Man kann eine Nuklearmacht nicht besiegen – und die Dummheit von medialen Hofberichterstattern auch nicht

Fast noch bemerkenswerter als der Klartext von Kujat ist die grenzdebile Fragestellung der maximal unbedarften Jungmoderatorin. Man erkennt an ihrer Formulierung und am Inhalt ihrer Nachfrage, dass das Mädchen sich nicht für zwei Pfennig selbst Gedanken zu machen in der Lage ist, sondern besinnungslos nachplappert, was die aktuelle Sprachregelung wertewestlicher Kriegführung ist.

Ich befürchte, diese inkarnierte sprechende Plakatsäule der NATO-Ideologie steht prototypisch für eine ganze Generation junger Erwachsener in den imperialistischen Ländern.

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EX-GENERAL KUJAT: MAN KANN EINE NUKLEARMACHT NICHT BESIEGEN

Und nochmals einer, der die Sackgassenstrategie des Westens an den Pranger stellt. Harald Kujat, General a.D, verurteilt des westlichen Leitfaden , den Krieg fortzusetzen und Verhandlungen zu verhindern, obwohl Russland diese wiederholt vorgeschlagen hat:

“Putin hat angeboten, die Verhandlungen fortzuführen…. Aussicht auf einen totalen Sieg über Russland, das ist völlig ausgeschlossen. Man kann eine Nuklearmacht nicht besiegen.”

Die Brisanz: Der Westen erlaubt der Ukraine nicht, mit Moskau zu verhandeln. Er hatte schon die Gespräche im März abgebrochen, als es durchaus Chancen für eine Friedenslösung gab:

„Bis Ende März, die dann auf Druck des Westens von der Ukraine nicht fortgesetzt wurden. Diese Ergebnisse waren gar nicht so schlecht für die Ukraine.”

Quelle: https://t.me/s/Rot_Okt

Ukraine: Ein glorreicher Sieg der NATO und ihrer ukrainisch bemannten Armee nach dem anderen!

Allerdings nur im Propagandakrieg. DAFÜR aber provoziert und eskaliert die PsyOp-Truppe des wertewestlichen Kriegslagers nach allen Regeln der Kunst, auch wenn ihre ukrainischen Ausführenden dabei – aus militärischer Sicht – nicht gerade erfolgreich sind.

Die einzige Maßnahme dieser Art, die tatsächlich militärisch funktioniert hat, mussten die NATO-Kuratoren des Krieges dann auch gleich selbst erledigen: die Sprengung der NordStream-Pipelines durch britische und amerikanische Kräfte, eventuell mit polnischer und ukrainischer Hilfe.

Im Kreml sitzt man derweil vermutlich mit Popcorn vor Großbildschirmen und schaut sich an, wie sich der kollektive Westen immer weiter selber zerlegt und sein ukrainisches Menschenmaterial erbarmungslos verschleißt.

(Bilderklärung: BSF = Black Sea Fleet)

„Needless to say, Putin and his senior officials are way too smart to react exactly as the Hegemony would have them, we have seen that in too many cases to count. And here is where we observe an outright weird cycle which goes something like this:

1. The Hegemony provoques Russia

2. Russia fails to react as intended

3. Putin is accused of weakness, indecisiveness or even cowardice

4. Russia does something unexpected

5. Russia gets stronger and stronger

6. The Hegemony gets weaker and weaker

7. To hide its quickly worsening position, the Hegemony provokes Russia again (goto #1)“

Quelle: https://thesaker.is/nato-escalates-again-and-achieves-nothing-again/

Der deutsche Michel läßt es an völkischer Glaubensfestigkeit fehlen

Alarm beim Hamburger Fachmagazin für Feindbildpflege: der deutsche Michel läßt es an völkischer Glaubensfestigkeit fehlen und wird zunehmend Opfer von Feindpropaganda! Wie das? Haben denn nicht „Spiegel“ und alle anderen Leitmedien seit Jahr und Tag dem Deutschen eingebläut, wer die Guten und wer die Bösen sind?

Das kann nur EINEN Grund haben: der Russe steckt schon wieder dahinter! Obwohl wir seine bei uns tätigen Medien allesamt zensiert und verboten haben, treibt dieser Erzfeind aller wertewestlichen Ordnung und Aufsicht über den Planeten weiter sein ideologisches Unwesen und – schluck! – führt „Kampagnen“, die den Bürgern Dinge „weismachen“, die wir vorher schwarz bzw. bunt gemalt haben.

Wie zum Beispiel das Vorrücken unserer Regenbogen-Friedenstruppe NATO an die russischen Grenzen (unmöglich und perfide, wie der Russe DARIN eine Bedrohung sehen kann!) oder den von uns inszenierten Putsch in der Ukraine, um dieses Land mit Hilfe von NATO, Nazis und vielen Milliarden US-Dollars zum Frontstaat gegen Russland umzubauen.

