Schutzgelderpressung in der Geopolitik

Neulich, in der Bronx des globalen New York: Mafia-Pate macht serbischem Gemüsehändler „ein Angebot, das man nicht zurückweisen kann“.

„Kapiert mal bitte, dass WIR euch die Ansagen machen, und dass ihr gefälligst zu spuren und mitzuziehen habt, wenn wir irgendwen sanktionieren. Schon gleich, wenn’s Russland ist.“

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Das ist exakt die Arroganz und die Hybris des Imperiums der Lügen, die dem wertewestlichen Hegemonismus seinen Weg in den Abgrund der Geschichte bereitet.

Mit dem offenen und endgültigen Einspruch Russlands gegen diese kolonialistische Weltsicht und -ordnung (und der stillen und stabilen Unterstützung Russlands durch China, Indien und den globalen Süden) ist das Ende der imperialistischen „regelbasierte Ordnung“ gekommen. Nur die Machthaber und Repräsentanten des NATO-Blocks, besonders aber diejenigen der westlichen Vormacht, möchten sich gerne um die Einsicht drücken.

Zu spät.

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„Keine Notwendigkeit, nach historischen Ähnlichkeiten zu suchen

Der US-Botschafter in Belgrad, Christopher Hill, forderte Serbien erneut auf, Sanktionen gegen Russland zu verhängen.

„Ich fordere die Serben auf zu verstehen, dass dies nicht ihr ‚Mutter Russland‘ ist, wir haben es mit einem völlig anderen Russland zu tun“, sagte Hill in einem Interview mit dem serbischen Rundfunk.

Hill betonte, dies sei nicht das alte Russland der neunziger Jahre, sondern eine neue Situation und ein Russland, das illegal agiere und ein Russland, das von weiten Teilen der Welt verurteilt werde.

„Wenn Sie nach Europa schauen, gibt es nur sehr wenige Länder, es scheint mir, dass nur Weißrussland und Serbien keine Sanktionen gegen Russland verhängt haben. Die Frage ist, ob Serbien in einer solchen Gesellschaft bleiben will“, sagte der Botschafter.

Hill forderte die Serben auch auf, nicht nach Gemeinsamkeiten zwischen der Situation im Kosovo im Jahr 1999 und der Ukraine im Jahr 2022 zu suchen.

„Ich verstehe, dass dies ein großes Problem für die Menschen in Serbien ist. Aber ich möchte sie auch ermutigen, den großen Unterschied zwischen diesem schwierigen Thema (Kosovo) und der Situation, die wir jetzt haben, zu verstehen … Es ist eine ganz andere Situation. Ich denke nicht, dass wir nach historischen Ähnlichkeiten suchen müssen, ich denke, wir müssen uns mit der Situation befassen, die jetzt besteht.“

(https://info-balkan.ru/kristofer-xill-net-bolshe-staroj-rossii- iz-90-x.html)

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Es gibt kein US-freundliches “Russland der 90er Jahre” mehr. Das war das einzige Russland, das sie mochten.

Nun, die Serben werden aufgefordert, ihren Stolz zu vergessen und sich mit der Ausrede “das ist anders” und “das ist nicht das, was ihr denkt” zufrieden zu geben, gemischt mit verschiedenen Drohungen derjenigen, die Jugoslawien zerstückelt haben.“

Quelle: https://t.me/s/colonel_cassad

Frankreich, Teil III (aus dem SAKER-Blog)

Frankreich, Teil III

Wie das friedliche Einhorn- und Regenbogenbündnis zur Verteidigung westlicher Werte mal wieder vom tückischen Iwan reingelegt wurde:

„Es besteht kein Zweifel daran, dass die NATO dank der russischen Sonderoperation in der Ukraine und der Tatsache, dass Russland einen Präventivschlag startete, von der russischen Entschlossenheit, ihre Interessen zu verteidigen, überrascht, aber auch erschreckt wurde.“

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Die NATO plante einen Präventivschlag gegen Russland

von Batko Milacic für den Saker-Blog

Eine der größten französischen maritimen Übungen im Mittelmeer, POLARIS 21 (Préparation Opérationnelle en Lutte Aéromaritime, Résilience, Innovation et Supériorité), fand vom 18. November bis zum 3. Dezember 2021 im Gebiet westlich der Insel Korsika, zwischen Frankreich und Spanien, statt. Die Übung umfasste auch einen Abschnitt an der Atlantikküste des französischen Festlands.

