Die durch und durch US-hörige Partei der Olivgrünen ist dafür bekannt, dass ihr halbes Führungspersonal durch die Schule der einschlägigen transatlantischen Think Tanks, „Atlantikbrücken“, „Young Global Leaders“ und sonstigen NeoCon-Hirnwaschprogramme gegangen ist (und vermutlich im Dienst so einiger der amerikanischen Drei-Buchstaben-Dienste steht).
Nicht ohne Grund rühmen sich Parteifunktionäre wie die „Außenministerin“ Baerbock, dass ihre Loyalität nicht bei den deutschen Wählern liegt, sondern bei der außenpolitischen Agenda der USA und der US-geführten NATO, also bei der Fortführung des ukrainischen Stellvertreterkrieges gegen Russland, das Baerbock bekanntlich auf Kosten der deutschen Nation „ruinieren“ will.
Wenn diese Gruppierung der politischen Konkurrenz „Landesverrat“ vorwirft und dies mit „Die stehen im Dienst einer fremden Macht!“ begründet, dann überwiegt das erheiternde Element solch monumentaler Chuzpe gerade noch so den Schmerz über die infame Beleidigung der Intelligenz, die der bellizistische Schmierlappen und Ostlandkrieger Hofreiter hier dem Parlament und dem Bürger zumutet:
Albrecht Müller schreibt in den NDS über Bilder und Botschaften, an die die deutsche Bevölkerung inzwischen gewöhnt wurde, die aber von früheren BRD-Regierungen so nicht zu sehen waren. Er hat recht, auch wenn sich sicher nicht behaupten läßt, dass der BRD-Imperialismus zu Zeiten seiner relativen Zurückhaltung irgendwie harmloser war.
Meine eigenen Gedanken dazu:
Das wirkt alles so, als hätten die einschlägigen Kreise nur darauf gewartet, dass ENDLICH, ENDLICH wieder aufgerüstet, militarisiert und Krieg geführt werden darf.
Der deutsche Imperialismus war nie friedlich geworden oder „geläutert“, sondern hatte sich seine relative Zurückhaltung als „Wir haben aus unserer Geschichte gelernt“-Methode zurechtgelogen, um auf Taubenfüßen zurück an den „Platz an der Sonne“ imperialistischer Weltaufteilung zurückzugelangen.
Kaum war die DDR annektiert, fiel die bisherige Zurückhaltung fort und das neue Großdeutschland fühlte sich stark genug, wieder Kriege zu führen.
Inzwischen rechtfertigt die Erzählung über den Ukraine-Konflikt in ihrer politischen und medialen Verzerrung einen Russenhaß, der wohl nie überwunden, sondern nur aus Opportunitätsgründen sediert blieb.
Der Haß auf alles Russische, die aberwitzige Dämonisierung des neuen alten Feindes bis hin zur regelrechten Luziferisierung des russischen Präsidenten erinnert nicht nur an die faschistische Propaganda gegen den „jüdischen Bolschwismus“. Es ist die direkt Fortsetzung davon.
Man spürt, wie froh, wie dankbar, wie erleichtert Politiker und journalistische Schreibtischpolitiker sind, das sie endlich aus ihrem Herzen keine Mördergrube mehr machen müssen. Russophobes Berserkertum ist Mainstream, Miltarisierung der gesamten Gesellschaft ist oberste Bürgerpflicht, Abweichler und Kritiker der politisch-medialen Gleichschaltung sind „Putinknechte“, „Erfüllungsgehilfen der russischen Propaganda“: Volksverräter, die der Wehrhaftigkeit der Heimatfront einen Bärendienst erweisen.
Tom J. Wellbrock schreibt in einem Facebook Posting dies:
Ich fasse es nicht, was in den sozialen Medien über die AfD geschrieben wird. Im Übrigen deckt sich das mit der Mehrheit der Äußerungen aus Politik und Medien. Insofern ist der lässig vorgebrachte Vorwurf, das alles sei doch nur Blasen-Gedöns, schlicht Unsinn.
Ihr Schreihälse!
Ist euch nicht bewusst, dass die Bundesregierung und fast alle Oppositionsparteien einen lokalen Krieg dahingehend befeuern, dass daraus ein europäischer oder sogar weltweiter heißer Krieg werden kann? Mit vielen Toten! Jeden Tag!
