
Schlagwort: russophobiealspolitik
Geschichten die das Leben schrieb: schlagt den Putinversteher tot
Nach der Hunderunde gönne ich mir einen Cappuccino im „Copenhagen Coffee Lab“ am Belsenplatz, nicht weit von meiner Wohnung.
Am Tresen schaut mich die Bedienung mit großen Augen an und sagt: „Wissen Sie, dass Sie in unseren Bewertungen bei Google aufgetaucht sind? Irgendjemand hat da ein Bild von Ihnen reingestellt, mit Namen und allem, und hat echt krasse Sachen dazu geschrieben. Beleidigungen extremster Art. Wir haben das gleich gelöscht, sobald wir’s gesehen haben…“
Ich bin erst mal neugierig: „Wie jetzt? Jemand hat mich hier fotografiert wie ich meinen Kaffee trinke und das Bild in die Google Rezensionen zum Coffee Lab hochgeladen?“
„Nein! Das war ein privates Foto, schwarzweiss, vielleicht aus Facebook. Der das hochgeladen hat, hat dazu geschrieben, dass der Kaffee hier gut ist, dass aber leider Leute wie Sie hierherkommen, dass sie ein Putinversteher und Russenfreund sind, dass Sie erschlagen und erschossen gehören und noch Zeug in der Art…
Ich bedanke mich für das Entfernen des Bildes und des Kommentars und bemerke zur Tresenkraft „Tja, da haben mich die ukrainischen (oder die hiesigen) Nazis wohl auf dem Kieker. Damit müssen wir wahrscheinlich vermehrt rechnen in Zukunft. Ich hoffe, die setzen Ihren Hass und ihre Nazi-Ideologie nicht auch noch bei uns in die Tat um, sonst haben wir hier auch bald ukrainische Zustände…“
Frage mich, ob ich dort noch Kaffee trinken gehen soll – andrerseits: wenn die Ukro-Nazis oder ihre hiesigen geistigen Vettern mich dort aufspüren, tun sie’s auch woanders. Ich bin offenbar zu sichtbar im Internet. Konsequenz: gleich mal die FB-Einstellungen auf standardmäßig „Nur Freunde“ zurücksetzen.
Erkenntnis aus der Episode: Faschismus – läuft!

Wimbledon: Hunde und (Weiss-)Russen dürfen hier nicht rein!
Nachrichten aus Hysteria:
Which players are now forced to sit out Wimbledon – and what does it all mean?
Russische und belorussische Tennisspieler werden vom prestigeträchtigsten Tennisturnier der Welt in Wimbledon ausgeschlossen. Nicht, weil sie sich nicht, oder nicht negativ, oder nicht negativ genug gegen „Putins Krieg in der Ukraine“ ausgesprochen hätten.
Sondern weil sie Russen sind.
Das ist der einzige Grund: WEIL SIE RUSSEN SIND.
Wenn das nicht Rassismus ist, wenn das nicht EXAKT dieselbe rassistische „Begründung“ ist, mit der auch die deutschen Faschisten seinerzeit jüdische Menschen von Sportveranstaltungen und generell vom öffentlichen Leben ausgeschlossen haben – was dann?
Europa ist auf dem Weg in den Faschismus. Wir können es gerade in Echtzeit miterleben.
Von der Unerträglichkeit

Dem Vernehmen nach wird der „prorussische“ Autokorso, der neulich in Berlin stattfand, von Politikern Deutschlands als unerträglich und makaber bezeichnet.
Dass so ein Autokorso gegen die neuerdings allgegenwärtige Russophobie, den Hass gegen alles Russische, überhaupt stattfindet: das halten diese Vertreter der öffentlichen Meinung und der Politik für unerträglich.
Damit geben Sie zu Protokoll, wie es um ihre sogenannte Toleranz bestellt ist. Toleranz bedeutet ohnehin nicht, dass man sich mit Argumenten und Standpunkten auseinander setzt, sondern dass man Argumente und Standpunkte die einem nicht passen, gerade so noch zähneknirschend zu ertragen bereit ist. Dazu sind sie in Kriegszeiten und in Falle der Meinungsäußerung von ethnischen Angehörigen des Feindstaates (selbst wenn diese BRD-Bürger sind) nicht mehr bereit. Toleranz ist also das Gegenteil eines Verständnisses oder eines Dialoges über unterschiedliche Ansichten.
Die Politiker, die Meinungsäußerungen wie den Autokorso der Russlanddeutschen so unerträglich finden, geben Auskunft darüber, wie weit ist die Gleichschaltung (man kann auch sagen: Faschisierung) dieser Gesellschaft bereits vorangeschritten ist.
Unerträglich ist für sie, dass es überhaupt noch Stimmen gibt, die aus der russophob gleichgeschalteten Volksmeinschaft ausscheren . Der totale (vorerst noch) mentale Krieg gegen Russland ist wieder Tageslosung in Deutschland.
Kriegpropaganda für den geneigten russophoben Demokraten
Jeden Tag erklimmt der Hamburger „Stürmer“ für Abiturienten neue Höhen der Kriegspropaganda und PsyOp-Manipulation der Leser.
Heute wird der geneigte russophobe Demokrat mit gleich dreimal hintereinander weg mit „Journalismus“ aus der Giftküche der psychologischen Kriegsführung bedacht:
1)
Zuerst versetzt sich der „Spiegel“ mal wieder in die dunkle Seele des russischen Despoten. Dieser, weiß der Schreiber, dürstet ja nach Eroberung und Raub fremder Länder, weshalb er eine „Liste“ hat, auf der er bis jetzt nur die Ukraine abhaken konnte. Aber wer kommt als nächstes dran? Reihum, vom Baltikum bis Moldawien, zittern die Menschen schon, besonders aber die Mütter mit Kinderwagen!
Deshalb ist nichts so gut geeignet zur Iluustration dieser samt und sonders der russophoben Phantasien des NATO-Schreiberlings entsprungenen russischen Gefahr wie – genau! – ein Bd einer Fau mit Kinderwagen!
2)
Im zweiten Beitrag wird’s grundsätzlich, denn jetzt betrachtet der journalistische Premiumdenker Kurbjuweit den fundamentalen Konflikt zwischen GUT (wir, die Ukraine, die Demokratie) und BÖSE (der Russe, der Chinese, all die anderen AUTOKRATEN).
Da GUT irgendwie auch gesamthaft für die FREIHEIT steht, ist klar, dass demnächst der große Entscheidungskampf gegen die Mächte der Finsternis ansteht. Diese haben sich alle verschworen, unsere FREIHEIT zu bedrohen und – Schluck! – abzuschaffen!! Wie und warum muß der Leser nicht wissen, bzw. beantwortet sich schon dadurch, dass der Russe einfach so die Ukraine angegriffen hat. Wer jetzt mit Vorgeschichte und Gründen kommen will, beweist damit nur, dass auch er ein Freiheitsfeind ist.
Gottseidank haben das GUTE und die FREIHEIT einen schlagkräftigen Verbündeten auf ihrer Seite, dessen Macht demnächst dann dringend gefragt ist, wenn der Endkampf gegen ihre Feinde beginnt: die NATO!!
Diese wohltätige Organsiation, die sich dem Frieden und einer regelbasierte Ordnung auf der Welt verschrieben hat, kann als einizige noch verhindern, dass wir alle Russisch lernen müssen und vom Chinesen dauerüberwacht und gevölkermordet werden.
Als aussagekräftige Bebilderung dieser tiefschürfenden Betrachtungen kann wiederum nur ein Kinderbild dienen: ein junges Mädchen von 12 oder 13 Jahren, die Haare bekränzt in den ukrainischen Farben Blau-Gelb schaut als zentrales Bildmotiv ernst und entschlossen in die Kamera: wer da nicht mitfühlt mit den armen ukrainischen Opfern putinesischer Agression, ist selber einer. Also ein Putin. Oder ein Russe. Oder so.
3)
Als letztes kriegen wir eine weitere zentrale Opfergruppe des dämonischen Iwans präsentiert: junge Frauen! Bisher waren junge Frauen aus der Ukraine zwar eher wegen ihrer Verwertbarkeit für die ehrenwerten westlichen Geschäftszweige der Prostitution und des Menschenhandels in der EU willkommen, aber jetzt hat sich die Lage ja grundlegend geändert, und wir müssen einfach alle aufnehmen, die kommen (wollen).
Die als Teaser-Bild porträtierte junge Frau ist jung genug, um noch als halbes Kind durchzugehen, außerdem andrerseits im gebärfähigen Alter, so dass auch hier schon wieder sämtliche Kriterien eines gezielten Angriffs auf die Tränendrüsen erfüllt sind
Der süße Wauzi, den sie an sich presst, leitet unser Mitgefühl auch gleich noch weiter von Frauen und Kindern auf die armen, armen Tierlein, die dort jetzt so unnötig leiden müssen – natürlich wiederum nur wegen – genau! – PUTIN und dem völlig unverständlichen russischen Drang nach Großmächtigkeit und Eroberung (den diese slawischen Gauner schlitzohrig hinter verbalen Nebelkerzen von „Gemeinsamer Sicherheit“ oder „Demilitarisierung“ verstecken).

Feindbildpflege im Wandel der Zeit: Der Schurke wechselt, die Projektionen bleiben
Ich erinnere mich an vergangene Kampagnen gegen die jeweiligen Staatsführer, die gerade auf der Feindesliste der NATO standen. Jeder von ihnen zog nicht nur den Hitler-Vergleich auf sich, sondern wurde politisch und medial in düstersten Farben als Ausgeburt des Bösen porträtiert. Als Grund wollte man einzig eine unerklärliche und rätselhafte, dafür umso bösartigere Schurkenhaftigkeit erkennen, die tief in der verdorbenen Seele des jeweiligen Tyrannen verortet wurde.
1999 war der serbische Präsident Slobodan Milosevic der neue Hitler und völkermordete kosovarische Mafiosi und Separatisten, worauf sein Land dringend bombardiert werden musste (schon um „ein neues Ausschwitz“ zu verhindern).
2003 war der irakische Präsident Saddam Hussein dran, bis dahin bester Kumpel diverser US-Minister und Rüstungskreise, dann aber plötzlich ein schlimmer Diktator und furchtbarer Despot mit Massenvernichtungswaffen.
Danach, 2011, musste der libysche Revolutionsführer Muammar Ghaddafi dran glauben. Er wurde über Nacht zu einem wahnsinnigen Despoten, der sein armes Volk in grausamster Knechtschaft hielt, um die eigenen völlig psychotischen Machtgelüste zu befriedigen.
Jetzt ist also Wladimir Putin an der Reihe, der Präsident der russischen Förderation. Die aus jedem Ruder laufende Hass- und Hetzkampagne nicht nur gegen ihn, sondern gegen alles Russische, gibt vor allem über eines Auskunft: hier ist ein Staatschef ins Zielvisier der NATO-Mächte (insbesondere aber, und zwar seit geraumer Zeit, in das der NATO-Vormacht) geraten, der über Gewaltmittel gebietet, die dem globalen Ordnungsanspruch der NATO tatsächlich etwas entgegenzusetzen haben.
Diese schlichte Tatsache, und dass er diese Machtmittel auch zur Durchsetzung seiner staatlichen Ziele einsetzt (ganz so, wie es der NATO-Block seit 30mJahren zu tun gewohnt ist), macht aus ihm nicht nur einen weiteren „neuen Hitler“, sondern trägt ihm die Eigenschaft „schlimmer als Hitler!“ ein.
Die Hysterie der Dämoniserung des zum Feind erklärten Staates und seiner Führung sagt wenig bis nichts über die Zwecke und Ziele des gegnerischen Staatswesens aus (die sich nicht unterscheiden von denjenigen anderer Teilnehmer der Staatenkonkurrenz), aber ganz viel über die Notwendigkeit auf Seiten der NATO-Mächte, ihre Bevölkerung in die richtige Kriegsstimmung zu versetzen.

Lauter gute Gründe, NATO-Medien zu meiden und andere Quellen der Informationsbeschaffung auszuschöpfen
Ich meide ja derzeit NATO-Medien und fahre sehr gut damit. Dem russophoben Geifer und der wütenden Desinformationskampagne des kollektiven Westens ist anzumerken, dass Moral und Hetze über Sachlichkeit und Fakten triumphieren, und triumphieren SOLLEN.
Ziel scheint die Verbreitung klarer Schuldzuweisungen sowie eine generelle geistige Mobilmachung der Bevölkerung zu sein.
Alles Notwendige zur Специальная операция kann man den diversen Telegram-Känalen entnehmen, die zwar auch nicht unparteiisch sind (weil sie der Operation Erfolg wünschen), aber meinem Eindruck nach insgesamt faktischer und akkurater berichten.
Manchmal aber entgehe auch ich nicht dem Mahlstrom der Propaganda. Vor allem dann nicht, wenn die Liebste im Fernsehen irgendwas laufen hat, was nicht Krimi, Kochsendung oder „Hunde verstehen! mit Andreas Öhlichschläger“ ist.
Ein Bericht im Dritten Programm des WDR, den ich im Vorübergehen mitbekomme, zeigt ukrainische Flüchtlingskinder (und -mütter) an Düsseldorfer Schulen; das Ganze wird berichtetet aus dem Blickwinkel allgemein-menschlicher Betroffenheit über den schrecklichen Krieg, den ein böser Diktator völlig grundlos und unverständlicherweise vom Zaum gebrochen hat. Im Grunde ein ähnliches Narrativ, wie man es in westdeutschen Schul- und Geschichtsbüchern über einen früheren Reichskanzler und Führer zu hören bekommt: ich der hatte ja aufgrund einer unerklärlichen, nur in seinem kaputten Verstand hausenden Bösartigkeit, einfach so und eigenhändig eine schlimme Diktatur installiert, Juden vergast und eine ganzen Weltkrieg ausgelöst.
Die große Hilfsbereitschaft und logistische Leistung auch der Schulbehörden wird betont. Man reißt sich ein Bein aus für diese echt europäischen Flüchtlinge. Im Gegensatz zu Flüchtlingen vor westlichen Kriegen z.B. in Syrien, Afghanistan, Irak, Libyen usw., die schon durch ihre dunklere Haut- und Haarfarbe als Fremde auffallen, haben wir es hier nämlich mit astreinen Mitgliedern der weißen europäischen Völkerfamilie zu tun.
Als solche gibt’s für sie dann auch im Handumdrehen zweisprachige Schulbücher, wohlmeinende Verwaltungsmenschen, eine Welle der Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung usw.
In der Abmoderation blickt der Modertor mit sorgenvollem Dackelblick in die Kamera und fragt rethorisch, wie viele Kinder wohl noch „vor Putins Bomben“ fliehen müssen und stellt damit die offizielle Sprachregelung für die gewalttätige Auseinadersetzung zweier gegensätzlicher Staatsinteressen klar.
Es wäre genauso rethorisch, jetzt zu fragen, ob die Bomben auf Syrien „Obamas Bomben“ genannt wurden, oder die Bombardierung des Tanklastzugs in Afghanistan (ca. 150 Tote Frauen und Kinder), die der deutsche Oberst Klein befohlen hatte, von solchen Moderatoren als „Merkels Bomben“ bezeichnet wurden.
Und so geht es tagein, tagaus und mit umso wütenderer Verurteilungs- und Dämoniserungshysterie, je länger der Krieg andauert und je näher die russische Armee ihren Kriegszielen kommt.
Die NATO-Medien, die vor lauter Verständnis für die Notwendigkeiten westlicher Angriffskriege noch die kränkesten Metzeleien der US- und anderer NATO-Truppen verschweigen, relativieren oder rechtfertigen, wissen in diesem Kriege jedenfalls von Beginn an, wer schuld ist und wer Kriegsverbrechen begeht. Nämlich ausgerechnet diejenige Armee, die bei der Zerstörung der militärischen und IT-Infrastruktur des Gegners ausdrücklich zivile Opfer vermeiden will.
Die ukrainische Armee dagegen, die schon aufgrund der Ideologie der in sie inkorporierten Nazi-Verbände vor keiner Perversion zurückschreckt, eine Politik der verbrannten Erde betreibt, Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzt und in ihrem endzeitlichen Delirium aus ihrer gesamten Bevölkerung einen Volkssturm 2.0 zu machen versucht, scheint- glaubt man den NATO-Medien – eine glorreich für die Gerechtigkeit und das Gute kämpfende Truppe von Lichtgestalten der Demokratie zu sein.
Immerhin kommen auch westliche Medien nicht umhin, vom Beschuss der Millionenstadt Donetsk durch die ukro-faschistischen Truppen zu berichten. Die Volksrepubliken des Donbass sind für NATO-Medien natürlich weiterhin „Pro-russische Separatistengebiete“, was per se schon eine irgendwie externe Gruppe von Infiltranten suggeriert, die eine grundlegend friedliche ukrainische Bevölkerung als Geisel ihrer großruasiachen Machtgelüste genommen hat.
Man erfährt, dass diese „pro-russischen Separatisten“ eine „Rakete der ukrainischen Armee“ abgeschossen hätten, deren Trümmerteile dann dummerweise im Stadtzentrum von Donezk runtergingen – Pech eben, bzw. selber Schuld, was führen die denn auch Krieg dort, diese Pro-Russen!
Der Realität näher kommt wohl der Bericht des russischen Militärs:
„Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, sagte, der Angriff sei gegen 11.30 Uhr vom Gebiet von Krasnoarmejsk aus gestartet worden, das vom Kiewer Regime kontrolliert wird. Die Entscheidung für den Einsatz von Totschka-U-Raketen wurde demnach vom Kommando der ukrainischen Militärgruppierung getroffen und von der Führung in Kiew bestätigt.Russisches Verteidigungsministerium nennt Ort, von dem aus Ukrofaschisten Totschka-U auf Donezk abfeuerten
Die Rakete war mit einem Streusprengkopf ausgestattet, was beweist, dass das Ziel des Angriffs darin bestand, so viele Zivilisten wie möglich zu töten.
«Der wissentliche Einsatz solcher Waffen gegen Zivilisten ist ein Kriegsverbrechen», sagte Konaschenkow.
Bei dem Terroranschlag im Zentrum von Donezk wurden 20 Zivilisten getötet und 28 weitere schwer verwundet.
«All dies bestätigt einmal mehr das nazistische und menschenfeindliche Wesen des heute in der Ukraine herrschenden Regimes», sagte der russische Militärvertreter.
Für den morgigen Tag wurde im DNR eine Trauerfeier ausgerufen.“
Jedenfalls wieder lauter gute Gründe, die NATO-Medien zu meiden und andere Quellen der Informationsbeschaffung auszuschöpfen.
#демилитаризация
#денацификация
Eine Welt des Wahnsinns läßt all ihre Masken von Anstand und Zivilisation fallen/Der neue Faschismus ist grün
Eigentlich habe ich mir strikte Fernseh- und Zeitungsenthaltsamkeit verordnet, jedenfalls was die NATO-Medien betrifft. Sich der Propaganda eines kriegsbereiten westlichen Kollektivs auszusetzen, ist psychisch und mental ungesund. Meine Information zum gegenwärtigen Stand der Dinge auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz beziehe ich aus diversen noch nicht zensierten Internet-Plattformen, chinesischen und asiatischen News-Websites sowie aus russischen und ukrainischen Telegram-Kanälen. Letztere erweisen sich als solideste Quelle zum aktuellen Geschehen dort.
Manchmal erwischt mich das Hasskonzert des NATO-Orchesters aber dennoch, meistens beim Autofahren. Auf dem Weg zur Arbeit höre ich ein Interview mit einem türkischstämmigen Politkarrieristen, der es durch extrem servile transatlantische Beflissenheit dazu gebracht hat, trotz diverser Geld- und Korruptionsaffären auf einen veritablen Ministersessel zu kommen.
Der Mann wird gefragt, wie sein Ministerium – anscheinend das Landwirtschaftsministerium – sich auf den Ausfall beachtlicher Mengen von landwirtschaftlichen Produkten und Zusatzstoffen wie Düngemittel usw. vorbereitet. Die Frage ist ihm den Halbsatz wert, dass man sich schon darauf vorbereite und das in Abstimmung mit anderen Ministerien tue.
Dann setzt er übergangslos zu einer politmoralischen Tirade an, die einem den Mund offen stehen läßt: in sich in Schärfe und Verurteilungswillen steigernden Formulierungen wird Russland und sein Präsident dämonisiert, verächtlich gemacht und als satanische Macht dargestellt, die jedem zivilisiertem Menschen nur das Grausen in die Adern treiben könne – er jedenfalls, so der Landwirtschaftsminister, hätte nicht gedacht, dass er in seinem Leben noch einmal so einen „Zivilisationsbruch“ durch einen „Autokraten“ erleben müsse.