Zum Glück haben unsere weisen Anführer die Gefahr erkannt und rechtzeitig solchen bösartigen russischen „Kampagnen“ gegengesteuert, indem sie unsere guten, treuen Bürger vor deren Einfluss schützen. Das ging ganz einfach: wer jetzt noch dem Iwan seine Geschichten abnimmt, OBWOHL wir ihm doch gesagt haben, wie er zu meinen hat, der wird durch die Änderung des §130 ganz empfindlich bestraft, nämlich mit bis zu drei Jahren Haft und empfindlichen Geldstrafen. Denn wer nicht hören will muß fühlen, auch beim freien Meinen!

Wär doch noch schöner, wenn wir dem Feind im Osten einfach erlauben würden, seine Lügenmärchen zu verbreiten; diesmal soll er nämlich nicht die Gelegenheit erhalten, UNSERE Version der Geschichte praktisch (und direkt in Berlin) zu widerlegen.

Die Kriegsrede der Eule im Schloss Bellevue ist sogar Alexander Mercouris ein paar Minuten Analyse wert gewesen.

One of the most bizarre, odd and, frankly, sad statements comes from the German president Steinmeier“, beginnt er seine Anmerkungen zu dem unsäglichen Auftritt des Bundespräsidenten.

Mercouris‘ Fazit: „To me, this bizarre speech shows the extraordinary lack of self-awareness of western politicians… Rather than admit to the German people that NATO and EU expansion was at the heart of this crisis, people like Steinmeier talk about their own bitterness and the evil of the other side. When statespeople talking use this kind of language speaking like this, then I’m afraid you have to say to yourself that we are in a position where real statesmanship has vanished. And that, I’m afraid, is where we are with Germany now.”

(https://theduran.locals.com/post/2966451/russia-completes-mobilisation-prepares-offensive-ukraine-stopped-putin-hints-will-take-odessa)

Der Artikel von Thomas Röber geht ebenfalls auf die schreckliche, selbstmitleidige und bedrohliche (jedenfalls für die normale Bevölkerung, der weitere Härten und Ungemütlichkeiten, weitere Opfer für den Krieg der Machthaber gegen Russland angekündigt wird) Ansprache Steinmeiers ein:

Steinmeiers Rede (…) erinnert an „Blut und Tränen Reden“ des Zweiten Weltkriegs. Die Rede war emotional anstatt sachlich. Steinmeier hat versucht, die Menschen zu emotionalisieren, also sie aufzuhetzen, er hat ausdrücklich zum Kampf gegen alles Russische aufgerufen, wenn er zum Beispiel gesagt hat:

„Aber wenn wir auf das Russland von heute schauen, dann ist eben kein Platz für alte Träume. Unsere Länder stehen heute gegeneinander.“

Steinmeier und andere westliche Politiker machen keinen Unterschied zwischen den einfachen Menschen in Russland und ihrer Regierung. Manche tun das zwar noch in Worten, aber die getroffenen Maßnahmen (zum Beispiel das faktische Einreiseverbot für Russen in die EU) und die verkündeten Ziele, Russlands Wirtschaft zu zerschlagen (was für die Menschen in Russland eine Verelendung bedeuten würde), sprechen eine deutliche Sprache. Der Westen hat den (Wirtschafts-)Krieg nicht der russischen Regierung erklärt, sondern jedem einzelnen Menschen in Russland.

Steinmeier hat das in seiner Rede bestätigt. Wer Steinmeiers Rede gelesen oder gehört hat, der findet darin keinen Hinweis auf den Wunsch, eine Lösung am Verhandlungstisch zu suchen. Und es findet sich auch ausdrücklich kein Wort darin, das zeigen würde, dass Steinmeier sich um die einfachen Menschen in Russland sorgen würde.

Im Gegenteil: Steinmeier schwört die Deutschen in seiner Rede auf schwere Zeiten, auf Verzicht, auf Leid und Verarmung ein – alles mit dem Ziel, Russland zu schaden. Viele Formulierungen erinnern in beängstigender Weise an berühmte Durchhalteparolen, die wir in Geschichtsbüchern über den Zweiten Weltkrieg finden können.“

Soweit Thomas Röper im „Anti-Spiegel“.

Als BRD-Bürger kann man dieser absonderlichen Hasspredigt des Bundespräsidenten immerhin eines entnehmen:

Man ist – die Bevölkerung als Ganzes ist – nichts weiter als Verfügungsmasse und Menschenmaterial für die Herrschenden, die, wie in diesem Fall, ein ganzes Land in Geiselhaft nehmen und die Bevölkerung (insbesondere die Lohnarbeiter) für ihre Absicht, den Feind zu ruinieren und den Krieg gegen ihn zu gewinnen.

Dafür nehmen sie sogar die Deindustrialisierung ihres Standortes hin, verzichten auf das Betriebsmittel – das russische Gas -, das bisher jahrzehntelang und zuverlässig den deutschen Kapitalstandort nicht nur konkurrenztauglich, sondern überlegen gemacht hat und zwingen einen vergleichsweise starken mitteleuropäischen Industriestaat dazu, sich „für immer“ und kategorisch der Gegnerschaft zu einem – dem größten – europäischen Nachbarn zu verschreiben.