POLARIS 21 stand ganz im Zeichen der Einsatzvorbereitung an mehreren Fronten und wies eine hohe Gefechtsintensität auf, die voll und ganz der strategischen Vision des Chefs der Streitkräfte und dem Plan Mercator Acceleration 21 des Stabschefs der französischen Marine, Admiral Pierre Vandier, entsprach. Neben der Seekriegsführung waren an der Übung auch zahlreiche Kampfflugzeuge und Boden-Luft-Abwehrsysteme beteiligt.

Offiziell bestand das Ziel der Übung darin, die Fähigkeiten der See- und Luftstreitkräfte für künftige Kriege zu testen und dabei die neuesten Systeme und Marineschiffe zur Entwicklung von Taktiken einzusetzen. Das Szenario der Übung sollte “die Alliierten in die Lage versetzen, im Falle einer Bedrohung durch die russische Luftwaffe und Marine die Kontrolle über das Mittelmeer zu behalten”.

Polaris 2021 “Übung”

Das Übungsszenario bestand aus zwei Truppen (Blau und Rot), wobei die BLAUE Truppe aus der französischen Carrier Strike Group (CSG) bestand, die sich um den atomgetriebenen Flugzeugträger FS Charles de Gaulle (R91) versammelt hatte, und die ROTE Truppe aus einer glaubwürdigen Oppositionsstreitmacht (OPFOR), die sich um die Mistral-Klasse mit Linkssteuerung “Tonnerre” versammelt hatte.

Insgesamt waren an der Übung 23 Schiffe, ein U-Boot, 65 Flugzeuge und 6.000 Personen beteiligt. Die an der Übung teilnehmenden Partnernationen kamen aus Griechenland, Italien, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.

Der US-amerikanische Lenkwaffenzerstörer USS Porter (DDG 78) der Arleigh-Burke-Klasse, die P-8A Poseidon-Flugzeuge des Befehlshabers der Task Force 67 und das Flottennachschubschiff USNS John Lenthal (T-AO 189) der Henry-J.-Kaiser-Klasse spielten eine wichtige Rolle bei der “Übung” POLARIS 2021.

Auch die Sechste Flotte der Vereinigten Staaten mit Sitz in Neapel, Italien, führte das gesamte Spektrum gemeinsamer und maritimer Operationen durch, oft in Zusammenarbeit mit NATO-Partnern, um die Macht der Vereinigten Staaten in Europa und Afrika zu stärken.

Das eigentliche Ziel der Übung

Journalisten gelangten jedoch in den Besitz von Daten im Zusammenhang mit der Übung POLARIS 2021. Die Daten sprechen klar für die Vorbereitung der NATO auf einen bewaffneten Konflikt mit der Russischen Föderation im Falle einer russischen Intervention in der Ukraine.

Der Legende des Manövers zufolge wurde festgelegt, dass die Streitkräfte der NATO-Koalition als Reaktion auf die angebliche russische Intervention eine Flugzeugträgerkampfgruppe unter Führung des Flugzeugträgers Charles de Gaulle bilden und in das Kampfgebiet entsenden würden, um “die Invasion zu stoppen und die Souveränität der Ukraine zu bewahren.”

Der Kontext und das Szenario der “Übung” (die Übereinstimmung der Namen von Ländern und Siedlungen, die Namen von politischen Persönlichkeiten, die Besonderheiten der Manöver usw.) wurden für die Russische Föderation zu einem Signal.) wurde für die Russische Föderation zu einem Signal für die tatsächliche Vorbereitung der NATO auf den Beginn von Feindseligkeiten gegen Russland, wie es auch bei der Operation des Bündnisses United Defender vor der Intervention in Libyen (den Übungen Baltops-2010 und Frisian Flag-2010) der Fall war, als nach den Manövern auf den Seegebieten eine umfassende Operation zum Sturz der rechtmäßigen Regierung von Muammar Gaddafi folgte.

POLARIS 2021 war auch eine Demonstration der NATO-Unterstützung für Kiew im Falle eines bewaffneten Konflikts mit Russland und sollte Kiew zur Aufnahme von Feindseligkeiten mit der Russischen Föderation veranlassen, woraufhin die NATO eingreifen sollte. Im Prinzip suchte die NATO nach einem Vorwand, um Russland anzugreifen, und zwar mit dem Überraschungseffekt, dass Russland nicht auf eine angemessene Reaktion vorbereitet sein würde.