Insgesamt hört sich Özdemir – so heißt der Mann – eher an wie ein Sektenprediger eines Endzeit-Kultes, der zu seiner massenselbstmordbereiten Gemeinde spricht, als wie ein politischer Standortverwalter eines bürgerlichen Staates. Das quasi-religiöse Fanatikertimbre seiner Stimme korrespondiert mit der Selbstverständlichkeit, mit der er davon ausgeht, auf der Seite des Guten gegen das Böse zu kämpfen – ganz wie der Pfarrer, der Sonntags seine Schäflein vor der Hölle warnt.
In „One flew over the cuckoo’s nest“ gibt es eine Szene, in der die Insassen eines Irrenhauses die Rede des US-Präsidenten im Fernsehen anschauen, während der Ton auf stumm geschaltet ist. Ein Gehörloser unter den Insassen, der gewohnt ist, aus den nonverbalen Zeichen wie Gestik, Mikroexpressionen, Augenbewegungen usw. Charakter und Intention des Sprechenden herauszulesen, erkennt den stummen Sprechenden sofort als Lügner, Scharlatan und Schwindler.
Umgekehrt, aber ähnlich geht es mir mit diesem Politikers, von dem ich AUSSER der Stimme nichts wahrnehme. Die Verlogenheit und Berechnung seines schleimig moralisierenden Tonfalls verrät ihn als kühl kalkulierenden Profi, der die durch ihn artikulierten und vertretenen Interessen routiniert als diejenigen Deutschlands ausgibt.

Die Mischung aus trönendrüsendrückender Opferbedauerei und Verdammnis des Feindes einerseits und knallhartem Geschäftssinn andrerseits (er erwähnt beiläufig, dass jetzt natürlich keine Mühen und Kosten gescheut werden würden, die benötigten LNG-Terminals für US-Flüssiggasimporte zu bauen) gibt außerdem Auskunft über die transatlantische, als amerikanische, ideologische Schulung und Zurichtung, die Özdemir in diversen transatlantischen Think Tanks, Young-Leader-Programmen und anderen einschlägigen Zirkeln genossen hat.
Mir kommt in den Sinn, dass ich gelegentlich die Aussage „Die Grünen sind die neuen Faschisten!“ als etwas übertrieben und zu radikal wahrgenommen habe. Spätestens nach dem Eindruck, den die Stimme und die Aussagen des Grünen Landwirtschaftsministers Cem Özdemir bei mir hinterlassen hat, muß ich ich innerlich korrigieren und feststellen: ja, der neue Faschismus ist GRÜN.
Offensichtlich beginnt in Deutschland jetzt eine grüne Kriegswirtschaft. Die brutale Verteuerung sämtlicher für normale berufstätige oder arbeitslose Menschen unerlässlichen Dinge und Leistungen (Heizen, Ernährung, Transport), mit der die Kosten des NATO-Krieges gegen Russland auf die Bevölkerung abgewälzt werden, wird begleitet von einer ideologischen Offensive durch grüne Spitzenpolitiker wie Özdemir, die in ihrer berechnenden Feindseligkeit, ihrer rassistischen und dämonisierenden Hetze gegen das Feindbild keinen Vergleich mit ihren faschistischen Vorgängern aus den 1930er Jahren scheuen muß.
Passend dazu die Kräfte, die in der Ukraine von Figuren wie diesem grünen Hassprediger unterstützt werden: eine Meldung samt Video aus einem meiner abonnierten Telegram-Kanäle (deren Weiterverbreitung ich wegen ihres Inhaltes unterließ) zeigt heute morgen Aufnahmen eines ukrainischen Soldaten. Er wurde von den eigenen Kameraden bei ihrer überstürzten Flucht aus Nowotroizkoe (nördlich von Wolnowacha) an einen Lichtmast gekettet; zwei Panzerfäuste aus britischer Produktion ließ man ihm da um ihm dann dem „Abwehrkampf“ gegen die russische Armee auszusetzen, vor dem er offensichtlich lieber weggelaufen wäre.
Natürlich überlebte dieser Soldat das nicht. Politiker wie Özdemir und andere grüne Faschisten überleben dagegen in der Regel jede ihrer politischen Enscheidungen, mit denen sie andere zur Armut, zum Frieren oder zum Tode verurteilen.