Sonntägliche Überlegungen

Interessanter Hinweis von Brian Berletic (The New Atlas) zu den Unterschieden im militärisch-industrielle Komplex des NATO-Blocks und dem Russlands (vermutlich auch dem Chinas):

Der militärisch-industrielle Komplex des Westens ist seit Jahrzehnten darauf ausgerichtet, „kleine“, begrenzte Kriege zu führen. Selbst in den bisherigen Kriegen des kollektiven Westens kam es immer wieder mal zu Nachschubproblemen bei Ausrüstungen und Munition. Vor allem aber ist der westliche militärisch-industrielle Komplex dazu da, so viel Gewinn wie möglich zu erwirtschaften.

Der russische militärisch-industrielle Komplex ist dazu da, soviel benötigte Waffen wie erforderlich herzustellen. Der Großteil des russischen militärisch-industriellen Komplexes steht unter staatlicher Kontrolle. Für Russland ist dies eine Überlebensfrage. Die russische industrielle Basis stellt soviel Waffen, Munition und Ausrüstung her wie für den Krieg benötigt wird.

In der Ukraine treffen diese beiden unterschiedlichen Ansätze in einem umfassenden, nicht begrenzten Krieg NATO gegen Russland aufeinander. Jetzt, nach acht Monaten, erweist sich die Unterlegenheit des westlichen Konzeptes; die absehbare Niederlage der ukrainischen NATO-Stellvertreterarmee rückt näher.

Im (für Russland) ungünstigsten Fall gelingt es dem Westen, unter Anstrengung aller Reserven (und vorausgesetzt, die westliche Bevölkerung erträgt die daraus resultierende Verarmungspolitik und Einschränkung des Lebensstandards ohne Rebellionen), könnte der NATO-Block den Krieg „vor sich hin köcheln“ lassen und das Ende noch einige Monate, sogar einige Jahre, hinauszögern.

Das Ende selber ist sicher (Einzige Einschränkung: nukleare Option der NATO). Für Russland gibt es keine andere Möglichkeit als zu siegen, weil der ukrainische Kreuzzug der NATO einen direkten Angriff auf Russlands staatliche Existenz darstellt – und auch westlicherseits offiziell so erklärt wird: angestrebt wird nicht weniger als „der Ruin Russlands“, Regime Change im Kreml, Aufteilung der russischen eurasischen Landmasse auf mehrere Separatstaaten zur besseren Ausbeutung der russischen Bodenschätze und Naturreichtümer durch das westliche Kapital.

Anastassija Udalzowa (KPRF): Die Zukunft gehört dem sozialistischen Russland

Ein Facebook-Post

Ich teile unten mal, was Anna Nell in ihrer TL gepostet hat.

Man wird als Freund Russlands und Kritiker des NATO-Kreuzzugs gegen Russland (und China) ja gerne schnell als „Putinist“, als „Putin-Troll“, „Putinversteher“ (interessant, dass im Kontext der NATO-Propaganda ein etwaiges Verständnis des Gegenübers mittlerweile negativ konnotiert ist) und ähnliches bezeichnet.

Natürlich ist Putin weder über Kritik erhaben noch sind seine politischen Konzeptionen unbedingt der Weisheit letzter Schluss, auch wenn der russische Präsident im Vergleich zu seinen westlichen Kollegen sich wie ein Riese unter Zwergen oder wie ein Erwachsener unter Kindern ausnimmt.

Er ist allerdings nicht (mehr) Kommunist, und hier setzt (logischerweise) die Kritik der KPRF und ihrer Duma-Abgeordneten Anastassija Udalzowa an. Das ist etwas anderes, eine substantielle und grundsätzliche Kritik am Kurs des Präsidenten der Russischen Föderation. Auch wenn dieser in seiner Valdai-Rede „die Klassiker“, also Marx und Engels zitiert, eventuell sogar mit dem chinesischen Modell eines kontrollierten Kapitalismus liebäugelt, ist er nicht nur weit entfernt von der Rückkehr zu einem sozialistischen Russland, sondern schließt m.W. nach eine solche Option für Russland aus.

Das mag sich zukünftig ändern – in Abhängigkeit von der Stimmung im Lande, dem Einfluss der KPRF und der allgemein mehr staatlichen Emtwicklungsvorgaben untergeordneten Rolle des privaten kapitalistischen Sektors innerhalb der Volkswirtschaften außerhalb des NATO-Blocks. In China bestimmt immerhin sogar eine kommunistische Partei über Nutzung, Grenzen und Bedingungen des kapitalistischen Sektors und der marktwirtschaftlichen Regeln des nationalen Entwicklungsweges.

In der beginnenden multipolaren Welt der 75% der Weltbevölkerung außerhalb des NATO-Blocks, die zukünftig die Entwicklung des Planeten bestimmen wird (jedenfalls in einem wirksameren Maße als die bisherige Hegemonie des westlichen Kolonialismus/Imperialismus), sind solche Entwicklungen – gemischte Wirtschaft, staatliche Überwachung der kapitalistischen Elemente der Produktionssphäre, sozialistische Marktwirtschaft, Sozialismus als nationale staatliche Organisationsform- immerhin denkbar.

Ich persönlich hoffe, dass nicht nur Russland wieder den sozialistischen Weg beschreitet.

