Mein Tag ist gerettet

Mein Tag ist gerettet:

Die morgendliche Lektüre der kompetenten „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ bestätigt die zunehmende Verzweiflung des kollektiven Westens über seine Niederlage in dem militärischen Showdown gegen Russland auf dem Stellvertreterschlachtfeld Ukraine und in dem Sanktionskrieg, der sich als ökonomischer Selbstmord für die Sanktionierer entpuppt.

Die wilden Spekulationen dieses Artikels über mögliche russische Absichten sind pure Projektionen von Schreiberlingen, die so komplett in die westliche Hybris eingebettet sind, dass sie nicht einmal auf das Naheliegendste kommen: einfach mal der russischen Regierung und ihren Präsidenten zuzuhören und zur Kenntnis zu nehmen, was die russische Seite über die Ziele der Speziellen Militäroperation in der Ukraine sagt.

Stattdessen wird aufs Küchenpsychologischste rumspekuliert, welche unterstellte Macke den Russen in seiner unerklärlichen, aber ihm nun mal innewohnenden, Fremd- und Bosartigkeit umtreibt, dass er, einfach so, mal eben diesen natürlich völlig sinnlosen Krieg vom Zaum bricht.

Der Artikel, in seiner ganzen jämmerlichen, schülerzeitungsmäßigen Dummheit und seiner ignorant-überheblichen Anmaßung dem gänzlich unverstandenen Feind gegenüber, scheint mir bemerkenswert, weil er das Denken der medialen und politischen Eliten des kollektiven Westens wiedergibt.

Kein Wunder, dass der Westen mit SOLCHEN Meinungsführern auch den ideologischen und kulturellen Kampf gegen Russland und die neue multipolare Weltordnung verliert. Und das ist auch gut so.

Marie-Agnes und der Glauben

Sie glaubt, die Marie-Agnes. Und spricht in der St. Antonius-Kirche in Oberkassel „über ihren Glauben“.

Dass es dabei weniger um den lieben Gott geht (auch wenn der bekanntlich gerne in Anspruch genommen wird, wenn’s Feinde zu besiegen gilt), legt das andere Plakat im Schaukasten des frommen Kinderschändervereins (der leitende Pfarrer von St. Antonius wurde vom Kölner Erzbischof im Rahmen des Missbrauchsskandals suspendiert) nahe:

„Beten und helfen“ soll man in Bezug auf das Nazi-Land mit der blaugelben Fahne. Und was „helfen“ aus Sicht der FDP-Tante bedeutet, weiß man: „Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, will die schleppend laufende Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine mit einem zentralen Regierungsbeauftragten beschleunigen. Er müsse – unabhängig von Industrie und Bundeswehr – das Steuer in die Hand nehmen. Das wäre ein „deutliches Signal“ an die Ukraine und Partnerländer in EU und in Nato.“

So schließt sich der gottesfürchtige Kreis und alles ist in schönster bürgerlicher Ordnung: Beten, Helfen und über seinen Glauben reden. Das ist solide und gottgefällig.

Beten für noch mehr Waffen zur erhofften Verlängerung des Krieges in der Ukraine: DARAN glaubt Marie-Agnes gewiß inbrünstig, das muß man ihr glauben.

Wenn Weltkriegsredakteure träumen…

Das Hamburger Ostfrontblättchen hebt schnell eine neue Geschichte über die Zivilisten im Asovstal-Hüttenwerk ins Blatt, nachdem sich bei einem auch vom Spiegel verbreiteten Video einer Frau, die dort im Bunker von den Asow-Nazis festgehalten wurde, zu viel Wahrheit auf die „Spiegel“-Seiten eingeschlichen hatte (weil die Frau zu Protokoll gab, das die Nazis sie gegen ihren Willen dort festhielten, keinen raus ließen und die Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzten – worauf das Qualitätsmedium das fragliche Video flugs entfernte: https://www.jungewelt.de/artikel/425938.mariupol-halbe-wahrheit-im-spiegel.html)

Eine rührselige Homestory der armen Russenopfer muß jetzt für das unbedingt notwendige Minimum an russophober Gehirnwäsche sorgen, dass im Krieg gegen den Feind im Osten nötig ist.

Obwohl der böse Russe ja eigentlich der Voll-Loser ist, nur Scheisse baut und im Grunde den Krieg total vergeigt – so jedenfalls das Fachblatt für Militärfragen in seiner Analyse des Konfliktgeschehens.

Entweder ist das Koks in der „Spiegel“-Redaktion von der Qualität des Stoffes, den sich Elendskij serienmäßig verpasst (also die Top-Qualität aus der Ostkokaine, von der auch Wehrbock schwärmt) oder sie glauben tatsächlich an die Geschichten, die sie sich selber ausdenken.

