Gescheiter und ausführlicher Artikel von Doris Pumphrey über „neue und alte Friedensbewegung“ und die Einbettung sogenannter Linker in die NATO- und EU-Kriegspropaganda:
Die Friedensbewegung muss endlich den Mut haben, das zentrale Problem zu benennen: Die Regierung führt Krieg gegen Russland auf jeder Ebene: militärisch durch Geld und Waffen für die Ukrainer, die für sie sterben dürfen, wirtschaftlich, politisch, ideologisch, kulturell. Selbst Kinder sollen übers Fernsehen lernen, Russen zu fürchten.
Die Regierung hat Russland zum Feind erklärt und rechtfertigt jede antisoziale und antidemokratische Maßnahme mit „Putin“. Die Friedensbewegung muss deshalb klar sagen: Russland ist nicht unser Feind! Wir brauchen keine „Kriegsertüchtigung“ und Aufrüstung! Stoppt die anti-russische Hysterie!
Würden deutsche Untertanen sich über den Kriegskurs ihrer Regierung und die damit einhergehende Verarmung und Militarisierung der Gesellschaft ähnlich intensiv ärgern wie über einen nicht gegebenen angeblichen Handelfmeter in einem Fußballspiel, könnten die Machthaber nicht all das mit ihnen anstellen, was sie anstellen.
„Es ist genau der Konflikt in der Ukraine, den die EU und die NATO überhöht haben, indem sie das Konzept einer einzigen richtigen Meinung buchstäblich heiliggesprochen haben
– nämlich dass der Krieg in der Ukraine um jeden Preis fortgesetzt werden muss, um die Russische Föderation zu schwächen. … Jeder, der sich nicht mit dieser verbindlichen Meinung identifiziert, wird sofort als russischer Agent abgestempelt und international politisch ausgegrenzt.“
Ein spannendes, aber leider unerwartet hartes bis brutales Spiel zweier Mannschaften, die das Potenzial haben, ein Feuerwerk an Zauberkunststücken technischer Brillanz und intuitiver Spielintelligenz vorführen zu können.
Die Deutschen begannen mit hässlichen, brutalen Dominanzdemonstrationsfouls, wie um dem Gegner zu zeigen, dass hier nicht zum Spaß gespielt wird, sondern um Erfolge zu erringen. Die Spanier schauten sich das an und hielten dagegen. Auf beiden Seiten kam es zu Einlagen, die mit Fußball weniger, dafür aber mit Rugby, Ringkampf, Showboxen und ähnlichem zu tun haben.
Dass ab und zu auch die spielerische Seite aufblitzte und man sich an dem einen oder anderem klugen, finessereichen Spielzug erfreuen konnte (mehr auf Seiten der Spanier als auf Seiten der Deutschen) machte das Spiel sehenswert. Hinzu kam die Spannung dieser ziemlich verkrampften Schlacht um den Einzug ins Halbfinale.
Insgesamt traurig und tragisch, dass hochklassige Techniker wie Kroos oder auf spanischer Seite Morata sich genötigt sahen, wie die letzten debilen Inzucht-Dorfkicker einander an die Knochen zu gehen oder einfach mit unfairen Mitteln zu versuchen, den Gegner zu stoppen und dessen Spielzüge zu unterbrechen – das hat mit Fußball nichts zu tun, zeigt aber die erfolgreiche Abrichtung dieser sportlichen Charaktermasken der internationalen Kapitalverwertung zu unbedingt erfolgsfixierten Marktwirtschaftsinsassen.
Oder, wie die gewohnte parteiischen Kommentatoren zu sagen pflegen: „Es geht ja auch um viel! – DIE klassische Rechtfertigung für jede Knochentreterei, für jede unfaire Attacke, für jedes fiese Am-Trikot-Zerren und jede andere spielzerstörende Hässlichkeit.
Die Tore waren sehenswert, die spanischen etwas sehenswerter als die deutschen. Das Gejammer der beleidigten Verlierer über den angeblichen Handelfmeter ist so dumm wie nutzlos: erstens war es eine gültige Entscheidung des Schiedsrichters. Zweitens sind solche Situationen tatsächlich Auslegungssache, denn auch wenn die laut Regelwerk erforderliche Vergrößerung der Körperfläche gegeben war, lag hier eine Spielsituation vor, in der sich Cucurella in seinem natürlichen Bewegungsablauf befand und schlechterdings nicht seine Gliedmaßen unsichtbar oder abwesend machen konnte.
Kurzum: spannendes, sehenswertes Spiel; eine tapfer und teilweise gekonnt kämpfende (und SPIELENDE!) deutsche Mannschaft, die letztlich einem insgesamt besseren spanischen Team unterlag. Man kann sich jetzt schon auf das Halbfinale Spanien gegen Frankreich freuen.
Vor dem Spiel und nach dem Spiel im EM-Studio des Pflegeheims.
Beim Rücktransfer auf die Wohnbereiche fragt eine Bewohnerin (die gerade im Kreise der anderen bei Bier, Cola, Brezeln und Mettbrötchen das ganze Spiel gesehen hat): „Schon vorbei? Und? Wer hat gewonnen?“
Ein verantwortlicher europäischer Politiker besucht den Kriegsgegner, um Friedensmöglichkeiten auszuloten und zu versuchen, Raum für Diplomatie, Gespräche und Imteressenausgleich zu schaffen. Die kollektiven europäischen Kriegshetzer in Politik und Medien schäumen daraufhin vor Wut und Empörung und überbieten sich in Verurteilungen des gesprächsbereiten diplomatieorientierten Politikers, dessen Land zu ihrem großen Ärger für ein halbes Jahr den EU-Vorsitz innehat.
Die menschliche Qualle, die in Berlin als Kanzler posiert und von dort aus die US-Interessen vertritt, hatte im Vorfeld schon klargemacht, dass das Ukraine-Projekt nur mit einem Siegfrieden, diktiert durch die NATO, enden kann. Alles andere wäre nämlich ein Siegfrieden des Dämonenfürsten im Kreml, weshalb an jedwede normalen politischen und menschlichen Umgangsformen wie Gespräche, Verhandlungen, gegenseitiges Zuhören usw., mit dem Gottseibeiuns im Reich des Bösen auf keinen Fall zu denken sei. Stattdessen müsse der verlorene Stellvertreterkrieg in der Ukraine weiter mit Waffen, Geld und markigen Sprüchen befeuert werden, so Olaf der Vergeßliche.
Soweit sind wir gekommen in dem Wahnsinn, den die washingtonhörigen europäischen Eliten, getreue Lautsprecher der US-Oligarchie, ihren Bürgern aufzwingen. Ihren Bürgern, die sie wie Geiseln ihres zerstörerischen Kriegskurses in einer beständigen Abwärtsspirale von Verarmung, Aufrüstung, Kriegsgeschrei und pathologisch hysterischer Russophobie gefangen halten:
Für die Initiative „Meinungsfreiheit verteidigen“ schreiben Laura Fr. v. Wimmersperg und Hans Bauer, Rechtsanwalt, im Juli 2024 diesen Aufruf:
“Gegen jegliche historische Verantwortung und politische Vernunft ist Deutschland mit Waffenlieferungen und seiner finanziellen Unterstützung Kiews Teil der US-geführten Kriegsallianz und trägt mit dieser letzten Entscheidung maßgeblich zur weiteren Eskalation des Ukraine-Krieges bei, bis hin zur Gefahr eines atomaren Weltbrandes.
(…)
Ein solcher Kriegskurs verlangt eine stabile Heimatfront. Wir sollen „kriegstüchtig“ gemacht werden! Das heißt, wir sollen der „Staatsräson des Krieges gegen Russland“ kritiklos und willig folgen.
Um das zu erreichen, werden die im Grundgesetz Deutschlands garantierten fundamentalen Grund- und Menschenrechte faktisch außer Kraft gesetzt, so die für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbare Informations-, Presse- und Meinungsfreiheit.
Die notwendige gesellschaftliche Auseinandersetzung über eine Politik der Verständigung und des Friedens zum Wohle der Menschen wird in unserem Land reglementiert und unterdrückt. Die Medien als vierte Gewalt im Staat haben sich ihrer Kontrollfunktion entledigt und stattdessen in den Dienst der herrschenden Politik gestellt. Mit beispielloser Kriegspropaganda und antirussischer Hysterie wird die Bevölkerung getäuscht und irregeführt.”
Stephen Bryen ist ein führender Experte für Sicherheitsstrategie und -technologie. Er hatte leitende Positionen im US-Verteidigungsministerium, auf dem Capitol Hill und als Präsident eines großen multinationalen Verteidigungs- und Technologieunternehmens inne.
Er schreibt für Asia Times, American Thinker, das Jewish Policy Center und für viele andere Zeitungen und Zeitschriften. Bryen ist Senior Fellow am Center for Security Policy und am American Center for Democracy.
Hier ist eine (übersetzte) Passage aus seinem neuesten Blogbeitrag auf Substack:
„Es ist nicht mehr möglich, Bidens Gebrechen, die sich täglich verschlimmern, zu vertuschen. Seine Frau kann ihn an der Hand haltend in eine Sitzung hinein- und wieder herausführen, aber der Mann ist ein hoffnungsloser Fall.
Es stimmt, dass die US-Regierung in den letzten Jahren von nicht gewählten Beamten und Bürokraten geführt wurde.Der Präsident kann keine Entscheidungen treffen, weil er geistig nicht in der Lage ist, dies zu tun.
Der Präsident hat außerordentliche Macht, aber die Verfassung und die Tradition erwarten, dass der Präsident und nicht irgendwelche gesichtslosen Untergebenen die Macht ausüben. Biden kann das schlicht und einfach nicht.
Dies ist eine alarmierende Situation, nicht nur für die Vereinigten Staaten, sondern für viele Nationen, die von den Vereinigten Staaten abhängig sind.Sie ermutigt die Gegner, das totale Führungsvakuum gnadenlos auszunutzen.Diejenigen, die in vielen Teilen der Welt leben, in denen es aktive Bedrohungen gibt, werden mit extremer Unsicherheit und massiven Risiken konfrontiert.
Eine einmalige Entscheidung Bidens, nicht wieder zu kandidieren, ist eine noch größere Bedrohung als Bidens Verbleib im Amt. Als „lahme, lahme“ Ente der schlimmsten Sorte, die immer schwachsinniger wird, ist ein Verbleib an der Macht sogar bis Januar äußerst gefährlich.“