Deutschland wird zur Geisel im Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Russland in der Ukraine

Aus dem Telegram-Kanal Viktor Vicktopp55:

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Elena Panina, Direktorin des Instituts für Russische Strategische Studien:

Scholz: „Deutschland und die Ukraine werden eine gemeinsame Geschichte haben.“

Und das bedeutet Schicksal. Vorhin haben wir geschrieben, dass die deutsche Regierung in der Ukraine in die Fußstapfen Hitlers getreten ist. Sie schüttelten den Staub von den Ordnern mit den Plänen des Dritten Reiches ab. Nur die Darsteller haben andere Nachnamen, aber die Gene sind immer noch die gleichen – Nazi.

Wir müssen den Angelsachsen Tribut zollen. In nur einem Jahr verwandelten sie Deutschland, den ehemals größten Handelspartner Russlands, in seinen ärgsten Feind, den Hauptsponsor des Kiewer Regimes in ganz Europa. Doch diese „Transformation“ hat für die BRD auch eine Kehrseite. Sie wurde überraschenderweise von Olaf Scholz selbst in seinem Twitter auf Ukrainisch formuliert:

„Der russische Eroberungskrieg hat die EU und die Ukraine einander näher gebracht als je zuvor. Unsere Geschichte wird schon jetzt geteilt werden.“

Unter dem Druck der USA und Großbritanniens haben die deutschen Behörden also faktisch die Auslöschung ihres Landes von der politischen Weltkarte programmiert, nach der Ukraine.“

(https://t.me/s/EvPanina/9681)

Vergessen wir nicht, dass wir alle ein gemeinsames Schicksal haben, weil wir alle auf demselben Planeten leben. Und so ist alles wahr, Deutschland wird zur Geisel im Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Russland in der Ukraine.

Quelle: https://t.me/s/vicktop55

Politikerzitate im Lauf der Zeit

„Wir wollen, dass Russland so weit geschwächt wird, dass es nicht mehr in der Lage ist, so etwas wie die Invasion in der Ukraine zu tun“ (Lloyd Austin, US-Kriegsminister)

„Das wird Russland ruinieren“ (Anna-Lena Baerbock BRD-Außenministerdarstellerin über die Sanktionen gegen Russland))

„Wir führen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander“ (Baerbock)

„Wir werden Russland vernichten, dass es sich niemals mehr erheben kann“ (Adolf Hitler, deutscher Politiker)

Vergleich Baerbock/Blinken: Dumm ist nicht gleich dumm, man muss auch kriminell sein

In den Vereinigten Staaten ist der Posten des Außenministers nicht wie in Deutschland mit einem dummen und inkompetenten Menschen besetzt, sondern mit einem dummen, inkompetenten und kriminellem Menschen. 

Im Gegensatz zu Anna-Lena Baerbocks politmoralischer Bigotterie allerdings weist Anthony Blinkens Dummheit die gerissenen Züge der bauernschlauen „Street smartness“ auf, die für Verbrecherkarriereren so nützlich ist.

Blinken hat während des US-Wahlkampfes in Zusammenarbeit mit dem FBI die „Hunter Laptop“ Affaire als russische Desinformation bezeichnet, Berichte darüber unterdrückt  und damit die Wahl 2020 in einer Weise beeinflusst, die möglicherweise entscheidend war für den knappen Sieg Bidens.

Auf Hunter Bidens Laptop fanden sich neben Aufnahmen von Crack-Konsum und Sex mit Prostituierten geschäftliche Unterlagen, die eine Verwicklung des derzeitigen US-Präsidenten im die Geschäfte seines Sohnes zumindest naheliegen (Joe Biden war Obamas Mann für die Ukraine nach dem US-inszenierten Putsch 2014; die Biden-Familie ist in mehrfacher Millionenhöhe an Geschäften in der Ukraine beteiligt und Hunter Biden wurde auf Druck seines Vaters für ein „Gehalt“ von 50.000$ im Monat in den Vorstand des ukrainischen Energiekonzerns Burisma eingesetzt).