Geschichten die das Leben schrieb: schlagt den Putinversteher tot  

Nach der Hunderunde gönne ich mir einen Cappuccino im „Copenhagen Coffee Lab“ am Belsenplatz, nicht weit von meiner Wohnung.

Am Tresen schaut mich die Bedienung mit großen Augen an und sagt: „Wissen Sie, dass Sie in unseren Bewertungen bei Google aufgetaucht sind? Irgendjemand hat da ein Bild von Ihnen reingestellt, mit Namen und allem, und hat echt krasse Sachen dazu geschrieben. Beleidigungen extremster Art. Wir haben das gleich gelöscht, sobald wir’s gesehen haben…“

Ich bin erst mal neugierig: „Wie jetzt? Jemand hat mich hier fotografiert wie ich meinen Kaffee trinke und das Bild in die Google Rezensionen zum Coffee Lab hochgeladen?“

„Nein! Das war ein privates Foto, schwarzweiss, vielleicht aus Facebook. Der das hochgeladen hat, hat dazu geschrieben, dass der Kaffee hier gut ist, dass aber leider Leute wie Sie hierherkommen, dass sie ein Putinversteher und Russenfreund sind, dass Sie erschlagen und erschossen gehören und noch Zeug in der Art…

Ich bedanke mich für das Entfernen des Bildes und des Kommentars und bemerke zur Tresenkraft „Tja, da haben mich die ukrainischen (oder die hiesigen) Nazis wohl auf dem Kieker. Damit müssen wir wahrscheinlich vermehrt rechnen in Zukunft. Ich hoffe, die setzen Ihren Hass und ihre Nazi-Ideologie nicht auch noch bei uns in die Tat um, sonst haben wir hier auch bald ukrainische Zustände…“

Frage mich, ob ich dort noch Kaffee trinken gehen soll – andrerseits: wenn die Ukro-Nazis oder ihre hiesigen geistigen Vettern mich dort aufspüren, tun sie’s auch woanders. Ich bin offenbar zu sichtbar im Internet. Konsequenz: gleich mal die FB-Einstellungen auf standardmäßig „Nur Freunde“ zurücksetzen.

Erkenntnis aus der Episode: Faschismus – läuft!

Nachrichten aus der Parallelrealität: Wir sind die Guten

Die Leute, oder besser: die Medien, scheinen in einer Parallelwelt zu leben. In dieser Parallelrealität gibt es grundlos (aber von Natur aus) böse Humanoide – Menschen kann man sie nicht wirklich nennen, da sie, laut unseren Medien, alles Menschliche abgelegt haben und scheinbar Vergnügen und Befriedigung finden in sinnlosen Zerstörungsorgien und sadistischer Gewalt.

Diese Humanoiden (vielleicht sollte man sie aber lieber als Dämonoide bezeichnen) leben in einer Gegend, die einstmals als Lebensraum für das gute deutsche Volk vorgesehen war. Sie heißen „Russen“ und besitzen – nein: BESETZEN!! – leider das flächenmäßig größte Stück Oberflächenterritorium dieses Planeten. Angeführt werden sie von einem rätselhaft irren Despoten, der aus noch nicht mal psychologisch (obwohl wir es dauernd versuchen) erklärbarer Bosheit andauernd in seinem Lande selbst so gut wie alle Leute immerzu unterdrückt, gänzlich falsche Werte, nämlich nicht unsere, sein eigen nennt und der seinem gesamten Volk die Freiheit verwehrt, von werteorientierten demokratischen Unternehmen in RICHTIGE Marktwirtschaft und Diversität eingeführt zu werden.

Außerhalb seines Riesenlandes überfällt, besetzt, annektiert und erobert der russische „Menschen“schlag andauernd andere Länder, die ihm überhaupt nichts getan haben. Auf seinen harmlosen kleinen Nachbarn Ukraine ist der Russe neidisch, weil der Ukrainer sich für die Werte (und die Waffen, ok – aber NUR WEGEN DES RUSSEN!) des Westens entschieden hat und deswegen ein vorbildliches demokratisches und liberales Staatswesen geworden ist. Dieses Land ist sogar so divers und gender-fluid, dass der sympathische Heldenpräsident in Stöckelschuhen umherlaufen und mit seinem Geschlechtsteil Klavier spielen kann. Das hat ihn so beliebt gemacht, dass er auf der ganzen Welt vor Parlamenten Reden halten darf und jeder, der was auf sich hält in der Freien Welt ihn in seiner Hauptstadt Kiew besucht.

