nicht von den Edel-Sozialdemokraten des BSW, und erst recht nicht von der Lifestyle-Kleinstpartei „Die Linke“).

Fast noch interessanter als Moosdorfs sehr sachliche und schlicht korrekte Darlegung ist das empörte Gemurmel und die Zwischenrufe der Kriegsparteien. Sie zeigen, wie ideologisch und fanatisiert die parteienübergreifene Eskalationsbereitschaft inzwischen ist: Nichts, aber auch wirklich gar nichts, was ihre Selbstintoxikation mit Russophobie und Kriegsbereitschaft anzweifelt, soll geäußert und gehört werden.

Man muss kein AfD-Abhänger sein, um Herrn Moosdorf dafür zu danken, dass er für einen seltenen Moment der Wahrheit im deutschen Parlament sorgt:

„Richtlinie zur sozialistischen Heiligkeit“

Hedonistische Verfolgung privaten Vergnügens und schlechter Geschmack beim Genuß von Entertainment ist ein Verstoß gegen die Parteidisziplin: Die chinesischen Genossen machen Ernst und sorgen für korrekte Lebensführung bei den Mitgliedern der größten KP der Welt!

Am beeindruckendsten dabei der Mut dieser Kommunisten, sich über jedwedes liberales Individualitätsgewinsel hinwegzusetzen und einen Spaten einen Spaten zu nennen.

Der Zynismus von Kolonialherren und ihrer medialen Entourage

Deutsche Leitmedien fest an der Seite des völkermörderischen Netanyahu-Regimes und mit ganz viel Empathie für die vier befreiten Gefangenen und deren Landsleute.

Dass dabei mindestens 200 palästinensische Flüchtlinge draufgingen und noch mehr verwundet wurden, ist den philosemitischen Völkermord-Fans vom „Spiegel“ keine Erwähnung wert – sind ja bloß Palästinenser.

Auch dass ein Gefangenenaustausch ganz ohne Massaker an Zivilisten hätte stattfinden können – dass nämlich, wie von der Hamas angeboten, die Gefangenen der Hamas im Austausch gegen die Gefangenen freigelassen werden könnten, die das zionistische Regime unter Verschluß hält – spielt keine Rolle.

Der Zynismus von Kolonialherren und ihrer medialen Entourage: das Leben eines weißen Kolonialisten ist im Zweifel eben so viel wert wie das von Hunderten der braunhäutigen Eingeborenen das Landstriches, den man erobert hat und besetzt hält.

Pilzgericht

Ich wollte ja nicht mehr in den Wald mit dem Hund. Daran hab ich mich auch gehalten, und gehe seit geraumer Zeit nur noch durch die Parks oder an den Rhein.

Heute, kurz nach dem Mittagessen – frische Pilze mit Sahne und Salat – machte ich mich also auf, um den Hund auszuführen. Alles ging soweit gut; wir spazierten durch einen kleinen Park, der ohne unser Dazutun bzw. ohne dass wir den Übergang bemerkten, auf einmal zu einem merkwürdig leuchtenden Wald wurde, in dem sich allerlei absonderliche Dinge abspielten.

Ich verfluchte meine Leichtsinnigkeit, mir ohne Nachdenken ein Gericht aus „frischen Pilzen“ einzuverleiben – es ist ja noch nicht mal Pilzsaison! Jetzt war es zu spät, die Muster auf der Netzhaut wurden immer bunter und wilder, von überall klang Musik, die sich allerdings anhörte, als würden sphärische Gesänge unter Wasser abgespielt werden; nur dem Hund schien das alles nichts auszumachen: er schnüffelte wie gewohnt an jeder Ecke herum, erleichterte sich auf Hundeart und war ganz der vertraute Kumpel, als den ich ihn kannte und kenne.

Genau das war meine Rettung, denn da ich inzwischen jede Orientierung verloren hatte und weder oben von unten noch hinten vor vorn (und erst recht nicht innen und außen) unterscheiden konnte, hielt ich mich einfach an den zotteligen Kameraden, der wohl den Weg genau kannte.