Ist euch nicht klar, dass das Verhältnis zum europäischen Land Russland auf Jahre oder Jahrzehnte durch politische Feindseligkeiten zerstört wurde?
Wisst ihr denn nicht, dass der wirtschaftliche Abstieg Deutschlands, der ja erst langsam Fahrt aufnimmt, zu sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen führen wird, die im schlimmsten Fall die gesamte Konstruktion zerschießen, die bisher wenigstens einigermaßen funktioniert hat?
Begreift ihr nicht, dass die Schuldigen für diese Grausamkeiten die sind, die sie in die Wege geleitet haben und ständig fortführen und eskalieren?
Ehrlich, die AfD muss man nicht mögen, ich selbst traue ihr auch nicht recht über den Weg. Aber dieses faschistoide Gebaren, das im ganzen Land rumgeht, seit die Umfragewerte der AfD steigen, ist für mich ein Zeichen von kompletter Ahnungslosigkeit und dem Tappen in die Falle der Verbrecher, die uns mit sanfter Stimme und an die Hand nehmend an den Abgrund führen.
Als „relevantester Kommentar“ platziert das Zuckerberg-Portal diese Einlassung eines Frank G. Gerigk unter den Beitrag.
Das möchte ich nicht so stehen lassen und antworte dem NATO-Troll:
Frank G. Gerigk hält exklusiv das für Propaganda, was seinem propagandisiertem Verstand von der Propaganda, die er glauben möchte, als solche, nämlich „russische“, vorgestellt wird.
Die Kennzeichnung von Informationen aus der „feindlichen“ Informationssphäre als „Propaganda“ ist in sich und per se schon selber Propaganda: sie arbeitet mehr oder weniger erfolgreich daran (und damit), dass Menschen dazu neigen, sich mit ihrer Obrigkeit zu identifizieren. Besonders, wenn’s gegen einen angeblichen Feind geht.
Der propagandisierte Verstand ist ein geschlossenes System. Fakten, die seinem Bedürfnis widersprechen, zu GLAUBEN, was die Herrschaft ihm auftischt, werden umstandslos als („russische“ in diesem Fall) Propaganda etikettiert, was dem Verstandesinhaber die Mühe erspart, sich mit dem INHALT der Information zu beschäftigen.
Das Feindbild Russland und der Krieg im Osten ist wieder ideologisch gefordert – gegen die unzivilisierten Horden, die lauter Verbrechen begehen, die gegen unsere „abendländische Zivilisation“ (NSDAP damals) und „Werte“ (fast alle Parteien heute) verstoßen.
Damit ein bürgerliches Gemüt dieses etwas peinliche nahtlose Anschließen an die russophobe Staatsräson des BRD-Vorgängerstaates aushält, ohne auf allzu unbequeme Gedanken zu kommen, setzt wertewestliche Kriegspropaganda zwei unschlagbare Tricks ein (unschlagbar bei Untertanen, die bereits ihr ganzes Leben lang mit wertewestlichen Glaubenssätzen propagandisiert worden sind):
Erstens redet sie den Leuten ein, die Minderheit des imperialistischen Lagers, die den ukrainischen Krieg gegen Russland inszeniert hat und jetzt betreut, kuratiert und unerbittlich ( und ganz buchstäblich bis zum letzten Ukrainer) eskaliert, also der Westblock mit seinen 15% der Weltbevölkerung, wäre „die Internationale Gemeinschaft“. So wird die Fiktion einer pro-NATO Mehrheit in der Staatenwelt erzeugt, die bei durchschnittlichen Westbürgern – die im Zweifelsfall nicht wissen, dass alleine die BRICS-Staaten inzwischen schon ein größeres BIP haben als die G7 – verfängt.
Der zweite unschlagbare Kniff ist die umstandslose Klassifizierung jeder Kritik am Regierungshandeln und am Krieg gegen Russland (und demnächst gegen China) als „rechts“, und der Kritiker als „Nazis“. Nazi möchte keiner sein, und wen einmal die Nazikeuke trifft, der ist erstmal aus der öffentlichen Debatte ausgemischt. Vor allem aber: wenn die Kritiker der russophoben Kriegspolitik die Nazis sind, dann können ja unmöglich diejenigen, die mit ihrer russophoben Kriegs- und Verarmungspolitik, der Gleichschaltung der Meinungslandschaft, der Bestrafung pro-russischer Standpunkte eine ganz demokratische Faschisierung der westlichen Gesellschaften durchsetzen, unmöglich die Nazis sein. Denn eines wissen Untertanen wie Frank G. Gerigk: NAZIS sind immer nur die anderen!