Der Russe dagegen mordet und massakriert aus keinem anderen Grund als aus seinen niedrigsten Instinkten heraus ständig Unschuldige, und zwar auch noch mit supergemeiner und irgendwie auch verbotener Munition, sogenannten Flechettes. Noch schlimmer: der Russe ist dermaßen hinterfotzig, dass er diese fiese Munition sogar noch VIER TAGE nach seinem Anzug aus dem Ort Butscha aus einer Zwischendimension verschießen kann (in der ihm die tapfere ukrainische Nationalpolizei, die im Gegensatz zum Russen tatsächlich vor Ort war, nicht ans Leder kann) und somit praktisch durch SCHWARZE MAGIE für Massenmorde sorgt!

Jetzt gibt es aber Leute, die unbesonnen oder böswillig behaupten, dass das absolute Böse, das so klar im Russen zutage tritt, gar nicht existiere; dass es sogar „Nazis“ auf Seiten der mutigen ukrainischen Werteverteidiger gäbe. Solche Leute sind bestenfalls „Versteher“ des Russenpräsidenten (als ob es da etwas zu verstehen gäbe außer der Notwendigkeit, den Satanus russicus zu überwinden – vor allem auch in einem selbst!! – und zu besiegen), schlimmstenfalls absichtliche Unterstützer der dämonischen moskowitischen Horden. Zum Glück haben unsere Anführer genug Gesetze erlassen, die das Verbreiten solcher Fake News und Feindpropaganda ahnden und unterbinden und im Falle eindeutiger Feind-, also Russensender, gleich ganz verbieten.

Trotzdem kann man gar nicht genug aufpassen, denn auch in unserem zuverlässig abwehrbereiten germanischen Volkskörper arbeiten die Krebszellen hartnäckiger Russlandfreundlichkeit leider immer noch im Verborgenen. Nicht hoch genug zu schätzen und zu belobigen ist die patriotische Pflichterfüllung unserer Freien Presse, die unermüdlich und faktengetreu aufklärt über den schwarzen Abgrund, aus welchem Seele, Gemüt, Verstand und „Herz“ (in Wahrheit haben Dömonoide sowas natürlich gar nicht) des Russen besteht.

Am Besten aufpassen tun die „Grünen“, die zum Glück in der Regierung sitzen und drauf achten können, dass dem verdächtig russenfreundlichen Sozen-Kanzler beim Sanktionieren und bei der Wehrhaftigkeit kein Schwächeanfall passiert. Das honoriert ihnen das verständige deutsche Volk mit hervorragenden Umfrageergebnissen bei der „Sonntagsfrage“. Vielleicht wäre die gutausehende und konsequent werteorientierte (genau wie der ukrainische Heldenpräsident!) Frau Baerbock doch der bessere Kanzler gewesen!

Die deutschen Qualitätsmedien, allen voran der bei der neuen „Operation Barbarossa“ so verdienstvolle „Spiegel“, legen sich bereits ins Zeug für eine Ablösung der schwachen Lusche Scholz durch die kernige Außenministerin oder den noch populäreren Wirtschaftsminister. Mit solchen Führerkräften, die sich beim Kriegswaffenliefern und Energieträgerboykottieren keine falsche Bescheidenheit auferlegen, würde die deutsche Wehrmacht, sorry: die ukrainische Armee, bestimmt demnächst wieder vor Moskau stehen!

EU-Michel zu Putin: Krieg voll doof. Putin: Oh, Mist, na dann lassen wir’s lieber

Hier noch schnell eine „Clown World“ (so nennt Alex Christoforou von „The Duran“ die bizarren Episoden aus dem wertewestlichen Politirrenhaus, die er gegen Ende seiner Videos zum besten gibt):

EU-Ratschef Michel hat beim russischen Präsidenten angerufen und ein bißchen lamentiert. Der „Spiegel“ überschriebt den Bericht über das Telefonat mit „EU-Ratschef Michel scheitert bei Putin-Telefonat mit humanitärem Vorschlag“.

Das NATO-Ostfront-Blatt aus Hamburg zitiert „EU-Kreise“, aus denen es heißt, der EU-Bürokrat hätte mit dem Anruf Putin „seine Erkenntnisse über russische Fehleinschätzungen und Verluste“ mitteilen wollen. Letzterer hätte nämlich ein „Informationsvakuum“, in das Michel (per Telefon!) eindringen wollte.

Dass der „Spiegel“ solche Clownereien ernsthaft als Nachrichten bringt, zeigt die Verzweiflung, in der die westliche Propaganda stecken muß. Ein EU-Bonze aus der zweiten Reihe ruft also beim Präsidenten Russlands an und erzählt diesem, was Russland alles falsch macht, fehleinschätzt und wie hoch die russischen Verluste tatsächlich sind. Bestimmt Informationen, auf die Putin gewartet hat – bekanntlich verfügt Russland ja weder über einen Geheimdienst noch über ein Miltär (auch wenn letzteres gerade die Militäroperation in der Ukraine erfolgreich weiterführt und demnächst beenden wird).

