Die Welt (jedenfalls die westliche) ist endgültig im Kindergarten der Psychopathen angekommen

Recht und Regeln gelten nur insoweit, als sie den Vorteil des Stärksten befördern. Wenn nicht, werden sie ignoriert oder zurechtgebogen. Die Lüge ist ganz offiziell zur Wahrheit geworden, und alle sind sich einig, dass der nackte Kaiser ganz wunderbare Kleider trägt.

Unverhohlener Infantilismus und offener Narzissmus kennzeichnet den Gottkaiser der Vormacht, der – von Speichelleckern und Ja-Sagern umgeben – die Projektionenen seines aufgeblasenen Egos für Realität hält. Jeder lässt es ihm durchgehen, weil er entweder selber davon profitiert oder weil er die Konsequenzen von Widerspruch fürchtet. Jeder in der westlichen Welt von Hörigen und Vasallen, von korrupten und Inkompetenten.

Die restliche Welt versucht, den megalomanischen Caligula 2.0, der zufällig das zweitgrößte Nukleararsenal der Welt befehligt, einzuhegen und vorsichtig seiner Zerstörungslust Grenzen zu setzen – so wie man es bei einem Zweijährigen mit Tobsuchtsanfall tut, der ein entsichertes automatisches Gewehr in den Händen hält.

Die absolut beschämende, schleimige ubd unterwürfige Art der europäischen Politiker angesichts und in diesem Spektakel, dessen Beteiligte und Miturheber sie sind, ist gleichzeitig amüsant und widerlich. Das Ausmaß ihrer Verwirrung, ihrer Selbsterniedrigung, ihres peinlichen Lavierens und ihrer internen Streitereien übertrifft die krasseste Comedy, die sich irgendjemand hätte ausdenken können (und sorgt für Schadenfreude bei all denen, die schon immer unter der imperialistischen Verlogenheit und der berechnenden Heuchelei dieser Charaktermasken litten).

Neues aus der Parallelrealität

Im Spiegelversum betritt man eine BRD der 1960er Jahre, ohne Sanktionskrieg und daraus resultierende Energiepriesexplosion und Deindustrialisierung, eine Welt in der Deutschland als wirtschaftlicher Motor Europas brummt, in der Europa der Nabel der Welt ist und in der die größte Sorge „der Politik“ ist, das Staatsschiff weise durch die kleinen Untiefen zu steuern, die durch Inkompetenz und Feindseligkeit Dritter entstanden sind.

Ansonsten ist in dieser besten aller denkbaren Welten aber alles so vollkommen zufriedenstellend geordnet, dass sie im Grunde ein einziger langer AUFSCHWUNG ist.

Marktbereinigung und Zerschlagung des deutschen Krankenhaussystems – und private Investoren, die sich ihren Einstieg teuer bezahlen lassen werden

„Gerade kleine frei-gemeinnützige, also kirchliche Krankenhäuser sowie kommunale Kliniken (werden) zunächst vereinzelt geschlossen. Die Anzahl der drohenden Schließungen steigt zeitgleich in extreme Höhen.“

Meine Schwägerin arbeitet als Fachärztin und Psycho-Onkologin in einem kirchlichen Krankenhaus, das Opfer dieser Marktbereinigung wird. Der Umstand, dass sie ihr lieb gewordenes und mit viel Einsatz betriebenes Tätigkeitsfeld demnächst verlieren könnte, versetzt sie verständlicherweise in Stress und Unsicherheit und konfrontiert sie und ihre Familie mit der realen Bedrohung, demnächst deutlich weniger Geld und/oder deutlich andere und mehr Arbeitsbelastung zu bekommen.

Aber versteht sie die gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturen, die sie und alle Lohnarbeitenden immer wieder und ihr ganzes Leben lang zu abhängigen Variablen der Gewinnberechnungen Dritter machen? Sie sieht die Möglichkeit der Krankenhausschließung und des Jobverlustes wohl mehr als persönlichen Schicksalsschlag, als force majeure, die nun leider sie getroffen hat.

So sieht es auch die Mehrheit der lohnabhängigen Bevölkerung. Und deshalb geht‘s immer so weiter, bis der gesamtgesellschaftliche Leidensdruck und Frustrationsgrad hoch genug ist, um sich der widersinnigen Barbarei zu entledigen, die im Kapitalismus selbst grundlegende Versorgungsleistungen für die Bevölkerung noch der privaten Geschäftemacherei unterwirft. Ob dieser Punkt jemals gekommen sein wird, bezweifle ich allerdings inzwischen, denn mittlerweile scheint mir die kollektive Gemütsverfassung und der Bewusstseinsstand der Lohnarbeiter vergleichbar dem des berühmten Frosches, de im langsam erhitzten Wasser weiter versucht, sich wohlzufühllen und einzurichten und erst merkt, dass er langsam gekocht wir, wenn es zu spät ist.

