Kurzer Überblick über den Stand der Kriegspropaganda der Westmedien.

Das Hamburger Bulletin für Frontberichterstattung und Russenkunde verknüpft geschickt die kulturelle und die echte Front: nachdem schon irgendeinem identitätsgestörten Privatporno-Autoren der „Deutsche Buchpreis 2022“ verliehen wurde, KONNTE der „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“ natürlich nur an einen tapferen Verkünder unserer westlichen Werte gehen, der in der Ukraine unsere dortigen Freiheits- und Demokratieverteidiger unterstützt, indem er Geld für sie sammelt.

Ganz wie ein früherer deutscher Kanzler glaubt auch der so geehrte Friedenspreisträger ganz fest an den Endsieg über den Russen, und ganz wie der ideelle „Spiegel“-Vorgänger mit dem sportlichen Namen räumt die Hamburger Ostfrontgazette solchen Fantasien gerne Platz im Blatt bzw. im Online-Auftritt ein.

Damit der Zusammenhang klar ist, platzieren die journalistischen Sturmabteilungen des „Spiegels“ die allerbeste Nachricht gleich direkt daneben: der ukrainische Soldat, zuletzt doch arg gebeutelt vom Russen (der einfach Menschen und Material mobilisiert, um frecherweise diesen Krieg zu gewinnen), kann kaum an sich halten vor lauter Begeisterung über deutsche Waffen! Diese Waffen sind so gut, dass sie vom „Spiegel“ quasi ein Eigenleben zugesprochen bekommen, eine Persönlichkeit, die man mit einem Besuch „an der Front“ ehrt. Das macht Sinn, denn wer hätte gedacht, dass die Gelegenheit, mit dem Feind im Osten die alten Rechnungen zu begleichen und endlich wieder DEUTSCHE WAFFEN sprechen zu lassen (die einzige Sprache, die der Russe versteht!), so schnell wieder da ist, keine achtzig Jahre nach dem letzten, leider gescheiterten, Versuch, dem Iwan unsere Werte beizubiegen.

Damit ist das höchst um seinen Wohlstand besorgte bildungsbürgerlicher Publikum bestens auf den Sonntag eingestimmt, kann mit wohligem Schauer sein Croissant in den Frühstückskaffee eintunken und sich damit trösten, dass trotz des schlimmen, ja sogar brutalen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieges, den der Russe – genau wie damals!! – auf unsere gesamte Zivilisation führt, nicht nur unsere kulturelle Überlegenheit per Buchpreisen klar zutage tritt, sondern dass vor allem auch die großartige deutsche Waffentechnik wieder einmal dazu beiträgt, den Endsieg zu erringen.

Notable Ukrainian Oligarchs

Dies sind die Leute, die (nach dem US State Departement natürlich) die Politik der amerikanischen Kolonie „Ukraine“ bestimmen. Sollte man sich immer wieder mal klar machen. Diese ehrenwerten Herren haben es verstanden, sich nach dem Kollaps der UdSSR und der Gründung der „unabhängigen Ukraine“ 1991 das Volkseigentum aus Sowjetzeiten anzueignen, das Land zielgerichtet zu verelenden und davon ausgezeichnet zu profitieren.

Die von der EU beklagte umfassende „Korruption“ ist keine Abweichung vom Ideal freiheitlich-demokratischer good governance, sondern untrennbarer Bestandteil der Machtausübung in diesem Staat – und das Schmiermittel, mit dem dort überhaupt erst ein kapitalistisches Geschäftsleben und eine staatliche Verwaltung zustandekommen und funktionieren.

Das war allerdings, als immer mal wieder bedauernd bewehklagte Unsitte, nur bis zum Februar 2022 Thema für wertewestliche Machthaber und Medien; mit Beginn der russischen Militäroperation ist die „Ukraine“ zum wertewestlich-demokratischen Vorzeigestaat par excellence und zum Leuchtfeuer nicht näher bezeichneter „Werte“ geworden, was durch ganz viel Waffenlieferungen, Ausbildungs- und Aufklärungslogistik und Finanzierung des Krieges unterstützt werden muss.

Auch die in westlichen Medien durchaus als „Gefahr für die Demokratie“ benannten ukrainischen Nazi-Verbände (die ASOW-Nazis wurden in den USA sogar auf die Liste terroristischer Organisation gesetzt) mutierten flugs zu Nationalhelden, die in aufrechter Freiheitsliebe den russischen Invasionshorden unerschrocken Einhalt gebieten. Inzwischen werden Asow-Nazis in Amerika in Schulen herumgereicht, um über ihren selbstlosen und vom kollektiven Westen so grenzenlos gewollten und geförderten Kampf gegen Russland zu informieren.

Der erstgenannte Großunternehmer (aus unerfindlichen Gründen heißen die erfolgreichsten und reichsten unternehmerischen Lieblingsbürger jedes kapitalistischen Staaten in der Ukraine und in Russland stets „Oligarchen“, während unsere wertewestlichen Oligarchen mit der Bezeichnung „Industrieller“, „Firmengründer“ oder „Magnat“ vorlieb nehmen müssen), Herr Kolomoisky, ist derjenige, der den Schauspieler, der jetzt die Rolle des „Präsidenten“ der „Ukraine“ spielt, entdeckt, gefeatured und vermögend gemacht hat.

Sogar die Bundeszentrale für politische Bildung weiß davon:

„Nach dem Wechsel auf Kolomoiskijs Fernsehkanal “1+1” gründeten Selenskij und seine engsten Mitarbeiter Borys und Serhij Schefir und Andrij Jakowlew ab 2012 ein Geflecht von Offshore-Firmen, darunter die Firma “Maltex” auf den Britischen Jungferninseln.

Diese hielt wiederum die Hälfte an der Produktionsfirma “SVT”, die für “1+1” das TV-Format “Bring den Komiker zum Lachen” produzierte. Dafür erhielt sie 1,2 Mio. Dollar von der “Sprintex-Holding”, einem ebenfalls offshore ansässigen Unternehmen, das zum Firmengeflecht von Kolomoiskij zählt.

Dieser steht unter Verdacht, als Eigentümer der 2016 verstaatlichten “PrivatBank” große Summen durch faule Kredite an eigene Auslandsfirmen verschoben zu haben, um sie vor dem Zugriff der ukrainischen Steuerbehörden zu schützen.

So sollen vor der Verstaatlichung auch 41 Mio. Dollar von der “PrivatBank” auf das Konto von Selenskijs Produktionsfirma “Kwartal 95” überwiesen worden sein. Die Überweisung erfolgte über die zypriotische Filiale der “PrivatBank”. Diese Überweisung wurde als “contribution to capital” gekennzeichnet und nicht als Entgelt für eine Leistungserbringung. Somit war das Unternehmen von Steuerzahlungen über diese Summe befreit.

Nur zwei Wochen vor der ersten Runde der ukrainischen Präsidentschaftswahl veränderten sich die Besitzverhältnisse der “Maltex”. Bis dahin wurde diese von den vier Anteilseignern Wolodymyr / Olena Selenskij, Borys Schefir, Serhij Schefir und Andrij Jakowlew zu je 25 Prozent gehalten.

Am 13.03.2019 beurkundete der Anwalt Jurij Asarow ein Dokument über die Übergabe der bisher von Selenskij und seiner Ehefrau Olena gehaltenen Anteile von “Maltex” an das Unternehmen von Serhij Schefir. Diese wurden nicht verkauft, sondern unentgeltlich von Selenskij an Serhij Schefir überschrieben.

Diese Transaktion wird als Versuch Selenskijs gedeutet, vor der Präsidentschaftswahl veröffentlichungspflichtige Vermögenswerte zu verschleiern. Serhij Schefir wurde am Tag nach Selenskijs Wahl zum Chefberater des Präsidenten ernannt.

Er bekleidet eine außerplanmäßige Stelle, die keinen Beamtenstatus hat und ihren Inhaber daher nicht zur Offenlegung seines Eigentums zwingt.

Nach Aussage von Schefir ist Selenskij nicht mehr im aktiven Geschäft tätig, erhält aber trotzdem weiter Dividenden.“

Schutzgelderpressung in der Geopolitik

Neulich, in der Bronx des globalen New York: Mafia-Pate macht serbischem Gemüsehändler „ein Angebot, das man nicht zurückweisen kann“.

„Kapiert mal bitte, dass WIR euch die Ansagen machen, und dass ihr gefälligst zu spuren und mitzuziehen habt, wenn wir irgendwen sanktionieren. Schon gleich, wenn’s Russland ist.“

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Das ist exakt die Arroganz und die Hybris des Imperiums der Lügen, die dem wertewestlichen Hegemonismus seinen Weg in den Abgrund der Geschichte bereitet.

Mit dem offenen und endgültigen Einspruch Russlands gegen diese kolonialistische Weltsicht und -ordnung (und der stillen und stabilen Unterstützung Russlands durch China, Indien und den globalen Süden) ist das Ende der imperialistischen „regelbasierte Ordnung“ gekommen. Nur die Machthaber und Repräsentanten des NATO-Blocks, besonders aber diejenigen der westlichen Vormacht, möchten sich gerne um die Einsicht drücken.

Zu spät.

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„Keine Notwendigkeit, nach historischen Ähnlichkeiten zu suchen

Der US-Botschafter in Belgrad, Christopher Hill, forderte Serbien erneut auf, Sanktionen gegen Russland zu verhängen.

„Ich fordere die Serben auf zu verstehen, dass dies nicht ihr ‚Mutter Russland‘ ist, wir haben es mit einem völlig anderen Russland zu tun“, sagte Hill in einem Interview mit dem serbischen Rundfunk.

Hill betonte, dies sei nicht das alte Russland der neunziger Jahre, sondern eine neue Situation und ein Russland, das illegal agiere und ein Russland, das von weiten Teilen der Welt verurteilt werde.

„Wenn Sie nach Europa schauen, gibt es nur sehr wenige Länder, es scheint mir, dass nur Weißrussland und Serbien keine Sanktionen gegen Russland verhängt haben. Die Frage ist, ob Serbien in einer solchen Gesellschaft bleiben will“, sagte der Botschafter.

Hill forderte die Serben auch auf, nicht nach Gemeinsamkeiten zwischen der Situation im Kosovo im Jahr 1999 und der Ukraine im Jahr 2022 zu suchen.

„Ich verstehe, dass dies ein großes Problem für die Menschen in Serbien ist. Aber ich möchte sie auch ermutigen, den großen Unterschied zwischen diesem schwierigen Thema (Kosovo) und der Situation, die wir jetzt haben, zu verstehen … Es ist eine ganz andere Situation. Ich denke nicht, dass wir nach historischen Ähnlichkeiten suchen müssen, ich denke, wir müssen uns mit der Situation befassen, die jetzt besteht.“

(https://info-balkan.ru/kristofer-xill-net-bolshe-staroj-rossii- iz-90-x.html)

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Es gibt kein US-freundliches “Russland der 90er Jahre” mehr. Das war das einzige Russland, das sie mochten.

Nun, die Serben werden aufgefordert, ihren Stolz zu vergessen und sich mit der Ausrede “das ist anders” und “das ist nicht das, was ihr denkt” zufrieden zu geben, gemischt mit verschiedenen Drohungen derjenigen, die Jugoslawien zerstückelt haben.“

Quelle: https://t.me/s/colonel_cassad

Verbales Erbrechen bringt Buchpreise

Dieses peinliche verbale Erbrechen mit einem Buchpreis auszuzeichnen hat in etwa die Güte und den Wert des Endsieges der ukrainischen Asow-Nazi-Sympathisantenkapelle beim Eurovision Song Contest.

Passt aber ins zeitgeistige Bild kompletter kultureller Umnachtung und Degeneration im Namen von Diversität und des medialen Abfeierns sexueller Minoritäten und Identitätsstörungen.

Worauf es ankommt in diesem Abziehbild von Kultur, das der Imperialismus seinen Untertanen anbietet, ist die konsequent individuelle Gefühligkeit, die Identifikation mit und Absolutsetzung von jedweder Emotion oder Macke, die dem sozial, kulturell und emotional vom Imperialismus beschädigten Individuum gerade durch den Kopf geht.

Warum? Um daraus ein „Statement“ zu machen.

Für was? Für die alternativlose, unabänderliche, erbärmliche Reduzierung des Einzelnen auf ein isoliertes, jedem sozialen Kontext enthobenes Wesen. Die Sorte Lebewesen, die der degenerierte Imperialismus braucht, um seine Herrschaft über die Gesellschaft noch ein wenig zu verlängern (und die wohl auch viele Individuen brauchen, um das Leben unter solchen Verhältnissen überhaupt noch auszuhalten).

NATO-Kapitalismus krisenfest, Russe illegal in allem was er treibt: die Welt im „Spiegel“

Das Ostfrontblatt aus Hamburg erklärt auf seiner Startseite direkt nebeneinander den Zusammenhang von Krieg und Geschäft: damit sich die Vermehrung von Vermögen als Kapital weiterhin lohnt, muß der Krieg gegen den Russen einfach gewinnen werden, und DAFÜR sind alle Register zu ziehen – wozu auch das legalistischen Abschmettern jedweder russischen Berufung auf Völkerrecht oder andere internationalen Vereinbarungen gehört.

Schließlich bestimmen immer noch WIR, was Völkerrecht und Kriegsverbrechen ist in UNSERER regelbasierten Ordnung. Und da hat der Russe ganz schlechte Karten: Die UNO hat ihn verurteilt (ok, mit ein ein wenig Druck und Erpressung unsererseits, damit „die Weltgemeinschaft“ nicht auf dumme Gedanken kommt und ärgerlicherweise ohne die wichtigsten Staaten China und Indien), der Terroranschlag auf seine Brücke geht voll in Ordnung und im Grunde ist alles, was der Russe so im Krieg anstellt, ein einziges KRIEGSVERBRECHEN..

DAS hat sich der deutsche „Spiegel“-Leser sowieso schon gedacht und weiß sich folglich mal wieder einig mit den Kuratoren seiner betreuten Meinung in der gerechten Überzeugung, auf der Seite des GUTEN zu stehen.

Ein Facebook-Beitrag und Anmerkungen zu Kommentaren der NATO-Trolle

Man ist mittlerweile bei jedem Beitrag in sozialen Medien (in diesem Falle Facebook), der sich auf den Ukraine-Krieg gegen Russland bezieht und sofern man nicht strikt in der eigenen Filterblase bleibt, mit weitgehend emotionalen, faktenfreien Schlagzeilen-Kommentaren von massenmedial konditionierten Demokraten konfrontiert, in denen diese das wiedergeben, was sie den Leitmedien entnommen haben über Schuld und Unschuld in diesem Konflikt. Dass alleine diese Unterscheidung schon Unfug ist, will ihnen natürlich schon gar nicht einleuchten, denn im Krieg hat der Staatsbürger Partei zu ergreifen. Und zwar für die Seite, auf der seine Obrigkeit steht.

Die Einlassungen der NATO-Versteher und „Putin“-Dämonisierer sind in aller Regel eine schlichte Wiederholung der einschlägigen „Erklärungen“, also Verurteilungen, die die Kommentatoren der staatsnahen Presse und dem Staats- und Konzernfernsehen entnehmen. Der Name des russischen Präsidenten steht hier in Anführungszeichen, weil die besinnungs- und hemmunglose Projektion alles Bösen in der politischen Welt auf eine Person, nämlich die des Präsidenten der Russischen Föderation, Auskunft darüber gibt, wie groß der psychologische Drang ist, sich komplexe Zusammenhänge und staatliche Interessenskonflikte als Ergebnisse böser Menschen und deren unerklärlicher Macken vorzustellen.

