„The demon of death approaches like twilight’s shadows; what the future holds is like translucent fish in cloudy waters;
Lifes’s experiences are like last nights’ dreams.“
(Padmasambhava)
Schlagwort: padmasambhava
Ohne das große Mitgefühl entstehen zu lassen besteht die Gefahr, dass du in den Nihilismus verfällst
„Von Augenblick zu Augenblick und ohne jede Rast kommt der Tod näher und näher.
Wer Tod und Vergänglichkeit verinnerlicht, wird alle Eigenschaften erwerben, die man auf dem Weg der Befreiung braucht: Du wirst die Vorstellung, dass der Körper mit einem »Selbst« ausgestattet ist, verlieren und erkennen, dass Zerstreuungen nichts anderes als Dämonen sind und begehrenswerte Objekte nur zur Täuschung führen.
Leben ohne Leiden gibt es nicht. Alter, Krankheit und Tod sind unvermeidlich. In allen Existenzbereichen gibt es nur einen endlosen Kreislauf des Lebens, in dem die Wesen gefangen sind. In allen sechs Seinsweisen gibt es nichts, das über den endlosen Kreislauf von Werden und Vergehen hinausreicht, in dem die Wesen von den Wellen ihrer eigenen geistigen Gifte und widerstreitenden Emotionen in einem wahren Ozean des Leidens hin- und hergeworfen werden.
Es genügt nicht, dass du nur die unkonditionierte Leerheit deines Geistes erkennst – ohne das große Mitgefühl entstehen zu lassen besteht die Gefahr, dass du in den Nihilismus verfällst. Deshalb ist es notwendig, dass du über die Einheit von Leerheit und Mitgefühl meditierst.“
Padmasambhava (Guru Rinpoche), 8./9. Jhdt. christlicher Zeitrechnung
Loblied der Drogen
Ich liebe Drogen.
Drogen haben mich zu einem bescheideneren Menschen gemacht.
Sie haben meine Arroganz abgeschliffen und mich von der Einbildung befreit, irgendwas erkannt zu haben oder zu wissen, schon gar nicht besser als andere.
Vor allem haben sie mir gezeigt, dass das, was nach allgemeiner Übereinkunft „Realität“ genannt wird, jenseits der physikalischen Fakten tatsächlich nur das ist: eine Übereinkunft, um sich in der Welt bewegen und überleben zu können.
Drogen sind nicht getrennt von der Realität, sie verändern sie nicht, sie können ihr keinen Sinn geben, da die Realität selber keinen hat.
Drogen verhelfen zu der Einsicht, die Padmasambhava vor 1200 Jahren so formulierte: Lifes’s experiences are like last nights’ dreams.