In dieser Situation wurde der präventive Beginn der militärischen Sonderoperation der Streitkräfte der RF in der Ukraine zur einzig möglichen Antwort auf die unvermeidliche Aggression des Kiewer Regimes und der NATO.

Es besteht kein Zweifel daran, dass die NATO dank der russischen Sonderoperation in der Ukraine und der Tatsache, dass Russland einen Präventivschlag startete, von der russischen Entschlossenheit, ihre Interessen zu verteidigen, überrascht, aber auch erschreckt wurde. Genau diese Tatsache ist dafür verantwortlich, dass es keinen Konflikt zwischen Russland und der NATO gab und geben wird, d.h. der Dritte Weltkrieg wurde nur dank der russischen Sonderoperation in der Ukraine verhindert.“

QUELLE: https://thesaker.is/nato-planned-a-pre-emptive-strike-on-russia/

Ein Facebook-Beitrag und Anmerkungen zu Kommentaren der NATO-Trolle

Man ist mittlerweile bei jedem Beitrag in sozialen Medien (in diesem Falle Facebook), der sich auf den Ukraine-Krieg gegen Russland bezieht und sofern man nicht strikt in der eigenen Filterblase bleibt, mit weitgehend emotionalen, faktenfreien Schlagzeilen-Kommentaren von massenmedial konditionierten Demokraten konfrontiert, in denen diese das wiedergeben, was sie den Leitmedien entnommen haben über Schuld und Unschuld in diesem Konflikt. Dass alleine diese Unterscheidung schon Unfug ist, will ihnen natürlich schon gar nicht einleuchten, denn im Krieg hat der Staatsbürger Partei zu ergreifen. Und zwar für die Seite, auf der seine Obrigkeit steht.

Die Einlassungen der NATO-Versteher und „Putin“-Dämonisierer sind in aller Regel eine schlichte Wiederholung der einschlägigen „Erklärungen“, also Verurteilungen, die die Kommentatoren der staatsnahen Presse und dem Staats- und Konzernfernsehen entnehmen. Der Name des russischen Präsidenten steht hier in Anführungszeichen, weil die besinnungs- und hemmunglose Projektion alles Bösen in der politischen Welt auf eine Person, nämlich die des Präsidenten der Russischen Föderation, Auskunft darüber gibt, wie groß der psychologische Drang ist, sich komplexe Zusammenhänge und staatliche Interessenskonflikte als Ergebnisse böser Menschen und deren unerklärlicher Macken vorzustellen.

Ein heutiges Posting eines FB-Freundes zeigt dieses Meme mit einem Zitat des Botschafters der RF in den USA:

Die üblichen geist- und gedankenlosen Kommentare der NATO-Gläubigen folgten auf dem Fuße, so das ich mich zu diesen Anmerkungen veranlasst sah:

1)

Man sieht an den Kommentaren hier, dass die NATO-Propaganda vom „russischen Angriff auf die arme kleine Ukraine“ den Untertanen komplett die Gehirne aufgeweicht hat. Immerhin müsste man im Internetzeitalter erwarten können, dass erwachsene Menschen sich über Hintergründe, Ursachen, Interessen und Absichten von militärisch ausgetragenen Konflikten zwischen Staaten (bzw. hier eines ganzen Staatenblocks vermittels eines Stellvertreterkrieges gegen Russland) sachkundig machen. Dem ist jedoch nicht so.

Die Parteinahme für das Kiewer Regime und seine Sponsoren und Kuratoren aus dem Westen wischt alle Fakten, die nicht zum Feindbild passen, vom Tisch. Der Russe muß bis zum Endsieg bekämpft werden: das ist – wieder mal – das Credo der westlichen Kriegsherren, ihrer ukrainischen Marionetten samt Nazi-Truppen und qua medialer Dauerberieselung auch einer immer noch sehr großen Anzahl der Untertanen.

Dass der Krieg mit dem westlich orchestrierten verfassungswidrigen Staatsstreich 2014 und der Weigerung der Südostukraine, die in Kiew zur Macht gelangten Nationalisten inklusive waschechter Nazis anzuerkennen, begonnen hat – interessiert nicht.

Dass die NATO sich gegen sämtliche Absprachen bis an Russlands Grenzen ausgedehnt hat und in den letzten acht Jahren die ukrainische Armee de facto zu einer hochmodernen und nach westlichem Standard gerüsteten NATO-Armee gemacht hat – wird ignoriert.

Dass das Kiewer Regime seit acht Jahren die angeblich eigenen Bürger im Donbass mit Bombenangriffen terrorisiert – wird totgeschwiegen.