Ich stelle mir das Gespräch so vor:

Michel: „Herr Wladimir, Sie haben da GANZ FALSCHE Informationen von Ihren Generälen und Schlapphüten gekriegt!“

Putin: „Ach ja?“

Michel: „Ja, ehrlich! Also, eurer Armee sind VIEL VIEL mehr Panzer kaputt gegangen und VIEL VIEL mehr Soldaten gestorben, les Sie wissen! Der Shoigu hat Ihnen da echt Mist erzählt!“

Putin: „Nein! Also das ist ja ein Ding! Dann muss ich mir da doch noch mal überlegen mit der Entmazifizierung der Ukraine und doch der NATO die Ukraine überlassen…“

Michel: „Genau! Es haben Sie nämlich TOTAL FALSCH EINGESCHÄTZT, Herr Wladimir! Wir im Westen sind jetzt nämlich alle voll entschlossen und geeinigt und so und auch VIEL VIEL stärker als Sie und Ihre Chinesen! Also geben Sie lieber klein bei, sonst machen wir nämlich Ernst!“

Putin: „Oh weh, also wenn das SO ist, Herr Michel…. Das ändert ja alles! Ich geb dann nachher gleich den Befehl, alle Kriegshandlungen einzustellen und überlasse die Ukraine wieder Herrn Selenskij und den ukrainischen Truppen, falls ich noch welche finde (haha, kleiner Scherz!)… Nee, ernsthaft jetzt. Also, danke für den Tipp und bis bald!“

Michel: „Sehr vernünftig, Herr Wladimir, geht doch!“ (Legt auf)

Putin (legt auch auf), zu Lawrow und Shoigu, die mitgehört hatten: „(Prust!!) Habt ihr DAS gehört, Männer? Ich wusste ja, das der Komödiant in Kiew dauernd auf Drogen ist, aber was nimmt denn dieser Michel?!?“

Lawrow, Shoigu: (wollen antworten, können aber vor Lachen keinen Satz hervorbringen).

Putin: (ruft den Zimmerservice, bestellt eine Runde Wodka).

Die drei Männer kippen den Wodka runter mit dem alten russischen Trinkspruch „Смерть фашизму! Nächstes Jahr in Odessa!“

Neues vom „Stürmer“ für Abiturienten

Die Wehrmachtszeitung für die Ostfront widmet den Aufmacher dem ukrainischen Präsidentenberater Oleksij Arestowisch. Demselben Arestowitsch, der neulich in einem vielgeteilten Video ein paar Wahrheiten über seine ideologischen Botschaften und die Politik seiner Brötchengeber ausplauderte.

“Die Idee der Ukraine, eine der zentralen nationalen Ideen der Ukraine, ist es, sich selbst und andere Menschen so viel wie möglich zu belügen. Denn wenn man die Wahrheit sagt, wird alles zusammenbrechen. Und dann muss man sich etwas anderes einfallen lassen.” (siehe – bzw. höre – Video)

Solche Kleinigkeiten stören ein nationales Qualitätsmedium wie den „Spiegel“ natürlich nicht. Es feiert stattdessen Arestowitsch für seinen Ruf nach immer noch mehr Waffen, Waffen, Waffen.

„Wir lassen Krieg führen, sind aber keine Kriegspartei“

„In der Mafia sind wir uns einig, dass man allein durch Heroinhandel nicht für Drogentote verantwortlich ist.“

Wehrbock im halluzinogenen „Widde widde wie es mir gefällt“-Modus. Die Entscheidung, ob die deutsche Kriegspartei mit ihren Waffenlieferungen, ihren finanziellen Zuwendungen und ihrer Propaganda Kriegspartei ist oder nicht, wird nicht in Berlin getroffen, sondern in Moskau.

Propagandablüten hysterischer Russophobie

Immer wenn ich Aufmunterung brauche, besuche ich kurz die „Spiegel“-Online Seiten, um über die neuesten Propagandablüten der hysterischen Russophobie dieses NATOstanischen Sudelblattes den Kopf zu schütteln und zu schmunzeln. Heute haben die Journalismussimulanten von der Elbe sich mal wieder selbst übertroffen. Kann eigentlich nicht mehr lange dauern – wahrscheinlich, wenn Donbass, Kherson, Charkow und Odess vollständig von den Ukro-Nazis befreit sind – bis der „Spiegel“ den Endsieg von Selenskijs nicht mehr vorhandener Streitmacht vermeldet.