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Stellungnahme der Abgeordneten der Staatsduma, des Mitgliedes der KPRF-Fraktion, Anastassija Udalzowa zu der Waldai-Rede von Wladimir Putin.

“Die Zukunft gehört dem sozialistischen Russland.

Unter den verschwommenen Formulierungen, den allgemeinen Phrasen, den raffinierten Witzeleien und den traditionellen Anekdoten verdient nur eine These, die aus dem Munde eines Lesers und Bewunderers von Iwan Iljin ganz selbstverständlich erscheint, besondere Beachtung: „Menschen mit der kommunistischen Gesinnung meinen, dass alles wieder nationalisiert, dass alles verstaatlicht werden sollte und so weiter. Es ist schwer zu sagen, wie wirksam dies ist. In gewisser Weise, in einer konkreten historischen Situation, lehnen wir das auch nicht ab. Wir haben sogar ein Gesetz über die Nationalisierung, aber wir tun es nicht. Dafür gibt es keinen Grund. Wir gehen von der Tatsache aus, dass wir die effizientesten Instrumente für die Entwicklung des Landes nutzen müssen, nämlich die Marktprinzipien, jedoch unter der Kontrolle des Staates und der Staatsmacht, unter der Kontrolle des Volkes”.

Gleichzeitig ist Herr Putin davon überzeugt, dass “sie [die Marktprinzipien] darauf abzielen sollten, die Armut zu bekämpfen, unsere Anstrengungen zu verstärken, um bessere Ergebnisse in den Bereichen Wohnen, Bildung, Gesundheitswesen und anderen für die Menschen äußerst wichtigen Bereichen zu erzielen”.

Die Fortsetzung der schädlichen “liberalen” Politik vor dem Hintergrund einer “patriotischen” Rhetorik stellt meiner Meinung nach alle weiteren Äußerungen des amtierenden Präsidenten unseres Landes außerhalb des Bereichs einer konstruktiven Diskussion. Glücklicherweise hängt die Logik des historischen Prozesses nicht von den Wünschen oder Vorstellungen einer einzelnen Person oder einer kleinen Gruppe von “Mitstreitern” ab, ganz gleich, welche Positionen sie vertreten.

Ich bin überzeugt, dass das kapitalistische Russland keine Zukunft hat! Die Zukunft liegt im sozialistischen Russland!“

Neulich, im wertewestlichen Komödienstadl

Der NATO-Block (liefert Kriegsgerät von Kampfflugzeugen über Mehrfach-Raketenwerfer bis hin zur letzten Patrone an die Ukraine; bildet zehntausendfach ukrainische Truppen aus und hat tausende von „Beratern“ vor Ort; versorgt die ukrainische Armee mit Spionagedaten, Satellitenaufklärung über russische Truppenbewegungen, Zielerfassung von Angriffszielen; bezahlt den gesamten ukrainischen Staatsapparat)

„Wir sind nicht in den Krieg in der Ukraine involviert! Schwör! Wir helfen bloß der Ukraine gegen die russische Invasion! Ehrlich!“

Auch der NATO-Block (vermutet, dass der Iran Russland Drohnen liefert):

„Die sind in den Krieg involviert!! Na wartet!! Ihr werdet SANKTIONIERT!!!“

Der Westen will den Krieg

Er hat ihn zwar schon, aber es reicht nicht; jedenfalls nicht zur Erreichung des Ziel, Russland in einem solchem Maße zu schwächen, dass es aus der Konkurrenz der Staaten um die Kontrolle der globalen Poltik ausscheidet. Deswegen steht für den NATO-Block mehr auf dem Spiel als ein (immer aussichtsloser scheinender) Sieg im Stellvertreterkrieg in der Ukraine. Aus hegemonialer „regelbasierter“ wertewestlicher Sicht steht der große, der nukleare Krieg gegen Russland (am besten auch gleich gegen China) an.

Es wirkt fast schon verzweifelt, wie die Machthaber und die eingebetteten Medien des NATO-Blocks einen nuklearen Angriff herbeizureden und herbeizuschreiben versuchen. Wobei sie in guter NATO-Tradition selbstverständlich alles auf den Russen projizieren.

Der aber will sich einfach nicht an das Drehbuch halten, dass sich kranke Hegemone in Washington ausdenken und betont bei jeder Gelegenheit, dass das Gerede von einem präventiven oder sonstigen Nuklearschlag nicht nur ausschließlich auf NATO-Mist wächst, sondern vor allem auch Bestandteil der NATO-Erstschlagsdoktrin ist.

Momentan ist das russische Internet voll mit Spekulationen über die Bedeutung des ungeplanten kürzlichen Blitzbesuches des britischen Verteidigungsministers in Washington. Das am meisten kolportierte Gerücht will wissen, dass er dorthin zitiert wurde, um eine von der Ukraine durchzuführende False Flag Aktion mit einen nuklearen Sprengsatz in Nikolajew vorzubereiten. Dies würde der NATO die langersehnte Gelegenheit bieten, endlich höchstoffiziell selber in ihrem notdürftig als „Unterstützung des Kampfes gegen Russland“ etikettierten ukrainischen Stellvertreterkrieg einzugreifen.