Das FBI wiederum half im Wahlkampf 2020, die „Hunter Biden Laptop“ Affäre zu unterdrücken und alle Versuche, darüber zu berichten, als „russische Desinformation“ zu diskreditieren. Vor allem aber streute Anthony Blinken, damals Wahlkampfleiter des Biden-Teams, diese Version. Blinken belog also bewusst die amerikanische Öffentlichkeit, unterdrückte belastendes Material, vereitelte Strafverfolgung und griff massiv in die US-Wahlen ein. Er veranlasste 51 US-Geheimdienstmitarbeiter, einen „Offenen Brief“ zu verfassen, der wahrheitswidrig die „Russische Einmischung“-Behauptung unterstütze.

Jetzt zu dem Video von Garland Nixon über diese Geschichte:

Nixon hat eine Karriere in der US-Strafverfolgung hinter sich. Er leitete Ermittlungsstäbe und ist Forensiker; unter anderem ist er in „statement analysis“ geschult, also der Analyse von Aussagen Tatverdächtiger, Zeugen, Verbrechensbeteiligter usw. 

In diesem Beitrag zerpflückt er sehr genüßlich die offenkundigen Lügen, mit denen sich der US-Außenminister aus einer Befragung herauszuwinden versucht. Blinkens weicht aus, stammelt verräterisch, versucht seine verbalen Ablenkungsmanöver und beantwortet schließlich aus der Not, beim Lügen ertappt zu werden,eine Frage einfach nicht mit dem Hinweis auf die wichtigen Aufgaben, die er zu erledigen hatte.

Köstlich für diejenigen, die gut Englisch verstehen und hochinteressant für Fans von CSI-Serien. Für Anthony Blinken jedenfalls wird die Luft dünn. Auch wenn die kriminellen Neocon-Viererbande Biden, Blinken, Sullivan, Nuland  noch die Kommandohöhen der US-Politik innezuhaben scheint, werden sich auch in den Vereinigten Staaten mit Sicherheit politische Kreise finden, die verfassungsmäßiges Verhalten der politischen Führer offenem kriminellem Nadeln vorziehen…..

Laut Garland Nixon und anderen Beobachtern mehren sich zur Zeit die Anzeichen, dass v.a. die Geheimdienst-Community die NeoCons in State Department und White House aus ganzem Herzen hasst. Aus diesen Kreisen wurde bereits der Nordstream-Terroranschlag der US-Regierung an Symour Hersh durchgestochen. Ob der demente Biden, der gerade seine erneute Bewerbung als Präsidentschaftskandidat der Demokraten verkündet hat, tatsächlich nächstes Jahr noch zur Wahl stehen wird, bleibt angesichts all dieser Entwicklungen abzuwarten.

„Fuck the EU“: wie die USA den Staatsstreich in der Ukraine und den Krieg gegen Russland vorbereiteten

Wie die USA 2014 den Staatsstreich in der Ukraine steuerten: Victoria Nuland (heute Unterstaatssekretärin im Weißen Haus und neben Biden, Kirby und Sullivan eine der vier Verschwörer zur Sprengung der Nordstream-Pipelines) wählte die neue Marionettenregierung von Kiew aus. Hier ein Mitschnitt ihres legendären „Fuck the EU“-Telefonates mit dem US-Botschafter in Kiew.

Von da an bis zum lange geplanten und durch die hemmungslose Aufrüstung des Kiewer Regimes ermöglichten Krieges gegen Russland dauerte es dann noch ganze acht Jahre.

NATO-Krieg gegen Russland: We’re only in it for the money

Die Ukraine wird allmählich zum Eigentum der westlichen Länder.

Nachdem die ukrainische Regierung praktisch alle bedeutenden Staatsunternehmen an den Westen verkauft hat, wird sie damit nicht aufhören. Die britische Zeitung “The Telegraph” berichtete, dass Führungskräfte der britischen Rüstungsindustrie Kiew besuchten, um die Bedingungen für den Kauf einiger der wichtigsten ukrainischen Rüstungsunternehmen zu erörtern.

Derzeit laufen Verhandlungen über den Verkauf der Panzerfabrik in Lviv und der Autoreparaturfabrik in Lviv.

