Ich rechne mir an, eine neue Gattung von Menes erfunden zu haben: die Fischbrötchen-Memes!


Ich rechne mir an, eine neue Gattung von Menes erfunden zu haben: die Fischbrötchen-Memes!


Im Urlaubsort gehen wir eine Runde durch die Ansiedlung und kommen an einem Haus vorbei, das uns bereits im letzten Jahr auffiel: es war weitgehend fertiggestellt, schon bewohnt, aber sämtliche Zufahrten, Vorgarten, Eingangsstufen zur Haustür usw. fehlten, überall ragten Rohre und Kabel aus der Erde, Auto, Kinderroller und Fahrräder standen auf einem improvisierten Schotterplatz – kurzum: das Ganze wirkte wie das Projekt einer jungen Familie, der kurzfristig die finanzielle Puste ausgegangen war.
Diesmal, als wir zum ersten Mal wieder an dem Haus vorbeikommen, sieht alles haargenau wie im letzten Sommer aus: derselbe unfertige Zustand, derselbe Schotterplatz, dieselbe Holzpalette vor der Haustür als Ersatz für eine Treppenstufe.
Wir mutmaßen über die Gründe und sinnieren über Teuerung und Inflation, gestiegene Baustoff- und Handwerkerpreise u. ä.
Am nächsten Abend dieselbe Runde, derselbe Anblick, man hört Kinderstimmen, der Abend ist milde, die See ist fast unhörbar, so wenig Wellengang hat es heute Abend.
Die Liebste, die mit dem Hund ein paar Meter vorausgegangen ist, blickt in Richtung des Hauses, bleibt abrupt stehen und wartet, bis ich zu ihr aufgeschlossen habe.
Sie deutet mit einer Kopfbewegung in Richtung Haus und sagt: „Ey, kein Wunder dass das Haus nicht fertig wird! Der sitzt da und kifft!“
Tatsächlich hockt der junge Familienvater und Bauherr (ich nehme an, dass er das ist) an der Längsseite seines Eigenheimes auf dem Baustellenboden und zieht gemütlich an einem Joint, dessen Rauchschwaden unverkennbar duftend bis hin zu mir ziehen.
Ich grinse ihn an, laufe weiter und stelle mir vor, um wieviel angenehmer ein solides High auch eine finanzielle Durststrecke macht – solange jedenfalls, wie es noch für das beliebte Kräutlein reicht. Andrerseits könnte einem auch die cannaboid geschärfte Sinneswahrnehmung einen Strich durch die Rechnung machen und den Anblick des tristen Baustellenchaos rund um das traute neue Heim zu einer Herausforderung ästhetischer Art machen. Wer weiß das schon…
Ich wünsche dem kiffenden Hausherrn jedenfalls einen unversiegbaren Nachschub an THC-haltigen Pflanzenprodukten und die nötigen finanziellen Mittel, um sein Häuschen auch äußerlich und rundherum zu vollenden.

Winsen (Luhe), magisches Kleinod norddeutscher Provinzialität im Landkreis Harburg. Mir noch in Erinnerung als Schauplatz hitzeflimmernder sommerlicher Fußballturniere mit der D- und C-Jugend des VfL Marmstorf, in der ich in der Verteidigung und im defensiven Mittelfeld meinen Mann zu stehen versuchte.
In den Halbzeitpausen und zwischen den Spielen übergossen wir uns mit kaltem Wasser aus Eimern. Von Hitzewellen sprach keiner und Klimahysterie gab es noch nicht, es war einfach Sommer und es war heiß.
Als Harburger, also Süd-Hamburger, sahen wir uns als großstädtisches Team und fürchteten die ungesunde Härte und technische Unbedarftheit der Dorfjugend in den Bolztruppen aus der Heide. Meistens gingen wir als Turniersieger, oder wenigstens Endspielteilnehmer nach Hause, mitunter gab es aber auch erbitterte Kampfspiele gegen die ungeschlachten Bauernjungs der umliegenden Vereine, die wir psychisch nur deswegen verkrafteten, weil wir uns mit dem Bewusstsein unserer größeren Spielintelligenz und theoretisch überlegenen Spielkultur trösten konnten.
Eins hat sich nicht geändert: auch nach mehr als fünfzig Jahren gibt’s immer noch leckere Bickbeeren (Blaubeeren) in Winsen und den anderen Orten der Umgebung.