Dass der Krieg überhaupt nur noch weitergeführt werden kann, weil der Westen Waffen, Geld zur Finanzierung des Nazi-Staates Ukraine und inzwischen auch massenhaft Soldaten (als „Freiwillige“ und Söldner ausgegeben) zur Verfügung stellt – will keiner wissen.

Dass die Ukraine immer mehr bei rein terroristischer Kriegsführung angelangt ist – Zivilisten als menschliche Schutzschilde, verbotene „Schmetterlingsminen“ auf die Zivilbevölkerung im Donbas, Mordanschläge auf Journalisten und Zivilisten (Darya Dugina), Terroranschläge auf Brücken, Nuklearterrorismus (AKW Saporoschja) – wird verschwiegen.

Es bleibt die Erkenntnis, dass sich ein Großteil der Bevölkerung des Westens, und besonders Deutschlands, mal wieder hinter der Führung versammelt und deren Begründung für den Krieg bis zum Endsieg gegen Russland eifrig gutheißt, nachbetet und (das ist wohl das Erschreckendste) den zügigen Marsch in die Eskalation auch noch feiert in ihrer desinformierten russophoben Verhetzung.

Übertragen gesprochen: Die Bundesregierung malt groß und deutlich „LEGITIMES MILITÄRISCHES ZIEL“ auf dieses Land, indem sie weiter das Kiewer Regime und dessen völkischen Krieg unterstützt. Einige Leute im Lande (und hier in den Kommentaren) applaudieren dazu auch noch und können anscheinend kaum noch erwarten, die Atompilze live zu sehen.

2)

Ich weiß, wie nutzlos es ist, NATO-Gläubigen mit Fakten und Analysen zu kommen, die ihrer Russophobie (gerne auch auf den prototypischen Russenschurken „Putin“ als Fokuspunkt der Dämonisierung projiziert) widersprechen.

Ich tue es trotzdem, für diejenigen zur Kenntnisnahme, die noch nicht ihren Verstand an der Garderobe des NATO-Planungsstabs abgegeben haben:

„Der amerikanische Analyst Michael Whitney: Kiew hat nie eine friedliche Lösung des Konflikts geplant.

Der in Washington ansässige geopolitische Analyst Michael Whitney beschuldigte Kiew, Russland in einen langwierigen Krieg hineinziehen zu wollen.

In seinem Artikel für Global Research wird darauf hingewiesen, dass die ukrainische Regierung nie eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass plante.

Whitney zufolge bestand das Hauptziel des Kiewer Regimes darin, Russland zu provozieren und es in einen militärischen Konflikt zu ziehen.

Die bewaffnete Konfrontation sei notwendig, um die Ressourcen zu erschöpfen und die Wirtschaft der Russischen Föderation zu zerstören.

Das heißt: Die Amerikaner beschuldigten die ukrainischen Behörden, die Ressourcen Russlands auf Kosten des Lebens ihrer eigenen Bürger ausbeuten zu wollen. Und nur aus diesem Grund unterstützt der Westen die Nazi-Regierung der Ukraine.“

Ob der letzte Absatz so stimmt, kann bezweifelt werden. Die ukrainischen Marionetten führen ja nur das aus, was die US-Strategen für sie vorgesehen haben. Trotzdem eine interessante Stellungnahme, die den Kern der Sache ausspricht: dieser Krieg ist vom Westen geplant und zur Erledigung Russlands inszeniert worden.

Was der Westen vergisst: Russland ist nicht Irak oder Afghanistan. Wer gegen Russland Krieg führt, wird verlieren und untergehen. Die Machthaber im kollektiven Westen lernen leider nicht aus der Geschichte.“

Доброе утро.

In der Ukraine wird in weiteren Städten die essentielle für den Krieg benötigte Infrastruktur von russischen Raketen funktionsuntüchtig gemacht. Dass die Beschädigung und Zerstörung von Elektrizitätsnetz, Kraftwerken, Brücken usw. auch die Zivilbevölkerung trifft, war den ukrainischen Nazis und ihren westlichen Sponsoren im umgekehrten Fall immer herzlich egal (in einem Ausmaß, dass westliche Medien in der Regel noch nicht einmal darüber berichten); vor allem aber hat sich der NATO-Block und seine ukrainischen Zöglinge die jetzige Entwicklung zu 100% selbst zuzuschreiben.