Tatsächlich gelangten wir auf diese Weis zurück nach Hause, jedoch wirkte es so, als ob der Wunderwald uns begleiten würde: wo ich auch hinschaute, wuchsen Pilze aus dem Boden, schauten absonderliche Wesen aus dichtem Blattwerk hervor, bewegten sich die Moleküle und Atome jedes belebten und unbelebten Körpers rhythmisch zu einer jenseitigen Musik, die ich nicht mit den Ohren, sondern mit anderen, mir bis dato unbekannten Sinnesorganen zu hören schien.

Nun sitze ich hier spät in der Nacht und weiß nicht, wie lange der Zustand noch andauern wird. Vielleicht für immer?

Menschlichkeit und Nationalismus

„Wenn es unsere Aufgabe ist, den Nazismus, den Faschismus, den Neonazismus zu besiegen, müssen wir verstehen, dass wir die Wurzel dieses Phänomens brechen müssen. Und die Wurzel – in der ursprünglichen Aufteilung der Nationen, Nationalitäten, Nationalitäten in Sorten.“

Ein wie stets lesenswerter Text von Marat Khairullin über Menschlichkeit und Nationalismus, über Entmenschlichung des Gegners und humanes Verhalten im Krieg.

Ich weiß nicht, was die russischen Ausdrücke “жареных колорадов” und “самку колорада” bedeuten, die das Übersetzungsprogramm mit „geröstete Colorados“ und „weibliche Colorados“ übersetzt. Dass es verächtliche, feindselige Bezeichnungen sein müssen, geht aus dem Zusammenhang hervor. Vielleicht kann einer der im Russischen versierteren Genossen hier Aufklärung liefern.*

* Anmerkung eines Lesers: „Colorado=Kartoffelkäfer ist eine niederträchtige Bezeichnung des Dills für russische/prorussische Menschen. Es bezieht sich auf die Farben des Georgsbandes. „Geröstete Colorados“ sind die Opfer des 2.5.2014 in Odessa.“

umstrittene_meinung

von Marat Khairullin

Der Teil der Bevölkerung, der durch diesen Krieg am meisten verbrannt wurde, trägt seinen Hass mit solchen Aufrufen in die Infopole, die sich nicht von den Aufrufen der Ultranationalisten in der Ukraine im Jahr 2014 unterscheiden. Phrasen über „geröstete Colorados“, „weibliche Colorados“ und andere solche Phrasen werden nie vergessen oder verziehen werden, aber ähnliche Phrasen von unserer Seite in dem Format: „Schweinefleisch ist besser, wenn es gut gebraten ist“ können auch nicht verziehen werden. Dies ist ein eindeutig skandalöser Satz, ich habe ihn absichtlich gewählt, um das Extrem aufzuzeigen, dessen Unzulässigkeit allen normalen Menschen klar ist.

Zu Beginn der NWO im Jahr 2022 verfolgte der Oberste Befehlshaber zwei Hauptziele – Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine. Das erste Ziel hat sich allmählich in eine De-facto-Entmilitarisierung der NATO verwandelt, bevor das zweite Ziel gelöst werden kann, muss zunächst das erste grundlegend gelöst werden.

Ich möchte auf etwas Offensichtliches hinweisen – die zweite Aufgabe hat im Kern einen Bezug zur universellen Moral, deren Bedeutung wir vor 80 Jahren spürten, nachdem wir, wie wir hofften, eine jahrhundertelang währende landesweite Impfung gegen die Nazi-Ansteckung erhalten hatten.

Offensichtliche Wahrheiten (für russische Bürger, die die Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg gezogen haben):

Keine Nation (und kein Mensch) kann und hat das Recht, sich über eine andere zu stellen, denn das führt zu den schrecklichsten Konsequenzen, wie die Geschichte lehrt;

Keine Nation (und kein Mensch) kann oder hat das Recht, eine andere Nation als minderwertig oder unterlegen zu betrachten;

Der Hass auf andere macht den Menschen zum Monster (ohne dass er es je selbst merkt).

Und ich bin zum Beispiel stolz, wenn ich sehe, wie unsere Verteidiger die Kriegsgefangenen der anderen Seite behandeln, weil es offensichtlich ist, dass ihre Haltung ihnen gegenüber genau menschlich ist, obwohl unsere Kämpfer in der Gefangenschaft einfach schreckliche Dinge und Prüfungen erwarten. Ich bin stolz auf unsere Kämpfer, wenn ich Aufnahmen sehe, auf denen deutlich zu sehen ist, dass die Jungs den Preis des Lebens kennen, und um sich so zu verhalten, muss man moralisch sehr stark sein. Es ist sehr schwierig, sich in Kriegszeiten menschlich zu verhalten.