Auf der Website rationalgalerie.de, einem unabhängigen Nachrichtenportal, erscheint ein Artikel von Uli Gellermann über den Angriff auf die Meinungsfreiheit, den die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft an meinem Beispiel exekutiert:
https://www.rationalgalerie.de/home/kurzer-prozess-gegen-meinungsfreiheit

Das Leben fließt dahin und ich treibe mitten drin. Immer öfter kostet es mich Anstrengung, die Balance zu wahren zwischen meiner angeboren Neugier auf alles Lebendige und dem Staunen über dieses Wunder, das man Leben nennt einerseits – und andrerseits dem bodenlosen Ekel über die menschengemachten Zustände in einer Welt, die arm und reich, oben und unten, Arbeit und Ausbeutung nicht nur kennt, sondern als Grundprinzip der gesellschaftlichen Reproduktion festschreibt.
Wo man hinguckt, versucht einer auf Kosten des anderen voranzukommen, seine Schäfchen ins Trockenen zu bringen, sich einen Vorteil zu verschaffen und mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln an den Stoff zu kommen, der in dieser Welt benötigt wird, um das eigene Überleben halbwegs erträglich zu gestalten: Geld.
Eine Welle von Betrügereien bringt hunderte oder tausende Kunden von Postbank, Deutsche Bank, Commerzbank um ihre Ersparnisse. Ob sie das Geld wiedersehen? Man weiß es nicht. Die Bankmitarbeiter berichten nahezu bewundernd von dem Einfallsreichtum und der technologischen Ausgefeiltheit der Phischer, Scammer, Hacker und wie die Online-Kriminellen sonst noch genannt werden.
Selbst in der für viele kostbarsten Zeit des Jahres, den wenigen Wochen des Urlaubs, in dem lohnarbeitende Menschen versuchen müssen, irgendwie wieder zu Kräften zu kommen um den Arbeitsalltag zu bewältigen und zu überstehen – selbst und gerade hier wird der erholungsbedürftige Kunde erbarmungslos zur Kasse gebeten. Bei der Buchung der Ostsee-Ferienwohnung, in der Frau, Hund und ich seit Jahren die Mühe und Last eines Lohnarbeitsjahres zu kompensieren versuchen, wird uns umstandslos mitgeteilt, dass frische Handtücher und allerlei andere bisher kostenlose Selbstverständlichkeiten fortan mit Extragebühren berechnet würden; auch würde der Tagespreis für Hunde von 10 auf 20 Euro angehoben. Damit sind alleine für den Hund, der – wenn wir nicht unterwegs sind mit ihm – buchstäblich den ganzen Tag auf der Terrasse der FeWo rumliegt, gute 400 Euro fällig.
Ein Blick in die weite Welt läßt solche unappetitlichen Abgreifereien allerdings geradezu harmlos erscheinen: schon eine kurze Befassung mit dem perversen und durch und durch zynisch-brutalen Kolonialismus Frankreichs und anderer europäischer Mächte in Afrika macht klar, in was für einer absolut kranken Gefangenschaft und Abhängigkeit ganze Völkerschaften von den westlichen Herren der Welt gehalten werden. Seit Jahrhunderten transportieren die Ex-Kolonialmächte, allen voran Frankreich, unglaubliche Reichtümer in Form von Rohstoffen und Bodenschätzen direkt aus den afrikanischen Ländern in ihre Tresore in Paris und sonst wo, zwingen den Nationen des Françafrique über die CFA-Franc-Zone eine ökonomische Stellung auf, die die Afrikaner auf ewig zu abhängigen Dienern an den französischen Räubern ihres Reichtums macht. Ganze Nationen werden so in ihrer Entwicklung gehindert, auf den Status eines Armenhauses und Elendsgebietes reduziert, während die Machthaber in den kultivierten, demokratischen, freiheitlichen, gender-diversen Zentralen des europäischen Imperialismus auf Kosten dieser Nationen ihre Ökonomie päppeln.
Oft neigt sich meine innere Balance angesichts all dieser Sauereien hin zu einem fundamentalen Pessimismus. Die überall herrschende Gier, die gesamtgalaktische Verarsche, die rücksichtslose Vorteilsnahme, die unbedingte Dominanz der schrankenlosen Ausbeutung von Mensch und Natur wirkt abstoßend bis zur Lebensmüdigkeit auf mich. Nur eines empfinde ich als noch übler, noch kränker, noch zynischer: dass das Prinzip der kapitalistischen Ausbeutung und Vernutzung allen Inventars dieser Welt auch noch als conditio sine qua non des Lebens abgefeiert wird und die gültige Ideologie des wertewestlichen Herrschaftsbereiches, wenn nicht fast der gesamten Welt ist.
Wozu noch hier Gast sein? Wozu sich das antun? Man wäre doch eindeutige besser dran, nichts von der Vorhölle mitzukriegen, die Lohn, Preis und Profit aus dem Paradies machen, das die Welt nicht nur sein könnte, sondern IST.
Strafbefehl über 3.500,00 Euro wegen pro-russischer Meinungsäußerung in einer geschlossenen Facebook-Gruppe
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Leute haben angefragt, ob ich
1) Spenden brauche und
2) auf welches Konto sie überweisen können.


