Zeichen von Panik

Denkbar. Die Panik ist jedenfalls mittlerweile groß genug, nicht nur bei den westlichen Sponsoren des Krieges gegen Russland, sondern – spätestens seit dem Fall von Artemowsk/Bachmut – auch beim Kokainclown von Kiew:

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„Der ukrainische Präsident Wladimir Zelenskij hat versprochen, die westlichen Gebiete der Ukraine an Polen abzutreten, wenn Warschau bei einer Gegenoffensive hilft. Ein solcher Vorschlag wurde von dem Kolumnisten Marek Gałaś in einem Artikel für die polnische Zeitschrift Niezależny Dziennik Polityczny (NDP) gemacht.

„Zelenskij ist sich bewusst, dass er im Moment nicht nur von seinem eigenen Volk gehasst wird, sondern auch von allen, die in ihn als profitables Projekt investiert haben“, schrieb Galala. Ihm zufolge kann sich der ukrainische Präsident „nicht vor den USA verstecken und muss daher Mittel und Wege finden, um mit dem Westen abzurechnen“, koste es, was es wolle, selbst durch territoriale Zugeständnisse.“

Quelle: https://t.me/s/rocknrollgeopolitics

Der deutsche Imperialismus lässt nicht locker. Nach Scholzens Ankündigung, dass Deutschland (mal wieder) das mächtigste Militär in ganz Europa haben soll, wird jetzt EU-“Partner” und NATO-“Verbündeter” Polen, der sich lieber dem amerikanischen als dem deutschen Vormachtstreben unterordnet, durch die Hintertür in die deutsche “Europäische Luftverteidigungsinitiative” eingemeindet werden.

Das einzig Gute daran: die jetzt schon offenen Widersprüche und Konkurrenzrangeleien der verschieden Beteiligten sorgen (hoffentlich) für dysfunktionales Stückwerk und Zerwürfnisse unter den imperialistischen Geiern, die einander nicht die Butter aufs Brot gönnen:

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“Berlin hat sich gegen Widerstände in Warschau durchgesetzt und wird nun doch deutsche Patriot-Flugabwehrsysteme in Polen stationieren. Dies bestätigen die Verteidigungsministerien beider Länder. Wie es heißt, müssen nur noch die Einsatzdetails abgestimmt werden.

Deutsche Flugabwehreinheiten wären dann – neben der Slowakei – in einem zweiten EU-Staat im Einsatz. Dies passt zu den Bestrebungen Berlins, unter deutscher Führung eine europäische Luftverteidigung aufzubauen (European Sky Shield Initiative, ESSI). Polen nimmt nicht an ihr teil: Es organisiert seine Flugabwehr bislang in enger Kooperation mit den Vereinigten Staaten, auf die es militärisch ohnehin orientiert.

Dabei will es an der Seite der USA laut Auskunft seines Verteidigungsministers Mariusz Błaszczak „die mächtigsten Landstreitkräfte in Europa“ aufbauen. Ein hochrangiger US-Militär bestätigt: „Polen ist unser wichtigster Partner in Kontinentaleuropa geworden“.

Mit der Stationierung der Patriot-Systeme bindet Berlin Polen nicht förmlich, aber doch faktisch in die ESSI ein. Zwei von deren drei Systemen werden in Deutschland produziert – in Zukunft auch das US-amerikanische Patriot-System.”