Solche Überlegungen existieren mit Sicherheit. Wenn nicht in den Zentralen der westlichen Kuratoren des Kiewer Regimes, dann in den alkaloid-pulverisierten Hirnen Selenskijs und seiner Palladine.

In ihrer Hysterie über den begonnenen Verlust ihrer „regelbasierten“ Aufsichtsmacht über Geschäft und Gewalt in der globalen Staatenwelt scheinen die westlichen Machthber zu vergessen, dass ein nuklearer Krieg tatsächlich das Ende der Zivilisation bedeutet. Danach wird es keine menschliche Gesellschaft mehr geben.

Fred Reed erinnert im Saker-Blog daran, was auf den Planeten und seine Bevölkerung zukommt, wenn die NATO und ihre ukrainischen Nazis freie Bahn bekommen:

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Auf dem Weg zu einem ernsthaften Wumms

von Fred Reed für den Saker-Blog

Angenehme Aufregung durchzieht die übliche Langeweile in Washington, und die ansässigen Schaulustigen erfreuen sich an der Möglichkeit eines Atomkriegs wegen der Ukraine. Irgendein EU-Beamter, oder vielleicht war es die Mittelmäßigkeit im Weißen Haus, die ein Problem mit der Unberechenbarkeit hat, jedenfalls hat eines der Genies, die die Geschicke des Planeten lenken, gesagt, dass die russische Armee vernichtet würde, wenn Russland Atomwaffen einsetzt, grrr, bowwow, wuff. Wie genau sie vernichtet werden würde, hat der Sprecher nicht gesagt. Jedenfalls kreisen die Drohungen und Gegendrohungen um die Vorstellung, dass es zu einem Atomkrieg zwischen Russland und dem Westen kommen könnte. Vielleicht mit taktischen Atomwaffen in der Ukraine, für die sich ohnehin kein Arsch interessiert. Die Welt ist voll von verdammten Narren.

Aber:

Die Generalstäbe sowohl Russlands als auch Chinas sind, was immer man auch von ihnen halten mag, vernünftig. Sie wissen von Amerikas massiven Atomstreitkräften. Sie werden keinen Atomkrieg anzetteln. Bei Washingtons zweitklassigen Juristen kann man sich nicht auf vernünftiges Verhalten verlassen, aber die Generäle im Pentagon sind nicht verrückt. Sie mögen Hobbykriege und große Budgets, aber wenn Biden einen Atomschlag anordnen würde, würden sie sich wahrscheinlich plötzlich daran erinnern, dass der Kongress den Krieg erklären muss, und angesichts der Tatsache, dass auf ihren Radarschirmen keine ankommenden Raketen zu sehen waren, sagen: “Herr Präsident, dazu sind wir nicht befugt.” Und einen Ausschuss empfehlen.

Wie würde ein solcher Krieg aussehen? Lassen Sie uns raten.

Amerika ist zerbrechlich. Wir merken es nicht, weil es reibungslos funktioniert und weil bei einer lokalen Katastrophe – Erdbeben, Hurrikan, Tornado – der Rest des Landes einspringt, um Abhilfe zu schaffen. Das Land kann normale und regionale Katastrophen bewältigen. Aber ein Atomkrieg ist weder normal noch regional. Nur sehr wenige Sprengköpfe würden ausreichen, um die Vereinigten Staaten für Jahrzehnte in den Ruin zu treiben. Das sollte jedem klar sein, der wirklich darüber nachdenkt.

Verteidigung ist unmöglich. Raketenabwehr ist sinnlos, außer als Geldtrichter für die Rüstungsindustrie. Dies ist nicht der richtige Ort, um auf Täuschkörper, Hyperschall, Poseidon, manövrierfähige Gleitfahrzeuge, Bastionierung, MIRV, einfach nur langweilige alte Marschflugkörper usw. einzugehen. Küstenstädte sind besonders leichte Ziele, da sie durch von U-Booten abgefeuerte seegestützte Raketen verwundbar sind. Washington, New York, Boston, San Diego, Los Angeles, San Francisco, Seattle, um nur einige zu nennen, sind alle verschwunden.

Ein modernes Land ist ein System von Systemen von Systemen, die voneinander abhängig und miteinander verbunden sind – Wasser, Strom, Fertigung, Energie, Telekommunikation, Transport, Pipelines und komplexe Versorgungsketten. Diese Systeme sind miteinander verbunden und voneinander abhängig, und sie sind darauf angewiesen, dass eine große Zahl ausgebildeter Menschen zur Arbeit erscheint. Moderne Sprengköpfe sind keine Knallfrösche wie in Hiroshima. Kurz nach einem Atombombenangriff auf einen Ballungsraum von Reparaturen zu sprechen, ist töricht, denn die Stadt hätte viele Hunderttausend Tote, zerstörte Häuser, massive Brände, schrecklich verbrannte Menschen ohne Hoffnung auf medizinische Versorgung und im Allgemeinen eine Bevölkerung, die zu sehr auf ihr Überleben bedacht ist, um sich um Abstraktionen wie Versorgungsketten zu kümmern.

