Lass uns auf die Reise gehen, andres Land zu suchen

Ferien auf Kreuzfahrtschiffen 
erträgt man nur mit Dauerkiffen

Das Mittelmeer, so hör ich klagen,
lässt sich nur noch mit Hasch ertragen

Auch raucht man beim alpinen Wandern
einen Grass-Joint nach dem andern

Der Badeurlaub an der See
erfordert Speed und LSD

Du musst nach Köln oder Berlin?
Dann hilft dir höchstens Mescalin

Bretagne oder Normandie:
Nicht ohne reichlich Ecstasy!

Der Nordmann bleibt in seiner Kate,
denn er bevorzugt Opiate.

Loblied der Drogen

Ich liebe Drogen.

Drogen haben mich zu einem bescheideneren Menschen gemacht.

Sie haben meine Arroganz abgeschliffen und mich von der Einbildung befreit, irgendwas erkannt zu haben oder zu wissen, schon gar nicht besser als andere.

Vor allem haben sie mir gezeigt, dass das, was nach allgemeiner Übereinkunft „Realität“ genannt wird, jenseits der physikalischen Fakten tatsächlich nur das ist: eine Übereinkunft, um sich in der Welt bewegen und überleben zu können.

Drogen sind nicht getrennt von der Realität, sie verändern sie nicht, sie können ihr keinen Sinn geben, da die Realität selber keinen hat.

Drogen verhelfen zu der Einsicht, die Padmasambhava vor 1200 Jahren so formulierte: Lifes’s experiences are like last nights’ dreams.

Gold painted statue of Guru Rinpoche, Padmasambhava at Hemis monastery, Leh district, Ladakh, Jammu and Kashmir, north India