Totalitäres Russland vs. Demokratische Ukraine

Die Punkte 9 und 10 scheinen mir die entscheidenden zu sein.

++++++++++++++++++++++++++++

Totalitäres Russland:

  1. Präsidentschaftswahlen werden abgehalten
  2. Parlamentswahlen werden abgehalten.
  3. Es werden Kommunalwahlen abgehalten.
  4. Es ist sicher, das Land zu verlassen.
  5. Freiwillige werden für die Armee rekrutiert.
  6. Es gibt Parteien, die gegen den Krieg sind.
  7. Es gibt keine religiöse Verfolgung.
  8. Es gibt keine Verfolgung auf Grund der Sprache.
  9. Aktivitäten von neonazistischen Organisationen sind verboten.
  10. die Aktivitäten sozialistischer und kommunistischer Organisationen sind erlaubt.

Demokratische Ukraine:

  1. Es finden keine Präsidentschaftswahlen statt.
  2. Es werden keine Parlamentswahlen abgehalten.
  3. Es finden keine Kommunalwahlen statt.
  4. Es ist nicht sicher, das Land zu verlassen.
  5. Zufällige Menschen auf der Straße werden gewaltsam in die Armee gezwungen.
  6. Es gibt keine Antikriegsparteien.
  7. Die Menschen werden wegen ihrer Religion verfolgt.
  8. Menschen werden auf Grund ihrer Sprache verfolgt.
  9. Die Aktivitäten von neonazistischen Organisationen werden erlaubt und unterstützt.
  10. Sozialistische und kommunistische Organisationen sind verboten.

Bringen Sie das nicht durcheinander.

Quelle: https://t.me/s/boris_rozhin

Kalif Storch

„Mensch, der du dieses findest, preise Allah für seine Gnade. Wer von dem Pulver in dieser Dose schnupft und dazu ‚Mutabor‘ spricht, der kann sich in jedes Tier verwandeln und versteht auch die Sprache der Tiere. Will er wieder in seine menschliche Gestalt zurückkehren, so neige er sich dreimal gen Osten und spreche wieder das Zauberwort. Aber hüte dich! Wenn du verwandelt bist, darfst du nicht lachen, sonst verschwindet das Zauberwort aus deinem Gedächtnis, und du bleibst für immer ein Tier.“

(„Kalif Storch“ von Wilhelm Hauff, 1826)

Parkspaziergang VI: Universale Schwingungen und sprechende Frösche geben Botschaften ab und Rätsel auf

Eine Weile hatten die Erscheinungen uns in Ruhe gelassen und unsere Parkspaziergänge verliefen in vertrauter, fast langweiliger Ereignislosigkeit. Wir hatten uns gerade daran gewöhnt, als wir heute eines Besseren belehrt wurden – natürlich wieder im Feldmühlepark, der sich an diesem grauen Novembermorgen ruhig und leer seiner Parknatur hingab.

Hund und ich trotteten die vertrauten Wege entlang, jeder mit seinen eigenen Gedanken oder Gefühlen beschäftigt, als die bekannte, aber jedesmal wieder überraschende Verwandlung einsetzte. Ein Gefühl, als krieche ein weicher Strom flüssigen Goldes die Wirbelsäule empor und breite sich im Kopf aus, erfasste uns. Oder wenigstens mich, denn für den Hund kann ich nicht sprechen. Auch er schien aber die Veränderung im Raumzeitgefüge zu spüren. 

Noch ehe diese veränderte Wahrnehmung ganz den kognitiven Apparat des Gehirnes erreicht hatten, manifestierten sich von allen Seiten Phänomene, die die Fremdartigkeit der Situation unterstrichen und noch einmal zu ihrer merkwürdigen Nicht-Zeitlichkeit beitrugen.

Ein einzelnes Raumschiff (nach wie vor halte ich die „Besucher“ für Zeitreisende, auch wenn ich mir beim besten Willen nicht zu erklären vermag, wie ich darauf komme) schwebte bewegungslos über der Freifläche zwischen den Bäumen. Blasengleich stiegen golden schimmernde, kleine Lichter aus ihm auf und verschwanden im Novemberhimmel. Sie verbreiteten eine Atmosphäre stiller Zufriedenheit rings um die schwebende Scheibe herum; man hatte das Gefühl, im Leben nichts mehr zu brauchen außer diesen emporsteigenden und sich in etwa fünfzehn oder zwanzig Meter Höhe auflösenden Lichtpünktchen zuzusehen. Dabei wirkten sie auf ergreifende Weise lebendig, so als tanzten sie in ihrem Aufstieg einen Reigen, der eine Botschaft beinhaltete oder vermitteln sollte.

Der Gedanke, welche Botschaft das sein könnte, unterbrach die hypnotische Versenkung, in die mich der Anblick versetzt hatte. Gleichzeitig hörte ich ein mechanisches Geräusch wie von metallischen Schritten auf weichem Untergrund und erblickte eine Art Roboter, der ebenfalls so etwas wie ein kommunikatives Bewegungsmuster zeigte, indem er mit seinen drei Beinen zierliche, tänzelnde Schrittfolgen ausführte. Wieder durchdrang mich das starke Empfinden, dass mir eine Botschaft vermittelt werden sollte, doch ich kam beim besten Willen nicht darauf, welche. Ja, je mehr ich darüber nachgrübelte, in umso weitere Fernen schien eine Antwort zu rücken.

Der tänzelnde Roboter – wenn es denn einer war – richtete aus einem seiner „Augen“ (so nannte ich innerlich die scheinwerferartigen Kugeln, die mit metallenen Armen an seiner ebenfalls kugeligen Gestalt befestigt waren) einen Energiestrahl auf mich. Der bläuliche Strahl war von der Art, die den Geist in das namenlose Entzücken versetzen, das sich angesichts tiefster Erkenntnisse oder höchster Offenbarungen einstellt – nur war mir ja gar nichts offenbart worden, und an Einsicht gebrach es mir eher, denn noch immer war ich mit der Frage beschäftigt, ob in dem Ablauf der Geschehnisse, besonders aber in dem Tanz der Lichtpünktchen und des Roboters, eine Botschaft enthalten war. Und wenn ja, welche?

Inzwischen allerdings beanspruchte ein neues Phänomen meine Aufmerksamkeit: die Luft um uns herum, im gesamten Park und gefühlt ausgedehnt bis in die Unendlichkeit des grenzenlosen Universums, schien von unsichtbaren und doch wahrnehmbaren Vibrationen erfüllt. Es handelte sich meinem Eindruck nach um Schwingungen, die in einem pulsierenden Rhythmus nicht nur als eine natürliche Eigenschaft aller Dinge aus diesen zu kommen, sondern die Dinge selbst zu SEIN und die gesamte Existenz zu durchziehen schienen . Immer wieder bildeten sich andere, neue Muster, überlagerten sich, verschwanden wieder und breiteten sich wie eine unendlich abwechslungsreiche, aber gleichmäßige Melodie überall in und außerhalb aller sichtbaren und unsichtbaren Erscheinungen aus.

War dies etwa die Botschaft des „Tanzes“, den mir die Lichtpünktchen und der Roboter vortanzten? Dass alles ein endloser Reigen pulsierender Energie sei, die sich selbst genügt und gleichzeitig immer dasselbe und in jedem Moment anders ist? Aber was wäre daran denn so besonders? Was sollte eine solche Botschaft bewirken? Ich wurde immer noch nicht schlau und sprach laut – mehr zu dem Hund und mir selbst als zu irgendjemanden, denn das der Roboter mich verstehen würde, glaubte ich nicht – die Worte aus: „Ja und? Was zum Teufel wollt ihr mir damit sagen??“

Daraufhin machte es direkt hinter mir „Quak!“, und als ich mich umdrehte, stand ein Frosch in gelbem Friesennerz und Südwester-Hut vor mir und schaute mich aus intelligenten Augen und etwas herausfordernd an. Diese Wendung der Dinge war jetzt allerdings so absurd und so unerwartet, dass ich grinsen musste. „Hast du eben ‚Quak‘ gesagt?“, fragte ich den Frosch, nicht sicher, ob ich mit einer Halluzination oder einem realen Phänomen redete (aber was war schon „real“ in diesem extratemporalen mentalen Ausnahmezustand, in den nicht nur ich, sondern der ganze Park versetzt worden war?).

Der Frosch antwortete nicht, deutete aber mit seinen kurzen Ärmchen auf die Lichtpunkte und die wellenförmigen pulsierenden Schwingungen, aus denen die Luft, das Universum und alles darin zu bestehen schienen – und war verschwunden. Und mit ihm das ganze Spektakel, das mich und den Hund eine nicht zu definierende Zeitspanne lang (wenn man in diesem Kontext überhaupt von Zeit reden kann und will) umgeben hatte.

Der Hund hob das Bein und pisste dorthin, wo eben noch der Frosch (oder was immer für ein Wesen es war) gestanden hatte. Alles war wieder normal. 

Ukraine: Der Untergang

In Kiew begannen die Militärkommissare, ältere Männer anzusprechen und sie aufzufordern, an die Front zu gehen.

Es erschienen Flugblätter mit Slogans:

  • Du hast dein Leben schon gelebt – geh an die Front!
  • Es ist nie zu spät, sich bei den Streitkräften der Ukraine zu melden!
  • Ein glückliches Alter ist möglich. Aktualisieren Sie Ihre Daten im Einberufungsbüro!
  • Alter ist nur in Ihrem Kopf. Treten Sie in die Reihen der Streitkräfte der Ukraine ein!

Ich weiß gar nicht, ob ich hier lachen oder weinen soll. Aber direkte historische Analogien drängen sich auf.

Quelle: https://t.me/s/ukr_leaks_eng

Endgame Ukraine: wie der Wertewesten einmal ein ganzes Land zerstörte

Noch ein interessantes Detail aus dem Stellvertreterkrieg in der Ukraine:

Die Ukraine, die im letzten Frühjahr ohne Gebietsverluste aus dem damals zwei Monate alten Krieg hätte hervorgehen können, wird nun – wenn sie überhaupt noch als Staat weiterexistieren wird – ein west- und zentralukrainischer Rumpfstaat ohne Zugang zum Meer werden. Bedanken können sich die Ukrainer, die noch nicht geflohen oder gefallen sind, in Washington, Brüssel, London und Berlin sowie bei dem Marionettenregime in Kiew.

Der brillante strategische Plan des Westens, mithilfe des vor zehn Jahren inszenierten Maidan-Staatsstreichs die ehemalige Sowjetrepublik Ukraine zu einem NATO-Vorposten und militärischen Rammbock gegen Russland zu machen, endet in der Zerstörung eines ganzen Landes und dem Elend von Millionen Ukrainern.

So desaströs wie das Ukraine-Projekt ist wohl noch kein Projekt des Wertewestens in die Hose gegangen, denn diesmal geht darüber der gesamte westliche Hegemonialanspruch in die Binsen – und das ist auch die einzige gute Nachricht an diesem Desaster.

Via Boris „Colonel Cassad“ Rozhin:

Nach Angaben von Vladimir Saldo haben ihm Putin und die militärische Führung des Landes in Gesprächen deutlich gemacht, dass Russland beabsichtigt, nach Cherson zurückzukommen. Und nicht nur.

„Ich habe am Freitag mit dem Oberbefehlshaber und mit den Militärs gesprochen – alle sind entschlossen, nach Cherson zurückzukehren. Wir werden unser Land befreien. Die nächsten werden Nikolaev, Odessa und Izmail sein.“

Quelle: https://t.me/s/Slavyangradvia

Der Kollektive Westen hat den Stellvertreterkrieg in der Ukraine verloren. Und die westlichen Medien beginnen, diese Tatsache nicht mehr zu verschweigen

„Nachdem der Konflikt in der Ukraine fast zwei Jahre lang so dargestellt wurde, als würde er sich zu Gunsten Kiews und des kollektiven Westens entwickeln, überschwemmt eine plötzliche Flut von Eingeständnissen die westlichen Schlagzeilen, dass die Ukraine nicht nur verliert, sondern dass ihre westlichen Unterstützer wenig oder gar nichts tun können, um diese Tatsache zu ändern.

An die Stelle des Narrativs von den stetigen Gewinnen und dem unbeugsamen Kampfgeist der Ukraine ist nun die Realität der katastrophalen Verluste der Ukraine (sowie der Netto-Territorialverluste) und des stetigen Zusammenbruchs der Moral der Truppen getreten. An die Stelle der Erzählungen über schlecht ausgebildete und geführte russische Streitkräfte, die mit unzureichenden Mengen veralteter Waffen und schwindenden Munitionsvorräten ausgestattet sind, ist nun das Eingeständnis getreten, dass die russische Militärindustrie mehr produziert als die USA und Europa zusammen und dabei Waffensysteme einsetzt, die ihren westlichen Pendants entweder ebenbürtig sind oder die westlichen Fähigkeiten völlig übertreffen können.“

https://journal-neo.su/2023/11/27/west-admits-ukraine-is-losing-proxy-war/https://journal-neo.su/2023/11/27/west-admits-ukraine-is-losing-proxy-war/

Kindheit in Hamburg

Kindheit in Hamburg 1

Auf der Rasenfläche vor den Mietwohnungsblocks in der Amandastraße, Nähe Schlump, spielten wir unsere Kinderspiele. Neben Cowboy-und-Indianer waren das Versteckspielen, Klingelstreiche und die Versuche, beim Schlachter eine Wurst zu erbetteln, außerdem Mutproben wie Regenwürmer essen. Vor allem aber spielten wir Fußball.

Hier hier segnete mein brandneuer, zum achten Geburtstag erhaltener Lederfussball das Zeitliche, als er bei seinem ersten Einsatz auf die verkehrsreiche Hauptstraße „Am Schulterblatt“ geschossen und dort von einem Auto platt gefahren wurde – ein traumatisches Ereignis meiner Kindheit.

Kindheit in Hamburg 2

Unser Großvater nahm meinen Bruder und mich gerne mit in den Hamburger Hafen an die Landungsbrücken, wo wir den Barkassen, Schleppern, Hafenrundfahrtsschiffen und dem sonstigen Treiben im Hafen zusahen.

Am Anlegesteg zeigte er in das Wasser hinunter und erzählte uns von dem Haifisch, der hier wohnte. Dazu sang uns das Lied von Mackie Messer aus der Dreigroschenoper vor. Davon war ich aufs äußerste beeindruckt, sowohl vom Haifisch mit den Zähnen im Gesicht wie von dem gemeinen Verbrecher Mackie Messer.

Wir (ich jedenfalls) waren noch sehr lange davon überzeugt, dass der Haifisch genau hier a den St. Pauli Landungsbrücken zu Hause war.bei