Die Abschaffung der Verkehrsmittel könnte mehr Tote verursachen als die Bomben. Städte, Vorstädte und Ortschaften können sich nicht selbst ernähren. Sie sind auf einen ständigen, starken Zustrom von Lebensmitteln angewiesen, die in abgelegenen Regionen angebaut werden. Diese Lebensmittel werden per Bahn oder Lkw zu Verteilungszentren wie z. B. Chicago transportiert, von wo aus sie dann in Städte wie New York weiterverkauft werden. Eine schwere Megatonnage in Chicago würde die Eisenbahnlinien und die Lkw-Firmen stören. Züge und Lastwagen benötigen Benzin und Diesel, die von irgendwoher kommen, vermutlich über Pipelines. Wenn diese durch die Explosion beschädigt werden und in Flammen aufgehen, würde es Zeit kosten, sie zu reparieren. Zeit ist das, was die Städte nicht haben werden.

Was würde zum Beispiel in New York City passieren, selbst wenn es unwahrscheinlich ist, dass es nicht bombardiert wird? Wir ignorieren hier die Wahrscheinlichkeit einer schieren, kochenden Panik und des daraus resultierenden Chaos, wenn wir erfahren, dass ein Großteil des Landes plattgemacht worden ist. In den ersten Tagen würde es zu Panikkäufen kommen, und die Regale in den Supermärkten würden geleert. Der Hunger würde bald ernst werden. Am vierten Tag würden sich die Menschen gegenseitig mit Messern jagen, um an ihre Lebensmittel zu kommen. Am Ende der zweiten Woche würden sich die Menschen gegenseitig aufessen. Buchstäblich. Das passiert bei Hungersnöten.

Die meisten Dinge in Amerika hängen von der Elektrizität ab. Dieser wird in Kraftwerken erzeugt, die Brennstoffe verbrennen, in der Regel Erdgas oder Kohle. Diese werden mit Zügen angeliefert, die nicht fahren würden, oder mit Lastwagen, die wahrscheinlich nicht fahren werden. Sie sind abhängig von Ölfeldern, Raffinerien und Pipelines, die wahrscheinlich nicht funktionieren. Sie alle hängen davon ab, dass die Beschäftigten weiterhin zur Arbeit gehen, anstatt zu versuchen, ihre Familien zu retten. Also – kein Strom in New York, wo es dunkel wird.

Das bedeutet: keine Telefone, kein Internet, keine Beleuchtung und keine Aufzüge. Wie würde das in einer Stadt voller Hochhäuser funktionieren? Die meisten Menschen wären in einer lichtlosen Stadt fast nicht mehr ansprechbar. Es würden sich riesige Staus bilden, da die Menschen mit Autos versuchen würden, wegzufahren – wohin auch immer -, solange der Sprit im Tank reicht.

Woher kommt das Wasser in New York? Ich weiß es nicht, aber es fließt nicht spontan in den dreißigsten Stock. Es muss gepumpt werden, woher es kommt und wohin es gehen soll, und dazu braucht es Strom. Kein Strom, keine Pumpe. Keine Pumpe, kein Wasser. Und keine Toilettenspülung. Flusswasser könnte natürlich getrunken werden. Denken Sie an die Menschenmassen.

Höchstwahrscheinlich würde die Zivilgesellschaft am Ende des vierten Tages zusammenbrechen. Die stärkeren Ethnien würden mit Gewehren und Knüppeln aus den Ghettos auftauchen, um sich zu ernähren. Die Polizei wäre verschwunden oder würde sich entweder um ihre Familien kümmern oder selbst plündern. Die Zivilisation ist eine dünne Hülle. Die Straßen und U-Bahnen sind auch ohne einen Atomkrieg nicht sicher. Die Mehrheit wäre unbewaffnet und nicht in der Lage, sich zu verteidigen. Menschen, die noch nie eine Waffe in der Hand hatten, würden plötzlich den Reiz verstehen. Wenn Sie glauben, dass dies nicht passieren würde, grüßen Sie Tinker Belle von mir.

Es wäre also nicht notwendig, eine Stadt zu bombardieren, um sie zu zerstören, sondern nur, sie für einige Wochen von den Verkehrsknotenpunkten abzuschneiden. Ein Angreifer würde natürlich viele Städte zerstören, zusätzlich zur notwendigen Infrastruktur. Diejenigen, die Atomkriege planen, sind vielleicht Psychopathen oder einfach nur isolierte Spinner, die mit unblutigen Abstraktionen herumspielen, aber sie sind nicht dumm. Sie haben sorgfältig berechnet, wie sie einem Zielland am meisten Schaden zufügen können. In nur ein paar Monaten würden vielleicht zweihundert Millionen Menschen verhungern. Halten Sie das für fantastisch? Sagen Sie mir, warum es fantastisch ist.