Darüber hinaus verhandeln auch Rüstungsunternehmen aus anderen europäischen Ländern mit der Ukraine. Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der deutschen Rheinmetall, sagte, dass der Konzern plant, das Panzerwerk in Charkiw zu kaufen.

Nach Ansicht von Ed Arnold, Forscher am Royal United Services Institute und ehemaliger britischer NATO-Armeeoffizier, wollen die britischen Oligarchen diesen Wettbewerb mit französischen und deutschen Unternehmen nicht verlieren und versuchen, ihr Land “an den Anfang der Kette” zu stellen.

Es ist bemerkenswert, dass die Frage des Kaufs ukrainischer Rüstungsunternehmen durch westliche Länder erst nach dem Besuch von Wolodymyr Zelenski in London und Paris in der vergangenen Woche öffentlich diskutiert wurde. Dort wurde dem ukrainischen Präsidenten höchstwahrscheinlich zu verstehen gegeben, dass eine große Anzahl westlicher Waffen doch bezahlt werden muss.

Quelle:

BlackRock sagt, wir sind alle dem Untergang geweiht. Das ist Optimismus

Ganz interessanter Beitrag eines alternativen (bürgerlichen) Ökonomen über eine Blackrock-Studie namens “2023 Global Investment Outlook“ und einige Aspekte dessen, was die Welt erwartet.

Lauter gute Gründe übrigens, die anarchische neo-feudale Produktionsweise, die heutzutage die kapitalistischen westlichen Demokratien kennzeichnet, abzuschaffen, und Privateigentum an Produktionsmitteln sowie die wesentliche Teile der gesellschaftlichen Reproduktion einer vernünftigen staatlichen Kontrolle und Planung zu unterwerfen. Soweit will der Autor sicher nicht gehen. Trotzdem ist sein Beitrag lesenswert.

Anmerkung zur Übersetzung:

Die DEEPL-Übersetzung des Textes nimmt „Kompromiss“ für den Begriff „Trade-off“. Das ist in diesem Kontext missverständlich. Ein „Trade-off“ (dt. „Ausgleich“, „Kompromiss“) bezeichnet das Abwägen zwischen zwei Aspekten, die sich wechselseitig beeinflussen. Beide Seiten stehen miteinander im Konflikt, das heißt eine Verbesserung des einen Aspekts erfolgt unter Verschlechterung des anderen. Man müsste eher – im Kontext dieses Textes von James Meadway – von „brutalen Zielkonflikten“ sprechen, wenn man „brutal trade-offs“ übersetzt. Ich habe daher den englischen Begriff stehen lassen. Auch Ausdrücke wie „The Lucky Few“ hab ich nicht übersetzt; sie sind auch so jedem klar.

BlackRock sagt, wir sind alle dem Untergang geweiht. Das ist Optimismus ***

(Von James Meadway, der den wöchentlichen Wirtschaftspodcast Macrodose moderiert und Direktor des Progressive Economy Forum ist. Zuvor war er Wirtschaftsberater des Schattenkanzlers und Chefvolkswirt der New Economics Foundation. Ursprünglich veröffentlicht bei OpenDemocracy.)

Die Regierungen und Zentralbanken auf der ganzen Welt gehen davon aus, dass irgendwann alles wieder „normal” wird – unsere Volkswirtschaften werden entweder auf das Niveau vor der Pandemie oder manchmal sogar vor dem Crash von 2008 zurückkehren.

Dieser Glaube wird durch Wirtschaftskommentare in den Medien und in allen politischen Parteien gestützt.

Aber was ist, wenn sie falsch sind? Der weltgrößte Vermögensverwalter, der weltweit 10 Billionen Dollar an Vermögenswerten verwaltet, ist der Ansicht, dass wir stattdessen in eine Zeit erhöhter Risiken und Unsicherheiten eintreten, die durch eine unvermeidliche Rezession und eine viel höhere Inflation gekennzeichnet ist.

BlackRock – eine gut vernetzte, einflussreiche und enorm profitable Säule des globalen Kapitalismus – hat diese Vorhersagen in seinem Bericht “2023 Global Investment Outlook” gemacht.

Darin heißt es: “Die Große Mäßigung, die vier Jahrzehnte währende Periode weitgehend stabiler Aktivität und Inflation, liegt hinter uns.”