Ein heutiges Posting eines FB-Freundes zeigt dieses Meme mit einem Zitat des Botschafters der RF in den USA:

Die üblichen geist- und gedankenlosen Kommentare der NATO-Gläubigen folgten auf dem Fuße, so das ich mich zu diesen Anmerkungen veranlasst sah:

1)

Man sieht an den Kommentaren hier, dass die NATO-Propaganda vom „russischen Angriff auf die arme kleine Ukraine“ den Untertanen komplett die Gehirne aufgeweicht hat. Immerhin müsste man im Internetzeitalter erwarten können, dass erwachsene Menschen sich über Hintergründe, Ursachen, Interessen und Absichten von militärisch ausgetragenen Konflikten zwischen Staaten (bzw. hier eines ganzen Staatenblocks vermittels eines Stellvertreterkrieges gegen Russland) sachkundig machen. Dem ist jedoch nicht so.

Die Parteinahme für das Kiewer Regime und seine Sponsoren und Kuratoren aus dem Westen wischt alle Fakten, die nicht zum Feindbild passen, vom Tisch. Der Russe muß bis zum Endsieg bekämpft werden: das ist – wieder mal – das Credo der westlichen Kriegsherren, ihrer ukrainischen Marionetten samt Nazi-Truppen und qua medialer Dauerberieselung auch einer immer noch sehr großen Anzahl der Untertanen.

Dass der Krieg mit dem westlich orchestrierten verfassungswidrigen Staatsstreich 2014 und der Weigerung der Südostukraine, die in Kiew zur Macht gelangten Nationalisten inklusive waschechter Nazis anzuerkennen, begonnen hat – interessiert nicht.

Dass die NATO sich gegen sämtliche Absprachen bis an Russlands Grenzen ausgedehnt hat und in den letzten acht Jahren die ukrainische Armee de facto zu einer hochmodernen und nach westlichem Standard gerüsteten NATO-Armee gemacht hat – wird ignoriert.

Dass das Kiewer Regime seit acht Jahren die angeblich eigenen Bürger im Donbass mit Bombenangriffen terrorisiert – wird totgeschwiegen.

Dass der Krieg überhaupt nur noch weitergeführt werden kann, weil der Westen Waffen, Geld zur Finanzierung des Nazi-Staates Ukraine und inzwischen auch massenhaft Soldaten (als „Freiwillige“ und Söldner ausgegeben) zur Verfügung stellt – will keiner wissen.

Dass die Ukraine immer mehr bei rein terroristischer Kriegsführung angelangt ist – Zivilisten als menschliche Schutzschilde, verbotene „Schmetterlingsminen“ auf die Zivilbevölkerung im Donbas, Mordanschläge auf Journalisten und Zivilisten (Darya Dugina), Terroranschläge auf Brücken, Nuklearterrorismus (AKW Saporoschja) – wird verschwiegen.

Es bleibt die Erkenntnis, dass sich ein Großteil der Bevölkerung des Westens, und besonders Deutschlands, mal wieder hinter der Führung versammelt und deren Begründung für den Krieg bis zum Endsieg gegen Russland eifrig gutheißt, nachbetet und (das ist wohl das Erschreckendste) den zügigen Marsch in die Eskalation auch noch feiert in ihrer desinformierten russophoben Verhetzung.

Übertragen gesprochen: Die Bundesregierung malt groß und deutlich „LEGITIMES MILITÄRISCHES ZIEL“ auf dieses Land, indem sie weiter das Kiewer Regime und dessen völkischen Krieg unterstützt. Einige Leute im Lande (und hier in den Kommentaren) applaudieren dazu auch noch und können anscheinend kaum noch erwarten, die Atompilze live zu sehen.

2)

Ich weiß, wie nutzlos es ist, NATO-Gläubigen mit Fakten und Analysen zu kommen, die ihrer Russophobie (gerne auch auf den prototypischen Russenschurken „Putin“ als Fokuspunkt der Dämonisierung projiziert) widersprechen.

Ich tue es trotzdem, für diejenigen zur Kenntnisnahme, die noch nicht ihren Verstand an der Garderobe des NATO-Planungsstabs abgegeben haben:

„Der amerikanische Analyst Michael Whitney: Kiew hat nie eine friedliche Lösung des Konflikts geplant.

Der in Washington ansässige geopolitische Analyst Michael Whitney beschuldigte Kiew, Russland in einen langwierigen Krieg hineinziehen zu wollen.