Nebenbei bemerkt habe ich in meiner Zeit im Pentagon Handbücher darüber gelesen, wie man Soldaten am Leben erhält, nachdem sie tödliche Strahlendosen abbekommen haben. Sie sterben nicht sofort, und je nach Dosis kann man ihnen Stimulanzien verabreichen, um sie auf den Beinen zu halten, so stand es in den Handbüchern. In diesen Handbüchern wurde auch erörtert, ob diesen wandelnden Toten mitgeteilt werden sollte, dass sie bald sterben werden. Die Autoren verwendeten den suggestiven Begriff “Terrainveränderung”, um Landschaften zu beschreiben, in denen alle Bäume auf der Seite liegen, und wir alle haben schon von “Overkill” gehört. Nach einem Atomkrieg würden Millionen von Menschen langsam an der Strahlung sterben – lesen Sie mehr über Nagasaki und Hiroshima – und die verbrannten Leichen würden in den Straßen verrotten, zu zahlreich für eine Bestattung durch Überlebende, die andere Dinge im Kopf haben.

Wie würde die nächste Aussaat gepflanzt werden? Antwort: gar nicht. Woher sollte der Dünger kommen? Teile für Traktoren, Lastwagen, Mähdrescher? Die Herstellung dieser Teile erfordert funktionierende Fabriken, die Strom, Rohstoffe und Arbeiter benötigen. Wenn der Angreifer landwirtschaftliche Gebiete mit strahlungsverseuchten Kobaltbomben angreifen würde, wären diese Regionen über Jahre hinweg tödlich. Die Planer von Nuklearprojekten denken über diese Dinge nach.

Unter “Verteidigungsintellektuellen” gibt es, oder gab es, als ich über solche Dinge berichtete, irrsinniges Gerede darüber, wie Amerika einen russischen Erstschlag “auffangen” und genügend Raketen in Reserve haben könnte, um Russland zu vernichten. Diese Leute sollte man in versiegelte Kisten sperren und in stillgelegten Kohlebergwerken unterbringen.

Beachten Sie auch, dass Biden, Blinken und Bolton, bibbety bobbety boo, und ihre Familien in DC leben, dem vorrangigen Ziel. Solange die Ratten an Bord des Schiffes sind, werden sie es nicht versenken. Wenn sie um drei Uhr morgens als Waschfrauen verkleidet in einen Greyhound aus Washington einsteigen, wird es Zeit, sich Sorgen zu machen.

Quelle:

Kurzer Überblick über den Stand der Kriegspropaganda der Westmedien.

Das Hamburger Bulletin für Frontberichterstattung und Russenkunde verknüpft geschickt die kulturelle und die echte Front: nachdem schon irgendeinem identitätsgestörten Privatporno-Autoren der „Deutsche Buchpreis 2022“ verliehen wurde, KONNTE der „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“ natürlich nur an einen tapferen Verkünder unserer westlichen Werte gehen, der in der Ukraine unsere dortigen Freiheits- und Demokratieverteidiger unterstützt, indem er Geld für sie sammelt.

Ganz wie ein früherer deutscher Kanzler glaubt auch der so geehrte Friedenspreisträger ganz fest an den Endsieg über den Russen, und ganz wie der ideelle „Spiegel“-Vorgänger mit dem sportlichen Namen räumt die Hamburger Ostfrontgazette solchen Fantasien gerne Platz im Blatt bzw. im Online-Auftritt ein.

Damit der Zusammenhang klar ist, platzieren die journalistischen Sturmabteilungen des „Spiegels“ die allerbeste Nachricht gleich direkt daneben: der ukrainische Soldat, zuletzt doch arg gebeutelt vom Russen (der einfach Menschen und Material mobilisiert, um frecherweise diesen Krieg zu gewinnen), kann kaum an sich halten vor lauter Begeisterung über deutsche Waffen! Diese Waffen sind so gut, dass sie vom „Spiegel“ quasi ein Eigenleben zugesprochen bekommen, eine Persönlichkeit, die man mit einem Besuch „an der Front“ ehrt. Das macht Sinn, denn wer hätte gedacht, dass die Gelegenheit, mit dem Feind im Osten die alten Rechnungen zu begleichen und endlich wieder DEUTSCHE WAFFEN sprechen zu lassen (die einzige Sprache, die der Russe versteht!), so schnell wieder da ist, keine achtzig Jahre nach dem letzten, leider gescheiterten, Versuch, dem Iwan unsere Werte beizubiegen.

Damit ist das höchst um seinen Wohlstand besorgte bildungsbürgerlicher Publikum bestens auf den Sonntag eingestimmt, kann mit wohligem Schauer sein Croissant in den Frühstückskaffee eintunken und sich damit trösten, dass trotz des schlimmen, ja sogar brutalen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieges, den der Russe – genau wie damals!! – auf unsere gesamte Zivilisation führt, nicht nur unsere kulturelle Überlegenheit per Buchpreisen klar zutage tritt, sondern dass vor allem auch die großartige deutsche Waffentechnik wieder einmal dazu beiträgt, den Endsieg zu erringen.

Notable Ukrainian Oligarchs

Dies sind die Leute, die (nach dem US State Departement natürlich) die Politik der amerikanischen Kolonie „Ukraine“ bestimmen. Sollte man sich immer wieder mal klar machen. Diese ehrenwerten Herren haben es verstanden, sich nach dem Kollaps der UdSSR und der Gründung der „unabhängigen Ukraine“ 1991 das Volkseigentum aus Sowjetzeiten anzueignen, das Land zielgerichtet zu verelenden und davon ausgezeichnet zu profitieren.