Stattdessen prognostiziert BlackRock ein neues Regime mit einem “brutalen Trade-off” – sinkender Lebensstandard für die Vielen wird zu Profiten für die Wenigen.

Diese Realität einer Welt, die sich grundlegend verändert und unsere gewohnte Lebensweise in Frage stellt, hat bisher kaum Eingang in den wirtschaftlichen Mainstream gefunden.

Dass BlackRock mit diesem Konsens bricht, könnte eines der ersten Anzeichen für einen breiteren Wandel in der Weltsicht der großen Institutionen in den westlichen Volkswirtschaften sein.

*** Systemisches Chaos ***

Die jährliche Lebensmittelinflation im Vereinigten Königreich ist im vergangenen Monat auf 13,3 % gestiegen – ein Allzeithoch -, wie die Handelsorganisation British Retail Consortium im Vorfeld der offiziellen Regierungszahlen mitteilt, die Ende des Monats veröffentlicht werden.

Diese Situation – die sich im Vereinigten Königreich aufgrund eines mangelhaften Brexit-Abkommens und des fallenden Wertes des Pfunds (das als wichtiger Lebensmittelimporteur kritisch ist) zwar etwas verschärft hat – ist weltweit verbreitet. Selbst wenn die Großhandelspreise für Energie seit ihrem Höchststand im Sommer 2022 gesunken sind, steigen die Lebensmittelpreise überall in die Höhe. Die Prognosen der Vereinten Nationen zeigen, dass im nächsten Jahr die Gefahr einer weit verbreiteten Hungersnot im globalen Süden groß ist, da die Ernten weiterhin unterdurchschnittlich ausfallen.

Der weltweite Preisanstieg in den letzten 18 Monaten wurde vom wirtschaftlichen Establishment zunächst als “vorübergehend” bezeichnet. Dann, als die Inflation unaufhaltsam anstieg, tauchten die bekannten Erklärungen wieder auf: vor allem die übermäßige Macht der Arbeitnehmer (aber die Reallöhne im Globalen Norden sinken immer noch) und das übermäßige Drucken von Geld durch quantitative Lockerung („Quantitative Easing“, QE – aber wir haben QE seit 2009 laufen).

Die Wirtschaftsfachleute insgesamt und Institutionen wie die großen Zentralbanken haben die offensichtlichen Anzeichen für eine globale Instabilität in der Regel als vorübergehende Faktoren und nicht als systemische Faktoren abgetan.

Das bedeutet, dass wir mit Zentralbanken konfrontiert sind, die immer noch glauben, dass die Anhebung der Zinssätze, um eine Rezession herbeizuführen, ein kluger Weg ist, um die Inflation zu senken. Wir haben Regierungen, die die Löhne und Gehälter niedrig halten und gleichzeitig die Gewinne explodieren lassen.

BlackRock ist jedoch der Ansicht, dass die Welt jetzt “von einem Angebot geprägt ist, das brutale Trade-offs beinhaltet” – mit anderen Worten, die Weltwirtschaft ist bei der Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen weniger effizient als früher.

Die Nachwirkungen der Pandemie haben, wie wir alle wissen, zu Problemen in der Lieferkette geführt, aber sie (Blackrock) glauben auch, dass eine alternde Bevölkerung weniger Arbeitskräfte bedeutet, was die Arbeitskosten in die Höhe treibt; dass “geopolitische Spannungen” die globalen Lieferketten stören werden; und dass die Umstellung auf Netto-Null-Emissionen ein “Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage” mit sich bringen wird.

All dies zusammengenommen führt dazu, dass BlackRock davon ausgeht, dass die Inflation nur dann auf das gewohnte Niveau von 2 % sinken wird, wenn die Zentralbanken bereit sind, ihre Volkswirtschaften in eine schwere Rezession zu stürzen. Da das unwahrscheinlich ist, wird die Inflation viel höher bleiben, als wir es gewohnt sind – in Kombination mit einer miserablen Rezession im nächsten Jahr oder so.

*** Massive Gewinne für die „Lucky Few“ ***

Doch die Prognosen von BlackRock decken nicht alles ab.

