Die NATO-Presse gehört auf die Anklagebank eines kommenden Kriegsverbrechertribunals

Aus einem „Stern“-Artikel vom April über Odessa. Verschämter, verlogener und pro-nazistischer kann man sich kaum äußern über das faschistische Pogrom von Odessa, bei dem fast 50 Menschen von den ukrainischen Nationalisten ermordet wurden.

Werden die Medien des Lügen-Imperiums nach der Befreiung von Odessa endlich die Wahrheit berichten? Kaum anzunehmen. Dann wird vermutlich erst recht das schrille Lied von „Putins Propagandaerfolg“ gesungen und die armen Nazis bedauert, die jetzt keine Menschen mehr abfackeln können.

Die NATO-Presse gehört im Grunde mit auf die Anklagebank eines kommenden Kriegsverbrechertribunals.

„The corporate state fears nothing more than unity between the populist factions of the left and right. That’s one reason it invests so heavily in waging the culture war – to erect artificial barriers that keep the rabble at each other’s throats instead of theirs.“

US-Linke wie Glenn Greenwald und Jimmy Dore werden dafür kritisiert, dass sie in der Tucker-Carlson-Show auf Fox News auftreten, dem rechten Haussender des vom Mainstream massiv gedissten und verteufelten Carlson (schlimmster Vorwurf: „Putinversteher“ bzw. „Russischer Agent“). Seine Show ist aber dieEINZIGE in der ganzen freiheitlichen US Medienlandschaft, in die sie überhaupt e(ngeladen werden; alle anderen Mainstreammedien blockieren Dire, Greenwood und sämtliche anderen Dissidenten vom neokonservativen Kriegskurs der US Administration.

Wie in Deutschland wird in der mittlerweile umfassenden US-Cancel-Culture alles als „rechts“, „russenfreundlich“, „Verschwörungstheorie „ abgetan, was vom amtlichen Regierungsnarrativ abweicht.

Tucker Carlson ist wahrlich kein Linker. Etliche seiner Einlassungen sind für Sozialisten oder Kommunisten inakzeptabel. Letztlich will Carlson keinen anderen Staat als die kapitalistische USA und keine andere Regierung als eine, die von Washington aus die Größe und Glorie Amerikas in die Welt trägt. Er sieht sich in der Tradition der Gründungsväter der USA und der „freiheitlichsten Verfassung, die die Welt je gesehen hat“. Er legt den Finger in die Wunde des Widerspruchs zwischen Anspruch und Wirklichkeit der US-Politik und berichtet schonungslos, bissig, witzig und eloquent über die bodenlose Heuchelei und Verlogenheit von Deep State, State Department, Biden White House und deren ideologischer Mission.

Trump kommt gut weg bei ihm; in dem Ex- (und eventuell 2024 wieder) Präsidenten sieht Carlson einen Verbündeten gegen das Washingtoner Establishment und die Machenschaften der Democrats-verbundenen Oligarchie, die mit ihren Interessen und mit ihren Wahlkampfspenden die Richtlinien der US-Politik bestimmt.

Ähnlich wie in Deutschland sind also auch in USA die Rechten mehr oder weniger die einzigen, die noch gegen den Kriegskurs der globalistischen Eliten im Davos-, WEF- und G7-Umfeld die Stimme zu erheben wagen. Ähnlich wie in Deutschland tobt auch in USA der Kulturkrieg einer vorgeblich liberalen, modernen, freiheitlichen und wertebasierten „Zivilgesellschaft“ gegen die als reaktionär, rückständig, völkisch und „rechts!!!“ denunzierten Zweifler und Kritiker an der Agenda der globalistischen Eliten.

Und vermutlich hat der Staat der Konzerne, der Monopole und der Oligarchie auch hierzulande dieselbe Angst davor, dass die Bevölkerung sich nicht mehr einlässt auf die berechnende Spaltung der Geschädigten seiner Ordnung, dass eine Mehrheit (oder eine signifikante Minderheit) „rechts“ und „links“ außen vor läßt und erstmal ihre Wut artikuliert auf die immer prekärer werdenden Umstände, die der Staat der Oligarchie ihnen aufzwingt.

https://www.zerohedge.com/news/2022-08-19/tucker-carlson-public-enemy-1-because-he-challenges-real-power

Realistische Publikation der US-Armee zur SMO, August 2022

Ein Beitrag auf „Naked Capitalism“ beschäftigt sich mit einem realistischen Artikel über die russische Spezialoperation in der Ukraine, der in einer Armee-internen Publikation der US-Marines (oder US-Navy, bin mir nicht sicher) veröffentlicht wurde. Die Einschätzungen, die dem westlichen Mainstream-Narrativ zu 100% entgegengesetzt sind, rufen natürlich sofort das entrüstete Gebarme der einschlägigen NATO-gläubigen Meinungsinquisitoren und Rechtgläubigkeitsverteidiger hervor.