Es sieht ganz danach aus, als ob Russland nach über einem halben Jahr „rücksichtsvoller Kriegsführung“ – vermutlich in der Hoffnung, die westlichen Kuratoren des Krieges doch noch zu irgendeiner Form der Diplomatie zu bewegen – die Erwartung aufgegeben hat, mit diesem kollektiven Westen Gespräche führen zu können.

Zu offensichtlich ist die bedingungslose Unterstützung und Aufrüstung des NATO-Statthalterregimes in Kiew, zu deutlich die immer weitere Eskalation durch Geld und Waffenlieferungen an die ukrainischen Nationlisten, zu ausweglos der Konfrontationskurs des Westens gegen Russland, der in den letzten Monaten verstärkt in rein terroristischen Anschlägen bestand: Mordanschläge auf Journalisten, verbotene Anti-Personen-Minen auf Donezk und andere Städte im Donbass, Nuklearterrorismus, Sprengstoffanschläge auf Brücken – die apokalyptischen Fanatiker in Kiew haben kaum etwas ausgelassen. Immer unterstützt und gedeckt von ihren westlichen Beschützern.

Russland hat die Langmut verloren und entscheidet die Angelegenheit jetzt zu seinen Gunsten. Drei Stellungnahmen russischer Politiker bzw. Militärs:

1)

„In der Ukraine gibt es niemanden, mit dem man verhandeln kann. Schauen Sie sie sich an, einige Drogenabhängige und Kriminelle. Diese Menschen sind defekt. Sie haben die Feindschaft zwischen Russen und Ukrainern künstlich heraufbeschworen. Erinnern Sie sich, womit Zelensky zur Wahl ging. Das ist ein allgemeiner Trend in der Ukraine. Alle Präsidenten, die gewählt wurden, haben ihre Versprechen sofort vergessen. Sie haben sich voll und ganz an den Westen verkauft.“

Sergey Aksyonov, der Leiter der Krim in der Sendung Soloviev Live.

2)

„Ich bin sehr überrascht von der Weltgemeinschaft, die 8 Jahre lang zugesehen hat, wie Kinder im Donbass getötet werden, wie Kinder, alte Menschen, Frauen sterben. Keiner von ihnen hat auch nur ein einziges Mal ein Wort gesagt.

Kein einziger von ihnen hat etwas gesagt, als sie einen direkten terroristischen Akt begingen: Sie haben Dascha Dugin getötet. Alle haben geschwiegen.

Es stellte sich heraus, dass sie nichts sagten, als sie unsere Gaspipeline in die Luft sprengten; sie begannen, Katz und Maus zu spielen.

Als die Krim-Brücke gesprengt wurde, haben alle geschwiegen.

Und heute, sehen Sie, oh, welch ein Schmerz! Sie hatten keine Zeit, Briefmarken herauszugeben, sie hatten keine Zeit, ihre Plakate im Zentrum von Kiew aufzustellen, um sich vor dem Hintergrund der brennenden Ukraine fotografieren zu lassen. Es muss klar sein, dass keine einzige Aktion auf dieser Welt unbeantwortet bleiben wird.“

Apti Alaudinov, Held Russlands, Sekretär des Sicherheitsrates der Tschetschenischen Republik, Kommandeur der Achmat-Spezialeinheiten, auf Soloviev Live.

3)

„Der Sprecher der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, sagte in seinem Telegramm-Kanal, dass “der Kelch der Geduld zu Ende ist und das Kiewer Regime nun mit vollem Vertrauen als terroristisch bezeichnet werden kann.

„Die Tötung von Zivilisten, die Sabotage auf der Krim-Brücke, der Beschuss der kritischen Infrastruktur von Kernkraftwerken – all dies hat das Zelenski-Regime jeder Möglichkeit für Verhandlungen beraubt.

Westliche Länder, die Kiew unterstützen, sind auch Sponsoren des Terrorismus, und wir verhandeln nicht mit Terroristen”, sagte Wolodin.“

Präventive Nuklearschläge gegen Russland: Selenskij bloß falsch übersetzt!

Zur Forderung nach präventiven Nuklearschlägen gegen Russland, die der ukrainische Clownpräsident aufgestellt hat (auch wenn er damit nach Ansicht seiner Strippenzieher in Washington und Brüssel zu weit vorgeprescht ist und den im Grunde noch peinlicheren Rückzieher machen musste, dass er falsch übersetzt worden wäre uns eigentlich Sanktionen meinte):

Redet so ein Präsident eines Landes, das den Krieg gerade für sich entscheidet, dessen Armee von einem Sieg zum nächsten eilt? Das – der großartige Siegeszug der ukrainischen Armee, die Rückeroberung riesiger Territorien, die in Moskau Panik und Verzweiflung auslöst – ist jedenfalls die Story, die die westlichen Medien erzählen.