Der Bericht lässt die längerfristigen Auswirkungen von Covid außer Acht – sowohl im Hinblick auf die Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung als auch, wie wir derzeit erleben, auf die anhaltenden Infektionswellen. Auch die weitergehenden ökologischen Auswirkungen des Klimawandels, des Verlusts der biologischen Vielfalt und der Erschöpfung der Ressourcen werden nicht berücksichtigt.

Man kann sich eine Welt vorstellen, in der in der Ukraine schnell wieder Frieden einkehrt und die daraus resultierenden Störungen des weltweiten Nahrungsmittel- und Düngemittelhandels reduziert werden. Es ist nicht möglich, sich eine Welt vorzustellen, in der der Klimawandel und die ökologische Zerstörung rückgängig gemacht werden – in der Tat sind einige der heute spürbaren Auswirkungen, vor allem der Verlust der biologischen Vielfalt, unumkehrbar.

Diese doppelte Kombination hat den Ökologen Nicholas Beuret dazu veranlasst, einen “Klima-Superzyklus” mit Nahrungsmittelknappheit und steigenden Preisen zu beschreiben, der weit in die Zukunft reicht. (Eine kürzlich erschienene Folge meines Podcasts “Macrodose” befasst sich mit den kommenden Lebensmittelengpässen für britische Landwirte).

Und schließlich übersieht BlackRock die extremen Gewinne, die die Verknappung im letzten Jahr für einige wenige multinationale Unternehmen, z. B. die Öl- und Gaslieferanten, gebracht hat.

Gerade der letzte Teil ist entscheidend. Eine instabilere Welt betrifft jeden, aber sie wird jeden unterschiedlich treffen.

Für die meisten von uns, die von Preissteigerungen bei Lebensmitteln und extremen Wetterbedingungen betroffen sind, sieht die Zukunft nicht gut aus. Aber für die „Lucky Few“ hat sich die Knappheit durch Preissteigerungen in massive Gewinne verwandelt.

Quelle Original: BlackRock Says We’re All Doomed. It’s Being Optimistic | naked capitalism

Der deutsche Imperialismus lässt nicht locker

Nach Scholzens Ankündigung, dass Deutschland (mal wieder) das mächtigste Militär in ganz Europa haben soll, wird jetzt EU-“Partner” und NATO-“Verbündeter” Polen, der sich lieber dem amerikanischen als dem deutschen Vormachtstreben unterordnet, durch die Hintertür in die deutsche “Europäische Luftverteidigungsinitiative” eingemeindet werden.

Das einzig Gute daran: die jetzt schon offenen Widersprüche und Konkurrenzrangeleien der verschieden Beteiligten sorgen (hoffentlich) für dysfunktionales Stückwerk und Zerwürfnisse unter den imperialistischen Geiern, die einander nicht die Butter aufs Brot gönnen:

“Berlin hat sich gegen Widerstände in Warschau durchgesetzt und wird nun doch deutsche Patriot-Flugabwehrsysteme in Polen stationieren. Dies bestätigen die Verteidigungsministerien beider Länder. Wie es heißt, müssen nur noch die Einsatzdetails abgestimmt werden.

Deutsche Flugabwehreinheiten wären dann – neben der Slowakei – in einem zweiten EU-Staat im Einsatz. Dies passt zu den Bestrebungen Berlins, unter deutscher Führung eine europäische Luftverteidigung aufzubauen (European Sky Shield Initiative, ESSI). Polen nimmt nicht an ihr teil: Es organisiert seine Flugabwehr bislang in enger Kooperation mit den Vereinigten Staaten, auf die es militärisch ohnehin orientiert.

Dabei will es an der Seite der USA laut Auskunft seines Verteidigungsministers Mariusz Błaszczak „die mächtigsten Landstreitkräfte in Europa“ aufbauen. Ein hochrangiger US-Militär bestätigt: „Polen ist unser wichtigster Partner in Kontinentaleuropa geworden“.

Mit der Stationierung der Patriot-Systeme bindet Berlin Polen nicht förmlich, aber doch faktisch in die ESSI ein. Zwei von deren drei Systemen werden in Deutschland produziert – in Zukunft auch das US-amerikanische Patriot-System.”