Lesenswert allerdings, dass es eben auch im kollektiven Westen Stimmen gibt, die das tatsächliche Kriegsgeschehen sachlich kommentieren. Ist aber ohnehin unter Militärs vermutlich eher anzutreffen als unter Politikern und Medien.

Die fetten Jahre sind vorbei? Die der fetten Lügen anscheinend nicht.

Die fetten Jahre sollen also vorbei sein. Fragt sich nur, für wen. Sicher nicht für die Oberschicht, die Politiker, die Unternehmer und ihre Erfüllungsgehilfen des mittleren bis oberen Managements. Und für die wirklich Reichen, die Milliardäre, die Firmenerben, die Couponschneider, die Chefs der privaten und institutionellen „Investoren“ schon gleich nicht.

Aber für uns, für die lohnarbeitende oder arbeitslose Masse, ja, da sind die „fetten Jahre“ – die in Wahrheit nie fett waren, sondern immer ein Sich-Abstrampeln im Konkurrenzkampf ums Zurechtkommen – definitiv vorbei. Und MÜSSEN für uns vorbei sein, damit es der Oberschicht weiter gut geht.

Deswegen sparen auch nicht „wir“, sondern die, die uns das Sparen verordnen, zwingen uns dazu, damit sie weiterhin ihre Geschäfte machen können, ihre Gewinne sprudeln und damit SIE garantiert an nichts sparen müssen (außer an den Löhnen und dem Lebensunterhalt der arbeitenden Klasse).

Das sollten wir ändern.

Hass und Hetze für Freiheit und Demokratie: Desinformationskrieger warnen vor Desinformation

Auf der Suche nach dem korrekten Namen des Herausgebers des “Sakers” (https://thesaker.is) ist diese Website in den Suchergebnissen aufgetaucht.

Ihre Information über das Saker-Blog ist ein derogativer Hetzartikel , eine Art herablassend-überhebliche selbstgerechte Schmähung, die einen als Leser des „sakers“ erstmal ungläubig stutzen, aber schon ahnen läßt, dass hier wohl Desinformationskrieger des Wertewestens unterwegs sind.

Und richtig: ein Durchklicken der Site gibt den Blick frei auf dasselbe massive ideologische Eifertum in allen Themenfeldern: immer ist der Russe schuld. Das Ganze ist allerdings kein Sektenportal irgendeines russophob durchgeknallten Kalten Kriegers, sondern eine hochoffizielle Website der EU, nämlich ihrer Stelle zur Bekämpfung russischer Desinformation.

Gebt euch das, Leute. Zugegeben, es ist schwer, den fanatisierten paranoiden Irrsinn dieser Texte ohne eine Mischung aus Verdutztheit, Ekel und angewiderter Amüsiertheit zu lesen. Aber es ist wichtig zu wissen, in welchem Geisteszustand die Machthaber des deutsch-europäischen Staatenbundes sich befinden, in welchen absolut wahnwitzigen und doch so seriös und demokratisch-vernünftig daherkommenden Duktus die Ideologen des europäischen Imperialismus ihre Anmaßung und ihre Hybris formulieren.

Es ist gleichzeitig witzig und widerlich, sowohl absurd wie erschreckend:

https://euvsdisinfo.eu/

Demokratie als Fetisch

„Demokratie“ ist für politisch westlich Sozialisierte tatsächlich ein Fetisch, eine quasi-religiöse Instanz unbedingter Gutheit, im Grunde der Abglanz der Ewigkeit Gottes und das Konglomerat des Guten, Wahren und Schönen zusammengenommen. Darunter machen’s die Demokraten einfach nicht.

Diskussionen mit Demokratie-Jüngern enden in der Regel bevor sie beginnen, nämlich mit Glaubensbekenntnissen zur Demokratie und je nach Persönlichkeitsstruktur vorwurfsvollen, wütenden oder verächtlich-herablassenden Invektiven, deren harmloseste noch „Stalinist!“ oder „Anti-Demokrat!“ sind (neuerdings ist auch „Putinversteher!“ ganz oben auf der Diss-List).

Genaueres über Demokratie müssen ihre Fans dabei gar nicht wissen – es genügt die vage Erinnerung an den Sozialkundeunterricht der Mittelstufe und die eigene Lebenserfahrung; eine bauernschlau-sachzwanggerechte Kombination, die einem demokratischen Gemüt unwiderlegbar beweist, dass alles, was ein Mensch im Kapitalismus so treibt und treiben kann, um an das nötige Geld zum Überleben zu kommen, auf jeden Fall schwer etwas mit einem weiteren unverstandenen Gut namens „Freiheit“ zu hat.