Dimitri Medwedew erinnert die amerikanischen Machthaber daran, dass die russische Nukleardorktrin für den hypothetischen Fall der Besetzung und Annektion russischen Bodens keine andere Lösung als den Einsatz nuklearer Waffen vorsieht. Da Russland seit September 2022 vier neue Gebiete in die Russische Föderation aufgenommen hat, folglich auch diese „russisches Land“ sind (die Krim sowieso), darf sich kein Feind Russlands Illusionen über die Konsequenzen machen, falls die erklärten Kriegsziele der ukrainischen NATO-Armee und des Kiewer Regimes (Rückeroberung der Krim und der vier jetzt russischen ehemaligen ukrainischen Oblaste) – zum Beispiel durch einen allerdings extrem unwahrscheinlichen Erfolg der ukrainischen „Gegenoffensive“ – erreicht würden.
Ray McGovern hält die Aussage Dimitri Medwedews (siehe Abbildung) für eine deutliche Warnung an die NeoCons um Biden und an Biden selbst (in dem Maße, in dem der demente US-Präsident Warnungen dieser Art überhaupt erfassen kann).
McGovern über Bidens engste Entourage, also Blinken, Sullivan, Nuland (seit kurzem Nummer Zwei im State Department): „verrückt“ und Kriminelle. Blinken und Sullivan sind nachweislich in Manipulationsversuche der Wahlen 2020 und (in Sullivan‘s Fall) 2016 involviert, Nuland ist Drahtzieherin des Staatstreiches in der Ukraine 2014. Alle drei, außerdem Biden selbst, sind verantwortlich für den terroristischen Anschlag auf die Nordstream-Pilelines im September 2022.
Joe Biden und Sohn Hunter Biden haben beide Schmiergelder im Zusammenhang mit dem ukrainischen Projekt angenommen und könnten dafür, wenn und falls Trump in den kommenden Wahlen zum zweiten Mal gewählt wird und die Republikaner die Mehrheit im Kongreß erringen, vor Gericht und in Haft kommen.
Laut McGovern Grund genug für so korrupte wie skrupellose Machthaber wie Biden und seine NeoCon-Truppe, buchstäblich ALLES zu inszenieren, um ihre Abwahl zu verhindern und dem amerikanischen Volk eine Geschichte zu präsentieren, die es alles andere vergessen und sich hinter die Machthaber Scharen läßt. Die eiligst hinter dem Ofen hervorgezogene UFO-Erzählung ist da beileibe noch nicht das Ende der Fahnenstange.
Bei „Irren“ (McGovern) vom Schlage der Blinkens, Sullivans, Nulands muß damit gerechnet werden, dass sie auch einen nuklearen Krieg einkalkulieren und provozieren könnten, um ihre Spuren zu verwischen. In US-Neoconkreisen wird seit geraumer Zeit vom Einsatz „taktischer Nuklearwaffen“ geraunt.
DESHALB die Ansage Medwedews.
Als ich letztes Jahr im November ein Schreiben der Staatsanwaltschaft Düsseldorf erhielt, in dem mir ein Verstoß gegen irgendeinen der neu gestalteten und verschärften Gesinnungsjustizparagraphen des Strafgesetzbuches vorgeworfen wurde, dachte ich zunächst an einen schlechten Scherz. Zumal ich in einer GESCHLOSSENEN Facebook-Gruppe („Weimar around the World“) einen bellizistischen Beitrag eines grünen Weimarer Stadtverordneten „pro-russisch“ kommentiert hatte – und zwar in einer vergleichsweise harmlosen Art. Meine sonstigen ÖFFENTLICHEN Beiträge zu diesem Thema sind in der Regel um einiges schärfer und eindeutiger.
Wie auch immer, auf anwaltlichen Rat hin beschloss ich, die Sache auszusitzen und dachte, nachdem ich bis jetzt nichts mehr von der Staatsanwaltschaft gehört hatte, die Geschichte hätte sich erledigt. Hat sie aber nicht.
Mein staatsgefährdendes Gedankenverbrechen, das nach Ansicht der Staatsanwaltschaft „geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören“, ist der politischen Justiz eine Strafe von 3.500,00 Euro wert. Soviel finanziellen Schmerz meint man, mir zufügen zu müssen, damit ich es nicht wage, noch einmal den NATO-Krieg gegen Russland auf verbotene Weise zu kommentieren.
(Das muss diese Meinungsfreiheit sein, für die die politischen Auftraggeber der Judikative u.a. einen Krieg in der Ukraine führen, bzw. von den ukrainischen Nazi-Verbänden führen lassen.)
Da ich weder das Geld noch die Absicht habe, für eine politische Stellungnahme zu einer Angelegenheit, die von der Natur der Sache her schon kontrovers diskutiert wird – und die außerdem den Tatsachen entspricht – 3.500,00 Euro (oder IRGENDEINE Summe) zu bezahlen, wird die Geschichte nun weiter gehen. Wie? Keine Ahnung.
Zunächst mal zum Anwalt, vielleicht ins Gefängnis. Denn lieber sitze ich die fünfzig Tage auf Staatskosten bei freier Kost und Logis in einer Justizvollzugsanstalt ab, als dass ich auch nur einen Cent Strafe für Meinungsäußerung zahle.
Im Grunde gar keine schlechte Option, wenn ich’s recht bedenke: ich könnte als Insasse einer Klausurzelle in einem staatlichen Knast all die komplexen und langwierigen Zeichnungen der Oberkasseler Plätze fertigstellen, die ich mir vorgenommen habe! Insofern würden mir die ökofaschistischen Inquisitoren der Weimarer „Grünen“ noch einen Gefallen getan haben.