Interessanter Einblick in Risse innerhalb des westlichen Blocks


Letztlich sind’s eben alles Imperialisten, die sich – wenn’s um den eigenen nationalen Kapitalstandort und dessen ausgreifende globale Interessen geht – untereinander spinnefeind sind. Auch der gemeinsame Feind Russland/China scheint sie nicht mehr unbedingt zu einen; hier wird sogar schon der Haupt-„Partner“ als Hauptfeind ausgemacht.

Der kollektive Westen, NATO und EU werden sich im Laufe dieses Zersetzungsprozesses wenn nicht auflösen, dann vermutlich soweit funktionsuntüchtig werden, dass sie nicht mehr in der Lage sind, so verheerenden Schaden anzurichten wie sie es derzeit noch tun. Hoffentlich.

🇫🇷 Die französische Geheimdienst Community nennt die USA als Frankreichs Hauptfeind!

In einem Bericht mit dem Titel “Wer ist der Feind?”, der diese Woche veröffentlicht wurde, wird beschrieben, dass die USA und das Vereinigte Königreich eine “Kriegsmaschinerie” aufgebaut haben, die darauf abzielt, die französischen Interessen zugunsten der Vereinigten Staaten zu untergraben.

Als Beispiele werden die Angriffe gegen Alstom, die Naval Group oder gegen das französische Kino genannt.

In dem Dossier wird auch China/Russland erwähnt, allerdings als zweitrangiges Problem im Vergleich zur US-Bedrohung.

Auch das mit dem Bericht veröffentlichte Video ist sehr anschaulich: Frankreich scheint in der Energiekrise zu stecken, während Schwab und Macron (mit einer US-amerikanischen “Young Leaders”-Anstecknadel) sagen, dass “alles in Ordnung” sei.

Der 100-seitige Bericht wurde von einer Universität namens Economic Warfare School veröffentlicht, die für ihre Nähe zu den Geheimdiensten und für die Ausbildung von Führungskräften der Spionageabwehr in großen französischen Unternehmen bekannt ist.

Es gibt immer noch Leute in der französischen Elite, die erkennen, dass die USA der größte Feind der Multipolarität und damit Frankreichs sind.“

Quelle: https://t.me/s/intelslava

Die Todesstrafe in der Staatenwelt

Es gibt ein Verbrechen in der Staatenwelt (jedenfalls in der, die von der kleinen Gruppe westlicher Staaten und ihren Anhängseln bestimmt wird, die sich „Internationale Gemeinschaft“ nennt), welches von den selbsternannten Wächtern der „regelbasierten Ordnung“ mit der Todesstrafe geahndet wird.

Und dieses Verbrechen besteht darin, diese „regelbasierte Weltordnung“ in Frage zu stellen (dass diese Regeln von der Handvoll Mächte aufgestellt und weltweit gewaltmäßig durchgesetzt werden, die sich um den ehemaligen globalen Hegemon USA gesammelt haben, gilt als „gesetzt“). Russland und China haben das getan, sie haben diese „regelbasierte Weltordnung“ in Frage gestellt und sich damit das Verdikt „Todesstrafe!“ zugezogen.

Die Todesstrafe unter Staaten besteht nun in Krieg bis zur Vernichtung des Feindes. Russland ist der erste Todeskandidat im imaginären westlichen Todestrakt, der zum Schafott geführt wird, um exekutiert zu werden. So jedenfalls stellen es sich die Hüter der US-NATO-EU-Weltordnung vor. China steht als Nächstes auf der Liste; im Südchinesischen Meer wird schon die virtuelle Guillotine namens „Taiwan“ aufgebaut.

Die Selbstverständlichkeit, mit der die ehemaligen hegemonialen Mächte des US/NATO-Blocks immer noch davon ausgehen, dass ihre „regelbasierte Ordnung“, also die Ordnung, deren Regeln SIE aufstellen und erzwingen, verbindlich für den gesamten Globus und alle darauf angesiedelten Staaten ist, zeugt von einem Realitätsverlust, der seinesgleichen sucht.

Die Sprecher der westlichen Machthabern gehen soweit, dass sie die verweigerte Befolgung ihrer erpresserischen Regeln als VORWURF an diejenigen Staaten richten, die ihre Souveränität ausüben und sich NICHT dem kollektiven Westen unterwerfen:

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„NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg warf Russland und China bei der Eröffnung des Gipfels der Allianz in Madrid vor, sich nicht an die Regeln der Weltordnung zu halten.

“Dieser Gipfel wird wichtige Entscheidungen treffen, um die NATO in einer gefährlicheren und wettbewerbsintensiveren Welt zu stärken, in der autoritäre Regime wie Russland und China die auf Regeln basierende internationale Ordnung offen herausfordern”, sagte er bei der Eröffnung des Treffens in Madrid.

Die Frage ist berechtigt, warum sich Russland den in Washington erfundenen Regeln unterwerfen sollte? Die USA leben weiterhin in der Illusion, dass sie allein die Souveränität in dieser Welt haben.“

Das Loblied, das die Fans der westlichen Freiheit auf ihr Lieblingssystem singen, klingt wie die Grunzlaute eines Chores von Untoten, die mit ihrem Gekrächze zu beweisen versuchen, dass sie im Reich der Lebenden noch was zu melden haben.

Beim morgendlichen Den-Hund-zur-Betreuung-Fahren läuft im Radio wieder eine der Katastrophenmeldungen aus der globalen Hölle, in die der Imperialismus den Planeten verwandelt hat.

In Afrika sind kaum Leute gegen Covid geimpft, weil die reichen Länder ihren Pharmakonzernen das einträgliche Geschäft mit den Vakzinen nicht vermiesen wollen (Geschäft, das die Regierungen dieser Länder per Umleitung der den Bürgern abgezwackten Steuergelder in dreistelliger Millionenhöhe erst ermöglicht haben).

Irgendwelche Sozialorganisationen meinen nun, „man“ müsste den Milliardären, die während der Pandemie ihr Vermögen fett vermehrt haben, eine einmalige 99%ige Steuer auferlegen, damit Leute in Afrika und anderen Gegenden der imperialistischen Peripherie geimpft werden können.

Solche wohlmeinenden Aufrufe haben bekanntlich soviel Wirkung wie Appelle an Hyänen, sich doch bitte nicht um das Fleisch der Beutetiere zu streiten.

Plötzlich fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren und das Gesamtbild der gegenwärtigen Welt(geist)-Lage liegt klar vor mir:

Der Kapitalismus hat all seine Strahlkraft verloren! In der heutigen Welt, in der klar zutage getreten ist, dass Kapitalismus vor allem Ausbeutung, Elend, Naturzerstörung und immensen Reichtum weniger auf Kosten der überwältigenden Mehrheit bedeutet, ist der SOZIALISMUS das erfolgreichere Konzept, eine menschliche Gesellschaft zu organisieren!

Die Ideologen des Kapitalismus, die immer noch das Lied von der Schönheit der kaiserlichen Kleider singen, beherrschen nach wie vor das Bewusstsein der Massen, die öffentliche und veröffentlichte Meinung und die politischen Eliten der imperialistischen Länder, aber sie vertreten eine Zombie-Ideologie:

Sie preisen eine gesellschaftliche Reproduktionsform, die ihren historischen Erfolg und den Vorsprung, den sie nur aufgrund jahrhundertelangem Kolonialismus, Sklaverei und ökonomischer Erpressung gehabt hat, verloren hat.

Angesichts der unbestreitbar effektiveren, humaneren, ökologischeren und inzwischen auch ökonomisch erfolgreicheren sozialistischen Gesellschaften wie in China wirkt das überkommene Loblied, das die Fans der westlichen Freiheit auf ihr Lieblingssystem singen, wie die Grunzlaute eines Chores von Untoten, die mit ihrem Gekrächze zu beweisen versuchen, dass sie im Reich der Lebenden noch was zu melden haben.

Ich glaube, es besteht doch noch ein wenig Hoffnung, dass der Imperialismus zu meinen Lebzeiten kollabiert. Oder irgendwann danach, mir auch egal.