
Schlagwort: russland
Der „Putin“- ein Dämon geht um. Hinweise zum Erhalt des Seelenheils.
Ein Gespenst geht um in Europa, vor dem alle alten Mächte erzittern, aber diesmal ist es nicht der Kommunismus, keine Idee, keine Ideologie, keine politische Theorie – sondern eine einzelne Person, die zufällig auch noch Präsident eines großen Landes ist.
Des größten Landes der Welt, um genau zu sein.
Vielleicht ist dieser einzelne Mann deswegen – wegen der schieren Größe seines Landes, das eben auch einen komplementär großen Superschurken hervorbringt – ein solcher Tausendsassa, dass er scheinbar überall gleichzeitig sein kann und dort (also überall) jede Schandtat begeht, jede Bosheit ausübt und jedes Verbrechen verübt, dessen Menschen überhaupt fähig sind.
Das Erzittern erfasst übrigens vor allem, wenn nicht ausschließlich, die Bürger der paar Länder, die in NATO, EU und USA organisiert sind und ca. 15% der Weltbevölkerung ausmachen. Selbst wenn man davon ausgeht, dass vielleicht nicht jeder einzelne Bürger vor dem „Putin“ genannten personifizierten Bösen erzittert, sind ca 1 Milliarde erzitternder Erdenbürger eine stattliche Anzahl.
Dieser „Putin“ also, dem Vernehmen nach Präsident einer „Russischen Föderation“, ist schlichtweg für ALLES verantwortlich, was auf dieser ansonsten vorbildlich demokratisch geordneten Welt schief läuft. Und zwar direkt, persönlich, unmittelbar und individuell verantwortlich!
ER, und er allein, „greift die Ukraine an“, „führt einen verbrecherischen Angriffskrieg“, „fackelt das Gas ab, das für Deutschland bestimmt ist“, „plant die Wiederherstellung der Sowjetunion“, „verfolgt jede Opposition in Russland“, „dreht uns den Gashahn ab“, „setzt Energie (Getreide, Rohstoffe) als Waffe ein“ usw.
Auffällig in all den Medienmeldungen über diesen „Putin“ ist die ausschließliche Fokussierung auf ein einzelnes Individuum. Es scheint in Russland keine Regierung zu geben, keine Führung, kein Parlament, keine Wahlen, kein Entscheidungsgremien, im Grunde überhaupt nichts, was man aus der Welt der regelbasierten Ordnungen kennt. Dort, in jenem schrecklichen, viel zu großen, viel zu mächtigen Reich des „Putins“ regiert nur ein einziger, einzelner Mann von schier unglaublicher Machtfülle: der „Putin“!
Er, und nur er, sorgt für die Plagen, die das friedliche kollektive Westland dies- und jenseits des Atlantiks heimsuchen. Unsere Politiker, unsere Medien, unsere Bürger wissen genau Bescheid, dass dieser „Putin“ persönlich in unserer Ukraine und weltweit meuchelmordet und wie ein russischer Rambo jeden einzelnen der freiheitlichen Verteidiger des vorbildlichen Kiewer Staatswesens eliminiert. Und das nur, weil die Freiheitskämpfer, in ihrer naiven Freiheitsgläubigkeit, sich ein paar harmlose Hakenkreuze und SS-Symbole eintätowiert haben, deren Bedeutung der „Putin“ in seinem wahnhaften Vernichtungsdrang böswillig falsch interpretiert!
Deswegen ist es aus westlicher Perspektive völlig gerechtfertigt und dringend geboten, im Falle des derzeit tobenden Endkampfes Gut gegen Böse das Böse auch erstens so zu benennen und zweitens zu personifizieren. Nämlich im „Putin“, der Chiffre für das schlechthin Diabolische, Dämonische, ganz und gar Entmenschlichte, eben unfassbar BÖSE.
So kommt die gute europäische Tradition des Autodafé wieder zu ihrem angestammten Recht und wir können – nein, wir MÜSSEN! – inquirieren, inwieweit einzelne Mitbürger vielleicht schon vom „Putin“ infiziert und somit ihre Seelen verloren sind. Eine solche Inquisition ist schon deswegen erforderlich, weil ohne sie unser Zusammenhalt zerrüttet wird und unsere WERTE im Arsch sind.
Auch dafür sorgt nämlich der „Putin“: er zersetzt eigenhändig, mit seinen zahllosen Desinformationskanälen, das erfreulich friedliche und demokratische, nachgerade paradiesische Zusammenleben, dessen wir uns hier erfreuen. Und das beruht bekanntlich auf WERTEN. WELCHE Werte das sind, muß uns gar nicht so genau klar sein; es reicht, wenn wir wissen, dass sie natürlich ganz viel Demokratie und Freiheit, und neuerdings auch Diversität, beinhalten.
Die zeitgemäße Form der Bekreuzigung ist folglich zum einen die Dingfestmachung allen Übels dieser Welt an und in einer einzigen Person, dem „Putin“. Zum anderen gehört es sich für den rechtgläubigen Demokraten, bei Erwähnung des „Putins“ unbedingt die Beschwörungsformel „verbrecherischer, durch nichts gerechtfertigter Angriffskrieg!!“ aufzusagen. Am besten mehrfach. Dadurch werden die dämonischen Mächte gebannt, die ahnungslose Bürger durch heidnisches sogenanntes „Nachdenken“ zu ketzerischen Verstößen gegen das Gebot demokratischer Rechtgläubigkeit verleiten.