Damit ist die Sache geklärt, der Seelenfrieden gewahrt, und die Frank G. Gerigks dieser Welt können sich die jetzt anstehende umfassende Deindustrialisierung und kriegstaugliche Zurichtung der BRD mit der schönsten und einfachsten (und gerade in Deutschland seit jeher bewährtesten) aller Coping-Strategien erklären: Der RUSSE war’s und isses schuld!
Weshalb jetzt natürlich ganz schnell ganz viel Kriegsgerät an unsere demokratischen Nazis in der Ukraine geliefert werden muss, denn der Russe will unseren hakenkreuztötowierten Freiheitskämpfern dort ihren Beitritt zu NATO und EU versauen (nur weil die Ukrainer seit 2014 im Donbas so ein bisschen völkermorden – dabei wohnen da doch nur pro-russische Separatisten!)
Die NATO-Medien kennen nur einen Schuldigen und nur eine Antwort: noch mehr Waffen, noch mehr Krieg, noch mehr Tote!
Da der Russe perfide genug ist, den Damm, den er selber kontrolliert, zu sprengen statt einfach die Schleusen zu öffnen, kann jetzt (erst recht) nur noch NOCH mehr militärische Unterstützung der Ukraine helfen, einen Krieg zu gewinnen, den sie bereits verloren hat.
„Wir wollen, dass Russland so weit geschwächt wird, dass es nicht mehr in der Lage ist, so etwas wie die Invasion in der Ukraine zu tun“ (Lloyd Austin, US-Kriegsminister)
„Das wird Russland ruinieren“ (Anna-Lena Baerbock BRD-Außenministerdarstellerin über die Sanktionen gegen Russland))
„Wir führen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander“ (Baerbock)
„Wir werden Russland vernichten, dass es sich niemals mehr erheben kann“ (Adolf Hitler, deutscher Politiker)
Es scheint überhaupt keine Hemmungen mehr zu geben bei Demokraten, die endlich wieder gegen Russland Krieg führen dürfen. Die liberalen Masken sind schneller unten als sie „verbrecherischer Angriffskrieg“ sagen können und zum Vorschein kommt der stinknormale mörderische Faschismus, der sich zuvor freiheitlich-demokratisch gegeben hat.
Im Grunde gut, dass die untoten Nazi-Ideologen so langsam, nach und nach, sich alle wieder aus ihren demokratischen Gräbern erheben und Richtung Osten wanken. So sieht man, wer und wo sie sind und kann sie unschädlich machen. Also, nicht wir hier in Deutschland, dafür ist das Land zu zombifiziert. Russland muss es halt wieder richten, wie beim letzten Mal.
Die Entrussifizierung und Barbarisierung der westlichen Gesellschaften und ihres Kulturbetriebs durch den NATO-Faschismus schreitet voran. Dabei ist ihnen keine Idiotie zu peinlich, keine Primitivität zu niedrig und kein Gleichschritt mit dem historischen Vorbild in Deutschland 1933-45 zu auffällig:
Das (in seiner Außenwirkung) katastrophale Interview, das Exkanzlerin Merkel dem “Zeit“-Magazin gab, zieht weltweit Kreise. Jetzt bezieht auch die „Global Times“ als englischsprachiges inoffizielles Organ der KP Chinas dazu Stellung.
Und diese Stellungnahme hat es in sich. Man wird davon ausgehen können, dass die in dem Beitrag ausgedrückten Einschätzungen denen der chinesischen Führung entsprechen.
Hier die vollständige deutsche Übersetzung:
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Die wahren Absichten hinter den Minsker Vereinbarungen zerstören die Glaubwürdigkeit des Westens weiter
Vom Drängen auf die Minsker Vereinbarungen bis hin zum Anheizen des anhaltenden Konflikts zwischen Moskau und Kiew versucht der Westen, ein Land, das er als Rivalen betrachtet, durch ausdrückliche oder unausgesprochene Verzögerungsversuche zu erschöpfen und einzudämmen.