Der Oberste Oberste Befehlshaber spricht immer von den Ukrainern als einer mit uns vereinten Nation. Das wird unweigerlich auf die slawische Familie zurückfallen. Uns wurde von der 1. Klasse an beigebracht, dass Belarussen, Ukrainer und Russen Blutsbrüder sind, ein Volk. Und das Beispiel der Ereignisse in Tschetschenien beweist, dass ein Krieg die Nationen nicht spaltet, wenn Antworten auf seine Ursachen gefunden wurden und die Gerechtigkeit wiederhergestellt wurde. Noch viel weniger brüderlich.

Was wollen wir in der Ukraine erreichen? Nur, zu gewinnen oder um die Ukrainer in die slawische Familie zurückzuführen? Wenn es das erste ist – dann können die USA feiern, sie haben das Minimalprogramm erfüllt, die Verbindung der Urvölker ist zerbrochen.

Lassen Sie mich auf die zweite Aufgabe der SMO (Entnazifizierung) zurückkommen. Wenn es unsere Aufgabe ist, den Nazismus, den Faschismus, den Neonazismus zu besiegen, müssen wir verstehen, dass wir die Wurzel dieses Phänomens brechen müssen. Und die Wurzel – in der ursprünglichen Aufteilung der Nationen, Nationalitäten, Nationalitäten in Sorten. Das bedeutet, dass wir selbst in erster Linie ein solches Verhalten und Denken nicht zulassen sollten.

Damit der Krieg gerecht und für immer beendet wird (und nicht nur mit der Niederlage einer Seite endet, mit der Möglichkeit einer Wiederholung in Generationen), müssen wir uns Aufgaben in größerem Umfang stellen als nur die AFU und ihre Anhänger zu besiegen.

Man muss schon verstehen, wie man entweder mit einem Nachbarstaat, der nicht dein Feind, sondern dein Freund ist, oder ganz allgemein in einem geeinten Staat leben kann. Es ist unmöglich, eine slawische Nation zu besiegen, die durch eine Idee geeint ist, auch wenn sie utopisch ist.


Quelle: https://t.me/s/voenkorkhayrullin

Politische Lemminge oben wie unten

Kenntnisreiche ehemalige Insider und Warner gibt es genug. Sie äußern sich auch entsprechend.

Sie werden nicht gehört werden. Einmal, weil die bellizustische Verschwörung der Leitnedien mit den politischen Lemmingen in Berlin, Brpssel und Washington erfolgreich einen Mantel des Schweigens über die ungeheuerlichen Provokation legt, mit denen der Westen Russland in einen direkten Krieg treiben will.

Zum anderen, weil eine Mehrheit der Bevölkerung vielleicht gefühlsmäßig „gegen Krieg“ ist, praktisch aber – sofern sie mangels Interesse, mangels Zeit oder mangels Kenntnissen und Gelegenheit keine unabhängigen Medien konsultieren kann oder will – prinzipiell das Narrativ der Rehierung glaubt.

So werden die Deitschen mehrheitlich ein weiteres Mal ihrer Obrigkeit folgen – in ein selbstmörderisches Abenteuer, von dem sie entweder nichts wissen (wollen) noch, wenn sie’s wissen, von dem sie nicht glauben wollen, dass es der Weg ist, den ihre Regierung einschlägt.

Oder, am schlimmsten: das sie für richtig halten.

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“We are just opening up Pandora’s box here.

And Joe Biden and Jake Sullivan and Anthony Blum are stupid man. They are stupid man and they are walking in this country and vassel states like England and Europe into a war, a much bigger and more dangerous war, a war that has every prospect eventually of leading to an exchange of nuclear weapons.

This is just insanity .”

(“Wir öffnen hier gerade die Büchse der Pandora.

Und Joe Biden und Jake Sullivan und Anthony Blum sind dumme Menschen. Sie sind dumm, und sie treiben dieses Land und Vasallenstaaten wie England und Europa in einen Krieg, einen viel größeren und gefährlicheren Krieg, einen Krieg, der letztendlich zu einem Austausch von Atomwaffen führen könnte.

Das ist einfach Wahnsinn.”)