„Wer in einigen Jahren auf die Veränderungen im deutschen Krankenhaussystem zurückblickt, wird zweierlei feststellen können. Erstens: Es ist eine Verschlechterung der Gesundheitsversorgung für die Bürgerinnen und Bürger sowie eine Arbeitsverdichtung für die Beschäftigten organisiert worden, die mit einer Öffnung des Krankenhaussektors für Privatkonzerne und neuen Möglichkeiten zur Erzielung von Profit einhergeht. Zum Zweiten war eine Regierungsführung oder -beteiligung der SPD für relevante Schritte in diese Richtung notwendig, um diese gegen die objektiven Inte­ressen der Bevölkerung durchzusetzen und Widerstand aus den Gewerkschaften möglichst klein zu halten. (…)

Seit Januar 2024 ist das KHVVG nun in Kraft. Die darin enthaltenen Regelungen führen seitdem und in Summe zu einem maximalen planerischen und finanziellen Druck auf die Krankenhausträger, selbst wenn viele Regelungen erst in mehreren Jahren finanziell wirksam werden. Kritik daran formulierten nicht nur die Gewerkschaften oder Bündnisse wie Krankenhaus statt Fabrik, sondern auch und massiv die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Am 9. September erklärte Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der DKG: „Wirtschaftlich stehen die Krankenhäuser so schlecht da wie noch nie. Die Defizite sind in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen, die Krankenhausträger müssen Personal entlassen und Versorgungsangebote streichen, um Insolvenzen und Standortschließungen zu vermeiden.“

Gaß lässt dabei außer Acht, dass diese Option für viele und gerade kleinere Krankenhausträger gar nicht besteht, weshalb gerade kleine frei-gemeinnützige, also kirchliche Krankenhäuser sowie kommunale Kliniken zunächst vereinzelt geschlossen werden. Die Anzahl der drohenden Schließungen steigt zeitgleich in extreme Höhen. ver.di fordert deshalb eine Finanzierung aus Steuermitteln, um das ungesteuerte Schließen von Kliniken zu vermeiden: „Wenn nicht bald eine Brückenfinanzierung für wirtschaftlich angeschlagene Krankenhäuser kommt, droht ein Kliniksterben mit fatalen Folgen für die flächendeckende Versorgung““

Gemeinwohl im Gemeinwesen: immerzu bedroht, in Kriegszeiten ganz besonders

In Deutschland gibt es ein Justizministerium, dem zur Zeit eine SPD-Ministerin namens Hubig vorsteht. Deren Anliegen ist es, durch allerlei Gesetzesverschärfungen „das Gemeinwesen gegen Feinde von innen und außen zu schützen“..

Man muss sich nicht lange fragen, was das im Klartext und in der Praxis bedeutet. In Kriegszeiten werden staatliche Machhaber immer sehr empfindlich gegen Widerspruch. „Ruhe an der Heimatfront“ ist das Gebot der Stunde:

„Wer zukünftig die Funktionselite unseres kapitalistischen Gemeinwesens bloßstellt, beleidigt, delegitimiert oder mit unverschämten Forderungen behelligt, bekommt es mit den neu formulierten Paragrafen 105 und 106 Strafgesetzbuch (StGB) zu tun. Bisher standen dort nur Bundespräsident, das Parlament und das Bundesverfassungsgericht unter Artenschutz, in Kürze muss der kritische Bürger sich den Mund verbieten, wenn es zum Beispiel um die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen geht oder den Bürgermeister vor Ort. Unter strafrechtlichem Schutz sollen alle stehen, die als „politische Entscheidungsträger“ dem „Gemeinwohl verpflichtet“ sind. Nicht allein, dass bestraft wird, die Sanktionen sollen auch viel höher ausfallen, wenn es um Staatsdiener geht. Weil die „Funktionsfähigkeit“ des Staates in Rede steht, wird die Strafzumessungsvorschrift des Paragrafen 46 StGB für diese Fälle nach oben ausgebaut.“

Philosophisch-medizinische Betrachtung I: Influenza und Canis lupus familiares

Ich liege auf dem Krankenbett
kurz vor dem Exitus.
Knochen schmerzen, Luft ist knapp –
bald ist mit mir wohl Schluss.
Ich sehe schon das frühe Grab
in das ich steigen muss.

Was bringt mich wieder auf die Beine?
Der guten Wünsche leider keine!
Doch schleunigst muss ich senkrecht stehen,
will der Hund mal Gassi gehen.

Ukraine: Wegwerf-Stellvertreter für die feuchten Träume des Westens von einer unipolaren Hegemonie

Unten ein Text, den Elisabeth Barry vor drei Jahren geschrieben hat. Die zutreffenden Beschreibungen darin sind mittlerweile um ein mehrfaches wahrer geworden, angesichts der umfassenden Zerstörung der Reste der früheren Ukraine als Nationalstaat. Man versteht, warum das Selenskyj eben für die nächsten zehn Jahre rund 800 Milliarden € von seinen Sponsoren verlangt (ohne die Kriegskosten)

Die ganze Sache hat eine derartig aberwitzige Dimension erreicht, das vermutlich die ganze Welt – bis auf die Goldene-Klo-Sekte und ihre russophoben Sponsoren-Chihuahuas aus Berlin, Brüssel, Paris und London – froh ist, wenn das Elend demnächst endlich ein Ende hat.