Er hat Russland nie wirklich als Dialogpartner betrachtet. In einem Interview mit der deutschen Zeitung Die Zeit enthüllte die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel letzte Woche die wahren Absichten des Westens hinter den Verhandlungen mit Russland und der Ukraine zur Förderung eines Waffenstillstands im Jahr 2014. Sie räumte ein, dass die Minsker Vereinbarungen ein “Versuch waren, der Ukraine Zeit zu geben” und dass Kiew sie genutzt habe, “um stärker zu werden”.
Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte daraufhin am Freitag, Merkels Äußerungen seien “völlig unerwartet und enttäuschend”. Wie die US-Zeitung New York Post berichtete, fühlte sich Putin nach den Minsker Vereinbarungen vom Westen verraten. “Es hat sich herausgestellt, dass niemand die Vereinbarungen umsetzen wollte”, so der russische Staatschef.
Die Minsker Vereinbarungen hatten zum Ziel, die Ukraine-Krise zu bewältigen und eine Eskalation des Konflikts zu vermeiden. Merkel hat damit etwas zugegeben, was westliche Politiker in Bezug auf die Minsker Vereinbarungen nicht zugeben wollen: Sie waren nur eine Notlösung, um der Ukraine und dem Westen Zeit zu verschaffen, und die westlichen Länder haben sich nie wirklich um eine Lösung der Differenzen mit Russland in der Ukraine-Krise bemüht.
Die Äußerungen des ehemaligen deutschen Regierungschefs reißen den letzten Rest der “freundlichen” Maske nieder, die einige westliche Länder gegenüber Russland aufgesetzt haben. In den Augen einiger westlicher Länder ist Russland nur ein diplomatischer und politischer “Fremder”. Unter dem Einfluss Washingtons betrachten einige Länder Moskau zudem als eine so genannte Bedrohung aufgrund seiner enormen Militärmacht und seines politischen Systems, das nicht dem “westlichen Standard” entspricht. Infolgedessen haben diese Länder seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion nie aufgehört, Russland zu unterdrücken.
Auf der anderen Seite hat sich Russland immer als europäisches Land betrachtet und erwartet, dass es Vertrauen zum Westen aufbaut. Daher ist es verständlich, wenn Putin seine Enttäuschung und das Gefühl des Verrats über Merkels Worte zum Ausdruck brachte.
Das Vertrauen Russlands in den Westen ist bereits auf einen neuen Tiefpunkt gesunken. Und die Heuchelei des Westens hat Moskaus Willen zu einem effektiven Dialog mit dem Westen erschöpft, so einige Experten. “Jetzt steht die Frage des Vertrauens auf der Tagesordnung, und sie ist bereits nahe Null”, sagte Putin am Freitag.
Merkels Bekenntnis zu den Minsker Vereinbarungen zeige auch, dass einige westliche Länder, insbesondere die USA, vertragliche Verpflichtungen überhaupt nicht einhalten. Sie können ihre Worte so leicht zurücknehmen.
Bei dem von den USA angestrebten Abkommen geht es nie um Glaubwürdigkeit, sondern nur um Interessen. Ein Abkommen wird von den USA als nützlich erachtet, wenn es die Interessen des Landes fördert; andernfalls ist Washington immer bereit, es zu verweigern. Ein Beispiel dafür ist der Ausstieg der USA aus dem Vertrag über die Bekämpfung ballistischer Raketen und dem Vertrag über nukleare Mittelstreckenwaffen. Auch bei der Umsetzung des Abkommens misst Washington mit zweierlei Maß, um die Interessen seiner Verbündeten zu fördern.
Die USA und mehrere andere westliche Länder sind zu “Säumigen” in der internationalen Gemeinschaft geworden. Sie wagen es, ihre Versprechen zu brechen, weil sie von der westlichen Hegemonie mit den USA im Zentrum geschützt werden. Washington hat bereits viele andere westliche Länder entführt, um sich dieser Hegemonie anzuschließen und eine verzerrte internationale Ordnung zu schaffen und aufrechtzuerhalten.
Es ist zu erwarten, dass einige von den USA geführte westliche Länder die so genannten Werte weiterhin als Vorwand nutzen werden, um ihre kollektive Hegemonie zu verteidigen und andere unter internationalen Regeln und Ordnungen zu ihren Gunsten zu schikanieren. Solange eine solche Vorherrschaft besteht, wird die Welt weiterhin Opfer von Machtpolitik sein und nicht ein Ort voller Gerechtigkeit und Fairness.