Diese – genau wie die Demokratie eine super-menschengerechte Einrichtung nahezu idealen Zuschnitts – ist jedem Demokraten ebenfalls heilig. Ihre Existenz ist bewiesen durch regelmäßig stattfindende Wahltermine für die politische Oberaufsicht des kapitalistischen Ladens einerseits und durch das von allen Seiten medial, politisch und sozial bestätigte Gefühl andrerseits, sich Beruf, Partner, Konsumgüter und überhaupt alles im Leben selber ausgesucht zu haben.

Damit sind Freiheit und Demokratie für Wessies außerhalb der Diskussion und als á priori Kategorien quasi „gesetzt“. Zweifel an ihnen, oder gar Kritik, wird per se als BESTÄTIGUNG ihrer unschlagbaren Güte gewertet, denn wenn’s nicht Freiheit und Demokratie gäbe, könnte der Zweifler ja weder seinen Zweifel noch erst recht nicht der Kritiker seine Kritik äußern.

Bei letzterem allerdings weiß der Demokrat, dass man ihm sehr auf die Finger (und besser noch: in den Verstand hinein) schauen muss, denn Kritik ist selbstverständlich nur soweit zulässig, wie sie nicht Freiheit und Demokratie selbst in Frage stellt!

An dieser Stelle ist, zur Beruhigung des Bürgers, aber Verlaß auf die demokratische Staatsmacht, die mit ganz viel Polizei, Gerichten, Geheimdiensten und einem stetig angepaßten Repressionsinstrumentarium darauf aufpaßt, dass es in der Demokratie nicht zugeht wie bei den Autokraten.

Insofern ist also im Oberstübchen eines westlichen Demokraten alles aufs Säuberlichste geordnet; er muss lediglich aufpassen, dass er nicht anfällig wird für Autokratie, Diktatur und alles, was danach aussieht – und das ist VIEL, sehr viel, in diesen unruhigen Zeiten.

Zum Glück hat er aber die Politiker und die Medien, die sich (da Freiheit und Demokratie,scheinend trotz ihrer unglaublich positiven Werthaltigkeit KEINE Selbstläufer sind) aufopferungsvoll bemühen und verdient machen um die Aufklärung der demokratischen und freiheitlichen Maße, wie Klasse Freiheit und Demokratie ist.

(Inspiriert von einem Kommentar von Armin Kirchmaus)

Nachrichten aus dem Reich der Finsternis: im Russen schlummert DAS UNGUTE!

Das Hamburger Ostfrontmagazin, in dem der gute alte „Stürmer“ sich spiegelt, barmt über die völlig unverständliche Neigung des Russen (insbesondere des Hauptstadt-Russen), sich eher die Gründe seiner Regierung für die Militäroperation im Nachbarland einleuchten zu lassen als die berechnenden Lügen, die der kollektive Westen über „Putins völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine“ erzählt.

Der zuständige Reporter, der vor Ort – „seit 14 Jahren“! – aus der Hauptstadt des Dämonenreiches berichten darf, will Bekannte in „seinem“ Moskau nicht wiedererkennen! Haben sie sich gesichtoperieren lassen? Verkleidet? Fett geworden?

Nein, sie teilen nicht die Sicht auf die Spezielle Militäroperation, die Journalisten wie „Spiegel“-Mann Esch so selbstverständlich drauf haben, dass sie sie nicht einmal erlernen müssen:

Der Russe ist schuld, weil er IMMER schuld ist!

Und er ist immer schuld, weil er ein verschlagener Bösewicht voller großreichpolitischer Ambitionen ist (etwas, das einem Deutschen nie im Leben einfallen würde). Schließlich, um den Zirkelschluss freiheitlich-demokratischer Logik zu komplettieren:

Ein verschlagener Bösewicht ist der Russe natürlich, weil er – RUSSE IST!

Der Beweis dafür liegt wieder mal in der Natur dieses fiesen Menschenschlags: „Da ist etwas Ungutes, das tief in den Leuten sitzt“.

Moderne demokratische Rassentheorie braucht eben keine Physiognomie-Schaubilder und Schädelvermessung. Ein demokratischer Redakteur erkennt die autokratische Ader des dort im Osten vorherrschenden Volksstammes schon an dem „Unguten“, das dieser in sich trägt – vermutlich ein fahler Abglanz des diabolisch Unguten, dass den Russenherrscher mit den eigenen Kriegen charakterisiert.

