„The corporate state fears nothing more than unity between the populist factions of the left and right. That’s one reason it invests so heavily in waging the culture war – to erect artificial barriers that keep the rabble at each other’s throats instead of theirs.“

US-Linke wie Glenn Greenwald und Jimmy Dore werden dafür kritisiert, dass sie in der Tucker-Carlson-Show auf Fox News auftreten, dem rechten Haussender des vom Mainstream massiv gedissten und verteufelten Carlson (schlimmster Vorwurf: „Putinversteher“ bzw. „Russischer Agent“). Seine Show ist aber dieEINZIGE in der ganzen freiheitlichen US Medienlandschaft, in die sie überhaupt e(ngeladen werden; alle anderen Mainstreammedien blockieren Dire, Greenwood und sämtliche anderen Dissidenten vom neokonservativen Kriegskurs der US Administration.

Wie in Deutschland wird in der mittlerweile umfassenden US-Cancel-Culture alles als „rechts“, „russenfreundlich“, „Verschwörungstheorie „ abgetan, was vom amtlichen Regierungsnarrativ abweicht.

Tucker Carlson ist wahrlich kein Linker. Etliche seiner Einlassungen sind für Sozialisten oder Kommunisten inakzeptabel. Letztlich will Carlson keinen anderen Staat als die kapitalistische USA und keine andere Regierung als eine, die von Washington aus die Größe und Glorie Amerikas in die Welt trägt. Er sieht sich in der Tradition der Gründungsväter der USA und der „freiheitlichsten Verfassung, die die Welt je gesehen hat“. Er legt den Finger in die Wunde des Widerspruchs zwischen Anspruch und Wirklichkeit der US-Politik und berichtet schonungslos, bissig, witzig und eloquent über die bodenlose Heuchelei und Verlogenheit von Deep State, State Department, Biden White House und deren ideologischer Mission.

Trump kommt gut weg bei ihm; in dem Ex- (und eventuell 2024 wieder) Präsidenten sieht Carlson einen Verbündeten gegen das Washingtoner Establishment und die Machenschaften der Democrats-verbundenen Oligarchie, die mit ihren Interessen und mit ihren Wahlkampfspenden die Richtlinien der US-Politik bestimmt.

Ähnlich wie in Deutschland sind also auch in USA die Rechten mehr oder weniger die einzigen, die noch gegen den Kriegskurs der globalistischen Eliten im Davos-, WEF- und G7-Umfeld die Stimme zu erheben wagen. Ähnlich wie in Deutschland tobt auch in USA der Kulturkrieg einer vorgeblich liberalen, modernen, freiheitlichen und wertebasierten „Zivilgesellschaft“ gegen die als reaktionär, rückständig, völkisch und „rechts!!!“ denunzierten Zweifler und Kritiker an der Agenda der globalistischen Eliten.

Und vermutlich hat der Staat der Konzerne, der Monopole und der Oligarchie auch hierzulande dieselbe Angst davor, dass die Bevölkerung sich nicht mehr einlässt auf die berechnende Spaltung der Geschädigten seiner Ordnung, dass eine Mehrheit (oder eine signifikante Minderheit) „rechts“ und „links“ außen vor läßt und erstmal ihre Wut artikuliert auf die immer prekärer werdenden Umstände, die der Staat der Oligarchie ihnen aufzwingt.

https://www.zerohedge.com/news/2022-08-19/tucker-carlson-public-enemy-1-because-he-challenges-real-power