„Voraussichtlich bis zum 31. August müssen die Bewohner aus den Heimen ausziehen, wie der Betreiber weiter mitteilte. Wo sie untergebracht werden, war zunächst unklar. Die Angehörigen und Betreuerinnen und Betreuer müssen kurzfristig neue Pflegeplätze für die Menschen finden, die teils psychische Erkrankungen haben. Sie würden „bei der Suche nach Alternativen selbstverständlich unterstützt und begleitet“, hieß es dazu von der Dorea-Gruppe.“
(tagesschau.de)
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Typisches Beispiel für ein Geschäftsfeld, das wie beinahe alles der privaten Geschäftemacherei überlassen wurde: die Renditen in der prosperierenden Branche der privatwirtschaftlichen Altenaufbewahrung sind so attraktiv (um die 10%), dass sich die üblichen Verdächtigen auf dieses Geschäftsfeld gestürzt haben.
„Investoren“, die einschlägigen Kapitalanlagegesellschaften „Private Equity“-Spekulanten und der ganze rattenhafte Bereicherungssektor des demokratischen Freiheitsladens versucht, sich von dem Kuchen solange ein Stück abzuschneiden, wie es noch lukrativ ist.
Die „Dorea-Gruppe“ ist ein Business („Anlagegesellschaft“) eines französischen Clans („Mulliez Familie“), also ein Bereicherungsprojekt, mit dem eine Sippe von Superreichen weiteres Vermögen generiert.
Dass die kapitalistische Umwandlung von Geld in noch mehr Geld in diesem Fall mit der Betreuung und Pflege alter und dementer Menschen erfolgt, ist völlig egal – Hauptsache, der Reibach stimmt. Wenn er nicht (mehr) stimmt, wird flugs nach dem „Schutzschirm“ gerufen, den natürlich die Gesellschaft in Form staatlicher Hilfen zu geben hat.
Private Gewinne, sozialisierte Verluste: diese Welt ist einfach das Paradies für die privaten Besitzer von Kapital. Wer mir noch einmal mit Lobliedern auf Kapitalismus und Privateigentum kommt, dem wünsche ich, dass er im Alter in einem solchen Heim sitzt, dement ist und von jetzt auf gleich rausgeschmissen wird.