So redet ein Marionettenpräsident, dem das Wasser bis zum Hals steht, der weiß, dass seine Zeit um ist und dass die sinnlosen Opfer von Menschen und Material für nutzlose Geländegewinne und PR-Erfolge seinem Land, dessen Existenz er mit seiner freiwillig übernommenen Rolle als NATO-Rammbock gegen Russland aufs Spiel gesetzt (und nach Lage der Dinge verspielt) hat, auch nichts mehr nützen werden.

Rede Wladimir Putins zur Eingliederung der vier neuen Regionen Russlands

Die historische Rede des russischen Präsidenten anlässlich der Feier zur Eingliederung der vier neuen Gebiete Russlands sollte jeder gelesen haben. Vollständig.

Die Rede markiert in mehrfacher Hinsicht einen Wendepunkt und Scheideweg in Bezug auf das Verhältnis Russlands zum Westen. Und sie macht deutlich, in welchem Ausmaß sich Russland von allen Versuchen verabschiedet hat, mit dem imperialen westlichen Anspruch auf Hegemonie einen Modus Vivendi zu finden.

Zudem macht Putin die Unterschiede deutlich, die die russische Welt von der dekadenten, kriegslüsternen, räuberischen „Zivilisation“ des kollektiven Westen trennt.

Hier die vollständige Übersetzung von Thomas Röper vom „Anti-Spiegel“:

Eine abendliche Betrachtung beim PAUL MAS Vignes de Nicole Rosé

Снова дома.

Спасибо, Владимир Владимирович.

Спасибо, Россия.

Guten Abend aus der US-Kolonie BRD!

Den Nachrichten entnehme ich gerade, dass das Pentagon geruht, die Kommandozentrale für den ukrainischen NATO-Krieg gegen Russland in Deutschland einzurichten. Man bedient sich in solchen Dingen immer entweder des willfährigsten oder des am deutlichsten, am brutalsten und nachdrücklichsten auf seinen Platz verwiesenen Vasallen.

Ersteres wären z.B. Polen oder die baltischen Zwergstaaten, allesamt russophob bis ins Knochenmark und nur allzu bereit, sich als Frontstaat gegen Russland zur Verfügung zu stellen. Deutschland zählt zur zweiten Kategorie Vasallen, zu der Sorte, die die eigenen Ambitionen aufs Mitmachen beim Weltordnen stets in transatlantische Treueschwüre gehüllt hat, gleichzeitig aber mit seinem EU-Projekt ein Konkurrenzsubjekt geschaffen hat, dessen perspektivisches Ziel die eigenständige Weltinnenpolitik gleichzeitig mit und gegen die USA war.

Dieses Ziel hat der Hegemon nun unterbunden. Er hat der führenden EU-Macht gezeigt, wozu eine Supermacht von der Wucht der USA in der Lage ist und hat dem deutschen Emporkömmling die Lebensader seiner Energieversorgung gesprengt, ihm damit auch vorerst jede Möglichkeit genommen, neben oder gegen die amerikanischen Kriegsziele im Interesse der deutschen Bevölkerung doch noch ein Einvernehmen oder wenigstens Gespräche mit Russland über die Versorgung mit Energieträgern zu erzielen.

Die größte europäische Vokswirtschaft wurde, in Kenntnis des Schadens, den der Sanktionskrieg der BRD ohnehin schon zugefügt hat und realistischer Einschätzung der Schwäche der deutschen Regierung, auf den Rang eines Befehlsempfängers und Erfüllungsgehilfen amerikanischer Interessen herabgestuft – „auf den Pott gesetzt“, wie man im Rheinland sagt.

Die geopolitischen Strategen im amerikanischen State Department, im Tiefen Staat und in den einschlägigen Think Tanks haben sogar ein trojanisches Pferd in der BRD-Regierung: die grünbraunen Fanatiker einer Deindustrialisierung und des Endsieges gegen Russland müssen nicht mit Druck und Erpressung überzeugt werden. Sie betreiben aus freien Stücken die Unterordnung des deutschen NATO-Partners unter die globalen Ziele der USA. Sie teilen die ideologischen Prämissen, die wertewestliche Hybris, die verlogene Rechtfertigung jedes Krieges, jedes Terroranschlages, jeder Gewalt „für Freiheit und Demokratie“, während sie gleichzeitig alles zu „Krieg, Terror und Gewalt“ erklären, was ihre globale Dominanz ablehnt oder angreift.