„War over Taiwan“ und ein paar Gedanken über den Niedergang des kollektiven Westens

Sehr gute und sehr ausführliche Analyse von Brian Berletic (The New Atlas) zur Taiwan-Frage und dem Versuch der USA, nach dem Ukraine-Projekt ein zweites Kriegsabenteuer zu beginnen.

Die Hinweise und Informationen, die Brian gibt, stimmen hoffnungsvoll insofern, als sie verdeutlichen, dass erstens der Aufstieg Chinas zur wirtschaftlich, militärisch und sozial stärksten Macht des Planeten unaufhaltsam ist. Zweitens erkennen alle, die etwas davon verstehen, an, dass die militärische Macht der USA und der NATO ihren Zenit überschritten hat und dass für den NATO-Block ein Krieg gegen China oder gegen Russland (und erst recht nicht gegen eine wie auch immer geartete Allianz dieser beiden Länder) für den post- bzw. neo-kolonialen Westen nicht mehr gewinnbar ist.

Das einzige Feld, in dem der Westen bisher noch eine Vormachtstellung innehat, ist das der Propaganda, des medialen Spins, der PsyOps seiner diversen Dienste, sowie der kulturellen Hegemonie, die bislang die militärisch-ökonomische Hegemonie des kollektiven Westens begleitet hatte. Mit dem Kollaps der militärischen und vor allem der wirtschaftlichen Überlegenheit der westlich-imperialistischen „regelbasierten Ordnung“ beginnt sich allerdings auch die Schimäre der kulturell-ideologischen Überlegenheit des „Wertewestens“ aufzulösen.

Vielleicht ist dies der Grund für das auffallend zwanghafte, verbissene und fanatische Beharren der Kulturwächter und Moralideologen der westlichen kapitalistischen Demokratien auf Gender-Sprachvorschriften, auf Identitätspolitik, auf der kompletten Usurpation aller einstmals libertären und progressiven Ansätze des „Empowerments“ benachteiligter Gruppen unter den neuen demokratischen Faschismus: das regenbogenfarbene gender-diverse Gewebe der neuen Kleider des Kaisers (englisch: Emperor) läßt keine Zweifel mehr zu, dass das Imperium nackt dasteht.

Es hat nichts mehr außer Terror, Gewalt, Zwang und Verbrechen. Das zu bemänteln, gelingt immer weniger, auch wenn (oder obwohl) die Narrative dieser Bemäntelungsversuche immer bizarrer werden.

Ein bislang unbekanntes Niveau an absichtlicher Desinformation der Bevölkerung durch Regierungen und Medien

Im letzten Round Table von Gonzalo Lira (wurde gestern gestreamt) wurde über die Intensivierung und Hysterisierung der westlichen Desinformation und Propaganda gesprochen.

Alle Teilnehmer (Alexander Mercouris/The Duran, Brian Berletic/The New Atlas , Yves Smith/Naked Capitalism und Gonzalo) waren sich einig, das wir nicht nur ein bislang unbekanntes Niveau an absichtlicher Desinformation der Bevölkerung durch Regierungen und Medien erreicht haben, sondern dass es umso verlogener wird, je mehr sich abzeichnet, dass die Niederlage des Westens in der Ukraine vermeidlich ist.

Tenor: die westliche politischen Eliten sind dermaßen tief in die Ukraine-Sache verstrickt (im Klartext: haben dermaßen viel persönliches und finanzielles Interesse daran, das Ukraine-Projekt immer weiter am Köcheln zu halten), dass sie auch gegen ihr besseres Wissen (welches sie haben, schon aufgrund der Geheimdienstinformationen, die ihnen zugänglich sind) der Bevölkerung vorlügen, man müsse jetzt nur noch ein bißchen Geduld haben, noch ein bißchen mehr Geld, mehr Waffen, mehr Unterstützung schicken, dann würde die Ukraine schon gewinnen.

Und DAZU muss die Bevölkerung mit der pro-ukrainischen Propaganda bombardiert werden, so wie die Ukraine POW-Lager in Donezk bombardiert, oder die Donezker Bevölkerung mit Petal-Minen – was beides, zumindest in der britischen Presse genau umgekehrt dargestellt wird: der Russe war’s! (natürlich wieder).

Hintergrund laut der Diskutanten: ein im kollektiven westlichen Unterbewusstsein verbreitetes Überlegenheitsgefühl gegenüber Russland, das es den politischen Eliten einfach macht, die Leute darin anzusprechen und ihnen das Narrativ aufzutischen, dass die harmlose, nette Ukraine sich vor den bepelzten, kulturlosen russischen Steppenbewohnern in die kulturreichen liberal-demokratischen Arme Europas retten muß. Auf diese psychologische Basis fällt die offizielle Russophobie der Herrschenden und trägt dort reichliche Früchte.