In seinem Artikel für Global Research wird darauf hingewiesen, dass die ukrainische Regierung nie eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass plante.

Whitney zufolge bestand das Hauptziel des Kiewer Regimes darin, Russland zu provozieren und es in einen militärischen Konflikt zu ziehen.

Die bewaffnete Konfrontation sei notwendig, um die Ressourcen zu erschöpfen und die Wirtschaft der Russischen Föderation zu zerstören.

Das heißt: Die Amerikaner beschuldigten die ukrainischen Behörden, die Ressourcen Russlands auf Kosten des Lebens ihrer eigenen Bürger ausbeuten zu wollen. Und nur aus diesem Grund unterstützt der Westen die Nazi-Regierung der Ukraine.“

Ob der letzte Absatz so stimmt, kann bezweifelt werden. Die ukrainischen Marionetten führen ja nur das aus, was die US-Strategen für sie vorgesehen haben. Trotzdem eine interessante Stellungnahme, die den Kern der Sache ausspricht: dieser Krieg ist vom Westen geplant und zur Erledigung Russlands inszeniert worden.

Was der Westen vergisst: Russland ist nicht Irak oder Afghanistan. Wer gegen Russland Krieg führt, wird verlieren und untergehen. Die Machthaber im kollektiven Westen lernen leider nicht aus der Geschichte.“

Kurzer Ausflug in drei pro-ukrainische Medien (Spiegel, FR, FAZ)

Ausmaß und Dümmlichkeit der Propaganda gegen die Referenden ist so abgründig, dass es nicht mehr eine Beleidigung, sondern eine Negierung der Intelligenz des Lesers ist.

Die gleichgeschaltete Sprachregelung von den „Scheinreferenden“ benutzen alle, in pluralistisch-demokratischem Unisono.

In der seit einiger Zeit wohl jedes journalistische Niveau unterbietenden bzw. abstreifenden FR wird in der Überschrift vom „Sturz Putins“ deliriert, ohne dass im als Artikel camouflierten Meinungsbeitrag irgendwo auch nur der geringste Hinweis enthalten ist, auf welcher Grundlage die FR so titelt.

Die FAZ ist sich nicht zu schade, einen seitenlangen Betroffenheitsbericht einer pro-nazistischen „Künstlerin“ (ein paar amateurhafte anti-russische Wachsmalstiftbildchen sollen ihr Künstlertum belegen) aus Cherson abzudrucken, die ihrer Russophobie freien Lauf läßt und sogar die Nazi-Terminologie („Orks“ als Begriff für Russen) ungeniert und von der FAZ unbeanstandet wieder und wieder verwendet.

Die deutschen NATO-Medien machen sich freiwillig, absichtlich und ohne Skrupel – wie die deutsche Regierung auch – zu Propagandisten des ukrainischen Nazismus. Die Parteinahme für die Kriegsziele der Regierung und des kollektiven Westens, die Rechtfertigung des Kiewer Regimes macht diese Medien zu Komplizen des ukrainischen Nazismus.

Das Bedürfnis nach auch nur kurzer Lektüre solcherlei propagandistischer Journalusmus-Simulation ist, sich innerlich zu reinigen und das Gelesene möglichst umfassend aus dem Gedächntnis zu tilgen. Was natürlich nicht möglich ist. Wer ausschließlich die deutschen bürgerlichen Leitmedien als Informationsquelle benutzt, kann auch gleich in Jauche baden.

Sonntägliche Filmkritik

Eine Stunde in den neuen Thor Film „Love and Thunder“ reingeschaut. Die Mischung aus einigermaßen lustiger Persiflage sämtlicher Götter- und Heldensagen und oft gelungener Selbstironie der Helden, besonders des Donnergottes selbst, reichte immerhin aus, um weiter zu gucken.

Das Ganze bringt die Verfilmung der ursprünglichen Marvel-Comics sozusagen zurück ins Comicgenre, wobei Comic im Sinne von Komik, wenn nicht Klamauk, zu verstehen ist. Der Film wirkt wie eine Aneinanderreihung von Slapsticknummern oder Wochenendcomicstrips aus Zeitungen des letzten Jahrhunderts. Inhaltlich zeitgemäß modern, woke, divers und irgendwie auch stellenweise sehr lustig in der Dekonstruktion von Männlichkeitsritualen und -idealen, die mit muskelbepackten Superhelden wie dem Donnergott mit dem dicken Hammer verbunden sind.

Dass das Amüsement nicht gänzlich popcornhaft unbeschwert bleibt, ist der subtilen Aufdringlichkeit zu verdanken, mit der die offensichtlich beabsichtigte Umkehrung der biologischen, traditionellen und – ob es den divers-woken 150-Geschlechter-Aposteln nun gefällt oder nicht – von der Mehrheit der Menschheit gelebten Beziehungsnormalität dem Zuschauer angetragen wird:

Während der Film die Mann-Frau-Partnerschaft am Beispiel von Thor und Jane als katastrophale, ohnehin zum Scheitern verurteilte und irgendwie lächerliche Absurdität zeichnet, werden die an allen möglichen und unmöglichen Stellen eingeflochtene homosexuellen Beziehungen (und daraus hervorgehende biologische Reproduktion!) viel ernsthafter und „glaubwürdiger“ als Beispiele normalerer, gesünderer und implizit erstrebenswerterer Beziehungen dargestellt.

Man fragt sich, wozu diese Betonung der Diversität im Bereich sexueller Orientierung dienen soll. Warum wird in modernen Filmen, Serien, TV-Produktionen mit fast zwanghafter Beharrlichkeit ein Bild von der Wirklichkeit gezeichnet, das sich überhaupt nicht wiederfindet in der Realität der Mehrheit der Leute?

Wenn ein außerirdischer Betrachter solcher Filme ansonsten keinerlei Informationsquellen über das Leben auf der Erde hätte, müsste er zu dem Schluss kommen, dass mindestens zwei Drittel der Bewohner des Planeten zu homosexuellen Partnerbeziehungen neigen und dass die aus den beiden biologischen Geschlechtern resultierende Reproduktion der Spezies eine Sache bizarrer Minderheiten und veralteter Auffassungen ist.

Aber trotzdem ein unterhaltsamer Hollywoodfilm. Läuft bei Disney+.

Kleiner Lapsus in den n-tv-„Nachrichten“

Ukrainischer Panzer mit aufgemaltem Hakenkreuz rollt im Hintergrund vorbei. Das ist die Neonazi-Armee, die für den kollektiven Westen seinen Krieg gegen Russland ausfechtet.

Das ist die Ideologie, die vorrangig auch von Deutschland in der 404-Ukraine unterstützt wird.

Nazi-Panzer in der Ukraine, die gegen Russland kämpfen – Gratulation, Führer Scholz.

Hinweis für die Facebook-Filterblase am Abend der Ankündigung bevorstehender Referenden in den „separatistischen „Gebieten der Ukraine:

Leute, liebe Filterblase, werte Genossen,

macht mal einen kurzen Streifzug durch die NATO-Medien. Nur die Homepages, die Aufmacher zum Ukraine-Konflikt. Ich hatte es geahnt, wollte es aber mit eigenen Augen bestätigt sehen:

Die schäumen vor ohnmächtiger Wut und rasendem Geifer; die Russophobie und die explizite Dämonisierung „Putins“ sprengt jetzt sogar die eigentlich unübertreffbare Dimension von Hysterie, die wir bislang gewohnt waren.

Es ist ein gleichermaßen bizarres wie unterhaltsames Schauspiel verzweifelter Propaganda. Man kommt aus dem Grinsen und Staunen kaum noch raus, darf es sich aber auch nicht zulange geben, sonst vergiftet man sich am Ende noch mental an dem geballten Hass und Dreck, den die Desinformationspropaganda unserer Qualitäts- und Leitmedien auf die Leserschaft herabrieseln läßt.

Morgen ist eine Rede des russischen Präsidenten angekündigt. Dann wird’s nochmal eine Steigerung des kollektiven Blutrausches und der panischen Verzweiflung der demokratischen Westmedien geben.

Freuen wir uns also auf morgen!

Und damit gute Nacht.