Was tun?

Eine deutsche Regierung, die ihren Amtseid ernst nähme, „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden“, müsste jetzt die Sprengung der Pipelines als Terroranschlag der USA benennen (und jeder in der Berliner Regierung weiß, dass die NATO-Vormacht für diesen Anschlag verantwortlich ist) die BRD aus der NATO lösen und alle US-Stützpunkte, und besonders die Atomwaffenlager, in Deutschland schließen. Eine deutsche Regierung hätte Deutschlands Souveränität wiederherzustellen. Sie hätte alle aus der Unterwerfung unter die globalen Ziele des US-Imperialismus resultierenden Handlungen einzustellen und rückgängig zu machen, insbesondere die aktive Teilnahme am ukrainischen NATO-Krieg gegen Russland.

Natürlich weiß jeder, dass die Scholz-Regierung solche Schritte nie einleiten wird, sowenig wie sie – trotz besseren Wissens – die Verursacher des Anschlages auf die Pipelines nennen darf und kann.

Die unbändige Wut und der besessene Hass der westlichen Politiker und Medien auf den russischen Präsidenten speist sich u.a. daraus, dass er den Finger in all diese Wunden legt. Er benennt die Urheber der Pipeline-Sabotage. Er hält dem kollektiven Westen den Spiegel seiner kolonialen Verbrechen und seiner heutigen Anmaßung als Weltpolizist, -Ankläger und -Richter vor. Er nennt das Monster ein Monster – das Monster, das der Welt einredet, es sei ein Heiliger. Die fanatische Wut des kollektiven Westens auf Putin entstammt dem Wissen der westlichen Führer, dass der russische Präsident die Dinge beim Namen nennt.

Bei einem Facebookfreund las ich heute, dass jetzt die Aufgabe sei, alle Schichten des Volkes zum nationalen Befreiungskampf zusammenschließen. Ich denke, er hat recht. Auch wenn ich – ich will es nicht leugnen – aus Gründen meiner persönlichen Geschichte Probleme mit dem Begriff „Nation“ habe, muß ich feststellen, dass in diesem Land als erstes eine Art bürgerlicher Revolution zur Erlangung nationaler Souveränität ansteht.

Was der russische Präsident in seiner Rede anspricht, mag einigen westlich konditionierten Intellektuellen (auch aus dem kommunistischen Wolkenkuckucksheim) als Appell an patriotische Instinkte, als pathetische Beschwörung falscher Götter, als antimoderner Konservatismus vorkommen. Ist es aber nicht. Die historische Rede des russische Präsidenten m 30. September 2022 wird in die Geschichte eingehen als historischer Wendepunkt. Ab diesem Tag, mit dieser Rede, ist klar, dass die alte unipolare Weltordnung nicht mehr existiert. Russland – und mit ihm die entscheidenden Mächte Asiens und der gesamte globale Süden sowie die Mehrheit der Weltbevölkerung – hat sich von der ausbeuterischen Dominanz des kollektiven Westens emanzipiert und erzeugt eine neue Welt der Multipolarität, des gegenseitigen wirtschaftlichen Vorteils und der Zusammenarbeit souveräner Staaten. Seit heute ist klar, dass der Bruch zwischen Russland (und dem Rest der Welt) und der kleinen Gruppe des westlichen Blocks – der etwa 15% der Menschheit vertritt, aber den Anspruch hat, die Geschicke des Planeten zu bestimmen – definitiv und endgültig ist.

Der neue Kalte Krieg, der schon seit mindestens 2014 tobt, jetzt aber sozusagen „öffentlich“ ist, unterscheidet sich vom alten Kalten Krieg im mörderischen, fanatischen Hass der unterlegenen Seite, des kollektiven Westens, auf die Verkörperung ihrer Niederlage in der Person des russischen Präsidenten und, als Projektion auf ein Kollektiv, auf den russischen Staat. Dieser Hass, diese Wut, diese aus jedem Ruder laufende Feindseligkeit, entsteht in Leuten und Gruppen, die wissen, das ihre Stunde geschlagen hat und das ihre >Macht dem Ende entgegengeht . Es macht sie umso gefährlicher.