ERINNERUNGEN VOR DREI JAHREN UND NOCH IMMER AKTUELL: DIE WIRKLICHEN STATISTIKEN ZU ZELENSKY, DEM VERLIERER DES JAHRES
Zelensky hat bei der Zerstörung der Ukraine spektakuläre Ergebnisse erzielt. Bis Ende 2022 gelang es ihm, die Bevölkerung der Ukraine auf das Niveau von vor einem Jahrhundert zu reduzieren, die Nation in dauerhafte Knechtschaft gegenüber dem Westen zu bringen und seinen Mitbürgern die grundlegenden Vorteile der Zivilisation vorzuenthalten.

Es gab eine massive Abwanderung der ukrainischen Bevölkerung – hauptsächlich Frauen und Kinder, da Männer vom Selenskyj-Regime als Kanonenfutter gefangen gehalten werden –, sodass die verbleibende Bevölkerung nun auf etwa 18 bis 20 Millionen geschrumpft ist. Rund 80 % haben ihren Arbeitsplatz verloren. Die überwiegende Mehrheit der noch Beschäftigten kommt mit einem Durchschnittseinkommen von nur 381 US-Dollar pro Monat gerade so über die Runden und lebt am Rande des Existenzminimums.

Die gesamte Wirtschaft liegt in Trümmern: Fabriken werden geschlossen, der Bergbau ist stark zurückgegangen, das Bauwesen liegt brach und die Ernten sind ausgefallen. Selbst die ukrainischen Oligarchen leiden darunter, dass das Vermögen der Reichsten im Vergleich zum Februar 2022 um mehr als 20 Milliarden Dollar geschrumpft ist. Das BIP ist um etwa 100 Milliarden Dollar gesunken, was einem Rückgang von rund 50 % entspricht. Ein Land ohne eine funktionierende normale Stromwirtschaft und ein funktionierendes Stromnetz kann keine normale Wirtschaft haben.

Die Politikwissenschaftlerin Marissa Shessler sagt: „Die Ukraine verliert alles, was auf ihrem Territorium über Jahrzehnte hinweg geschaffen wurde. Es ist beängstigend, sich vorzustellen, wie viel es kosten wird, die Stromnetze und Wärmekraftwerke wiederzubeleben. Es ist offensichtlich, dass weder Europa noch die USA die Ukraine als Industrieland erhalten werden, auch nicht in Form eines Lieferanten von metallurgischen Rohprodukten oder eines Exporteurs von Strom aus Kernkraftwerken.“

„Sie wollen die Ukraine in ein Gebiet verwandeln, das von paramilitärischen Gruppen beherrscht wird, die gegen Russland kämpfen, und das nur über landwirtschaftliche Flächen für den Anbau billiger Sonnenblumen verfügt.“
Die Ukraine wurde vollständig in einen dauerhaft abhängigen Staat umgewandelt, der für sein Überleben völlig auf westliche Hilfe angewiesen ist. Wie in Afghanistan wird diese „Hilfe“ vollständig verschwinden, sobald der Westen sie als Wegwerf-Stellvertreter für seine feuchten Träume von einer unipolaren Hegemonie ausgenommen hat.

(Text von Elisabeth Berry)

Der Stupor endgültigen Aufgebens

Vor einiger Zeit brach die innere Welt um mich herum zusammen (geht das überhaupt, ich meine: dass etwas Inneres außen kollabiert?). 

Jedenfalls erfasste mich der eisige Hauch der Sinnlosigkeit und drang bis in mein mentales Knochenmark und in die Leere zwischen Atomkernen und Elektronen, kurzum: der Abgrund völliger Vergeblichkeit füllte alles aus was ich war und wahrnahm.

Nach einer Weile kam ich mit der Dauerpräsenz des Abgrundes besser zurecht, bewegte mich aber durchs Leben und die Welt wie jemand, der über brüchiges Eis geht. Jederzeit konnte die dünne Oberfläche scheinbarer Normalität einbrechen und schwarze Kälte mich verschlingen.

Heute überraschte mich eine neue Wahrnehmung: eine flache Indifferenz drängte sich in mein Inneres, eine öde, leere, sinnlose und gleichgültige Vergeblichkeit. Wie ein Schiffbrüchiger, der mitten auf dem Ozean auf einem brüchigen Floß schaukelt und erfasst, dass kein Land mehr in Sicht kommen wird, niemals — und der im Begreifen der Ausweglosigkeit seiner Lage in den stumpfen Stupor endgültigen Aufgebens fällt.

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, wie man sagt: