Das Ostfront-Blättchen aus Hamburg: dumm, bellizistisch, aber erheiternd

Ab und zu brauche ich zu meiner eigenen Erheiterung einen Blick in das Ostfront-Magazin aus Hamburg. Es ist zu schön, wie die journalistischen Ostlanderoberer nach und nach und sichtbar zähneknirschend um das Eingeständnis des russischen Erfolges nicht mehr herumkommen.

Auch wenn sie sich drehen und winden und keine dümmliche Psycho-Begründung und keinen moralischen Appell als Erklärung auslassen für das, was nicht sein kann, weil es für NATO-Zombies nicht sein darf: Russland gewinnt den Krieg gegen die NATO in der Ukraine und der US/NATO/EU-Block verliert den Wirtschaftskrieg gegen Russland.

Völkermord wo man hinguckt. Außer bei uns natürlich.

Nach Russland ist bekanntlich China dran, wenn’s nach der Führungsmacht des kollektiven Westens geht. Dafür werden schon mal ordentlich die Propagandatrommeln geschlagen, die dem Publikum medial einbläuen, was für ein völkermörderisches Autokratenregime da hinten in Asien unbedingt unsere freiheitlichen Werte und Bomben braucht.

Der Wertewestens mitsamt seiner regelbasierte Ordnung ist da natürlich wieder glaubwürdig wie immer. Fragt sich nur, wer hier der Spezialist für Genozid ist:

Geschichten aus der Praxis psychologischer Kriegsführung: der Russe ist schlimm, aber der Chinese ist noch tausendmal schlimmer als er!

Passend zur Äußerung des dementen US-Präsidenten, dass die USA über die Frage der „Unabhängigkeit“ Taiwans mit der Volksrepublik China in einen Nukearkrieg einzutreten beabsichtigen, widmet das Hamburger Frontmagazin seine gesamten Aufmacher am heutigen Abend der sogar im Vergleich zum russischen Feind noch größeren (kommunistisch! Parteidiktatur!! weltgrößte Wirtschaftsmacht!!!) Gelben Gefahr aus Fernost.

Der christlich-fundamentalistische Fanatiker Adrian Zenz, ein von US-Geheimdiensten gesteuerter Sektenspinner überdurchschnittlich irren Kalibers (Gott selber habe ihm die Mission gegen China aufgetragen, so Zenz, Mitglied der rechtsextremen „Victims of Communism Memorial Foundation“) hat brandneue und hochaktuelle „Beweise“ für „Völkermord“ (darunter macht er‘s nicht) in Xinjiang ausgegraben. Wo? In seinem Oberstübchen, hauptsächlich, und mittels des blühenden antikommunistischen Geifers, der ihn und seine Auftraggeber beseelt.

Dankbar verbreitet die westliche Hofberichterstattungspresse die Jauche des selbsternannten Missionars, wohlwissend, wie perfekt diese PsyOp-Nummer ins Arsenal der US-NATO-Kriegsvorbereitung gegen China passt.

Weltkriegsaufmarsch: läuft.

Geschichten die Facebook schrieb: Tief im Bunker – das „Asovstal“ der Antideutschen

Während Russland Schritt für Schritt, langsam aber unaufhaltsam, ein Gebiet nach dem anderen vom ukrainischen Nazismus befreit und gerade die Hauptkohorte der ukro-faschistischen Truppen, die Nazi-Truppe des Asow-Bataillons, aus ihrem unterirdischen Bunker unter dem Asovstal-Hüttenwerk in die bedingungslose Kapitulation getrieben hat, verharren die (anti-)deutschen Fans des NATO-Krieges gegen Russland unerschütterlich in ihren mentalen Bunkern aus Russophobie und Begeisterung für die ukrainische Sache.

Aus ihrer Kommandozentrale zehn Stockwerke unter jeder diskursiven Vernunft erreichen uns via Facebook ihre zunehmend verzweifelten Bekenntnisse zur ukro-faschistischen Staatsräson und zur Feindschaft gegen das Land, das vor Ort die Entnazifizierung und Demilitarisierung durchführt.

Wird es ihnen gehen wie ihren tätowierten Helden und sie müssen irgendwann an die frische Luft kommen, weil ihnen Nahrung und Munition ausgehen? Das ist zu bezweifeln. Ihr Bunker aus pro-imperialistischem Fanatismus und pseudo-Intellektueller Rechthaberei hat noch dickere Mauern als Asovstal. Im Gegensatz zu den bewaffneten Verteidigern des ukro-faschistischen Staatswesens wandern die anti-deutschen Sprechblasen-Weltkrieger auch nicht in russische Kriegsgefangenschaft, sondern werden wohl weiterhin per Social Media ihren Kampf für die Ziele des kollektiven Westens und des US-Imperialismus führen.

Was den Asow-Kämpfern ihre Hakenkreuz-, SS- und sonstige auftätowierte Nazi-Ikonografie ist, ist unseren anti-deutschen Facebook-Kämpfern ihr Bekenntnisdrang zu der Erledigung jeder russischer Selbstbehauptung in der Staatenkonkurrenz, den sie mit dem NATO-Block und seinen ukrainischen Statthaltern gemein haben.