Lass uns auf die Reise gehen, andres Land zu suchen

Ferien auf Kreuzfahrtschiffen 
erträgt man nur mit Dauerkiffen

Das Mittelmeer, so hör ich klagen,
lässt sich nur noch mit Hasch ertragen

Auch raucht man beim alpinen Wandern
einen Grass-Joint nach dem andern

Der Badeurlaub an der See
erfordert Speed und LSD

Du musst nach Köln oder Berlin?
Dann hilft dir höchstens Mescalin

Bretagne oder Normandie:
Nicht ohne reichlich Ecstasy!

Der Nordmann bleibt in seiner Kate,
denn er bevorzugt Opiate.

Geschichten die das Leben schrieb: Alle tanzen munter in den Faschismus hinein, alle wollen auf Kreuzfahrt

Als Fernsehfeind komme ich nur selten in die Verlegenheit, die serielle Verdummung der Bevölkerung durch Propaganda, Ablenkung, Betäubung und Konsumaufforderungen mitzubekommen, aus denen das Zeug besteht, das aus den Flachbildaltaren in deutschen Wohnzimmern quillt. Wenn ich jedoch gelegentlich eine Lampe anschalten, einen Vorhang oder ein Fenster öffnen bzw. schließen will, kann es vorkommen, dass ich mich in die von meiner Liebsten dominierte Fernsehzone begebe. Dann kann es passieren, dass ich im Vorübergehen die stummen Bewegtbilder mitbekomme, die auf dem Fernsehschirm zu sehen sind. Stumm, weil die Gattin aus Rücksicht auf mich Kopfhörer benutzt, wenn sie sich der rituellen Berieselung durch staatlich gelenkte und Konzernmedien hingibt.

Heute ist wieder so ein Moment. Im ZDF läuft gerade irgendein Werbeblock zwischen zwei vorabendlichen Unfugssendungen. Aus dem Augenwinkel kriege ich zehn oder fünfzehn Sekunden mit. Es handelt sich offensichtlich um Werbung für einen Kreuzfahrtangebot namens „Bella Vita“.

Gezeigt wird ein hochhausgroßes Kreuzfahrtschiff, das in einer idyllischen Küstenlandschaft – vermutlich Mittelmeer – unterwegs ist und in den Sonnenauf- oder untergang hinein fährt. Romantische Berge, spiegelglattes Meer, bestes Wetter, die ganze Idylle eines sorgenfreien Lebens wird in einem einzigen Kameraschwenk eingefangen.

Nun kommt das Oberdeck ins Bild, wo einige Leute an großzügig verteilten Tischen sitzen. Die Kamera zoomt näher heran und zeigt uns ein junges Paar, wie die anderen abgebildeten Passagiere in ihren frühen Dreißigern, luftig und elegant in abgestimmt dezente Farbtöne gekleidet, angenehm anzuschauen und unglaublich guter Dinge.

Es handelt sich um ein oder zwei Handvoll Personen, die auf diesem Oberdeck, in der milden Luft eines sommerlichen Morgens oder frühen Abends, bei einer Tasse Kaffee oder Wein das gepflegte Nichtstun genießen. Man wundert sich, wieso auf so einem riesigen Schiff, auf so einer großen Fläche nur zehn oder zwölf Leute zu sehen sind. Die gesamte Szenerie erinnert eher an das Deck einer Luxusyacht, die ihre vermögenden Passagiere zwischen zwei Galas von A nach B bringt, als an ein Angebot für die Massen.

Die Protagonisten selber sind durchweg gut aussehend, mit dem Erscheinungsbild der seltsamen werbetypischen Mischung aus Durchschnittlichkeit und Attraktivität. Auch der Kellner, der hinzukommt, um den Passagieren zu servieren, ist aus der selben Altersgruppe, ein gut aussehender Bursche, der sich anscheinend unbändig freut, dass er diesen tollen Job ergattert hat und nun seinesgleichen zuvorkommend und mit eleganter Leichtigkeit zu Diensten sein darf.

Alle scheinen diese Kreuzfahrt, diese Szenerie und diesen Moment aufs Äußerste zu genießen. Man merkt das daran, dass sie alle von einem offenbar kaum aushaltbaren tiefen Glück erfüllt sind: sie strahlen unablässig um die Wette, werfen den Kopf zurück, die Frauen schütteln das gut gepflegte, wallende Haupthaar, jeder zeigt bei fröhlichem Lachen die perfekten Zähne, und durch die Bank sind alle dermaßen gut drauf, dass man sich als Zuschauer im Grunde gezwungen fühlt, sofort bei diesem Anbieter anzurufen und eine ähnliche Kreuzfahrt zu buchen. 

Ob die werbepsychologischen Feldstudien der Marktforscher und Marketingexperten diesem Unternehmen nahelegten, dass genau solche Bilder und Aufnahmen das Unterbewußte, die Sehnsüchte, die Wünsche der Zielgruppen ansprechen und bedienen? Alles, was ich in den wenigen Sekunden, die ich von dem Werbeclip mitbekommen habe, sehen konnte, war extrem professionell gemacht, alles entsprach den Glanzbildern aus Urlaubsprospekten, alles hatte den überall propagierten und absolut verlogenen Zuckerguß jener dümmlichen Oberflächlichkeit, die Geld für Glück und Dauergrinsen für Freude hält.

Es mag sein, das das, was in mir Brechreiz auslöst, bei anderen Leuten den Kaufimpuls bewirkt, den sich die werbetreibenden Unternehmen davon versprechen. Schließlich lautet eines der ältesten Paradigmen der Werbebranche: Wenn du ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen willst, bewerbe nicht das Produkt oder die Dienstleistung, sondern appelliere an das Unterbewusstsein, sprich die Wünsche und Träume der Leute an.

Funktioniert das noch in einer Zeit des Niedergangs, des knapperen Geldes, des immer ungemütlicheren Lebens in der Vorkriegszeit? Vielleicht da erst recht. 

Die flüchtige Betrachtung solcher Werbefilmchen (und der genauere Blick auf das westliche Imperium in seinem hoffentlich finalen Stadium) versetzt mich in einen Zustand verwunderter Hoffnungslosigkeit. Nein, es vertieft diesen Zustand nur, der ja wie ein Hintergrundrauschen dieser Ära ist. Alle tanzen munter in den Faschismus hinein, alle wollen wenigstens ein Zipfelchen vom guten Leben mitkriegen, alle fordern ihr gutes Recht ein, sich umfassend verdummen und verarschen zu lassen. 

Die Zeit der Monster

Die Trump Administration wendet gegenüber Kuba das Gaza-Szenario an: komplette Blockade, inklusive Lebensmittel, Medikamente, Treibstoffe. Die Bevölkerung soll so massiv verelendet und für ihren Widerstand gegen die Epsteinklasse bestraft werden, dass das gesamte normale Leben im Zielgebiet der imperialistischen Aggression kollabiert und Millionen Menschen zum Kampf ums nackte Überleben gezwungen werden.

Den Schritt zum offenen Völkermord durch Bombardierungen und Krieg haben die Amerikaner nicht nicht getan, aber beim Aushungern der Bevölkerung sind sie dem israelischen Vorbild zum Verwechseln ähnlich.

Dass all das zu hundertprozentig völkerrechtswidrig ist, spielt keinerlei Rolle mehr. Sowohl USA wie Israel scheren sich weder um internationales Recht noch um humanitäre Mindeststandards. Sie spotten darüber und bezeichnen UN und Menschenrechtsaktivisten und -gremien als naive Utopisten, die in ihrer Schwäche und Nutzlosigkeit dem Recht des Stärkeren nichts entgegensetzen können.

Dies ist die Zeit der Monster.

Substack-Post von Trita Parsi

Screenshot

Deutsche Kontinuität

Der Demokrat und der Faschist:
Beide schwall‘n denselben Mist.
Zwei deutsche Führer, die geeint
nach Osten zeigen, auf den Feind.

Sie haben Russenblut geleckt
und tiefste Barbarei entdeckt.
Natürlich nicht bei ihresgleichen,
Nein, DER RUSS‘ geht über Leichen!

Die Russen woll‘n vom Krieg nicht lassen –
so sind sie halt, die Steppenrassen,
in ihrer tiefen Barbarei –
doch wir sind liberal und frei.

Die Barbarei muss man bezwingen
und Russland uns‘re Ordnung bringen!
Der Heinrich wies einst forsch den Weg,
den Friedrich heut zuende geht.

Der Demokrat und der Faschist:
Beide schwall‘n denselben Mist.

Ein wunderbarer Morgen in der besten aller Welten

Alles wie immer auf der wertewestlichen Titanic. Das Bordorchester spielt das beliebte Potpourri „Hurra, uns geht‘s so gut, solange wir in den Urlaub fahren und uns Flachbildschirme leisten können!“, während jeder versucht, sich am Buffet möglichst viel in die (Backen-)Taschen zu stopfen, bevor die anderen es tun, „denn so ist der Mensch nun mal!“.

Völkermord in Gaza? Unterstützung der Nazi-Terroristen in der Ukraine? Kriegsvorbereitung gegen Russland? Schrankenlose Ausplünderung und Erpressung aller, die sich nicht wehren können, ob Staaten der globalen Mehrheit oder die lohnarbeitende Klasse in den imperialistischen Kernländern? Alles egal, solange man die eigene Schnauze in den Futtertrog des Imperiums stecken kann und dort noch ein paar Krümel findet. Und solange man sich den Lippenstift der Entertainment-Industrie aufs eigene kleine Gierschnäuzchen malen kann.

Ich bin froh dass ich so alt bin und das Elend nur noch als Beobachter verfolgen muss. Dass ich wegen Armutsrente arbeiten muss bis ich in die Kiste steige, ist verkraftbar im Vergleich zu dem, was auf die jüngeren Generationen zukommt. Es sei denn, sie wehren sich gegen die imperialistische Gesamtverarsche, der sie rund um die Uhr unterzogen werden. Aber danach sieht’s nicht us.

Wie man sieht, bin ich heute Morgen wieder bestens gestimmt.

Project Germany is over

Stanislav Krapivnik/In the Eyes of Truth: Update 16.02.2026
Die Seiten für den Dritten Weltkrieg sind festgelegt! Der anglo-deutsche Marsch in die Zerstörung

Stanislav Krapivnik ist ein ehemaliger Offizier der US-Armee, Supply-Chain-Manager und militärpolitischer Experte, der heute in Russland lebt. Er wurde während der Sowjetzeit in Lugansk geboren, wanderte als Kind in die USA aus und diente in der US-Armee.

Dieser Ausschnitt von 2:40 Minuten aus dem neuesten Podcast von Stanislav Krapivnik ist aus mehreren Gründen hörenswert – und für viele vermutlich erstaunlich. Letzteres weniger, wenn man in historischen Dimensionen zu denken in der Lage ist und versteht, dass manche gesellschaftlichen Umbrüche und geschichtlichen Einschnitte, auch solche der radikalsten und drastischsten Art, den Zeitgenossen VOR dem Ereignis selbst gänzlich unvorstellbar waren.

Hätten die Deutschen sich 1933 vorstellen können, dass zwölf Jahre später ihr Land eine Trümmerwüste sein würde, die deutsche Armee vernichtend geschlagen, Deutschland unter Besatzungsmächten aufgeteilt und Millionen Flüchtlinge, Vertriebene, Heimatlose in den ehemaligen Territorien des Deutschen Reiches umherirren würden? Hätte die Bevölkerung der DDR noch im Herbst 1989 ahnen können, dass ihr Staat ein Jahr später von der BRD annektiert sein würde?

Was Stanislav Krapivnik hier über Deutschland erzählt, mag manchen weit hergeholt oder übertrieben erscheinen. Mir nicht. In diesen interessanten Zeiten wird vieles möglich, was sich deutsche Untertanen heute vielleicht weder vorstellen können noch wollen.

Der erneute Anlauf des deutschen Imperialismus zu Weltmacht und Krieg gegen Russland wird eines ganz sicher NICHT bewirken: die Erfüllung dieser alten und immer wieder neu gehegten Ambitionen deutscher Wucht und Größe, deren wesentliche Antriebskräfte neben den ökonomischen Interessen des deutschen Kapitals eine Feindseligkeit gegen Russland ist, die die deutschen Eliten anscheinend von Generation zu Generation weitergeben, hegen, pflegen und alle paar Jahrzehnte mit einem erneuten Feldzug gen Osten praktisch unter Beweis stellen müssen.

Man höre, was Stanislav Krapivnik hier sagt und ziehe seine eigenen Schlüsse. Der alte Toyota-Slogan kommt einem in den Sinn: Nichts ist unmöglich…

Transkript:

„Zunächst einmal sind es wieder einmal die verdammten Deutschen. Sie können einfach nicht anders. Die Deutschen leiten im Grunde genommen die EU. Ich meine, reden wir nicht um den heißen Brei herum. Die EU-Version 1.0, Hitlers neue europäische Ordnung, ist gescheitert. Also haben sie sich still und leise industriell und finanziell weiterentwickelt und konnten es mit Hitler nicht schaffen. Aber es liegt ihnen einfach in den Genen, dass sie nach einem Massenweltkrieg lechzen.

Ihr könnt mir glauben, hört mir gut zu, Westdeutsche (falls die EU euch erlaubt, dies zu hören), Ostdeutschland wird Teil Russlands werden. Und da es eine Mischung aus Deutschen und slawischen Sorben ist, ist das nur normal. Wenn wir Berlin zum vierten Mal in 300 Jahren einnehmen müssen, werden wir es nicht zurückgeben. Das ist das Erste.

Zweitens wird es nie wieder ein geeintes Deutschland von nennenswerter Größe geben. Das Projekt Deutschland ist vorbei. In dem Moment, in dem die Schüsse fallen, ist es vorbei. Die Zeit ist abgelaufen. Während die russische Armee vorrückt, läuft seine Lebensdauer ab. Es wird nie wieder ein geeintes Deutschland geben. Es muss in wesentliche Teile zerbrochen werden. Der wahrscheinlich größte Fehler der letzten 200 Jahre war es, Deutschland zu vereinen. Ein geteiltes Deutschland sorgt zunächst einmal dafür, dass Großbritannien und Frankreich sich gegenseitig an die Gurgel gehen, ebenso wie die Niederlande, als sie noch ihr eigenes Imperium hatten. Es gab ihnen allen einen Grund zur Vereinigung, und später wurde es dann einfach nur noch schlimmer.

Ein vereinigtes Deutschland in der Mitte Europas schaut auch ständig in beide Richtungen, insbesondere nach Osteuropa, als sein neues Kolonialgebiet. Ein vereinigtes Deutschland führt zu einem Ungleichgewicht der Kräfte. Und jetzt, mit diesem EU/NATO-Mist, hat ein vereinigtes Deutschland auch noch die Unterstützung der Briten und Franzosen, was es absolut sicher macht, dass es zu einem Krieg kommen muss.

Also, ihr Westdeutschen, ich bin mir ziemlich sicher, dass der Osten, die meisten Ostdeutschen, zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich ihre Tore öffnen, Fahnen schwenken und sich der russischen Armee anschließen werden, um euch zu erledigen. Aber ihr Westdeutschen, ihr seid geistig minderbemittelt. Ihr habt das gewollt. Das ist es, was ihr bekommen werdet. (…)

Die Deutschen, die Westdeutschen, haben die Mentalität, dass sie jedem Kaiser, jedem Führer folgen werden. Also werden sie mitmachen. Ich bin mir verdammt sicher, dass die Westdeutschen, wenn es hart auf hart kommt, brave kleine Zinnsoldaten sein und in den Tod gehen werden. Das haben sie schon mehrmals getan. Sie werden es wieder tun.“

Breaking: Putin™ auf frischer Tat ertappt!

Von denselben 100% zuverlässigen, unbezweifelbaren Quellen, die unwiderlegbar bewiesen haben, dass Putin™ persönlich seinen in Russland unglaublich populären potentiellen Nachfolger und aufrechten Kämpfer für Freiheit und liberale Ordnung Alexej Nawalny mit südamerikanischem Froschgift ermorden ließ (auf solche perfiden Mordmethoden KANN nur ein ehemaliger KGB-Agent kommen!) wurde mir heute ein hieb- und stichfester photographischer Beweis zugespielt, der den grausamen Kremldiktator bei der Ausführung seiner Mordtat zeigt.

Er entnimmt einem ecuadorianischen Dart-Frosch hier gerade das tödliche Gift, um es seinem Gegner, dem unglücklichen Erzdemokraten Nawalny zu injizieren – ein beispielloses Verbrechen, das sich einreiht die unendliche Kette ähnlicher Schurkereien des Russenchefs!