Die von der EU beklagte umfassende „Korruption“ ist keine Abweichung vom Ideal freiheitlich-demokratischer good governance, sondern untrennbarer Bestandteil der Machtausübung in diesem Staat – und das Schmiermittel, mit dem dort überhaupt erst ein kapitalistisches Geschäftsleben und eine staatliche Verwaltung zustandekommen und funktionieren.

Das war allerdings, als immer mal wieder bedauernd bewehklagte Unsitte, nur bis zum Februar 2022 Thema für wertewestliche Machthaber und Medien; mit Beginn der russischen Militäroperation ist die „Ukraine“ zum wertewestlich-demokratischen Vorzeigestaat par excellence und zum Leuchtfeuer nicht näher bezeichneter „Werte“ geworden, was durch ganz viel Waffenlieferungen, Ausbildungs- und Aufklärungslogistik und Finanzierung des Krieges unterstützt werden muss.

Auch die in westlichen Medien durchaus als „Gefahr für die Demokratie“ benannten ukrainischen Nazi-Verbände (die ASOW-Nazis wurden in den USA sogar auf die Liste terroristischer Organisation gesetzt) mutierten flugs zu Nationalhelden, die in aufrechter Freiheitsliebe den russischen Invasionshorden unerschrocken Einhalt gebieten. Inzwischen werden Asow-Nazis in Amerika in Schulen herumgereicht, um über ihren selbstlosen und vom kollektiven Westen so grenzenlos gewollten und geförderten Kampf gegen Russland zu informieren.

Der erstgenannte Großunternehmer (aus unerfindlichen Gründen heißen die erfolgreichsten und reichsten unternehmerischen Lieblingsbürger jedes kapitalistischen Staaten in der Ukraine und in Russland stets „Oligarchen“, während unsere wertewestlichen Oligarchen mit der Bezeichnung „Industrieller“, „Firmengründer“ oder „Magnat“ vorlieb nehmen müssen), Herr Kolomoisky, ist derjenige, der den Schauspieler, der jetzt die Rolle des „Präsidenten“ der „Ukraine“ spielt, entdeckt, gefeatured und vermögend gemacht hat.

Sogar die Bundeszentrale für politische Bildung weiß davon:

„Nach dem Wechsel auf Kolomoiskijs Fernsehkanal “1+1” gründeten Selenskij und seine engsten Mitarbeiter Borys und Serhij Schefir und Andrij Jakowlew ab 2012 ein Geflecht von Offshore-Firmen, darunter die Firma “Maltex” auf den Britischen Jungferninseln.

Diese hielt wiederum die Hälfte an der Produktionsfirma “SVT”, die für “1+1” das TV-Format “Bring den Komiker zum Lachen” produzierte. Dafür erhielt sie 1,2 Mio. Dollar von der “Sprintex-Holding”, einem ebenfalls offshore ansässigen Unternehmen, das zum Firmengeflecht von Kolomoiskij zählt.

Dieser steht unter Verdacht, als Eigentümer der 2016 verstaatlichten “PrivatBank” große Summen durch faule Kredite an eigene Auslandsfirmen verschoben zu haben, um sie vor dem Zugriff der ukrainischen Steuerbehörden zu schützen.

So sollen vor der Verstaatlichung auch 41 Mio. Dollar von der “PrivatBank” auf das Konto von Selenskijs Produktionsfirma “Kwartal 95” überwiesen worden sein. Die Überweisung erfolgte über die zypriotische Filiale der “PrivatBank”. Diese Überweisung wurde als “contribution to capital” gekennzeichnet und nicht als Entgelt für eine Leistungserbringung. Somit war das Unternehmen von Steuerzahlungen über diese Summe befreit.

Nur zwei Wochen vor der ersten Runde der ukrainischen Präsidentschaftswahl veränderten sich die Besitzverhältnisse der “Maltex”. Bis dahin wurde diese von den vier Anteilseignern Wolodymyr / Olena Selenskij, Borys Schefir, Serhij Schefir und Andrij Jakowlew zu je 25 Prozent gehalten.

Am 13.03.2019 beurkundete der Anwalt Jurij Asarow ein Dokument über die Übergabe der bisher von Selenskij und seiner Ehefrau Olena gehaltenen Anteile von “Maltex” an das Unternehmen von Serhij Schefir. Diese wurden nicht verkauft, sondern unentgeltlich von Selenskij an Serhij Schefir überschrieben.

Diese Transaktion wird als Versuch Selenskijs gedeutet, vor der Präsidentschaftswahl veröffentlichungspflichtige Vermögenswerte zu verschleiern. Serhij Schefir wurde am Tag nach Selenskijs Wahl zum Chefberater des Präsidenten ernannt.

Er bekleidet eine außerplanmäßige Stelle, die keinen Beamtenstatus hat und ihren Inhaber daher nicht zur Offenlegung seines Eigentums zwingt.

Nach Aussage von Schefir ist Selenskij nicht mehr im aktiven Geschäft tätig, erhält aber trotzdem weiter Dividenden.“