Wir leben in interessanten, spannenden, hoffnungsvoll stimmenden Zeiten. Die Welt verändert sich in kürzester Zeit auf eine Weise, für die sonst Jahrzehnte und Jahrhunderte vonnöten sind. Wenn wir – als Menschheit – um den nuklearen Krieg herumkommen, den die wertewestlichen Weltkrieger für diese Situation vorgesehen haben, gehen wir einer Zukunft entgegen, die viel Potential birgt für eine Welt des gegenseitigen Austauschs, Respekts, Vorteils und Wohlstands. Leider vorerst nicht in den paar Gebieten unter Kontrolle der westlichen Machthaber. Außer wir ändern das.

Eine Vormacht, die die lebenswichtige Energie-Infrastruktur des engsten europäischen Verbündeten angreift

Wenn man mal davon ausgeht, das es ein Sabotageanschlag der USA war: eine Vormacht, die die lebenswichtige Energie-Infrastruktur des engsten europäischen Verbündeten angreift (sich also als staatlicher Terrorist betätigt), liefert damit kein Zeichen der Stärke, sondern eines der SCHWÄCHE sowie der Hysterie und der Paranoia.

Ein anderes Thema ist die voraussichtliche Reaktion der Bundesregierung, die – egal wer sie gerade bildet – eingeschworen ist auf die sogenannte „transatlantische Partnerschaft“, die ihr keinen Spielraum läßt für souveräne politische Entscheidungen (so jedenfalls sehen es die politischen Eliten).

Die Regierung wird ihre eigenen Experten- und Geheimdienstberichte haben, in denen vermutlich relativ unverblümt und direkt auf Urheber und Motive der Anschläge auf die Pipelines verwiesen wird. Aber wird sie (öffentlich) dazu Stellung nehmen? Wohl kaum.

Als Bürger in diesem Lande muß man sich darüber klar sein, das man es bei der politischen Herrschaft (neben der offensichtlichen kapitalistischen Verfasstheit des Standorts) mit in Jahrzehnten zu transatlantischer Vasallentreue und Servilität erzogenen Eliten zu tun hat, die Deutschlands elementare Interessen (sofern man in einem bürgerlichen Klassenstaat dieses heikle Wort in den Mund nehmen möchte; besser: die elementaren Interessen der deutschen Bevölkerung) ganz praktisch und de facto an eine ausländische Macht verraten.

Um das festzustellen und zu benennen muß man kein Nationalist oder völkischer Trottel sein. Es genügt, zu verstehen, dass die Regierung und die Interessen, die sie vertritt, noch nicht mal im „normalen“ bürgerlich-kapitalistischem Sinne die des Kapitalstandortes BRD sind (geschweige denn die der hier lebenden Arbeiterklasse), sondern die der USA, der die BRD-Regierung bereitwillig die Interessen des eigenen Landes unterordnet.

Für Kommunisten steht meiner bescheidenen Einschätzung nach dies auf der Tagesordnung (da wir von irgendeiner sozialistischen Umwälzung weit entfernt sind):

Sturz/Absetzung und Anklage der Regierung als landesverräterische Verschwörer

Wiederherstellung der staatlichen Souveränität Deutschlands durch Austritt aus NATO und EU, Auflösung aller Stützpunkte und Nuklearwaffenarsenale der USA auf deutschem Boden

Verstaatlichung der wesentlichen Bereiche öffentlicher Daseinsvorsorge, insbesondere der Energieversorgung

Sofortige Beendigung der Unterstützung der Ukraine, Aufnahme von Gesprächen und Frieden mit Russland

Die Herren über den Kapitalstandort haben unter Zustimmung der Beherrschten beschlossen, den Weg in den Krieg gegen Russland bis zum Ende zu gehen

Sie stolpern da nicht rein, sondern marschieren schon eher, die Reihen fest geschlossen.

Wir paar, die das sehen und nicht nur wissen, was vermutlich kommt, sondern auch, was die seltsame Kombination aus Gehorsamkeit gegenüber der Herrschaft und Unkenntnis über Demokratie als perfekte Form bürgerlicher Herrschaft damit zu tun hat, können uns auch nicht mit dem Zwei-Wochen-Vorrat im Keller darüber trösten, dass die Herren über den Kapitalstandort unter Zustimmung der Beherrschten beschlossen haben, den Weg in den Krieg gegen Russland bis zum Ende zu gehen.

Hoffnungslosigkeit als Kampfposition? Oder alle Energien mobilisieren, um angesichts dieser erquicklichem Entwicklung nicht depressiv, suizidal oder schlicht verrückt zu werden?

Drogen her!