„Spiegel“ im Jubel-Delirium: Gorbi zwar tot, aber unser bester Mann!
Sein Ableben bringt das NATO-Magazin in schwärmerische Ekstase über die großartige Leistung des freiwilligen Einflußagenten, den der Imperialismus an der Spitze des Kreml platzieren konnte und der in jeder Hinsicht die Erwartungen erfüllt und den staatgewordenen Einspruch gegen die imperialistische Aufteilung und Beherrschung der Welt liquidiert hat.
Soviel dienstbare Effizienz ist dem deutschen Frontblatt aufgeklärter Ausbeutung schon mal eine ganze Flut von Headlines wert. Bleibt nur noch zu hoffen (und darauf hinzuschreiben), dass auch die staatlichen Überreste des sozialistischen Feindes – die zwar wieder kapitalistisch, aber leider noch immer viel zu groß und eigensinnig sind – demnächst endgültig erledigt sind. Dafür haben wir ja immerhin das „Projekt Ukraine“ gestartet, das teuer genug war. Aber manchmal muss man eben mit der Wurst nach dem Speck schmeißen; hat ja 1991 auch funktioniert.

Die „große Gegenoffensive“ der Ukraine: Menschenopfer für das Betteln um weitere Waffenlieferungen und Geldzuwendungen
Darum geht’s bei dem als „Gegen-Offensive“ euphemisierten PR-Stunt des Kiewer Regimes, das mit ein paar Show-Vorstößen und furchtbaren Verlusten an Menschen und Material bei den ukrainischen Truppen endete: die NATO-Statthalter in Kiew brauchen „Erfolgsmeldungen“, um ihre westlichen Kuratoren weiter bei der Stange zu halten und Waffen, Waffen, und noch mehr Waffen und waggonweise Geld von ihnen zu bekommen. Geld übrigens, das sich die westlichen Machthaber umstandslos durch Verarmung und Auspressung ihrer Bevölkerung einsammeln.
Dafür sind nicht bloß die Kiewer Statthalter und ihre Nazis, sondern vor allem ihre westlichen Sponsoren bereit, das bedauernswerte ukrainische Menschenmaterial bis zum letzten Mann zu verheizen:

Geschichten aus der Volksgemeinschaftspresse: „Spiegel“ deckt landesverräterischen Kommunisten-Move auf!
In diesen unsicheren Zeiten, in denen der Russe erneut unsere abendländische Zivilisation bedroht und seine barbarischen Horden in der Ukraine nur von unserer großen Friedensinitiative namens NATO aufgehalten werden, muss die national eingeschworene Volksgemeinschaft sich besonders vor den perfiden Angriffen russischer Propaganda hüten.
Zum Glück hat das großdeutsche Pressewesen ein verlässliches antirussisches Bollwerk wie das Hamburger Zentralorgan für die Ostgebiete, den „Stürm…“, nein, sorry, den „Spiegel“ in seinen vorbildlich geschlossen Reihen.
Der Feind, so weiß das grundsolide Faktenblatt von der Elbe zu berichten, treibt in seiner Eigenschaft als Russe allerlei sinistres Teufelswerk: er infiltriert, spioniert, agitiert, sabotiert und MORDET sogar!
Das Flagschiff der völkischen Qualitätsmedien beobachtet darum Spione und Volksfeinde sehr genau, besonders natürlich die kommunistischen unter ihnen, und da wieder ganz besonders die dämonischsten von allen: die RUSSENFREUNDE!
Jetzt hat das Hamburger Blatt beim völkischen Beobachten herausgefunden, dass unsere eigene nationale deutsche Linkspartei – von der man seit Katja „Die NATO gewährleistet die transatlantische Sicherheitsarchitektur“ Kipping weiß, dass man sich in Fragen der wertewestlichen Weltherrschaft auf sie verlassen kann – sich einen Verrat an den nationalen Kriegszielen geleistet hat, der seinesgleichen sucht:
Sie hat ein Pressefest von – halte dich bitte fest, werter Leser – Kommunisten unterstützt!
Zwar nicht jetzt, sondern in der Vergangenheit; und nicht durch Spenden, sondern durchs Bezahlen anfallender Standmieten – aber in Kriegszeiten darf sich keine nationale Partei leisten, Zweifel an ihrer Treue zum Führer der Freien Welt, also der NATO, und am Endkampf gegen den Russen zu wecken! Die eigentlich bereits ins deutsche „WIR“ eingenordete Linkspartei nährt aber noch weitere Zweifel an ihrer nationalen Zuverlässigkeit: eine leibhaftige Bundestagsabgeordnete will eigenphysisch diese als „Pressefest“ getarnte prorussische Veranstaltung besuchen!
Denn DASS es sich bei dem besagten Fest um eine landesverräterischen Parteinahme für den Krieg des Gottseibeiuns aus Moskau handelt, steht anhand des Auftrittes einer eindeutig pro-russischen Musikkapelle so unumstößlich fest wie die freiheitlich-demokratische Ordnungsstiftung, mit der unsere ukrainischen Freunde das prorussische und deshalb für die Freiheit leider untaugliche Menschenmaterial im Donbass befrieden:
„Auf dem UZ-Fest am 27. August tritt etwa die Ska-Punk-Band Banda Bassotti auf, deren Manager von »befreiten Gebieten in der Volksrepublik Lugansk« sprach. Die Band fuhr laut Medienberichten mehrfach in den Donbass, um den »antifaschistischen Kampf« gegen das »nationalistische Regime« in Kiew zu unterstützen. Bei einem Programmpunkt des Fests wird die »Solidarität mit dem Donbass« propagiert.“
Ja, lieber Leser, du hast richtig gelesen: „Befreite Gebiete“! „Volksrepublik Lugansk“!! „Solidarität mit dem Donbass“ gar!!!
Wem das nicht ausreicht als Beweis für die grundsätzliche Feindbegünstigung durch die kommunistische Festveranstaltung, der muß sich selber die Frage stellen, ob er nicht am Ende Russenfreund und Feindversteher ist.
Da nützt es auch nichts, dass die Amts- und Funktionsträger der Linkspartei schwören, sie könnten da rein garnichts machen:
„Laut Fraktion kann man ihr dazu »von Rechts wegen keine Vorgaben machen«. Die Bundespartei verweist ebenfalls an Dağdelen selbst bei der Entscheidung.“
Solche Erklärungen sind, soviel ist dem kundigen „Spiegel“-Leser auch ohne ausdrücklichen Hinweis klar, nichts als windelweiche Ausreden und!
Alles in allem ein Abgrund von Landesverrat, der sich hier öffnet – und den der „Spiegel“, der sich mit so etwas auskennt, verdienstvollerweise einer breiteren Öffentlichkeit zur Kenntnis bringt. Nur so kann der mentale Volkskörper vom Gift des pro-russischen Denkens geheilt werden.


Das einzig „Gute“ am Krieg gegen Russland
Das einzig „Gute“ am Krieg der wertewestlichen Obrigkeiten gegen Russland: man kann jetzt sehen und spüren, wie man als menschliche Verfügungsmasse für die Zwecke und Ziele des Staates als Geisel genommen, eingespannt und benutzt wird.
Diese Einsicht ist allerdings zu bitter für Untertanen, die sich etwas darauf einbilden, so frei und demokratisch mitdenken und -meinen zu dürfen, dass sie zufällig immer zu denselben Schlüssen kommen, welche ihre Herrschaft ihnen in ihren Medien vorbuchstabiert.

Ukrainischer Geheimdienst: Auftragsmord an Darya Dugina
Es ist recht auffällig, wie das Kiewer Regime sich beeilt, jede Verwicklung in den Terroranschlag auf Alexander Dugin (der seine Tochter Darya Dugina tötete) von sich zu weisen. Ein bißchen ZU auffällig.
Am 19.08.2022 zeigte 1+1, einer der größten Fernsehsender der Ukraine, einen Beitrag über Alexander Dugin mit dem Titel “Er kontrolliert Putin” und nannte ihn “Putins Gehirn” und “Ideologe der russischen Zivilisation”.
Am 21.08.2022 sagte der Leiter der Präsidialverwaltung in der Ukraine, Andrej Jermak: “Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass nicht nur die jetzige Generation der Russen, sondern auch ihre Kinder und Enkelkinder dafür bezahlen müssen”.
Acht Stunden später wurde die Tochter von Alexander Dugin, Darya, getötet.


Die NATO-Presse gehört auf die Anklagebank eines kommenden Kriegsverbrechertribunals
Aus einem „Stern“-Artikel vom April über Odessa. Verschämter, verlogener und pro-nazistischer kann man sich kaum äußern über das faschistische Pogrom von Odessa, bei dem fast 50 Menschen von den ukrainischen Nationalisten ermordet wurden.
Werden die Medien des Lügen-Imperiums nach der Befreiung von Odessa endlich die Wahrheit berichten? Kaum anzunehmen. Dann wird vermutlich erst recht das schrille Lied von „Putins Propagandaerfolg“ gesungen und die armen Nazis bedauert, die jetzt keine Menschen mehr abfackeln können.
Die NATO-Presse gehört im Grunde mit auf die Anklagebank eines kommenden Kriegsverbrechertribunals.

Realistische Publikation der US-Armee zur SMO, August 2022
Ein Beitrag auf „Naked Capitalism“ beschäftigt sich mit einem realistischen Artikel über die russische Spezialoperation in der Ukraine, der in einer Armee-internen Publikation der US-Marines (oder US-Navy, bin mir nicht sicher) veröffentlicht wurde. Die Einschätzungen, die dem westlichen Mainstream-Narrativ zu 100% entgegengesetzt sind, rufen natürlich sofort das entrüstete Gebarme der einschlägigen NATO-gläubigen Meinungsinquisitoren und Rechtgläubigkeitsverteidiger hervor.
Lesenswert allerdings, dass es eben auch im kollektiven Westen Stimmen gibt, die das tatsächliche Kriegsgeschehen sachlich kommentieren. Ist aber ohnehin unter Militärs vermutlich eher anzutreffen als unter Politikern und Medien.




Nachrichten aus dem Reich der Finsternis: im Russen schlummert DAS UNGUTE!
Das Hamburger Ostfrontmagazin, in dem der gute alte „Stürmer“ sich spiegelt, barmt über die völlig unverständliche Neigung des Russen (insbesondere des Hauptstadt-Russen), sich eher die Gründe seiner Regierung für die Militäroperation im Nachbarland einleuchten zu lassen als die berechnenden Lügen, die der kollektive Westen über „Putins völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine“ erzählt.
Der zuständige Reporter, der vor Ort – „seit 14 Jahren“! – aus der Hauptstadt des Dämonenreiches berichten darf, will Bekannte in „seinem“ Moskau nicht wiedererkennen! Haben sie sich gesichtoperieren lassen? Verkleidet? Fett geworden?
Nein, sie teilen nicht die Sicht auf die Spezielle Militäroperation, die Journalisten wie „Spiegel“-Mann Esch so selbstverständlich drauf haben, dass sie sie nicht einmal erlernen müssen:
Der Russe ist schuld, weil er IMMER schuld ist!
Und er ist immer schuld, weil er ein verschlagener Bösewicht voller großreichpolitischer Ambitionen ist (etwas, das einem Deutschen nie im Leben einfallen würde). Schließlich, um den Zirkelschluss freiheitlich-demokratischer Logik zu komplettieren:
Ein verschlagener Bösewicht ist der Russe natürlich, weil er – RUSSE IST!
Der Beweis dafür liegt wieder mal in der Natur dieses fiesen Menschenschlags: „Da ist etwas Ungutes, das tief in den Leuten sitzt“.
Moderne demokratische Rassentheorie braucht eben keine Physiognomie-Schaubilder und Schädelvermessung. Ein demokratischer Redakteur erkennt die autokratische Ader des dort im Osten vorherrschenden Volksstammes schon an dem „Unguten“, das dieser in sich trägt – vermutlich ein fahler Abglanz des diabolisch Unguten, dass den Russenherrscher mit den eigenen Kriegen charakterisiert.
